Squid2 oder Spyder 3 oder ?

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Hi Danke.
also da wäre wohl der Punkt dass er den DTP94 nicht erkannt hätte oder?
Was soll ich machen?
Es steht den letzten Punkt wiederholen.
Ist gemeint OHNE das Programm neu zu starten einfach 2mal kalibrieren, bzw. der erste Punkt ist ja der Weißpunkt.
Einfach 2mal Weißpunkt einstellen?
Danke

zu Wide garmut: Das sollte ja eben bei ******* passen oder? Also eben alle Wide Garmut Monitore die nicht von Quato sind. (aber auch wenn ich die Funktion nicht nütze (sollte ja eigentlich nichts passieren, außer das ich nicht das volle Potential des Monitors verwende) schafft nur knallige Farben, bzw. die Verifizierung nicht.
Danke für Tips
 
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Beim Profiltest kommen dann folgende Ergebnisse raus:


dE dE94
0% 0.4 0.4
17% 2.2 2.2
25% 2.2 2.2
50% 0.8 0.8
75% 5.0 5.0
100% 0.0 0.0
R 3.6 1.7
G 4.3 1.8
B 3.8 1.8
C 2.1 0.7
M 2.1 1.0
Y 2.5 0.8


Sind die normal?
Die 75% und alle Farbwerte sind ziemlich hoch, das sollte eigentlich auch bei einem Laptop viel besser gehen. Hier mal zum Vergleich mein 30" Apple Cinema Display (mit iColor 3.6 Beta):

Code:
        dE      dE94
  0%     0.6     0.6
 17%     0.9     0.9
 25%     0.5     0.5
 50%     0.4     0.4
 75%     0.1     0.1
100%     0.0     0.0
  R      0.1     0.1
  G      0.3     0.1
  B      0.4     0.1
  C      0.3     0.2
  M      0.1     0.0
  Y      0.5     0.2
Was bedeutet die stark erhöhte Abweichung bei 75% (75 % von was überhaupt?)
Eine starke Abweichung bei 75% Helligkeit, also sehr hellem Grau. (Die %-Angaben sind die vermessenen Graustufen.)

Beim Eizo SX2461 siehts so aus (alles gleich nur den Wide Garmut IPS-******* verwendet)

dE dE94
0% 0.1 0.1
17% 0.4 0.4
25% 0.9 0.9
50% 0.6 0.6
75% 0.6 0.6
100% 0.0 0.0
R 34.0 6.6
G 63.5 13.5
B 33.8 11.9
C 39.2 11.1
M 35.3 8.9
Y 21.0 4.7

Um Himmels Willen! Die Abweichungen bei den Farben sind ja jenseits von Gut und Böse. :eek:

Woran kann das liegen?
Keine Ahnung. Ich würde mal den Quato-Support bemühen; ist ja noch 'ne Beta, und die brauchen auch Rückmeldung.

Gibts unter 3.6 und Snow Leopard vielleicht andere Dinge die ich beachten muß?
Nicht dass ich wüsste.

Tschau

Uli
 
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So, jetzt habe ich den Thread auch durch und geh schlafen... ;) Vorher aber noch: Trifft das hier Gesagte (Empfehlungen zu Hard- und vor allem Software) 1:1 auch auf Windows (XP) zu? Was gäbe es zu beachten?

Übrigens: Große Anerkennung, UliZappe, für deine Wahnsinnsmühe und Geduld! :up:
 
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Trifft das hier Gesagte (Empfehlungen zu Hard- und vor allem Software) 1:1 auch auf Windows (XP) zu?
Mit dem ausdrücklichen Vorbehalt, dass ich mit Windows keinerlei Erfahrung habe: Alle getestete Software war plattformübergreifend programmiert, so dass ich nicht sehe, warum die Bewertung bei Windows anders ausfallen sollte. Für die Hardware gilt das sowieso.

Was gäbe es zu beachten?
Nichts, was die hier im Speziellen besprochenen Sachen beträfe, aber was die Monitorkalibration im allgemeinen angeht, so ist es wohl so, dass man bei Windows aufpassen muss, dass Monitorprofil und in die Grafikkarte geladene Kalibration zueinander gehören. Unter Mac OS X ist das automatisch der Fall, unter Windows aber offenbar nicht unbedingt, und wenn das nicht der Fall ist, dann stimmt natürlich gar nix mehr mit den Monitorfarben. Da sollten Dir andere hier aber mehr sagen können.

