Squid2 oder Spyder 3 oder ?

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hab das selber nur mal irgendwo aufgeschnappt (gelesen?). ich gehe davon aus, das es der hauptmonitor (d.h. der mit finderleiste) ist.

Gruß Jan
 
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Hallo!
Habe viel probiert und auch gelesen:Stimmt leider, Safari, Vorschau etc. können nur auf EINEM Monitor korrekt wiedergegeben werden!
Welcher das ist kann man unter Colorsync-Dienstprogramm auswählen (Standardmonitor nehmen)
Photoshop schafft es beim rüberziehen gleich das korrekte Profil je Monitor zu verwenden.
Aperture auch, aber nur für das Hauptfenster.
Wenn ich also, so wie ich das beschrieben habe, das Hauptfenster am kleinen Monitor haben will und am Eizo 2. Monitor (also Darstellung > zweiter Viewer > Einzelsnasicht will) dann sehe ich also das Bild allein groß am eizo, dann muß ich als Standardmonitor den Eizo nehmen. Dann werden BEIDE Fenster korrekt angezeigt.
Geht also aber halt immer über Colorsync. Leider wird das auch bei Neustart des Computers nicht mitgespeichert.
Aber es geht zumindest.
Hoffe konnte da auch mal was beitragen.

Vielen Dank für eure Hilfe! Habe nun mein System denke ich endlich so wie ich es immer wollte. MBP dazu ein sehr guter Eizo und ale beiden Kalibriert bzw. profiliert (sehen sich wirklch sehr ähnlich aus.
Und auch gezielte Verwendung im Dual Modus Betrieb.
Puh, geschafft.
lg. Ulf
 
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Aperture auch, aber nur für das Hauptfenster.
Wenn ich also, so wie ich das beschrieben habe, das Hauptfenster am kleinen Monitor haben will und am Eizo 2. Monitor (also Darstellung > zweiter Viewer > Einzelsnasicht will) dann sehe ich also das Bild allein groß am eizo, dann muß ich als Standardmonitor den Eizo nehmen. Dann werden BEIDE Fenster korrekt angezeigt.
Ah – weil das Hauptfenster "intelligent" genug ist, die Einzelansicht aber nicht … Na gut, als Workaround geht das ja …

Geht also aber halt immer über Colorsync. Leider wird das auch bei Neustart des Computers nicht mitgespeichert.
Hm, das sollte es aber IMHO. Hat Dein User-Account Standard- oder Admin-Rechte? Standard-Rechte wären im Allgemeinen aus Sicherheitsgründen viel besser, aber behindern vielleicht das Abspeichern – in diesem Falle probier doch also mal, den Default-Monitor von einem Account mit Admin-Rechten aus umzustellen.

Hoffe konnte da auch mal was beitragen.
Yep, das ist gut zu wissen. :)

Gratulation! :)

Tschau

Uli
 
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hey Uli,

die Info mit dem c't-Artikel hatte ich hier geschrieben und ich muss ehrlich sagen, dass ich auch etwas enttäuscht war.
Da kann man hier im Thread wesentlich mehr erfahren. Dank ausführlichen Beiträgen von dir :)

Werde mir nächste Woche das Spyder 3 zulegen. Da stimmt für mich einfach das Preis/Leistungsverhältnis und wurde hier sowie in der c't als sehr gut bewertet.

Grüße
Peter
 
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Vl. noch als Ergänzung: Eine LUT >8-Bit und entsprechende Rechengenauigkeit (bei den NECs der 90er Reihe* und entsprechenden Eizos i.d.R. 12-Bit LUT und 16-Bit Processing) habe ich auch bei einigen Geräten, die nicht hardwarekalibrierbar sind.
In gewisser Weise sind ja solche Geräte auch "hardwarekalibrierbar". Sie besitzen intern praktisch denselben Mechanismus, nur dass der eben lediglich über ein paar vergleichsweise grobschlächtige Regler von außen zugänglich ist, nicht über eine Softwareschnittstelle, die sehr detaillierte Einstellungen vornehmen kann, und das auch noch automatisch.

Hier bleibt dann immerhin der Vorteil, dass Einstellungen mit den (recht umfangreichen) Bordmitteln der Geräte faktisch verlustfrei bleiben. Im Rahmen der Kalibrierung muß hier oft nur wenig über die Grafikkarten-LUT korrigiert werden.
Genau. Voreinstellungen von Hand am per Regler kalibrierbaren Monitor, angeleitet durch Messungen der Kalibrationssoftware, und anschließend eine Softwarekalibration für die Feinheiten ist fast genauso gut wie eine "Hardwarekalibration", nur etwas umständlicher.

