vollformat fürs volk?

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Was will das Volk denn noch alles ?

Erst
- Vollbeschäftigung
- Vollabsicherung
- Vollsuff
- Volle Regale

Jetzt auch noch
- Vollformat

:fahne:
 
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Meint der TE am Ende Volksformat fürs Volk? Das wäre dann am ehesten das Format der Telefonkameras. :D
 
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Was will das Volk denn noch alles ?

Erst
- Vollbeschäftigung
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- Vollsuff
- Volle Regale

Jetzt auch noch
- Vollformat

:fahne:

Vollbeschäftigung klingt nach Arbeit - nichts wie weg. :fahne:

Vollsuff klingt gut, damit fange ich jetzt gleich mal an. :D

Volle Regale sind gut, aber nur wenn sie bei mir stehen. :D
 
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Das Sigma 15-30 besitze ich auch, ich finde das Tokina 11-16 an DX, schaerfer, lichtstaerker und weniger seitenlichtanfaellig. Fuer FX gaebe es als Alternative fuer mich nur das 17-35/2.8.
Das 15-30 gefällt dir an FX nicht, oder an DX? Ich fand es an FX (Canon) abgeblendet gut. Zudem kostet es keine 1.800€, sondern wurde schon für 300€ verramscht. Das 15-30 sollte damit ebenso wie das 28-75/2.8 ein Beispiel für günstige und gleichzeitig gute FX-Objektive sein und meine Behauptung stützen, daß man als Amateur zumindest im Weitwinkel- und Normalbereich mit FX nicht teurer fährt als mit DX, sondern eher noch günstiger. Auch das 35-70/2.8 das du erwähnst, gehört in diese Objektivliga. Und natürlich die günstigeren Nikon-Festbrennweiten, die man zum Teil nachgeschmissen bekommt.

Portraits kann man an DX sehr schoen mit dem 35-70/2.8D machen und das micro105/2.8VR ist auch ganz hervorragend, da vermisse ich kein 85/1.8.
Ich auch nicht, das 85/1.8 mag ich nicht so gerne.

Ich vermisse generell lichtstarke, leichte Tele-Festbrennweiten. Ersatz-Zoomobjektive vom Schlage eines 35-70/2.8 oder auch die DX-Teles 50-150/2.8 oder 50-135/2.8 mögen zwar gut sein, aber wenn die Blende zum Stilmittel wird, fehlen ihnen bei gleichem Blickwinkel 3 1/3 Blenden zu einem 85/1.4 und 2 1/3 Blenden zu einem 100/2 oder 135/2 an FX.

Diese Festbrennweiten kann ich um eben diese zwei bzw. drei Blenden abblenden, bekomme dabei die gleiche Schärfentiefe wie bei den Zoomobjektiven an DX, aber dank der Eigenschaften der Objektive und des Abblendens erhalte ich fantastische Schärfe, einen besonders ästhetischen Unschärfebereich und einen zarten Übergang. Das Bild wird "zum Reingreifen".

Genau dafür würde ich mir angepasste DX-Objektive wünschen, doch die gibt es nicht und sie werden wohl auch so schnell nicht gebaut. Großer Abbildungsmaßstab lässt sich eben nur bedingt durch höhere Lichtstärke ersetzen.

Wer einen möglichst engen Blickwinkel bei möglichst großer Blende braucht, wird natürlich mit DX glücklich, spart er doch dank DX gegenüber FX jede Menge Brennweite und damit Scheine und Kilogramm ein. Ich kann es nachvollziehen, gehöre selber aber nicht zu dieser Zielgruppe. Ich hätte lieber eine Sensorgröße, die es mir ermöglicht, mit speziellen Festbrennweiten einen bestimmten Blendenbereich zu nutzen, in dem mir die Abbildungscharakteristik am besten gefällt. Und es wäre schön, auch mit Zoomobjektiven ordentlich freistellen zu können (2.8-4.0 reicht mir an FX für fast alles), wofür ich an DX schon Blende 1.8 bräuchte, und die bekomme ich nur mir Festbrennweiten.

