Taubes Auge normal?

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Mapan

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Einfach mal blöd gefragt:

Kennt ihr das auch, das euer "Sucher"-Auge nach einer längeren KlickOrgie eine Art Taubheit hat?
Also das man z.B. nach 5-10min fotografieren und dann wieder normal gucken kaum korrekt sehen kann?
Ich trage keine Brille oder Kontaktlinsen und hab den Dioptrinausgleich immer so eingestellt, das mir der Sucher möglichst scharf vorkommt.

Muss ich mir Sorgen machen, oder mach ich was falsch oder geht´s euch auch so?

Die Frage stellt sich mir, weil ich das bei allen Kameras habe, und früher dachte, es läge an meinem speziell Modell.

Bis es sich bei mir normalisiert vergehen meist auch mind. 5min.
 
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Du bist vermutlich der Erste, der hier diese Frage stellt! Mutig, mutig...

Das ist insofern witzig, weil zumindest mir dieser Punkt in Zusammenhang mit der Fotografiererei von Beginn an gehörig auf den Keks geht. Mein Gehirn braucht nach Absetzen der Kamera auch länger, um zu akzeptieren, dass wieder beide Augen im Einsatz sind! Bis dahin sehe ich schlecht.

Ich schaue mit meinem rechten Auge durch den Sucher, das Linke ist dann geschlossen und führt dann meist zu den Sehproblemen. Früher nutzte ich mein linkes Auge und das Rechte war offen, da durch die Kamera/Hand abgeschattet. Bei dieser "Konfiguration" hatte ich keinerlei Probleme.

Aber über Gebrechen spricht man eigentlich ungern...:)
 
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Ab zum Augenarzt, normal ist das Phänomen nicht und mit seinen Augen sollte man nicht spassen.
 
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Hmm ..
Also :)
Dann lass ich das LINKE mal testweise möglichst offen beim Knipsen und wenn das nicht hilft, probier ich mal das Linke als Sucher-Auge und das rechte mgl. offen zu halten.
Denn mir kommt dann grad in den Sinn, das es mglw. ja auch davon abhängt, welches das sogenannte "Dominante Auge" ist.
Nun müsste man nur noch drei Sachen wissen:
- Welches ist mein dominantes Auge.
- Sollte das dominante Auge durch den Sucher schauen oder das passive?
- Sollte das Nichtsucher Auge offen bleiben?
.. oder ist das alles Schmarn und die Erklärung liegt ganz woanders?
:fahne::fahne::fahne:
 
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Ab zum Augenarzt, normal ist das Phänomen nicht und mit seinen Augen sollte man nicht spassen.

Beim Augenarzt war ich vor ca. 1 Jahr und hab ein überdurchschnittlich gutes Ergebnis bekommen. Wenn ich mitm Auto an der Ampel stehe, kann ich dir die Speisekarte der Eck-Kneipe vorlesen die draussen im Schaukasten (DinA4) angeschlagen ist. Und die Sucher-Problematik hatte ich auch schon in der Vergangenheit schonmal bemerkt.

Allerdings hab ich auch noch nie einen Augenarzt mit diesen Fragen konfrontiert. ... He, der Smiley hier passt zum Thema: :dizzy:
 
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Mache erst mal ein paar ganz einfache Tests, um zu sehen, ob es bei Dir ein neurologisches "Problem" gibt. - Es sollte nichts mit dem Fotografieren an sich zu tun haben.

Nimm eine Augenbinde, decke ein Auge ab, 10 min, 15 min und schaue nur mit einem Auge, ganz normale Taetigkeiten, wie lesen, etc. Dann nimm die Binde ab und protokolliere, was passiert, bzw. wie lange es dauert bis Du mit beiden Augen wieder normal sehen kannst. Danach der gleiche Test mit dem anderen Auge. Solltes Du zu ungewoehnlichen Ergebnissen kommen, dann ab zum Augenarzt, besser noch zum Neurologen.
 
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Einfach mal blöd gefragt:

Kennt ihr das auch, das euer "Sucher"-Auge nach einer längeren KlickOrgie eine Art Taubheit hat?
Also das man z.B. nach 5-10min fotografieren und dann wieder normal gucken kaum korrekt sehen kann?
Ich trage keine Brille oder Kontaktlinsen und hab den Dioptrinausgleich immer so eingestellt, das mir der Sucher möglichst scharf vorkommt.

Muss ich mir Sorgen machen, oder mach ich was falsch oder geht´s euch auch so?

Die Frage stellt sich mir, weil ich das bei allen Kameras habe, und früher dachte, es läge an meinem speziell Modell.

Bis es sich bei mir normalisiert vergehen meist auch mind. 5min.

