Stativ für D200 und 2,8 300 + Telekonverter

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Hallo Karl,

ich nutze das Manfrotto mit Naturfotografen-Umbau (Mittelsäule durch Aluplatte ersetzt) an einer D200 und dem lichtschwächeren AF-S4/300mm.

Mit voll ausgezogenen Beinen wird das dann schon grenzwertig, vor allen Dingen dann, wenn noch ein Telekonverter mit ins Spiel kommt. Sind nicht alle drei Beine ausgezogen, dann wird die Kombination noch mal deutlich stabiler.

Das Manfrotto ist für den Preis sicherlich kein schlechtes Sativ. Eine so edle Linse hat aber etwas stabileres verdient, wenn Du bei kritischen Zeiten auch die Leistung des Objektivs auf den CCD bringen willst.
 
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Und was wäre deiner Meinung nach stabil genug? Hatte ja befürchtet, dass das Manfrotto nicht reichen würde.
 
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Danke für die Tipps. Werde ich wohl doch etwas tiefer in die Tasche greifen ...
Reicht eurer Meinung nach der neue Kugelkopf von Manfrotto (468MG) oder sollte es auch hier eine nummer größer sein?
 
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Hallo Karl,

ich hatte auch das Manfrotto 055, mit einem Dreiwegekopf. Ich hatte dann als Objektiv das Sigma 50-500 und bin mittlerweile aufs AF-S 300/2.8 umgestiegen.

Noch vor dem Objektivumstieg kam der Stativumstieg. Der war schmerzhaft, aber hat sich sofort im Bildergebnis ausgezahlt. Ich habe ein älteres Gitzo-Modell, die heutige Entsprechung wäre das 3540LS, einen Burzynski-Kugelkopf und ein Arca-kompatibles Wechselsystem, mit Kirk-Platte am 300er.

Wenn Du auch mal mittlere Verschlusszeiten (um 1/125) ohne Spiegelvorauslösung brauchst, oder Konverter verwendest, lass lieber gleich die Zwischenschritte aus und kauf was wirklich stabiles. Unter 500€ fürs Stativ und 300€ für den Kopf wird das leider nix, wenn es auch einigermaßen leicht sein soll (Carbon). Falls Du den Rat in den Wind schlägst und versuchst, nach und nach die Stativsituation zu verbessern, haust Du unter'm Strich nur noch mehr Geld in Wind.

Stabil und trotzdem günstig bedeutet: schwer. Gitzo 1410 wäre sowas.

Maik
 
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Hab nun mal weiter herumgeschaut. Finanziell am erschwinglichsten sind wohl die Berlebach-Stative. Das uni 24 wäre sicher stabil genug - aber 7,3 kg sind doch zu heftig. Gefallen hat mir das Report 9013 - aber genügt die Belastbarkeit von 8 kg? Inwieweit kann man diesen Angaben trauen? (Für das Manfrotto 055 sind ja auch 7 kg angegeben)
Oder sollte ich lieber zum Report 4012 greifen, was aber ein Packma von 100 cm bedeutete ...
Übrigens - bis jetzt habe ich als Tele nur das Nikon Objektiv 2,8 70-200 VR - aber auch dafür reicht mein altes Cullmann Stativ wohl nicht - und bei einem Neukauf soll es dann schon für die Traumkombi reichen.
Nur mal theoretisch gefragt - würde das 055 für das Zoom mit 1,4er TC reichen? Aber ich denke, beim Stativ sollte man keine Kompromisse machen.
Danke schon mal an alle,die geantwortet haben! Martin.
 
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aber genügt die Belastbarkeit von 8 kg? Inwieweit kann man diesen Angaben trauen?

Diese Angaben sollte man eher halbieren bis vierteln. Es gibt da leider keine Zahlen, von denen man sagen kann, das paßt. Die Übergänge sind fließend, von "bricht nicht unter der Last zusammen" bis "Sucherbild stabil auch bei Wind" gibt es viele Zwischenstufen.

Nur mal theoretisch gefragt - würde das 055 für das Zoom mit 1,4er TC reichen? Aber ich denke, beim Stativ sollte man keine Kompromisse machen.

Richtig. Es gibt bei Fotografie wirklich viel, wo man sinnvoll sparen kann. Beim Stativ geht das nur auf Kosten des Gewichts. Von den drei Kriterien leicht, preisgünstig und stabil kann man leider nur maximal zwei zugleich haben.

Maik
 
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Nur mal theoretisch gefragt - würde das 055 für das Zoom mit 1,4er TC reichen?