Das gilt auch für die Panelansteuerung selbst (hier wird dann i.d.R. wieder auf 8-Bit pro Kanal zurückgegangen, auch bei den meisten High-Endern für die EBV).
Naja, nicht ganz, es gibt da einen Trick, sonst wäre das Ganze auch recht witzlos. Ich werde in einem Folgeposting das zum Anlass nehmen, endlich noch die versprochenen Hinweise zur Hardware- vs. Softwarekalibration aufzuschreiben, da wird das dann hoffentlich klar.

Bei den "normalen" Bildschirmen mit durchgängigem "8-Bit Workflow" ist die Zertifizierung tatsächlich faktisch nicht mehr zu schaffen. Eventuell noch dann, wenn das Gerät ab Werk schon sehr neutral ist und man die nativen Parameter als Kalibrierungsziel übernimmt.
Stimmt: kalibriert man auf den nativen Weißpunkt und am Ende sogar noch das native Gamma, dann ist der verlangte Tonwertumfang im UDACT kein Problem, nur:

Sinnvoll ist das i.d.R. nicht.
Eben :cool:

Dem ist nichts hinzuzufügen, außer vl. noch eine Frage, die mich regelmäßig erreicht - warum denn eine nicht neutrale Grauachse und Abweichungen von der gewünschten Gradation nicht in farbmanagementfähigen Anwendungen korrigiert werden können, wenn doch der Monitorzustand im Rahmen der Profilierung erfaßt wurde:

Hierzu lohnt es sich, einen Blick in ein typisches Matrix-Profil zu werfen. Bezogen auf die Monitorcharakteristik ist da nämlich nicht gar so viel Inhalt. In erster Linie die (XYZ-)Primärvalenzen (normalisiert und nach D50 adaptiert) und eben die Gradation für jeden Kanal. Lege ich z.B. in iColor ein Gamma von 2,2 als Ziel fest, wird das hier fix vermerkt. Es muß also sichergestellt sein, dass mein Bildschirm tatsächlich der Vorgabe entspricht. Und auch eine farbstichige Grauchachse kann keinesfalls in einem Matrix-Profil erfaßt werden, so dass ein CMM die Chance zur Korrektur hätte.
Das stimmt, ist aber genau der Grund, warum man stets Tabellen- und nicht Matrixprofile verwenden sollte.

Zur Erläuterung für alle: Matrixprofile beschreiben die Farbeigenschaften des profilierten Gerätes durch ein paar ziemlich einfach gestrickte mathematische Gleichungen (die in einer mathematischen Matrix zusammengefasst sind, daher der Name). Das macht das Profil sehr klein, aber feine, unregelmäßige Abweichungen im Farbverlauf eines Gerätes können durch solch simple Gleichungen nicht erfasst werden; dementsprechend unpräzise sind sie.

Die Alternative, Tabellenprofile, listen stattdessen in einer Tabelle das genaue Farbverhalten des Gerätes für prinzipiell beliebig viele einzelne Farbpunkte auf und können somit auch ein sehr unregelmäßiges Farbverhalten genau erfassen. Diese Tabellen – und damit auch die Tabellenprofile – sind viel größer als ein paar simple Gleichungen und damit die Matrixprofile, aber insgesamt geht es um Größen, die heute vollkommen egal sind (Größenordnung 100 Kilobyte).

Daher sollte man Monitorprofile niemals als Matrixprofile erstellen. Dass das etliche Profilierungsprogramme dennoch anbieten und teils sogar als Voreinstellung setzen, liegt daran, dass es ausgerechnet Adobe (!) bis einschließlich CS2 nicht geschafft hat, Tabellenprofile korrekt zu unterstützen. Währenddessen sind wir aber bei CS4, und Matrixprofile sollten zur Beschreibung von Hardwareeigenschaften wirklich Geschichte sein. (Wobei man speziell bei Monitoren bedenken muss, dass bei einem ideal kalibrierten Monitor das Profil ja auf keine Unregelmäßigkeiten mehr treffen sollte, und also theoretisch auch ein Matrixprofil reichen würde; außerdem ist es immer gut, den Großteil der Korrektur in der Kalibration anzusiedeln, denn von der profitieren ja auch Medien, die keine Profile haben, also etwa alle Videos.)

