Ich besitze LR5 und PS CS6 und kann ohne die Cloud eine Weile leben.
Hier habe ich nichts, womit ich meine erstellten Seiten weiter bearbeiten kann, wenn ich das Abo kündige. Damit wäre meine eigene Arbeit von vorne herein auf eine dauerhafte Abhängigkeit ausgelegt, da ohne DW Abo wertlos. Ich bin gespannt, wie sich die CC entwickelt und verfolge das Abstimmungsergebnis hier wirklich mit Interesse.
Dazu muss man aber entweder DW haben, oder einen anderen Weg gehen. Hier sind aber nicht andere Wege, sondern die CC Gegenstand der Betrachtung. Andere HTML Editoren gibt es ebenso, wie andere Bildbearbeitungsprogramme.Das ist doch etwas überzogen. DW kann in jedem Html-Editor weiter bearbeitet werden.
an einem Austausch der Argumente und Sichtweisen bin auch ich sehr interessiert. Ich will nicht missionieren und freue mich über jeden neuen Ansatz.Verstehe mich bitte nicht falsch. [...]
Es ist die neue Art, wie die strategische Partnerschaft zwischen Anbieter und Kunde aufgebaut ist. Die Umstellung auf das Miet-Only-Modell hat keine technische Notwendigkeit im Hintergrund, sie ist ausschließlich Marketing getrieben und sie ist einseitig, benachteilgt mich als Bestandskunden massiv und die CC-Kunden (wenn sie denn dabei bleiben) ebenfalls früher oder später. Adobe hat mich als Kunde wissen lassen, dass ihm meine Belange in der Partnerschaft völlig egal sind und eher auf die Partnerschaft verzichtet als auf meine Bedürfnisse einzugehen. Er diktiert mir neue Konditionen - wohl wissentlich, dass Adobe aufgrund seiner Quasi-Monopolstellung am längeren Hebel sitzt. Das ist ein gangbarer, ein sehr moderner Weg in einer Marktwirtschaft. Ein anderer, etwas antiquierter Weg ist, wenn sich der Anbieter als verlängerte Werkbank des Kunden sieht und versucht diesen in seiner Arbeit, seinen Wünschen und seinen Geschäften zu unterstützen. Vielleicht kann man sich das heute in der "Generation Servicewüste" gar nicht mehr vorstellen, aber Generationen von Partnerschaften haben so sehr gut funktioniert.Worin liegt der Unterschied meiner Arbeit mit einem Produkt, wenn ich es Miete statt kaufe.
undDie Entwicklungen gehen doch weiter und die Entwicklungsschritte werden an mich als Kunden doch auch weiter gegeben.
Die Entwicklung verlief lange Zeit lang sehr dynamisch. Irgendwo um die Photoshop Versionen CS3 oder CS4 herum (das ist immerhin schon 6 bzw. 7 Jahre her) war es dann einigermaßen vorbei mit den Innovationen. Auch bei Lightroom ist die Innovationskurve heute deutlich abgeflacht. Bereits die Aufnahme einiger Kamera- und Objektiv-Profile und ein paar Bugfixes münden in eine neue Version. Der Verdacht liegt nahe, dass Adobe einfach die Ideen ausgegangen sind und es für die Kunden keinen wirklichen Anreiz mehr gibt, kostenpflichtige Updates zu kaufen. Vielleicht hat Adobe den Knüller-Algorithmus noch in der Schublade ... aber seit dem es Photoshop CC gibt (immerhin auch schon über ein Jahr) hat es faktisch keine Weiterentwicklung mehr gegeben. Und nachdem die CC Kunden ja ohnehin zahlen müssen, gibt es für Adobe auch keinen wirklichen Grund, die Entwicklung voranzutreiben. Darin besteht die Kostenreduzierung.Worin liegt denn die Kostenreduzierung. Im Wegfall des gedruckten Handbuchs und des pressen der CDs?