Ich kenne das beschriebene Phänomen aus eigener Erfahrung.
ich meine,es ist ein Adaptionsproblem des Auges,was keinen Grund zur Besorgnis darstellt,denn es reguliert sich ja wieder von allein.
Mit freundlichen Grüßen,-kumgang!:)
 
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Ich trage keine Brille oder Kontaktlinsen und hab den Dioptrinausgleich immer so eingestellt, das mir der Sucher möglichst scharf vorkommt.


Setz Dir doch bitte mal eine Lesebrille auf und schau, wie es Dir danach ergeht,
wenn Du sie wieder absetzt ...

Wenn Du gesunde Augen hast (was Du ja sagst), dann sollte der Dioptrinausgleich
ganz eindeutig und unzweifelhaft auf "0" stehen.
Dieser Ausgleich ist ausschließlich dazu gedacht, schwache bis mäßige Fehlsichtigkeiten
als Ersatz (!) für eine Brille zu korrigieren.

Wenn Du gesunde Füße hast, läufst aber zeitweilig mit Einlagen rum, dann darfst Du
Dich auch nicht wundern, wenn Du anschließend ohne eine gewisse Zeit rumeierst.

Fröhliches Fotografieren wünscht

Sven
 
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Ich trage keine Brille oder Kontaktlinsen und hab den Dioptrinausgleich immer so eingestellt, das mir der Sucher möglichst scharf vorkommt.
Das reicht nicht. Der Sucher soll auf eine bestimmte Entfernung eingestellt werden. Näheres steht im Handbuch. Vielleicht weiß ja jemand den exakten Wert. Du fokussierst mit dem freien Auge auf diese Entfernung und stellst dann den Sucher darauf ein. Das macht es auch einfacher, mit beiden Augen zu arbeiten und ist nicht so anstrengend.
Muss ich mir Sorgen machen, oder mach ich was falsch oder geht´s euch auch so?
Das Auge braucht eine Mindesttemperatur, eine Grundfeuchtigkeit und ist normalerweise nicht großartig angestrengt. Blinzelst du oft genug? Ist das zweite Auge offen? Siehst du während des Fotografierens mit dem zweiten Auge normal? Möglicherweise pfuscht dir das Gehirn dazwischen und nimmt irgendeine Anpassung vor, ob sie nötig ist oder nicht.
 
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Also das man z.B. nach 5-10min fotografieren und dann wieder normal gucken kaum korrekt sehen kann?
Ich trage keine Brille oder Kontaktlinsen und hab den Dioptrinausgleich immer so eingestellt, das mir der Sucher möglichst scharf vorkommt.

Also nach so kurzer Zeit sollte das noch keine Ermüdung sein.
Ist der Diopt.-Ausgleich tatsächlich korrekt eingestellt? Man muß mit "entspanntem" Auge deutlich scharf sehen, idealerweise die Markierungen auf der Mattscheibe. Probier mal die Kamera mit ca. 50mm Optik im Hochformat zu halten und mit beiden Augen ein Motiv in ca. 3m Entfernung scharf zu sehen - oder sind da deutliche Unterschiede zw. den beiden Augen?

Ich habe viele Jahre auf großen Stadtmarathons fotografiert, das geht z.B. im Ziel bis 8 Std. lang und bis ca. 8.000 Fotos je Fotograf... da hatte ich erste Ermüdungen nach gut 1-2 Stunden, wenn das Hauptfeld kam und man die Kamera nur noch zum Kartenwechsel abgesetzt hat. Aber das erste, was schmerzte, war der rechte Arm, an dessen Ende eine D1/2H mit 85/1.8 & Blitz dranhing :muscle:
 
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Das reicht nicht. Der Sucher soll auf eine bestimmte Entfernung eingestellt werden. Näheres steht im Handbuch.

Das interessiert mich. Welches Handbuch ist das und was steht da? Das D300-HB sagt lediglich sinngemäß "einstellen bis das Sucherbild, alle Markierungen, Messfelder etc. scharf zu sehen sind".

Gruß
Mingo
 
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Ich habe genau diese Problematik auch, nicht ganz so stark wie beschrieben aber spürbar. Aber nur und wirklich nur dann, wenn ich durch den Sucher sehr helle Motive anvisiere wie Himmel, Sonnenuntergang, Gegenlichtaufnahmen oder ähnliches. Dann merke ich nach absetzen der Kamera das das Auge eine gewisse Zeit braucht um sich wieder der Normalsituation anzupassen. Nun ist es aber bei mir ohnehin so, das ich in den letzten Jahren eine leichte Verschschlechterung der Augen spüre und auch beim Autofahren in der Nacht diese Probleme habe wenn ich z.B. durch Fernlicht stark geblendet wurde.
 
