Tansania: Great Migration, Big Cats & more

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Wir beobachten immer gerne Giraffen, wenn sie wahrhaft erhaben durch das Gelände streifen, auch wenn sie nie einfach zu fotografieren sind:
entweder bekommt man nur Ausschnitte drauf, muss zu einem Weitwinkel-Objektiv wechseln oder hochkant fotografieren ;)

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Noch ein kleines Suchspiel :)

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Wenn man vorher Giraffen nur im Zoo gesehen hat,
ist man geradezu überwältigt von der Majestät, von den Bewegungen, von der Schönheit und Größe dieser Tiere !
 
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Wir haben unseren Schwerpunkt dieser Reise auf die südliche Serengeti und die Lake Ndutu Region gelegt, weil zu dieser Zeit die Great Migration und die Gnu-Kälber-Geburten im vollen Gange sein sollten.

Allerdings hat der fast schon dramatisch lange auf sich warten lassende Regen alles etwas durcheinander gebracht. Die Lake Ndutu-Region (auf NCA-Seite) war nahezu leer. In der Serengeti-Seite musste man die großen Herden suchen, quasi immer dem (seltenen, wenigen) Regen nachfahren. Unserem Guide ist es jedoch jeden Tag gelungen, die großen Herden zu finden, auch wenn wir manchmal dafür etwas länger fahren mussten.

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Wer ist der Stärkere?

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Einige Gnus hatten schon Kälber, aber auch hier hatte aufgrund des Regenmangels eine deutliche Verzögerung eingesetzt. Normalerweise hätte um diese Zeit schon wesentlich mehr Kälber geboren worden sein.

Dieses Kalb haben wir entdeckt, ganz unmittelbar nach der Geburt. Wir haben lange die ersten wackeligen Schritte beobachtet, das wieder Umfallen, die Ermutigungen der erwachsenen Tiere, wieder aufzustehen und schauten so lange zu, bis es tapfer der Herde folgen konnte.

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Leider mussten wir schon vor Ort feststellen, dass diese gigantischen Herden nicht auf SD-Karte gebannt und den zu Hause Gebliebenen vermittelt werden können. Es sind dort nicht die geballten Massen wie kurz vor / oder beim Crossing zu sehen sind, sondern das Überwältigende sind die Massen, so weit das Auge reicht. Es ist nicht zu beschreiben, wie es sich anfühlt, in Mitten einer riesigen Herde zu stehen, die - ständig in Bewegung - so weit das Auge reicht ausgebreitet ist. Dazu noch die Geräusche der Gnus. Ein unvergessliches Erlebnis!

 
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Bis ich wieder Zeit für die nächsten Bilder finde, vielleicht noch etwas zu unserer Ausrüstung.

Wir hatten im Gepäck:
2 x Nikon D810
1 x Nikon D800
1 x Nikon 80 - 400
1 x Nikon 200 - 500
2 x Nikon 24 - 120
1 x Telekonverter (für das 70 - 200er; welcher es war, weiß ich grad nicht, aber diese Kombi sollte nur für den "Notfall" gedacht sein und kam auch nicht zum Einsatz).
2 x Bohnensäcke

Die D810er waren immer mit den Tele bestückt. Die D800 mit einem 24 - 120. So waren wir eigentlich jeder Situation gewachsen. Zu Hause betrachtet kann man sagen, dass das 200-500er einen Tick bessere Ergebnisse ablieferte als das 80-400er, wobei die Qualitätsunterschiede aber meist eher marginal waren.

Nachdem wir bei unserer ersten Safari eigentlich viel zu viel Equipement dabei hatten, sind wir nun auf einen ganz guten Level angekommen. Beim nächsten Mal würden wir wahrscheinlich auf das zweite 24-120er verzichten wollen.
 
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Ein weiteres Ziel war auch diesmal der Tarangire National Park. Uns hat der Park bei unserer letzten Reise so gut gefallen (nicht nur wegen der großen Elefantenzahl), dass es diesmal wieder auf unserem Programm stehen musste.

Allerdings haben wir uns diesmal das Tarangire River Camp entschieden. Dies liegt näher an der Parkgrenze, so dass wir immer schon bei den ersten Sonnenstrahlen im Park sein konnten.

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Die riesigen Boababs, für die der Park auch sehr bekannt ist, sind für die Elefanten nicht nur Nahrung, sondern, wenn´s juckt, auch ideale Kratzhilfe :D

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Für wen es von Interesse ist, ein paar Worte zu unseren Unterkünften.

Die erste Nacht haben wir in der African View Lodge verbracht. Viel können wir nicht dazu sagen (wir kamen sehr spät an und morgens früh weg), aber wie überall waren die Zimmer schön, sauber und geräumig, das Frühstück lecker und reichlich und man hatte eine super Ausblick auf den Mt. Meru.

Die zweite Nacht waren wir in Endoro Lodge (nahe Ngorongoro Crater), die "nobelste" unserer Unterkünfte. Wir mögen lieber die kleineren, einfacheren Camps, von daher will ich mich jetzt darüber gar nicht so auslassen. Kurz: Tolle Zimmer und gewohnt sehr guter Service.

Ab dann übernachteten wir nur noch in Tented Camps. 2 Nächte im Serengeti View Camp (südl. Serengeti). Dies ist ein mobiles Camp, zieht also der Migration nach. Ein sehr einfaches, aber fast schon familiäres Camp mit wunderbarem Personal und auch hier, wie eigentlich überall, lecker und reichliches Essen.

Danach hatten wir 3 Nächte im Ang´ata Camp (Ndutu Area). Das Camp war in den drei Nächten komplett ausgebucht und daher nicht so "familiär" wie das Serengeti View. Auch hakte es hier manchmal im Detail, aber alles in allem auch ein schönes, empfehlenswertes Camp.

Und die letzten 3 Nächte waren wir im schon erwähnten Tarangire River Camp. Ein sehr nobles Camp, mit herrlichem Ausblick auf dem (leider zu dieser Zeit ausgetrockneten) Tarangire River, sogar mit Jacuzzi auf unserer Terrasse (das wir aber nicht genutzt haben) und nachts mit viel Wildlife außen rum ;)
 
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