An FX würde ich mit Festbrennweiten das bekommen, was ich an DX gar nicht bekomme. Und mit Zooms würde ich an FX das bekommen, was ich an DX nur mit teuren Festbrennweiten und der damit eingeschränkten Flexibilität erhalte. FX kann also, je nach Zielsetzung, durchaus besser, preisgünstiger oder beides gleichzeitig sein, was die Objektive betrifft. Gleichzeitig gewinne ich bei ähnlicher optischer Leistung an Flexibilität oder bei gleicher Flexibilität an Qualität. Haken an der Sache ist noch der Preis für den Body. Genau hier kämen mit Kleinbildgehäuse zu D200/D300-Preisen entgegen. Ich zweifele nicht daran, daß nach der Sättigung des Marktes so etwas kommen wird. Vielleicht wird Nikon nicht der erste sein der diesen Schritt wagt, aber früher oder später müssen sie nachziehen. Der Trend zu größeren Formaten im oberen Segment ist ja bereits heute nicht zu übersehen.
Tja und bei den Teles, da waere das Tamron 28-75 nun nicht gerade als Tele zu bezeichnen. Wer was lichtstarkes ueber 200mm aequivalent zu KB sucht, kann an einer FX-Kamera kraeftig sparen und schleppen.
Stimmt, bis etwa 200mm liegen sie preislich ähnlich, danach wird es teuer. Das ist ein Bereich, mit dem ich wenig in Kontakt komme. Das 500'er liegt nur rum, 135mm an DX sind das längste was ich brauche. Ich muss mir mit DX keinen engeren Blickwinkel erkaufen. Ganz im Gegenteil...
 
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Ich verstehe diese Diskussion nicht:
Es ist doch so,-jeder kann wählen zwischen dem,was er als notwendig erachtet:1,5-Crop oder KB-äquivalent,keiner wird gezwungen,etwas zu kaufen,was er nicht mag und schlimmstenfalls kann man auch zweigleisig fahren,um die Vorzüge beider Sensorgrößen wahrnehmen zu können.
Für mich ist der KB-äquivalente Sensor eine Sache,auf die ich lange gewartet habe und ich konnte,nach meinen fotografischen Intentionen,bislang noch keinen Nachteil endecken.
Darüber hinaus nutze ich immer noch meine Fuji S5 und kann damit nach oben abrunden,was mir eventuell durch den KB-äquivalenten Sensor verloren gegangen ist.
Das Agrument des größeren Gewichtes zählt für mich nicht.
Zum einen bin ich Schlepperei gewöhnt und zum anderen denke ich eh,wer nicht schleppen mag,ist mit einer Bridgecam eventuell besser bedient.
Mit freundlichen Grüßen,-kumgang!:)
 
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Nun - bei mir würde das Vollformat keine lebenswichtige Veränderung bringen.
Mein 12-24er hätte endlich die Funktion eines 12-24ers, ok sehr nett - vielleicht auch sensationell.

Was ich viel mehr haben möchte, ist das Rauschverhalten der D700.
Ich sah Aufnahmen und war begeistert. Ich sprach mit Kollegen - die sind begeistert.

Da liegt für mich, bezogen auf meine Anforderungen, der große Vorteil der D700.

Wenn jemand große Formate für Ausstellungen (Nicht Werbung!) macht, mit einer Kantenlänge ab 150 cm, hat das Vollformat Vorteile.
Bei Werbeplakaten, die "hochgerippt" werden, muß es nicht sein.

Da liegt es an der Befindlichkeit der Druckvorstufe, ob man große Dateien haben will oder es auch ohne geht.
 
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hallo,
mir ging es hier doch lediglich darum ,ob eine solche kamera für einen "günstigeren "preis gebaut und angeboten werden kann.
wer sie hinter kauft ist mir doch egal !!!
ich habe allerdings im bekanntenkreis einige leute (alles canon benutzer) die sich sofort dann eine solche zulegen würden.ob sie diese dann wirklich brauchen wage ich dann zu bezweifeln,da niemand von denen grösser als din a4 ausdruckt(falls überhaupt was ausgedruckt wird).
in "diesen" fällen geht es nur ums imponiergehabe. da geht es nicht mehr ums fotografieren sondern nur noch ums haben wollen!

bestes beispiel wie es auch ganz anders geht:
guido karp , the nudes.
ein toller akt-bildband und alles aufgenommen mit einen fotohandy!
gruss
rolf

 
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Das klingt so, als wäre die D40 eine gute Wahl. Nach D3 und D700 ist das zumindest die Nikon mit den größten Pixel, die derzeit noch neu zu bekommen ist.

Ja, eine D40 mit der Sensortechnik der D3/700, das wärs. Bestes Beispiel ist mir die Casio EX F1, die mit arg verwandter CMOS-Technik trotz 1/1.8" Sensor besagter D40 mit Asbach Uralt CCD ganz schön Parolie bietet.
 