Es gibt aber eine Anwendung, wo stets Matrixprofile verwendet werden, und das sind die Arbeitsfarbraum-Profile, also jene Profile, in die man seine Bilder zur Bearbeitung konvertieren sollte (falls sie nicht schon in einem solchen Farbraum vorliegen): Adobe RGB (1998), ProPhoto RGB, sRGB usw. Da diese Profile ja keine real existierenden Geräte, sondern idealisierte Farbräume beschreiben, können sie nicht nur, sondern sollen sogar so einfach wie eine mathematische Gleichung sein. Andererseits sind das die Profile, die in Bilder eingebettet sind, wenn die übers Netz verschickt werden, und daher spielt hier die Größe sehr wohl eine Rolle. Somit ist klar, warum Arbeitsfarbraum-Profile immer Matrixprofile sind.

Tschau

Uli
 
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So, nun noch die versprochenen genaueren Erläuterungen zum Thema Software- vs. Hardwarekalibration bei Monitoren.

Warnung: das ist jetzt für diejenigen, die es wirklich ganz genau wissen wollen. Die anderen können es mit der Zusammenfassung bewenden lassen:

1. Hardwarekalibrierbare Monitore sind genauer (geringere Gefahr von Abstufungen in Farbverläufen), weil sie die bei einer Kalibration vorzunehmenden Korrekturen intern mit 10 Bit ausführen können. Bei der "Softwarekalibration" (Kalibration in der Grafikkarte des Computers) kann nur mit 8 Bit gearbeitet werden, da die Verbindung Grafikkarte-Monitor nur 8 Bit hat.

2. Eine Kombination aus einem zumindest per Hand mit Reglern kalibrierbaren Monitor, an dem die groben Einstellungen für Weißpunkt und Gamma vorgenommen werden, und einer Softwarekalibration für die Feinheiten ist fast genauso gut wie ein "hardwarekalibrierbarer" Monitor.


Software- vs. Hardwarekalibration bei Monitoren

Wie weiter oben geschildert, bedeutet "Kalibration" bei Monitoren die Einstellung von Weißpunkt/Farbtemperatur, 3 Gammakurven für R, G und B (die zusammen auch für die Graubalance verantwortlich sind) und dem Schwarzpunkt (der Farbe für R=G=B=0). (Die maximale Helligkeit wird praktisch immer über die Hintergrundbeleuchtung geregelt und ist technisch trivial, weswegen ich sie hier ignoriere.)

Ebenfalls schon geschildert: das prinzipielle Grundproblem ist, dass bei einer Kalibration immer eine bestimmte Anzahl der maximal verfügbaren 256 Abstufungen pro Farbe verloren geht, was zur Streifenbildung bei Farbverläufen führen kann. Wenn ich den Schwarzpunkt etwas anhebe, ist zum Beispiel das tiefste Schwarz RGB=1-1-1 statt 0-0-0, und 1 Stufe fehlt. Wenn ich die Farbtemperatur von Rot wegbewege, ist Weiß zum Beispiel RGB=254-255-255, weswegen wiederum 1 Graustufe fehlt (weil Rot als einer der Graukomponenten eine Stufe fehlt). Usw.

Würde man mit 10 oder mehr Bit statt 8 Bit arbeiten, wäre das alles kein Problem, aber die heutigen Monitorschnittstellen sind auf 8 Bit standardisiert. Intern können Monitore dagegen mit so viel Bit arbeiten, wie sie wollen, also zumindest 10 Bit.

Diese höhere Rechengenauigkeit hilft offensichtlich bei nuancierten Anpassungen der 3 Gammakurven für eine optimale Graubalance; das hatte ich schon geschildert. Was ich aber bislang ignoriert hatte, sind die viel größeren Abweichungen bei der Kalibration auf ein Gamma und/oder insbesondere einen Weißpunkt, die weit von den nativen Werten des Monitors entfernt sind. Denn dann geht es ja um sehr grobe Abweichungen, und es ist zunächst nicht klar, wie dabei eine präzisere Auflösung helfen soll. Nehmen wir an, wir wollen einen Weißpunkt, bei dem der Rotanteil gegenüber dem nativen Weißpunkt stark reduziert ist, also Weiß etwa bei (als extremes Beispiel) RGB 200-255-255. Dann fehlen uns satte 55 Graustufen. Dass wir die bei 10 Bit sogar in Viertelstufen (gemessen an 8 Bit) unterteilen könnten, hilft uns da zunächst auch nicht weiter, es bleiben 55 ganzzahlige Stufen, die fehlen.

