So, nun hat es mich auch erwischt. Ich wollte mit dem Nikkor Z 4/14-24 fotografieren und das von der letzten Nutzung noch aufgeschraubte Filter abschrauben. Ging nicht, mit aller Kraftanstrengung, die ich mit der Hand aufwenden konnte.
Genauere Inspektion hat dann gezeigt, dass ich mit der Vorderkante des Objektivs/Filter mal irgendwo schräg kollidiert sein muss; unbemerkt, jedenfalls konnte ich mich an keinen Vorfall erinnern. Jedenfalls muß sich die Filterfassung bzw. das Filtergewinde so verzogen haben, dass es sich im Filtergewinde des Objektivs brutal verklemmt hat.
Es ist natürlich, weil Superweitwinkel, ein super slim Filter. Mit irgendwelchen Klemmwerkzeugen außen angreifen ist nahezu unmöglich.
Hier die widerspenstige Kombination, schon mit Spuren fruchtloser Entfernungsversuche:

Was tun?
Ich bin zusammen mit einem Freund auf eine Lösung gekommen, die zur erfolgreichen Entfernung des Filters bei maximaler Schonung des Objektivs geführt hat.
Diese Lösung möchte ich kurz vorstellen, in der Hoffnung, dass sie anderen Verzweifelten in der Situation helfen könnte.
Zunächst eine Schablone angefertigt:

Dann das Objektiv auf einem Mini-Fräs-Bohrständer fixiert und gemäß Schablone zwei Paar Nuten eingefräst:


Warum zwei Paar Nuten?
Das wird anhand des nächsten Fotos deutlich:

Auf diese Weise war es möglich, die benötigte tangential angreifende Rotation mit perfektem Kraftschluss wohldosiert auf die Filterfassung zu übertragen, ohne Gefahr zu laufen, durch radiale oder axiale Kraft auf die Filterfassung die Klemmwirkung zu verstärken.
Um so den Filter zu lösen, war kein allzu große, aber dennoch durchaus beherzte Kraftanstrengung nötig.
Das letzte Foto lässt erahnen, wie sehr der Filter im Gewinde verspannt gewesen sein muss:

An dem befreiten Objektiv ist nicht die geringste Beschädigung zu erkennen.
Das Filtergewinde vom Objektiv ist vollkommen einwandfrei und funktioniert tadellos wie am ersten Tag. Ein neuer Filter lässt sich gleichmäßig und fluffig ohne jegliches Klemmen auf- und wieder abschrauben.
Dass das Objektiv-Filtergewinde die (vermutete) Kollision und die Rettungsprozedur klaglos überstanden hat, liegt vermutlich an der Elastizität des Kunststoff-Filtergewinde des Objektivs. Diese Materialwahl würde ich nach dieser Erfahrung als vorteilhaft einstufen.
Genauere Inspektion hat dann gezeigt, dass ich mit der Vorderkante des Objektivs/Filter mal irgendwo schräg kollidiert sein muss; unbemerkt, jedenfalls konnte ich mich an keinen Vorfall erinnern. Jedenfalls muß sich die Filterfassung bzw. das Filtergewinde so verzogen haben, dass es sich im Filtergewinde des Objektivs brutal verklemmt hat.
Es ist natürlich, weil Superweitwinkel, ein super slim Filter. Mit irgendwelchen Klemmwerkzeugen außen angreifen ist nahezu unmöglich.
Hier die widerspenstige Kombination, schon mit Spuren fruchtloser Entfernungsversuche:

Was tun?
Ich bin zusammen mit einem Freund auf eine Lösung gekommen, die zur erfolgreichen Entfernung des Filters bei maximaler Schonung des Objektivs geführt hat.
Diese Lösung möchte ich kurz vorstellen, in der Hoffnung, dass sie anderen Verzweifelten in der Situation helfen könnte.
Zunächst eine Schablone angefertigt:

Dann das Objektiv auf einem Mini-Fräs-Bohrständer fixiert und gemäß Schablone zwei Paar Nuten eingefräst:


Warum zwei Paar Nuten?
Das wird anhand des nächsten Fotos deutlich:

Auf diese Weise war es möglich, die benötigte tangential angreifende Rotation mit perfektem Kraftschluss wohldosiert auf die Filterfassung zu übertragen, ohne Gefahr zu laufen, durch radiale oder axiale Kraft auf die Filterfassung die Klemmwirkung zu verstärken.
Um so den Filter zu lösen, war kein allzu große, aber dennoch durchaus beherzte Kraftanstrengung nötig.
Das letzte Foto lässt erahnen, wie sehr der Filter im Gewinde verspannt gewesen sein muss:

An dem befreiten Objektiv ist nicht die geringste Beschädigung zu erkennen.
Das Filtergewinde vom Objektiv ist vollkommen einwandfrei und funktioniert tadellos wie am ersten Tag. Ein neuer Filter lässt sich gleichmäßig und fluffig ohne jegliches Klemmen auf- und wieder abschrauben.
Dass das Objektiv-Filtergewinde die (vermutete) Kollision und die Rettungsprozedur klaglos überstanden hat, liegt vermutlich an der Elastizität des Kunststoff-Filtergewinde des Objektivs. Diese Materialwahl würde ich nach dieser Erfahrung als vorteilhaft einstufen.
In diesem Fall konnte das Objektiv problemlos an dem vordersten Teil des Tubus, der auch das Filtergewinde trägt, mit der Hand festgehalten werden, weil der vordere Tubus in der 14 mm Zoom Stellung 29 mm ausfährt und man so gut Platz hat, mit den Fingern den ausgefahrenen Tubusteil zu umschließen ohne einen der drehbaren Tubusteile greifen zu müssen.