es ist die Frage, wo man die Grenze zieht zwischen Verbrauchsmaterial und einem Investitionsgut. Beim Diesel ist das eindeutig. Beim Fahrzeug nicht mehr ganz so. Wobei vermutlich doch die meisten von uns ihr Auto gekauft haben und nicht gemietet. Die Wogen schlugen ja auch insbesondere deshalb hoch, weil Adobe (im übertragenen Sinne) den langjährigen Fahrzeugbesitzern (die dafür bereits viel Geld ausgegeben haben) mitteilte, dass sie künftig zahlen sollen, wenn sie weiterhin den Kundendienst nutzen wollen.Ich zahle ja auch die Dieselpreise an den Tankstellen, da ich eben das Auto brauche [...] Und was heißt "Bleibender Gegenwert"?
....Adobe hat mich als Kunde wissen lassen, dass ihm meine Belange in der Partnerschaft völlig egal sind ...
Bei Adobe wird es so sein wie in jeder anderen Firma auch. Eine bestimmte Hierarchie-Ebene trägt (gerne unter Zuhilfenahme externer Kräfte) Fakten zusammen und zeigt Szenarien und Alternativen auf, auf Basis derer die nächst höhere Ebene die Entscheidung trifft. Letztendlich trägt natürlich eine einzige Person die Verantwortung auch für die Art der Vermarktung der Produkte.Adobe ist keine Person, die eine Entscheidung trifft.
und was würdest Du tun, wenn Du das "große" Photoshop bereits bezahlt hast und nun aufgefordert wirst zusätzlich die 12 Tacken im Monat zu zahlen um weiterhin up to date zu bleiben? Wärst Du da nicht auch ein kleinwenig angefressen?Aber ich würde eher die 12 Tacken im Monat aufbringen, als einmalig den hohen Betrag vom bisherigen "großen" Photoshop.
und was würdest Du tun, wenn Du das "große" Photoshop bereits bezahlt hast und nun aufgefordert wirst zusätzlich die 12 Tacken im Monat zu zahlen um weiterhin up to date zu bleiben?
Ich nutze ja auch noch WinXP (mit regelmäßigen Updates), weil ich nicht einsehe, warum ich für ein für meine Belange ausreichendes System ein Update kaufen soll.
/QUOTE]
Du kriegst für Windows XP nicht mehr sicher.
Egal ob Du vermeintlich regelmässige Updates installierst oder nicht.
Egal ob Du damit meinst Du würdest dem Konsumwahn wiederstehen oder nicht.
Nur einer von vielen Artikeln zum Thema:
http://www.heise.de/security/meldung/Warnung-vor-Update-Hack-fuer-Windows-XP-2197645.html
Nein ich will zu diesem brotlosen Thema jetzt keine Diskussion anstossen.
Aber XP war schon vor dem Updateende im April eine ziemliche Bastelbude bezüglich der Sicherheit geworden.
Kein Wunder stammte es von Windows 2000 ab. Und das wurde bereits im Dezember 1999 ausgeliefert.
Da waren Viren noch mechanisch...
Gruß
Jürgen
Aus meiner Sicht kann man die aktuellen Mietpreise der Software bestenfalls mit den Updatepreisen vergleichen.
Mit dem Unterschied, dass der User nun per Abo-Modell zum regelmäßigen Update gezwungen wird.
Ich nutze ja auch noch WinXP (mit regelmäßigen Updates), weil ich nicht einsehe, warum ich für ein für meine Belange ausreichendes System ein Update kaufen soll.
Du kriegst für Windows XP nicht mehr sicher.
Egal ob Du vermeintlich regelmässige Updates installierst oder nicht.
Egal ob Du damit meinst Du würdest dem Konsumwahn wiederstehen oder nicht.
Nur einer von vielen Artikeln zum Thema:
http://www.heise.de/security/meldung/Warnung-vor-Update-Hack-fuer-Windows-XP-2197645.html
Andererseits habe ich mir noch nie, mit keinem System seit Windows 3.11, einen Virus oder schlimmeres eingefangen. Die größte Bedrohung für System ist die menschliche Dummheit. Da helfen auch keine Updates.
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