Was ein hardwarekalibrierbarer Monitor macht, ist, die 256 Rotstufen, die an seinem Eingang ankommen, "umzuverteilen" (im Programmiererdeutsch zu "mappen"): R=0 am Eingang bleibt R=0, aber R=255 wird intern R=200. Die Werte dazwischen lassen sich intern einigermaßen gleichmäßig zuordnen (mappen), weil ja intern bei 10 Bit viermal so viele Abstufungen (2 x 2 x 256 = 1024) vorhanden sind. R=254 am Eingang würde also in unserem Beispiel intern R=199,25 zugeordnet usw.

Auf diese Art und Weise werden also die qua Verbindungsnorm am Eingang maximal möglichen 256 Stufen für Rot voll ausgenutzt, intern aber auf den Bereich 0-200 umgesetzt, aber – da 10 Bit – mit Viertelstufen, so dass tatsächlich nach wie vor 256 verschiedene Rotwerte dargestellt werden können, die auch einigermaßen gleichmäßig gerundet sind.

Das Ganze funktioniert aber nur schlüssig, wenn auch das verwendete LCD mit 10 Bit arbeitet. Denn hätte das nur 8 Bit, von denen bei Rot die oberen 55 entfallen würden, hätten wir am Ende eben doch nur 200 Abstufungen, und die größere interne Rechengenauigkeit wäre für die Katz. Wie Denis schon geschrieben hat, haben aber die allermeisten LCDs tatsächlich nur 8 Bit Auflösung.

Glücklicherweise gibt es aber einen Trick, mit dem man die Auflösung von LCDs um 1-2 Bit erhöhen kann, die sogenannte Frame Modulation. Dabei wird mit hoher Frequenz (> 200 Hz) und für uns daher unsichtbar zwischen 2 Farbstufen hin- und hergeschaltet und dadurch eine Stufe dazwischen erzeugt (oder – bei unsymmetrischem Hin- und Herschalten – sogar mehrere Stufen dazwischen). Diese Technik ist unter Apple-Nutzern zu unrühmlicher Bekanntheit gelangt, als sich herausstellte, dass Apple eine Serie von MacBooks verkauft hatte, deren Displays laut technischen Angaben 8 Bit haben sollten, de facto aber nur 6 Bit hatten, die mit Frame Modulation auf 8 Bit "aufgeblasen" wurden, was dann eben aus Sicht vieler Nutzer doch nicht so gute Farben ergab wie echte 8 Bit. Diese Technik ist also nicht ganz so gut wie tatsächliche 2 Bit mehr, aber sicher besser als nichts.

Mit Hilfe von Frame Modulation kann man in den hardwarekalibrierbaren Monitoren also aus 8-Bit-LCDs "Pseudo"-10-Bit-LCDs machen, und damit funktioniert dann das oben beschriebene Mapping der 8-Bit-RGB-Werte am Eingang auf die internen 10-Bit-RGB-Werte hinreichend gut.

Es gibt aber einen anderen "Haken" an dieser Technik, der gerne totgeschwiegen wird. Das Mapping von R=255 auf R=200 in unserem Beispiel heißt ja, dass Rot-Werte über 200 an dem LCD prinzipiell nicht angesteuert werden können. Für die Darstellung von Grau bzw. Weiß macht das nichts, denn es war ja gerade der Sinn der ganzen Übung, dass bei hellstem Weiß R dennoch nur 200 ist, und 256 Graustufen haben wir dank interner 10 Bit nach wie vor. Aber wir könnten ja auch ein reines, besonders intensives Rot darstellen wollen. Doch das "roteste" Rot, was uns unser hardwarekalibrierter Monitor jetzt noch erlaubt, ist R=200 am LCD (und entsprechend eben R=255, als Maximum, am Eingang). Mit anderen Worten: der Farbraum des hardwarekalibrierten Monitors ist kleiner geworden! Zwar gibt es immer noch 256 Stufen zwischen hellstem und dunkelstem Rot, aber diese liegen jetzt näher beieinander, als es vom LCD her nötig wäre, und die sattesten Rottöne des LCDs fehlen. Verlustlos arbeitet also auch diese Technik nicht.

