Taubes Auge normal?

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Mapan

NF Mitglied
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Einfach mal blöd gefragt:

Kennt ihr das auch, das euer "Sucher"-Auge nach einer längeren KlickOrgie eine Art Taubheit hat?
Also das man z.B. nach 5-10min fotografieren und dann wieder normal gucken kaum korrekt sehen kann?
Ich trage keine Brille oder Kontaktlinsen und hab den Dioptrinausgleich immer so eingestellt, das mir der Sucher möglichst scharf vorkommt.

Muss ich mir Sorgen machen, oder mach ich was falsch oder geht´s euch auch so?

Die Frage stellt sich mir, weil ich das bei allen Kameras habe, und früher dachte, es läge an meinem speziell Modell.

Bis es sich bei mir normalisiert vergehen meist auch mind. 5min.
 
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mir geht es persönlich häufig so, dass ich nach längeren Arbeiten, bzw. häufigen Durchschauen durch den Sucher, eine Art 'Schleier' vor dem Auge zu spüren meine ...

ich habe das bisher auf Ermüdung durch das konzentrierte Schauen zurückgeführt ... diese 'Schleierbildung' löst sich nach eine Weile der Ruhe von selbst wieder auf ...

kennt ihr das auch ..?

Ja.

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Ein Taubheitsgefühl an sich würde ich es nicht nennen....

Was ich habe ist ein Problem, nach einer längeren Fototour in die Ferne zu adaptieren, heißt scharf zu stellen, besonders, wenn es inzwischen dunkler geworden ist.

Da ich vor kurzem eh mir eine neue Brille verschreiben lassen musste, hab ich meinen Augenarzt dazu befragt. Da mit meinem Auge aber sonst alles in Ordnung war, stand hier fest, dass es einfach die Umgewöhnung des Auges bzw. Ermüdung ist. Der Arzt wieß mich allerdings darauf hin, nach dem Ende des fotografierens erst ein paar Minuten zu warten, bis sich das "Sucherauge" wieder entspannt hab, bevor ich in den Wagen steig und Auto fahre.

Ich sollte wohl probiere, das andere Auge offen zu lassen.... Warum bin ich da eigentlich noch nicht selber drauf gekommen? Beim Mikroskopieren lasse ich das Auge, dass nicht durch den Tubus kuckt, ja auch offen und nach einem kurzen Moment passt sich das freie Auge an und man nimmt nur wahr, was man durch den Tubus sieht.
Ein Grund, warum ich von der D40 aus "upgraden" will, ist das größere Sucherbild bei den anvisierten Kandidaten - ich erhoffe mir dadurch auch ein etwas entspannteres Fotografieren.

Wie auch immer... solche Ermüdungserscheinungen nach so kurzer Zeit finde ich aber doch etwas arg ungewöhnlich.
Falls der Sucher tatsächlich korrekt eingestellt ist, möchte ich mich dem Vorschlag anschließen, einmal die Augen untersuchen zu lassen. Möglicherweise ist es wirklich einfach nur Ermüdung. Möglicherweise bist du das Fotografieren nur nicht gewöhnt. Möglicherweise brauchst du doch eine Brille, wegen einer leichten, bislang unerkannten Sehschwäche. Außer Kurz- oder Weitsichtigkeit gibt es auch solche Dinge wie Hornhautverkrümmungen oder Achsenverschiebungen, die sich nicht unbedingt als unscharfes Sehen bemerkbar machen aber das Auge auf andere Weise anstrengen. Die Liste ist laaaaannnngggg.
Mein Punkt ist: die Augen sollte man regelmäßig (so ca. 1x im Jahr empfiehlt mein Augenarzt den Leuten mit "normalen" Augen) checken lassen, weil man auch subjektiv das Gefühl haben kann, es sei alles in Ordnung (Augenüberdruck beim Grünen Star z.B. tut nicht weh...).
 
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Ich habs heute nochmal genauer beobachtet.
Da ich halt gern fotografier vergeht die Zeit auch wie im Fluge.
Wenns mir wie 5-10min vorkam, warens doch schnell 20-30min.
Ich denk, da hab ich mich einfach verschätzt.