Übrigens: Große Anerkennung, UliZappe, für deine Wahnsinnsmühe und Geduld! :up:
Danke! :):)

Tschau

Uli
 
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Danke nochmal für deine Rückmeldung Uli.

Mit iColor Display 3 + DTP94 (wie z. B. hier angeboten) kann ich demnach mein Dell Notebook und meinen Eizo FlexScan S1910 profilieren und kalibrieren. So weit so gut. Ich denke, das ist für mich die brauchbarste Lösung.
Ich nehme auch an, dass die Software, bzw. ein beiliegendes Handbuch den korrekten Ablauf Schritt für Schritt erklärt?

[...]aber was die Monitorkalibration im allgemeinen angeht, so ist es wohl so, dass man bei Windows aufpassen muss, dass Monitorprofil und in die Grafikkarte geladene Kalibration zueinander gehören. Unter Mac OS X ist das automatisch der Fall, unter Windows aber offenbar nicht unbedingt, und wenn das nicht der Fall ist, dann stimmt natürlich gar nix mehr mit den Monitorfarben. Da sollten Dir andere hier aber mehr sagen können. [...]
Ohne diesen Thread missbrauchen zu wollen - vielleicht kann noch der eine oder andere Windows XP-User über die Tücken und worauf besonders zu achten ist ein paar Worte schreiben?
 
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Halo Uli!
du hast ja mal geschrieben dass die Werkskalibration für intelli Proof Monitore das selbe ist wie Flachbildschirme.
Habe das jetzt mal gemacht und die Ergebnisse sind total verschieden.
Mit TFT Flachbildschirme sind die Ergebnisse deutlich besser (ganz ähnlch denen unter 10.5 mit IColor3.5

Quato schreibt dazu:

Sie haben bisher den EIZO Monitor ohne Wide Gamut Messkorrektur kalibriert
und damit einen UGRA Test absolviert, der nicht valid ist. Ohne
Messkorrektur für Wide Gamut Displays messen ALLE Colorimeter falsche Werte,
die auch visuell durch einen starken Blau-Grün Stich erkannt werden können.
Das Messgerät und die Software melden natürlich korrekte Ergebnisse, da das
Messgerät ja nur seine eigene Messung prüft. Die echten Farbwerte lassen
sich nur über eine Spektralvergleichsmessung erfassen. Genau diese Messungen
fließen in die Wide Gamut Optimierung ein.

Löschen Sie bitte die Prefs (zu finden in der User Library) und starten Sie
dann die Software neu. Führen Sie mit generischer PVA Korrektur die Messung
durch. Für das Mac Book Pro Display ist keine Optimierung notwendig, da das
Panel nicht einmal 72% NTSC erreicht, was einem Standard Gamut Monitor
entspräche.

Zur Frage, was die 75% bedeuten: Die Graubalance wird in 25% von Weiß nach
Schwarz vermessen. Der hohe 75% des MBP deutet auf eine sehr bunte
Graubalance hin. Die RGBCMY Werte sind aber insgesamt deutlich zu hoch. Die
sollten nicht höher als 6 liegen. Das UDACT erlaubt hier nur Werte von
maximal 6.0 (Lab)

Kann es sein, dass Sie die 6-Achsen Farbkontrolle des Monitors benutzt
haben? Dies kann zu erheblichen unliniaritäten führen. Setzen Sie den
Monitor einmal zurück.

Mit nicht "ausnutzen" hat das leider gar nicht zu tun. Die colorimetrischen
Messgeräte sind alle ab Werk auf Monitore mit 72% NTSC optimiert worden (in
der Regel auf ein 23" LG IPS). Diese Optimierung ist notwendig, weil die
Sensoren und Filter in dieser Messgeräteklasse nicht exakt dem
CIE-Normbetrachter entsprechen (dies tun sie ab etwa 15.000 €). Wenn nun ein
Display deutlich von diesem Referenzdisplay abweicht, ist die Messung der
Farben nicht mehr korrekt, da die Korrektur auf dem abweichenden Display
nicht zu "sinnigen" Ergebnissen führt.