Martin, die Grenzen sind natürlich fliessend. Auch ein 300/2.8 kann man auf dem 055 benutzen, hab ich eine Zeitlang selbst gemacht. Das Eregbnis sind dann je nach Belichtungszeit mehr oder weniger sichtbare Unschärfen durch Verwacklung, die man mit einem stabilen Stativ reduziert. Kommt sehr auf die Belichtungszeiten an, wie viel Verbesserung ein besseres Stativ bringt.

Was auch schon auf dem 055 einen großen Effekt hat, das ist ein guter Stativkopf in der von Maik genannten Preisklasse.
 
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Was auch schon auf dem 055 einen großen Effekt hat, das ist ein guter Stativkopf in der von Maik genannten Preisklasse.

Dann aber unbedingt ein 055 ohne Mittelsäulenmontageplastikdings. Entweder umgebaut, oder, wie es das wohl inzwischen auch gibt, als Modellvariante (Typenbezeichnung weiß ich nicht).

Maik
 
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Hallo,

habe die D200+MB200+TC17+70-200VR - Manfrotto 055PROB+Umbauplatte+Markins M10

Diese Kombination ist m.M. schon sehr grenzwertig.
Der Kopf ist sehr gut, allerdings ist das Stativ nicht sonderlich stabil.
Meistens ziehe ich die Beine dann gar nicht mehr aus!
Man sieht deutlich wie sich das Stativ beim Auslösen bewegt.

Gruss Ralf Heimers
 
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Hab nun mal weiter herumgeschaut. Finanziell am erschwinglichsten sind wohl die Berlebach-Stative. Das uni 24 wäre sicher stabil genug - aber 7,3 kg sind doch zu heftig. Gefallen hat mir das Report 9013 - aber genügt die Belastbarkeit von 8 kg? Inwieweit kann man diesen Angaben trauen? (Für das Manfrotto 055 sind ja auch 7 kg angegeben)
Oder sollte ich lieber zum Report 4012 greifen, was aber ein Packma von 100 cm bedeutete ...
Übrigens - bis jetzt habe ich als Tele nur das Nikon Objektiv 2,8 70-200 VR - aber auch dafür reicht mein altes Cullmann Stativ wohl nicht - und bei einem Neukauf soll es dann schon für die Traumkombi reichen.
Nur mal theoretisch gefragt - würde das 055 für das Zoom mit 1,4er TC reichen? Aber ich denke, beim Stativ sollte man keine Kompromisse machen.
Danke schon mal an alle,die geantwortet haben! Martin.

Würde dir das Berlebach Reporter 3032 empfehlen. Ist relativ günstig, etwa gleich schwer wie das Manfrotto 055er, aber dank Holz und Nivelierkalotte ultrastabil. Wichtig ist ,die Stabilität, die die Nivelierkalotte bringt, nicht dadurch wieder zu verspielen, daß man einen Stativkopf drauf montiert, stattdessen nur ein Befestigung für das Wechselplattensystem deiner Wahl aufschrauben. Ist auf die Weise perfekt für Teleobjektive mit Stativschelle und wunderbar für Linsen wie das 2,8/300 + Konverter geeignet, ich denke auch 4/500 müßte ohne Probleme gehen. Nachteil ist natürlich, daß man ohne Stativschelle kein Hochformat hat. Man braucht dann entweder einen Hochformatwinkel an der Kamera selbst, oder für "normale" Anwendungen kann man ja auch nen Stativkopf draufschrauben. Und wie bei vielen Belrlebachstativen ist das Packmaß nicht das allerbeste. Ich nutze das Teil zufrieden seit vielen Jahren für Tierfotografie und finde es dafür besser geeignet als das sündhaft teure 3er Gitzo Carbon, das ich auch besitze.
Gruß
Andreas
 
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So, ich habe nach euren guten Ratschlägen weiter herumgesucht. Was haltet ihr von dem Gitzo G1505? Mit 4 kg sicher nicht das leichteste, aber stabil genug müsste es sein und die Arbeitshöhe wäre auch ausreichend, denke ich (bin 176 cm groß und wenn ich den Kugelkopf und die Kamera mitrechne, müsste cih wohl kaum mit krummen Rücken rumstehen ...). Es liegt bei etwa 500 Euro.

Oder doch in den teureren Apfel beißen, und das Gitzo GT5540LS, das über ein kg leichter ist und fast das doppelte kostet?

Das Berlebach 3032 ist mir doch ein wenig niedrig, und das 9033 oder das 9013 mit nur 8 kg Belastbarkeit klingt im Vergleich zu den 15-20kg der Gitzo etwas niedrig. Dafür sind die Berlebach finanziell natürlich deutlich günstiger, wenn auch das Packmaß wieder deutlich schlechter ist ...