Schön und beruhigend find ich, das es mir nicht allein so geht. Neidisch bin ich natürlich auch auf die, die damit gar keine Probleme haben.

Beide Augen offen zu halten ist gar nicht so einfach. Beim Versuchen hab ich aber immerhin bemerkt, das ich da linke Auge doch immer recht verkrampft zuhalte .. vielleicht liegts daran .. aber da werd ich erst in ein paar Tagen was zu sagen können. Danke aber schonmal für die hohe Beteiligung ^^
 
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Taubes Auge.... Das Thema erinnert mich daran, wie meine bis heute nicht diagnostizierte Erkrankung angefangen hat. Das war so etwa vor 2 Jahren, daß ich immer nach dem Fotografieren auf dem anderen, zugekniffenen Auge wohlgemerkt (!) eine Art Nebelschleier gesehen habe, der nach einiger Zeit dann wieder verschwand. Ich habe das zuerst auf das Zukneifen zurückgeführt, obwohl mir das früher nie aufgefallen war. Aber gut, man wird nicht jünger, und so habe ich das hingenommen. Nicht auf die Idee gekommen, zum AA zu gehen! Als es dann auffälliger wurde, sagte mir jemand, das könnte der sog. "Graue Star" sein. Hab' nachgesehen bei Wiki und es hat irgendwie auch gepaßt. Da ich auf einer kleinen Insel lebe, ist die Versorgung hier sehr unzureichend, und so habe ich zugewartet, bis ich mal wieder in Deutschland war. Da fiel ich dann aus allen Wolken, als der örtliche AA sagte, ich hätte den "Grünen Star". Der ist, anders als der graue nicht operabel. Danach war ich in insgesamt 5 deutschen Unikliniken und alle Profs haben übereinstimmend erklärt, ich hätte ein sehr weit fortgeschrittenes Normaldruck-Glaukom. Und wollten mich operieren und lasern etc... Aber irgendwas hat nicht gepaßt bei all den vielen Untersuchungen. Am Schluß hieß es, ich hätte doch keinen grünen Star, sondern man hätte herausgefunden, daß mein Sehnerv in einer Gabelung der Kopfarterie eingeklemmt sei, die sich an falscher Stelle befinde. Aber es sei nicht sicher, ob das auch die Ursache sei dafür, daß ich unterdessen 99,5% meiner Sehfähigkeit auf dem linken Auge verloren habe. D.h. ich habe praktisch kein räumliches Sehvermögen mehr, und muß ganz neu sehen lernen. Jetzt erst recht habe ich wieder angefangen zu fotografieren! Mit einem Auge geht das besser als den Alltag bewältigen oder in gebirgigem Gelände sich trittsicher bewegen zu können. Es passieren immer wieder unerwartete Dinge wie sich in den Finger schneiden, das Bier danebengießen, nicht gut einparken zu können.... Ob mir das rechte Auge erhalten bleibt? Es gibt keine Diagnose, was wirklich passiert ist. Deshalb gibt es keine Therapie, nur die Hoffnung.

Laßt Euch aber bitte nicht irre machen von der Geschichte. Das hat vermutlich gar nichts mit dem Fotografieren zu tun!
Auf Glaukom sollte jeder (!!!) sich regelmäßig untersuchen lassen. Diese Krankheit ist nicht heilbar. Was ich habe...?? Keine Ahnung. Aber ich mache gerade jetzt die tollsten Bilder meines Lebens, trotz oder wegen der Erkrankung. :):)
 
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Ich bin schwer fehlsichtiger Brillenträger und sehe das Sucherbilder
samt aller Anzeigen bei Dioptrien "O" absolut scharf,
weil nämlich meine Brille die Fehlsichtigkeit korrigiert.
:eek: Wie kann man mit aufgesetzter Brille durch den Sucher sehen?
Im dunklen mag das ja noch gehen, aber bei Umgebungslicht kann ich da nichts mehr sehen. Ohne die Nikon Korrekturlinse DK-20 mit +3,0 geht es bei mir nicht.
 