Zum Hintergrund: Das Messgerät detektiert zwar die Farben und geht davon
aus, dass für alle drei Farben die Farborte gleichmäßig geändert wurden. Das
ist aber falsch, denn nur Rot und Grün werden bei einem Wide gAmut Gerät
signifikant verändert. Das Messgerät korrigiert Blau aber auch und dadurch
kommt es zur Verschiebung des Neutralpunktes. Was das Messgerät dabei als
nach eigener Meinung neutral ansieht und was visuell neutral ist, liegt nun
sehr weit auseinander.
 
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du hast ja mal geschrieben dass die Werkskalibration für intelli Proof Monitore das selbe ist wie Flachbildschirme.
Habe das jetzt mal gemacht und die Ergebnisse sind total verschieden.
Mit TFT Flachbildschirme sind die Ergebnisse deutlich besser (ganz ähnlch denen unter 10.5 mit IColor3.5
Aha, interessant. Dann hat sich mit iColor 3.6 offenbar etwas geändert (ich glaube nicht, dass es an Mac OS X 10.6 liegt), allerdings nur für Wide-Gamut-Monitore, denn bei Standard-Gamut kann ich auch bei iColor 3.6 keinen Unterschied zwischen Werkskalibration für Intelli Proof Monitore und Flachbildschirme entdecken.

Da muss man wohl in Zukunft leider im Einzelfall für die genauen eigenen Einstellungen prüfen, ob Werkskalibration für Intelli Proof Monitore und Flachbildschirme einen Unterschied machen.

Quato schreibt dazu:
Das alles galt für iColor 3.5 aber natürlich auch schon.

Tschau

Uli
 
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Hallo!
Quato schreibt:

Das DTP94 käme nur dann als Fehlerquelle in Betracht, wenn die Messungen
unter 10.5 jetzt auch "quer" laufen. Da dem aber nicht so ist, muss der
Fehler woanders liegen. Bitte senden Sie mir einmal die erzeugten Profile
zur Analyse. Aus den Messdaten und Tags kann ich ersehen, ob die Grafikkarte
da unter 10.6 "reinfunkt".

Unter 10.6 gibt es eine ganze Reihe an Effekten, die mit einer desaströsen
Implementierung des Farbmanagements zu tun haben. So kommt z.B. das Mac OS
bei der Profilverwaltung aus dem Tritt oder interferiert während der Messung
durch die nun finderweite Anwendung nicht nur des VCGT sondern auch des
Weißpunktes. Das ändert sich bei 10.6.2 erneut. Wir testen dass weiter.....

Mit freundlichen Grüßen Quato....




und:

Die UGRA Zertifizierung ist aus Lizenzgründen nur für Quato Monitore
gedacht. Rein rechtlich ist ein nicht Quato Monitor auch nicht UDACT
zertifiziert. Dies wurde durch Änderungen der Rechtslage hinsichtlich einer
Zertifizeringsakkreditierung notwendig und gaöt ab Version 3.0. ICD 3 wird
demnach auch nur noch im bezug auf Quato Monitore mit dem UDACT Logo
beworben. Mal abgesehen davon, dass nur die aktuellste UDACT Version 1.3 (in
iCD 3.5 und 3.6) rechtlich bindend wäre.

Die Kalibrationsroutinen unterscheiden sich zwischen Werkskalibration und
Softwarekalibration nicht. Wenn da unterschiedliches rauskommt, ist es sehr
suspekt. Da käme eigentlich nur noch das DTP94 als Fehlerquelle in Betracht


Also das versteh ich nicht ganz. Heißt das unter 10.6.2 brauchts wieder eine neue Icolor-Version?
 
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Quato schreibt:
[…]
Unter 10.6 gibt es eine ganze Reihe an Effekten, die mit einer desaströsen Implementierung des Farbmanagements zu tun haben.
Hmmm – aus meiner Sicht hat sich die Implementierung stark gebessert. Kann sein, dass Quato vom Ansatz eines systemweiten Farbmanagements verwirrt ist.

die nun finderweite Anwendung nicht nur des VCGT sondern auch des Weißpunktes.
"finderweit" :confused: Vermutlich meinen sie "systemweit". Klingt leider wirklich so, als hätte sich Quato Snow Leopard nicht sehr gründlich angesehen.

Die Kalibrationsroutinen unterscheiden sich zwischen Werkskalibration und Softwarekalibration nicht.
Gut zu wissen – bleibt also doch alles beim alten. Nur in Deinem Fall natürlich blöd, weil dann ganz unklar ist, wo der Fehler liegt.