Die neueste Technik bei hardwarekalibrierbaren Monitoren versucht daher, den Weißpunkt vollkommen anders einzustellen, nämlich tatsächlich über die Lichtfarbe der Hintergrundbeleuchtung. Das geht dann, wenn es sich dabei um eine LED-Beleuchtung handelt, deren Weiß aus verschiedenfarbigen LEDs zusammengesetzt wird, deren anteilige Helligkeit sich regeln lässt. Da die Weißpunkteinstellung es ist, die die Einschränkung des Farbraums bewirkt, ist diese ganz neue Technik das Optimum, das wirklich eine fast verlustlose Kalibration auf die gewünschten Eigenschaften erlaubt.

Ich hoffe, damit sind alle Klarheiten beseitigt. :winkgrin:

Uli
 
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Hallo Uli,

ich habe mir jetzt das Spyder3pro zugelegt.
Anbei ein Screenshot, der hoffentlich alle Infos enthält.

Nun meine Frage:
Heißt es, dass ich um diesen Optimalwert zu erreichen 5 "rote" Graustufen und 15 "grüne" verliere?
Oder hat das in diesem Fall überhaupt nichts mit deinen Schilderungen zu tun.

Vielen Dank im Voraus.
lg Peter

spyder.jpg
 
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Hallo Peter,

ich habe mir jetzt das Spyder3pro zugelegt.
Anbei ein Screenshot, der hoffentlich alle Infos enthält.
Hm, leider nicht ganz. Ich kenne die Anzeige der Daten innerhalb des weißen Quadrats von meiner Spyder-(Elite)-Software so nicht. Wo kommen die denn her – hat der Sypder irgendeine spezielle Anpassung an Deinen NEC-Monitor? :confused:

Wenn ich das richtig verstehe, ist das doch ein Screenshot während/am Ende des manuellen Abgleichs der RGB-Regler ("RGB Gain-Bedienelemente" in der Spyder-GUI genannt) an Deinem Monitor (und vor der Software-Kalibration und Profilerstellung), oder?

Falls ja, wurden dann die im weißen Quadrat angezeigten RGB-Werte desto größer, je gleichmäßiger die RGB-Balken rechts oben wurden?

Falls wiederum ja, dann berechnet die Spyder-Software bei Dir offenbar sofort, welche RGB-Software-Kalibrationswerte in der Grafikkarte die vorgenommene Einstellung am Monitor für den Weißpunkt mit sich bringen würde (sehr praktisch, aber bei mir tut sie das wie gesagt nicht, warum auch immer … :confused:).

Falls das alles so ist (aber nur dann), gilt:

Nun meine Frage:
Heißt es, dass ich um diesen Optimalwert zu erreichen 5 "rote" Graustufen und 15 "grüne" verliere?
Oder hat das in diesem Fall überhaupt nichts mit deinen Schilderungen zu tun.
Doch, das ist dann exakt ein Beispiel für meine Erläuterungen. Wobei die Graustufen sich logischerweise nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner richten; es bleiben Dir also 240 Graustufen – was absolut OK ist.

Das UDACT würde den Tonumfang so ausrechnen:

(250/255 + 240/255 + 255/255)/3 x 100% = 97,4%

Das ist ein sehr guter Wert; das UDACT setzt als Limit wie gesagt 95%.

Tschau

Uli
 
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Hallo Uli,

die Daten in dem weißen Feld hab ICH nachträglich in Photoshop reingeschrieben, damit man weiß, wie mein Monitor eingestellt ist.

In Wirklichkeit ist das Feld natürlich weiß :)

Aber o.k., dann weiß ich ja bescheid. Danke.

lg
Peter
 
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die Daten in dem weißen Feld hab ICH nachträglich in Photoshop reingeschrieben, damit man weiß, wie mein Monitor eingestellt ist.
Das hättest Du Scherzkeks aber vielleicht mal dazuschreiben sollen, statt einfach zu sagen, dass der "Screenshot hoffentlich alle Infos" enthalte. So habe ich über 5 Stunden vergeblich damit zugebracht, irgendwie diesen vermeintlichen Screenshot bei mir zu reproduzieren. :motz:

Aber o.k., dann weiß ich ja bescheid. Danke.
Wenn ich Dich jetzt richtig verstehe, sind die RGB-Werte in dem Bild die Werte, mit denen Du manuell die Drehregler an Deinem Monitor eingestellt hast, ja?