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Nach einer längeren Fototour hatte mein Begleiter genau das gleiche Problem mit seinem "Sucherauge".
Ich habe ihm, wie auch schon BeST schrieb, geraten beide Augen offen zu lassen. Ich fotografiere eigentlich intuitiv immer schon so.
Und siehe da: das Problem ist verschwunden !!!
Anfangs wollte er gar nicht glauben, dass das überhaupt geht. Nach einigen Minuten gab er dann zu dass es so gut klappt, als hätte er noch nie anders fotografiert.
Und zum Thema Dioptrenausgleich wurde auch bereits alles gesagt.
 
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:eek: Wie kann man mit aufgesetzter Brille durch den Sucher sehen?

Ich dachte früher (während meiner Analogzeiten, ohne Autofokus) auch immer, dass das nicht ginge und habe ausschließlich ohne Brille und mit Korrektionslinsen fotografiert. Heute allerdings geht es nicht mehr ohne Brille , da ich ohne die Informationen auf den beiden Monitore nicht lesen bzw. beurteilen kann.

Jürgen
 
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:eek: Wie kann man mit aufgesetzter Brille durch den Sucher sehen?

Ohne Brille wäre das Kucken durch den Sucher wahrscheinlich viel angenehmer.... :frown1: Aber ohne Brille seh ich nix mehr: +3 Dioptrien reichen da noch laaaannnngggeee nicht. Selbst wenn ich am Sucher was ändern würde (ich glaub, man kann eine Zusatzlinse erwerben mit einem stärkeren Korrekturfaktor oder so etwas), müsste ich dann immer machen: Brille ab und Foto, Kamera runter und Brille wieder auf und so weiter. Ohne Brille sieht ein Maulwurf besser.
Von daher: Brillenmuschel auf den Sucher und dann halt den Sucher sorgfältig in alle Richtungen absuchen.

Das war einer der Gründe für mich, in eine Kamera mit größerem Sucher zu investieren. Mal kucken, ob es was bringt.
 
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Wie kann man mit aufgesetzter Brille durch den Sucher sehen?


Schöne Frage ...
Ergebnis meiner gestrigen Analyse:
Kamera nehmen, Sucher ans linke Auge führen,
durchgucken, bei Bedarf den Auslöser drücken,
fertig.
Übrigens immer (ohne nachzudenken) mit
offenem rechten Auge.

Das einzige, worauf man mit Brille grundsätzlich
achten sollte, ist ein ordentlich gummierter Sucher.
Zu F2-Zeiten habe ich mir mindestens ein Brillen-
gestell am abgewetzten Sucher versaut.

Beste Grüße,

Sven

PS: ... der den weißen Stock beim Admin abgegeben hat :)
 
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Das einzige, worauf man mit Brille grundsätzlich achten sollte, ist ein ordentlich gummierter Sucher.
Zu F2-Zeiten habe ich mir mindestens ein Brillengestell am abgewetzten Sucher versaut.

Wobei die Gummiringe auch feinen Staub aufnehmen und damit gern die Gläser verkratzen, erst kaum wahrnehmbar, aber mit der Zeit immer schlimmer.
Spzl. Kunststoffgläser sind da natürlich betroffen, ich sehe bei meiner Brille einen deutlichen Unterschied zw. linkem und dem rechtem "Sucherguck-Glas", das sehr viel mehr feinste Schlieren aufweist.
 
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Ergebnis meiner gestrigen Analyse:
Kamera nehmen, Sucher ans linke Auge führen,
durchgucken, bei Bedarf den Auslöser drücken,
fertig.
Bei +7,75 Dioptrin links geht da auch mit Brille nicht viel bei mir. Beim rechten Auge mit +4,00 Dioptrin ists schon etwas besser.

Übrigens immer (ohne nachzudenken) mit
offenem rechten Auge.
Das hab ich heute mal probiert, geht aber überhaupt nicht.

... der den weißen Stock beim Admin abgegeben hat :)
Dann wohl beim anderen Klaus, hier iss nix angekommen. :D
 
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