Wenn da unterschiedliches rauskommt, ist es sehr suspekt.
In der Tat … Hast Du vielleicht noch was anderes verstellt, ohne es zu merken?

Also das versteh ich nicht ganz. Heißt das unter 10.6.2 brauchts wieder eine neue Icolor-Version?
Sieht so aus, als bräuchte es die so oder so. In der Tat finden sich in 10.6.2 noch Feinkorrekturen bei ColorSync, aber mein Eindruck (mehr als das ist es nicht!) wäre im Moment eher, dass Quato noch ein paar Hausaufgaben machen muss.

Aber das musst Du wirklich mit Quato klären, nur die können Dir da im Einzelnen helfen.

Tschau

Uli
 
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Hallo Uli!

Erst einmal vielen Dank für Deine ausführlichen Informationen. Ein PDF oder Sonderheft über Deine Ausführungen zum Farbmanagement würde ich sofort kaufen (ich finde es aber recht umständlich, dass es das nicht als Spezial-PDF bei MacLife gibt, das wäre eine feine Sache).

Ich hätte mal zwei allgemeine Fragen an Dich: Ich habe mir einen Quadcore iMac 27" u.a. für die Bildbearbeitung vorbestellt. In wie fern macht eine Kalibrierung/Profilierung bei seinem Glossy-IPS-Panel sinn?
Wie "viel" schlechter ist der Spyder 3 Pro im Vergleich zu der Kombilösung aus iColor Display 3 + DTP94? Der Preisunterschied ist doch recht frapierend: Spyder 3 Pro ab ca. 120 Euro, Quato ca. 230 Euro.
 
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Erst einmal vielen Dank für Deine ausführlichen Informationen.
Bitte :)

Ein PDF oder Sonderheft über Deine Ausführungen zum Farbmanagement würde ich sofort kaufen (ich finde es aber recht umständlich, dass es das nicht als Spezial-PDF bei MacLife gibt, das wäre eine feine Sache).
Ja, ist mir klar. Beides war angedacht, aber aus beidem ist leider nichts geworden. Nach dem Wechsel der Chefredaktion sind das Thema bzw. allgemein Berichte dieser Ausführlichkeit leider eher in den Hintergrund gerückt. :frown1:

Ich habe mir einen Quadcore iMac 27" u.a. für die Bildbearbeitung vorbestellt. In wie fern macht eine Kalibrierung/Profilierung bei seinem Glossy-IPS-Panel sinn?
Ich habe selbst noch keinen neuen iMac gesehen, aber das Panel sollte eigentlich sehr gut sein. Das Problem ist die blöde Glasscheibe.

Aber eine Kalibrierung/Profilierung ist natürlich trotzdem sinnvoll; sie kann, richtig vorgenommen, ja nichts verschlimmern, sondern das Display schlimmstenfalls nicht ganz so stark verbessern.

Der wichtigste Punkt ist, während der Messung den Raum möglichst dunkel zu haben, da das Kolorimeter ja nicht direkt auf dem LCD aufliegt und daher theoretisch Streulicht von der Seite durchs Glas in das Messgerät eindringen kann. Wie gesagt, theoretisch – erlebt habe ich das noch nicht.

Und bei der anschließenden der Nutzung des Displays stimmen natürlich dunkle Farbtöne nicht mehr, falls sie von Spiegelungen überlagert werden – aber das dürfte ja klar sein.

Wie "viel" schlechter ist der Spyder 3 Pro im Vergleich zu der Kombilösung aus iColor Display 3 + DTP94? Der Preisunterschied ist doch recht frapierend: Spyder 3 Pro ab ca. 120 Euro, Quato ca. 230 Euro.
Das lässt sich leider nicht so generell beantworten.

Wenn Du den Spyder3 Pro in Betracht ziehst, so muss Dir klar sein, dass da die Software künstlich abgespeckt ist:
  • keine Projektor-Vermessung (kann Dir egal sein, wenn Du keinen hast, und kann das DTP94 auch nicht)
  • Nutzeroberfläche mit allen Einstellungen übersichtlich in einem Fenster (sog. "Expertenkonsole") fehlt, Du musst dich jedesmal durch einen Assistenten durchklicken (finde ich extrem nervig/unübersichtlich, ist aber natürlich Geschmacksache)
  • kein exakter Abgleich der Farbtemperatur, nur ein paar vorgegebene Einstellungen.
Der letzte Punkt ist aus meiner Sicht ein k.o.-Kriterium. Solange Du nicht niemals Farben am Monitor mit Fotos, Ausdrucken, Gegenständen etc. vergleichen können willst, musst Du die Farbtemperatur des Monitors auf die Deines Umgebungslichts abstimmen können – und es wäre purer Zufall, wenn die genau unter den paar von der Software vorgegebenen Farbtemperaturen wäre.