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Das Benutzerhandbuch der D300 sagt auf Seite 43:
"Anpassen des Sucherokulars an die EIGENE Sehstärke"

Noch deutlicher ist der Hinweis auf S. 365:
" ... Die Verwendung von Korrekturlinsen ist nur zur empfehlen,
wenn die DIOPTRIENEINSTELLUNG DER KAMERA (von -2 bis +1 dpt)
ZUR KORREKTUR DER FEHLSICHTIGKEIT nicht ausreicht".
(Hervorhebungen vom Autor)


Ich bin schwer fehlsichtiger Brillenträger und sehe das Sucherbilder
samt aller Anzeigen bei Dioptrien "O" absolut scharf,
weil nämlich meine Brille die Fehlsichtigkeit korrigiert.

Ich kann es nur wiederholen:
Wer ohne Fehlsichtigkeit an der Dioptrieneinstellung spielt,
der darf sich über die Folgen für seine Augen nicht wundern.

Um es anders zu formulieren:
Es wirft sich ja auch kein Mensch ohne Herzprobleme einfach so Betablocker ein ...
Aber vielleicht wäre das ja genau das richtige Mittel hier :)

Und was das Problem der "Taubheit" betrifft:
Ermüdungserscheinungen an Muskeln bei längerer Belastung sind völlig normal.
Das gilt auch für Augen.
Üblicherweise hilft in solchen Fällen der alte Rat von Coca Cola: "Mach mal Pause!"

Sven
 
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Mein Gehirn braucht nach Absetzen der Kamera auch länger, um zu akzeptieren, dass wieder beide Augen im Einsatz sind! Bis dahin sehe ich schlecht.

Lass doch einfach beide Augen offen beim Fotografieren. Erstens machst Du dann nicht so ein "Teuferlauge" und zweitens kannst mit diesem dann gleich auf die Umgebung achten, ob jemand gleich ins Bild läuft.
Ich gebe zu, es ist eine schwierige Umstellung (so wie positiv Formulieren), aber mit ein bisserl üben geht das Umdenken dann ganz gut.
Und sich auf das Sucherauge konzentrieren und das zweite trotzdem offen lassen klappt dann mit der Zeit. Sowas lernt man übrigens auch bei Schießübungen beim Militär.:fahne:
 
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das problem kenne ich auch.. ich konnte feststellen, dass die sache bei mir zum teil mit der helligkeit des suchers zusammenhängt. die FE, die ich benutze, hat einen ziemlich dunklen sucher, sodass sich mein auge erst wieder an die höhere helligkeit gewöhnen muss, wenn ich die kamera wieder vom auge nehme. tagsüber und insbesondere bei sonnenschein ist das am deutlichsten zu bemerken, nachts bzw. im dunklen dagegen fast überhaupt nicht, sodass auch diese "ermüdungserscheinungen" fast ausbleiben. abgesehen davon ist (langes) fotografieren auch noch aus dem grunde dem auge nicht zuträglich, da es beim anhaltend konzentrierten blick durch den sucher erstens mehr oder weniger auf eine einzige brennweite (die der optik nämlich) "scharfgestellt" ist und zweitens während des fokussierens fast gar nicht mehr geblinzelt und das auge daher mit weniger flüssigkeit versorgt wird. jeder, der ständig vor dem pc sitzt (und im nff daddelt:D), kennt das lästige problem: nach dem ersten abwenden der augen vom bildschrim schmerzen die augen und man braucht erstmal einen augenblick, bis der durchblick wieder hergestellt ist. natürlich bin ich kein arzt und mutmaße hier nur. wenn du dir sorgen um deine augen machst, sollte ein gang zum arzt alles klären können.
 
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Hallo zusammen ...

ich möchte doch einmal nachhaken, da mir viele Antworten (noch) nicht eindeutig sind ...

Mapan sagt, er habe ein 'Taubheitsgefühl' im Sucherauge ... was meinst Du exakt damit ..?

mir geht es persönlich häufig so, dass ich nach längeren Arbeiten, bzw. häufigen Durchschauen durch den Sucher, eine Art 'Schleier' vor dem Auge zu spüren meine ...

ich habe das bisher auf Ermüdung durch das konzentrierte Schauen zurückgeführt ... diese 'Schleierbildung' löst sich nach eine Weile der Ruhe von selbst wieder auf ...

kennt ihr das auch :kaffee: ..?

Bruno ...
 
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Nein, das kenne ich nicht. Was ich kenne ist ein Taubheitsgefühl im Zeigefinger nach längeren Studiosessions (z.B. 8 Models je eine halbe Stunde, ca. 200 Aufnahmen, 10 Minuten Pause zwischen den Models). Da spüre ich abends meinen Zeigefinger nicht mehr...(kein Spaß). Geht aber über Nacht von selbst wieder weg. Bei den Augen wäre ich aber auch vorsichtig und würde mal zum Arzt gehen und das Problem schildern.
 
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