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hallo,

mir ging es hier doch lediglich darum ,ob eine solche kamera für einen "günstigeren "preis gebaut und angeboten werden kann.
hm, wie soll man das erklären... :gruebel:. Es gibt da also die Firma Nikon. Sie hat viele Angestellte, Grundstücke, Gebäude, Vertriebs- und Serviceorganisationen auf der ganzen Welt, zahlt den Aktionären eine jährliche Dividende macht Werbung, ist auf Messen präsent, sponsort lokale Krankenhäuser hat eine innerbetriebliche Rentenversicherung und einen Kindergarten für die Angestellten und muss nebenbei auch etwas Glas, Kunststoff und Metall einkaufen - kurz: Übers Jahr gesehen muss sie jede Menge Geld ausgeben.
Damit dies länger als ein paar Tage funktioniert, muss sie schauen, dass im Gegenzug wieder etwas Geld zurück in die Kasse fließt. Also baut sie aus dem Glas, Kunststoff und Metall Kameras und verkauft sie zu dem größtmöglichen Preis, den eine ausreichend große Menge von Kunden gerade noch bereit sind zu zahlen. Normalerweise kann man für einfache Kameras weniger Geld verlangen und für kompliziertere Kameras mehr Geld. Nun könnte man den reinen Wert des verbauten Materials betrachte (z. B. Glas so viel wie in einer Mineralwasserflasche) und käme auf einen unveredelten Materialwert von vielleicht 3 Euro. Da Linsen aber aufwändiger herzustellen sind als Mineralwasserflaschen, steckten in dem reinen Herstellungsprozess Kosten von vielleicht 300 Euro. Soviel müßte man für eine D700 zahlen - wenn, ja wenn sie vorher jemand entwickelt hätte, wenn man sie reparieren könnte, wenn wir von ihrer Existensz erfahren hätten, wenn es überhaupt Investoren gegeben hätte, die Geld in die Fa. Nikon gesteckt hätte. Das ist aber alles nicht passiert, denn wir wollten ja nicht die sonstigen Kosten bezahlen, die um den reinen Materialwert zusätzlich anfallen.

Der Fa. Nikon ist es völlig egal, was die D700 kostet. Es geht ihr beinahe ausschließlich darum, dass ihre laufenden Kosten gedeckt werden und dass darüber hinaus etwas übrig bleibt, dass sie attraktiv für die Investoren ist und dass sie langfristig am Markt bestehen kann. Wenn das damit geht, dass sie alle D700 verschenkt, dann würde sie das machen. Aber es hat sich gezeigt, dass das Ziel eher erreicht werden kann, wenn man für die Produkte möglichst viel verlangt. Es ist nicht das erklärte Ziel einer Firma, möglichst jedem Einwohner Deutschlands zu einer D700 zu verhelfen - es ist ihr erklärtes Ziel zu überleben.

So und jetzt kommst Du und fragst, ob die Kamera günstiger gebaut und angeboten werden kann. Sie WIRD maximal günstig gebaut und wie WIRD maximal teuer verkauft. Und beides hat nicht wirklich sehr viel miteinander zu tun und beides wird sich so schnell nicht ändern.

Ciao
HaPe
 
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Der Fa. Nikon ist es völlig egal, was die D700 kostet. Es geht ihr beinahe ausschließlich darum, dass ihre laufenden Kosten gedeckt werden und dass darüber hinaus etwas übrig bleibt, dass sie attraktiv für die Investoren ist und dass sie langfristig am Markt bestehen kann. Wenn das damit geht, dass sie alle D700 verschenkt, dann würde sie das machen. Aber es hat sich gezeigt, dass das Ziel eher erreicht werden kann, wenn man für die Produkte möglichst viel verlangt. Es ist nicht das erklärte Ziel einer Firma, möglichst jedem Einwohner Deutschlands zu einer D700 zu verhelfen - es ist ihr erklärtes Ziel zu überleben.

Die primäre Frage bzw. das primäre Anliegen eines Unternehmers/Unternehmens ist, ob das Unternehmen eine höhere Rendite erzielt als das eingesetzte Kapital "risikolos" bei der Bank anzulegen.
 
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nö. das ist anliegen eines vwl-erstsemester-studenten.

Das ist eine falsche Aussage. ;)

Dessen primäres Anliegen ist es die nächsten Prüfungen zu bestehen bzw. seinen Abschluss zu bestehen. ;)

Wenn man sich die Thematik Quandt/BMW anschaut, sieht man sehr schön, dass dieser Aspekt nicht nur im Lehrbuch steht, sondern in der Realität gelebt wird.
 
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