Eine individuell einstellbare Farbtemperatur gibt es aber nur beim Spyder3 Elite, und der ist dann kaum noch billiger als das DTP94 (das Du glaube ich auch etwas billiger als für 230 Euro bekommen solltest). Und selbst mit der Spyder3-Elite-Software fehlt Dir die Möglichkeit, die Qualität Deiner Profile messtechnisch zu validieren, was vielleicht wichtig wäre, wenn Du dir unsicher bist, wie gut sich das iMac-Panel kalibrieren und profilieren lässt.

Was die Hardware betrifft, so sind die Messabweichungen beim Spyder3 etwa um 70% größer als bei dem exzellenten DTP94, aber damit noch OK. Die Weißpunktabweichung gegenüber einem perfekt kalibrierten Monitor kann z.B. aber schon mit bloßem Auge sichtbar werden (was aber nicht kritisch ist, solange nicht beide Monitore nebeneinander stehen). Und bauartbedingt ist der Spyder3 weniger langzeitstabil.

Ich würde zum Spyder3 greifen, wenn ich entweder auch Projektoren vermessen will oder aber mir den manuellen Abgleich des Weißpunktes auf das Umgebungslicht, wie ihn das DTP94 erfordert (da es das Umgebungslicht nicht messen kann), auf gar keinen Fall zumuten will. Ansonsten ist das DTP94 einfach das bessere Gerät.

Tschau

Uli
 
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Erst einmal Danke!
Schade, dass die Chefredaktion von solcen Artikeln wohl nicht all zu viel hält. Genau das ist es, was der Macgemeinde fehlt, ein seriöses Mac-Magazin auf Augenhöhe mit der ct.


Zur Farbtemperatur des Umgebungslichtes:
Wenn ich das Gerät eh im dunklen Zimmer kaliebrieren/profilieren soll, dann hab ich ja kein Umgebungslicht und somit sollte doch das keine Rolle spielen. (sollte man denn nicht den Monitor unter den selben Bedingungen profilieren mit denen man später arbeitet? Sprich Profilierung im dunklen Zimmer --> Profil nur nutzen für Bildbearbeitung im dunklen Zimmer)
Oder meinst Du mit Vergleich, dass Du das Photo direkt neben den Monitor hältst um Abweichungen zu sehen?

Farbecht ausdrucken will ich selbst gar nicht. Ich will nur Photos/Layouts am Computer farbecht bearbeiten können. Die Ausdrücke würden dann bei Fotos via Onlinedienst und bei DTP via Copyshop (PDF/Postscript) ausgefertigt werden.
Einen Beamer besitze ich nicht.

DTP94 (das Du glaube ich auch etwas billiger als für 230 Euro bekommen solltest).

Hättest Du eine günstige Bezugsquelle?
Die günstigste die ich gefunden habe liegt mitlerweile bei 199 €: Silver Haze Pro inkl. iColor (kann ich das Problem auch für mein Notebook verwenden oder geht das mit der Lizenz nicht?).
Mit Spyder 3 Express gäbe es die Spyder Hardware für lediglich knappe 80 Euro. Und dann könnte man ja auch ArgyllCMS verwenden, soll ja auch nicht so schlecht sein.

Wie schaut es bei den beiden Lösungen mit der Zukunftsicherheit aus?

Nochwas: Funktioniert iColor und das DTP94 ohne Probleme unter Snw Leopard? Man kann da so macnches im Netz finden....
 
Zuletzt bearbeitet:
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Zur Farbtemperatur des Umgebungslichtes:
Wenn ich das Gerät eh im dunklen Zimmer kaliebrieren/profilieren soll, dann hab ich ja kein Umgebungslicht und somit sollte doch das keine Rolle spielen. (sollte man denn nicht den Monitor unter den selben Bedingungen profilieren mit denen man später arbeitet? Sprich Profilierung im dunklen Zimmer --> Profil nur nutzen für Bildbearbeitung im dunklen Zimmer)
Nein, um Himmels willen, Deine armen Augen!