Was meint ihr? Wenn, dann will ich schon ein Stativ kaufen, dass dann auch auf jeden Fall ausreicht - und nicht noch weitere für irgendwelche Spezialfälle zulegen.

Danke schon mal für eure hilfreichen Antworten! Martin
 
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Hallo Martin,

wenn Du Dich jetzt schon - erfreulicherweise - zum Kauf von was G'scheitem entschlossen hast, würde ich da dann auch zu Carbon greifen. Sonst ärgerst Du Dich darüber, dass es immer noch was besseres (portableres) gäbe und schleppst das Thema im Hinterkopf weiterhin mit Dir rum.

Ein GT5540LS ist was Feines. Kostet 739€ bei computeruniverse.net. Das GT3540LS würde m.E. aber auch vollkommen ausreichen, kostet dort 618€. Das 5er ist was für fette 600er, aber auch das würde ich auf meinem 1348 ohne Bedenken betreiben.

Thema Kopf schon angedacht?

Maik
 
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...mit nur 8 kg Belastbarkeit...

Keine Ahnung wie die Stativhersteller die Belastbarkeit ihrer Stative berechnen. Was ich aber weiß, ist das ein Berlebach 3032 eine Kamera, das 300er mit Konverter und einen schweren Kopf trägt ohne mit der Wimper zu zucken.
Wenn du die Klamotten nicht weit tragen mußt, dann ist ein Berlebach mit einfachem Beinauszug kombiniert mit einem Videoneiger (z.B. Manfrotto 501 oder 503) eine extrem stabile und dabei gleichzeitig kostengünstige Lösung. Wenn du zur Location erst drei Kilometer Fußmarsch hinter dich bringen mußt, dann solltest du in einen teureren Apfel beißen.

Gruß
Dirk
 
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Mir hat der Manfrotto Kugelkopf 468 MG gut gefallen. Scheint mit 16 kg ja auch belastbar genug zu sein. Allerdings traue ich den Wechselplatten nicht so recht. Ist es nicht doch stabiler, die Kamera bzw. die Stativschelle einfach mit der Schraube am KK festzumachen?
 
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So, ich habe nach euren guten Ratschlägen weiter herumgesucht. Was haltet ihr von dem Gitzo G1505? Mit 4 kg sicher nicht das leichteste, aber stabil genug müsste es sein und die Arbeitshöhe wäre auch ausreichend, denke ich (bin 176 cm groß und wenn ich den Kugelkopf und die Kamera mitrechne, müsste cih wohl kaum mit krummen Rücken rumstehen ...). Es liegt bei etwa 500 Euro.
Oder doch in den teureren Apfel beißen, und das Gitzo GT5540LS, das über ein kg leichter ist und fast das doppelte kostet?

Da mein Thread ja oben schon verlinkt wurde, möchte ich mich auch kurz zu Wort melden :). Was spricht gegen das GT3540LS (außer vielleicht dem Preis)? Ich bin damit bestens zufrieden und Deinen Anforderung wird es in jedem Fall erfüllen.
Ich würde lieber etwas mehr ausgeben und mich dann über ein stabiles und vor allen Dingen leichtes Stativ freuen. Keine Ahnung wie Du Dein Stativ einsetzten wirst, aber ein schweres Holzstativ wäre für mich definitiv keine Alternative, da ich 95% meiner Landschaftsaufnahmen mit Stativ mache und das bedeutet eben auch mal länger wandern mit Stativ.
Ein weitere Vorteil ist eben, dass man sehr tief runter kommt und das ist häufig wichtig für meine Makrofotografie. Als Krönung reicht es eben auch noch für das 300mm/2.8er und vermutlich auch für das 500mm/4 (Fritz Pölking hat es u.a. auch mit einem Canon 500er eingesetzt)
 
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Das GT 3540LS scheint mir schon prima zu sein - nur 1,7 kg, Packmaß auch nur 55 cm - würde ich gerne mal ausprobieren. Bei 750 Euro müsste es dann aber auch schon das für mich ultimative Stativ sein ...

Das GT 5540LS ist 1 kg schwerer, gepackt 5 cm länger und 150 Euro teurer - drei Nachteile - vielleicht mit der max. Höhe von 153 cm noch etwas sinnvoller (aber mit KK und Kamera wrden die 146 cm wohl auch reichen) vor allem aber noch deutlich stabiler (25 kg statt 18 kg des 3540LS). Letzteres ließ mich zu diesem Stativ schielen - ist vielleicht doch ultimativer als das 3540? Leider kann ich sie nicht mal eben irgendwo ausprobieren, denn beides gibt es hier weder auf dem Land noch in einer näher gelegenen Stadt zu sehen.
 
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