Wie kann kann ich bei meinem 18-70mm, das keinen VR hat, die Verwacklungsgefahr möglichst gering halten?
Gibt es irgendwelche Tricks, die Kamera besonders ruhig zu halten, wenn man aus der Hand fotografiert(z.B. Atemtechnik)?
Also normalerweise sollte es im Weitwinkel- bis Normalbereich (also Brennweiten bis um die 30 mm) noch kein Problem sein, nicht zu verwackeln und auch 70 mm sind eigentlich noch kein Problem, zumindest bei schönem Wetter. Wichtigster Punkt ist natürlich die Belichtungszeit, die nicht kürzer sein sollte, als der Kehrwert der Brennweite (wobei offenbar umstritten ist, ob hier der Crop-Faktor zu berücksichtigen ist, wobei das für mich eigentlich ziemlich egal ist, da es eh nur ein Richtwert ist und von der persönlichen Form abhängt). Bis 70 mm Brennweite sollte 1/100 oder kürzer eigentlich unverwackelt gehen, bis 35 mm etwa 1/50 und kürzer, 1/10 sec. wird schon bei 18mm grenzwertig. Auf jeden Fall muss man mit zunehmender Brennweite mit kürzeren Belichtungszeiten arbeiten.
Kamerahaltung: Rechte Hand am Body, linke Hand unterstützt von unten das Objektiv, dabei die Oberarme jeweils an den Körper gestützt. Wer die Arme vom Körper weggespreizt hält, hat schon verloren...
Wenn die Möglichkeit besteht, lehnt man sich an (Baum, Mast, Zaun, Wand oder was so rumsteht). Praktisch sind auch Einbein-Stative, die oft auch dann gehen, wenn ein normales Stativ nicht geht.
Atemübungen sind bestimmt nicht verkehrt, wenn man eine D3 hat wird man dazu noch einen Bodybuilding-Kurs brauchen

... Vorbild wären die Biathleten, die aus vollem Lauf in kürzester Zeit Ruhe in den Anschlag beim Schießen bringen.
Bei wirklich schlechtem Licht wird es dann mit der Hand schnell grenzwertig und da hilft dann tatsächlich nur noch das Stativ.
HTH!