Das würde ja bedeuten, dass iMacs farbrichtig nur im Dunkeln benutzbar wären :eek: - ganz so schlimm steht's um Apple denn doch nicht. ;)

Im Prinzip hast Du schon recht: alle relevanten Einstellungen sollen bei Anwendung eines Farbprofils stets exakt so sein, wie sie auch bei der Profilerstellung waren (nur, dass jetzt eben das Profil verwendet wird).

Für das Umgebungslicht gilt das aber nur indirekt: Das Messgerät soll ja gerade nicht vom Umgebungslicht beeinflusst werden, während es den Bildschirm misst (was bei matten Displays schon allein dadurch gewährleistet ist, dass das Messgerät direkt auf dem LCD aufliegt, egal wie hell es drumherum ist). Also kann es das Umgebungslicht an dieser Stelle nicht erfassen.

Das Umgebungslicht wird vielmehr dadurch berücksichtigt, dass bei den Einstellungen zur Profilerstellung vor der Bildschirmmessung der gewünschte Weißpunkt des Monitors angegeben werden muss, und der sollte eben dem Umgebungslicht gleichen.

Dazu muss man im Idealfall also noch zuvor in einer zweiten Messung den Weißpunkt des Umgebungslichts bestimmen. In der Praxis kann man, bei nicht-kritischen Arbeiten unter schwankendem Tageslicht, auch eine entsprechende Voreinstellung (normalerweise ca. 5800 K) wählen. Beim DTP94 gleicht man den Weißpunkt mit Hilfe von iColor Display im Nachhinein nach Augenmaß ab (was aber mit etwas Übung zu ausgezeichneten Ergebnissen führt), weil das DTP94 kein Umgebungslicht messen kann.

Oder meinst Du mit Vergleich, dass Du das Photo direkt neben den Monitor hältst um Abweichungen zu sehen?
Das würde gar nicht funktionieren, weil der Monitor, wenn er das Bild darstellt, ja gerade kein neutralweißes Licht aussendet.

Farbecht ausdrucken will ich selbst gar nicht. Ich will nur Photos/Layouts am Computer farbecht bearbeiten können. Die Ausdrücke würden dann bei Fotos via Onlinedienst und bei DTP via Copyshop (PDF/Postscript) ausgefertigt werden.
Die Frage ist: willst Du u.U. einmal ein Foto am Bildschirm so abstimmen, dass es farblich einer physischen Vorlage gleicht (z.B. ein rotes Kleidungsstück auf einem Foto und das physische Kleidungsstück selbst).

Grundsätzlich gibt es beim Umgebungslicht zwei Situationen:
  1. Du willst keine solchen Vergleiche vornehmen. Dann ist das Umgebungslicht nicht so kritisch und sollte nur von der Art sein, dass die Weißpunktadaption der Augen beim Blick auf den Monitor nicht von einem vollkommen anderen Weißpunkt außerhalb des Monitors verwirrt wird. Dann kannst Du z.B. unter schwankendem Tageslicht arbeiten und eine Einstellung wie die ca. 5800 K wählen. Bei Kunstlicht wäre dann aber eine Vollspektrum-Tageslichtlampe (ggf. als Tischlampe wie die GrafiLite) sicherlich angebracht; wenn Du z.B. Halogenlicht hast, macht eine Abstimmung auf den sehr rötlichen Weißpunkt (3300 K oder noch niedriger) keinerlei Sinn, der Bildschirm sieht dann trotz allem nur rotstichig aus.

    Generell gilt: je mehr der Bildschirm Dein Gesichtsfeld ausfüllt, je größer also der Bildschirm (was bei Deinem iMac ja sehr ausgeprägt ist :D), und je gedämpfter das Umgebungslicht, desto weniger werden Deine Augen durch das Umgebungslicht vom Weißpunkt des Monitors abgelenkt, und desto besser ist das also. Aber ohne Umgebungslicht – das würde ich meinem Augen nicht antun. Die Randbereiche des Gesichtsfeldes, die die Farbwahrnehmung eh nicht beeinflussen, da sie nur s/w sehen können, reagieren doch sehr empfindlich auf starke Helligkeitsunterschiede und ermüden in so einem Falle das Auge sehr. Im Notfall also sehr gedämpftes Halogenlicht als Umgebungslicht verwenden.
    ´
  2. Du willst die Farbwiedergabe am Bildschirm mit externen Gegenständen vergleichen können. (Wie gesagt, das müssen keine Ausdrucke sein, sondern z.B. die fotografierten Originale oder eben einfach Farbmuster, die die Zielfarbe angeben.) Dann musst Du eine konstante (Kunst-)Lichtquelle wie eben z.B. die GrafiLite verwenden, und Du musst den Weißpunkt Deines Profils exakt auf diese Lichtquelle abstimmen können.

Einen Beamer besitze ich nicht.
Ein Problem weniger. ;)

Hättest Du eine günstige Bezugsquelle?
Die günstigste die ich gefunden habe liegt mitlerweile bei 199 €: Silver Haze Pro inkl. iColor
Ja, das hatte ich im Hinterkopf. Günstiger wirst Du's nicht finden.

(kann ich das Problem auch für mein Notebook verwenden oder geht das mit der Lizenz nicht?).
Du kannst das Problem :D:D auch mit dem Notebook verwenden – die iColor-Display-Lizenz gilt ohne Limitierung für all Deine Computer.

Mit Spyder 3 Express gäbe es die Spyder Hardware für lediglich knappe 80 Euro. Und dann könnte man ja auch ArgyllCMS verwenden, soll ja auch nicht so schlecht sein.
Das ist es nicht, aber es ist halt ein reines Kommandozeilenprogramm, wo man wissen muss, was man tut. Ich weiß jetzt auch nicht auf Anhieb, ob ArgyllCMS die Umgebungslichtmessung unterstützt.

Wie schaut es bei den beiden Lösungen mit der Zukunftsicherheit aus?
Voraussagen sind bekanntlich sehr schwer, wenn sie die Zukunft betreffen, aber ich wüsste bei keinem der beiden Fälle etwas, das hier Besorgnis erwecken könnte.

Was die Hardware betrifft, so ist das DTP94 langlebiger.

Nochwas: Funktioniert iColor und das DTP94 ohne Probleme unter Snw Leopard? Man kann da so macnches im Netz finden....
TUFoto hatte ja oben von merkwürdigen Problemen berichtet, aber bei mir läuft's einwandfrei, seit die Snow-Leopard-Version erschienen ist.

Tschau

Uli
 
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Hallo Uli,
habe erst mal 2 Stunden lang den Thread durchgelesen, da ich mir einen Monitor mit erweitertem Farbraum angschaffen möchte und somit mein Spyder 2 nichts mehr taugt. Ich habe noch eine Beamer, den ich allerdings bisher nicht kalibriert habe, da dies mit Spyder2 nicht wirklich überzeugend war und meine Software für HDAV Shows Farbmanagement nicht beherschte. Letzteres hat sich mittlerweile geändert.

Jetzt die Frage, mein Beamer (ein Sanyo Z4) ist nicht gerade lichtstark. Würdest Du dann gute Ergebnisse mit dem Sypder3 erwarten? Bisher bin ich mit dem Bild zufrieden und könnte dem Beamer einfach ein SRGB Standardprofile zuweisen. Dann würde ich zu dem Silver Haze Pro tendieren.
Sollte der Spyder mit dem Beamer klar kommen ginge die Tendenz zu Spyder 3 Elite.

Bin mir ziemlich unschlüssig

Gruß Peter
 
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Jetzt die Frage, mein Beamer (ein Sanyo Z4) ist nicht gerade lichtstark. Würdest Du dann gute Ergebnisse mit dem Sypder3 erwarten?
Sicher kann ich das natürlich nicht sagen, da ich Deinen Beamer ja nicht kenne (und auch nicht getestet habe, ab welcher Lichtstärke die Spyder bei der Beamer-Kalibration nicht mehr funktionieren), aber der Spyder3 ist definitiv lichtempfindlicher als der Spyder2 – insofern stünden die Chancen nicht schlecht, dass es funktioniert.

Bisher bin ich mit dem Bild zufrieden und könnte dem Beamer einfach ein SRGB Standardprofile zuweisen.
Auch hier kann ich aus der Ferne schlecht etwas Verbindliches sagen. Bei dem Beamer-Modell, mit dem ich getestet habe, war der Qualitätsgewinn durch die Kalibration eklatant, aber das muss bei Deinem Gerät natürlich nicht ebenso sein. Sollte das Bild jetzt eher einen "unterkühlten Video-Look" haben, so sollte durch die Kalibration das Bild definitiv "cineastischer" werden.

Bin mir ziemlich unschlüssig
Letztlich kannst Du erst nach der Kalibration wissen, ob sie nötig war – das ist leider prinzipiell so. ;)

Tschau

Uli
 
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Hi! Hab jetzt mit dem neuen MacBook Pro (und weiterhin dem Eizo) nochmals probiert. - jetzt unter 10.6.2



wieder FAST das gleiche. Die ergebnisse sind rein optisch ok. Aber komischerweise unterscheiden sich intelli proof monitor und tft kalibrierung mit sonst gleichen einstellungen.
UND unter 10.5 und 3.5 hatte ich immer die ugrazertifizierung bestanden!! (also natürlich nur mit dem eizo)


Wie kann das sein?
Danke für jeden Tip und jede Hilfe!!
 
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Ich mag mich mal einklinken, da ich unter Snow Leopard und meinem iMac 27 mit externem Eizo CG241W ähnliche Probleme habe. Ich besitze den Spyder 3 und habe zunächst den iMac-Monitor mit der Spyder-3-Elite-Software kalibriert, während ich den (hardwarekalibrierbaren) Eizo mit ColorNavigator und Spyder 3 kalibriert habe.
Beim Betrachten des gleichen Bildes Mit Lightroom auf beiden Bildschirmen sah das Bild auf dem Eizo eindeutig kälter (und auch etwas blasser) aus. Nicht völlig daneben und ohne den direkten Vergleich hätte man das wohl auch eher nicht wahrgenommen, aber immerhin so sehr ein Unterschied, dass die Bildbearbeitung keinen wirklichen Sinn macht, solange man nicht weiß, welcher Bildschirm jetzt richtiger anzeigt.

Ach ja: mit meinem MacBook Pro und unter Mac OS 10.5 hat das Kalibrieren des internen Bildschirms und des Eizos mit Spyder 3 Elite und ColorNavigator sehr gut geklappt.

Also habe ich mir gedacht, dass es ja vielleicht sinnvoll sein könnte, die gleiche Software für das Kalibrieren des iMacs und des Eizos zu benutzen und habe mir basICColor display 4.1.17 als 14-Tage-try-out installiert und beide Monitore damit kalibriert. Hier sind die Ergebnisse noch komischer. Nach jedem Kalibriergang des Eizos sind die Farbunterschied zwischen iMac und Eizo unterschiedlich - trotz gleicher Ausgangswerte beim kalibrieren. Wenn ich die erstellten Profile dann mit basICColor validiere, so liegt der iMac komplett im grünen Bereich, während der Eizo völlig ausreißt (s. Screenshot).

CG241W_validate.jpg


Mir scheint, dass es sich ganz eindeutig um ein Problem von Snow Leopard handelt, das irgendwie in die Profile reinpfuscht und diese entweder beim erstellen verfälscht oder aber die gewählten Profile mit irgendwas überlagert. :nixweiss:

Für mich ist mein externer Monitor damit am iMac erstmal nicht für die Bildbearbeitung nutzbar. :down:
 
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Mir scheint, dass es sich ganz eindeutig um ein Problem von Snow Leopard handelt, das irgendwie in die Profile reinpfuscht und diese entweder beim erstellen verfälscht oder aber die gewählten Profile mit irgendwas überlagert. :nixweiss:
Ich habe keine Erfahrungen mit diesem Problem, aber das halte ich für eher unwahrscheinlich. In beiden Fällen ist in die Probleme ein Eizo verwickelt; da würde ich eher suchen.

Bei derart großen Fehlern in der Validierung liegen die Abweichungen in der Regel in der Kalibration der Monitore begründet und nicht in den Monitorprofilen.

Da die Kalibrationsdaten beim Eizo aber im Eizo selbst abgespeichert werden, würde das Problem dann dort liegen müssen; d.h. dass unter Snow Leopard die vom Mac gesendeten Kalibrationsdaten vom Eizo nicht korrekt abgespeichert werden, warum auch immer.

Probiere in basICColor display doch mal Einstellungen > Kalibrationsmethode > Softwarekalibration bzw. Keine Kalibration (nur profilieren). In beiden Fällen müsste die bestehende Hardwarekalibration des Eizo eigentlich unangetastet bleiben. Führt die Profil-Validierung mit basICColor display (direkt nach der jeweiligen Profilerstellung vorgenommen) dann zu besseren Werten?

Tschau

Uli
 
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