In diesem Falle hieße das dann lediglich, dass Dein Monitor durch die Kalibration bei Rot und mehr noch Grün die gesättigsten Töne verloren hat, aber nur wenige.

Über den Tonwertverlust (= Verlust von Abstufungen) auf der Computerseite, wie vom UDACT berechnet, sagt das dann gar nichts aus, der dürfte aber noch weit geringer ausfallen (sind ja nur die Rest-Korrekturen, die dann noch per Softwarekalibration durchgeführt werden müssen), also insgesamt ein hervorragendes Ergebnis.

Tschau

Uli
 
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ja sorry tut mir leid, aber das hatte ich ja damit gemeint, dass der screenshot hoffentlich alle Infos enthält, also auch die meines Monitors.
Dachte man erkennt, dass ich die Werte nur schnell reingetippt habe.

Ich wollte es extra einfach machen, damit man nur den screenshot anschaut und nicht nebenher mit meinen Werten aus dem Post vergleichen muss. Wollte Übersicht schaffen, keine Vewirrungen.

Danke für deine Antwort. Falls ich das nächste Mal nochmal Rat brauche, wird ausführlich beschrieben was ich will ;)

lg
Peter
 
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Ich wollte es extra einfach machen, damit man nur den screenshot anschaut und nicht nebenher mit meinen Werten aus dem Post vergleichen muss. Wollte Übersicht schaffen, keine Vewirrungen.
Oje, das war dann Trick 17 mit Selbstüberlistung … ;)

Falls ich das nächste Mal nochmal Rat brauche, wird ausführlich beschrieben was ich will ;)
;)

Tschau

Uli
 
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Was mir - in diesem (z. T. :D) hochqualifiziertem (VIELEN DANK!!! :up:) Thread leider total fehlt, ist daß in keiner Form auf die Panelarten eingegangen wird.

Irgendwo habe ich z. B. gelesen, daß Apple-TFTs hervorragend sein sollen.
Sorry, aber TN-Panels, Active-Matrix-Panels... können nicht "hervorragend" sein.

Vielleicht ist es aber (z. B.) auch nicht bekannt, daß im MacBook Pro bis zu sieben (7) unterschiedliche Hersteller verbaut wurden.

Es macht somit so ziemlich überhaupt keinen Sinn ein MBP zu profilieren, wenn dieses Panel (bekanntes Problem bei einigen vielen MBPs) oben "normal", unten gelbstichig ist.

Benutze ich nun mein (profiliertes - Active Matrix) MBP mit gelbstich neben meinem Dual-Domain-IPS-Panel von Eizo (kalibriert und profiliert), dann liegen zwischen den beiden Welten.

Und das schon alleine deshalb, weil bei einem IPS-Panel die Anoden und Kathoden auf einer Substratschicht - also nebeneinander - liegen...

Nur weil Eizo drauf steht, ist ein Monitor noch lange nicht gut, die verkaufen nämlich auch TN-Panels. :frown1: :motz:
 
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Was mir - in diesem (z. T. :D) hochqualifiziertem (VIELEN DANK!!! :up:) Thread leider total fehlt, ist daß in keiner Form auf die Panelarten eingegangen wird.
Naja, es ging ja im Kern hier nicht um Monitore also solche.

Irgendwo habe ich z. B. gelesen, daß Apple-TFTs hervorragend sein sollen.
Sorry, aber TN-Panels, Active-Matrix-Panels... können nicht "hervorragend" sein.
Die Cinema-Displays haben aber IPS-Panel. Ich glaube nicht, dass irgendjemand behauptet hat, die iMac- oder gar MacBook-Displays seien generell "hervorragend".

Tschau

Uli
 
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Naja, es ging ja im Kern hier nicht um Monitore also solche.

Das ist korrekt, aber ein Auto kauft man auch nicht weil es 220 Km/h fährt und "rot" ist. Dort betrachtet man auch den Verbrauch...

Will heißen, um den Anspruch an Vollständigkeit zu bekommen, sollte dieses in die Betrachtung / Zeitschriftenartikel... mit aufgenommen werden.

Sicherlich ist dieser Anspruch leider nicht immer gegeben, aber eine so hervorragende Arbeit - wie hier dokumentiert - sollte man wegen einer solchen "Kleinigkeit" nicht zunichte machen.

Auch zu beachten ist, daß viele solche Artikel lesen, nur "die Hälfte" verstehen (was auch oft ausreichend ist), in den nächsten Laden gehen, ein Glossy-TN-Panel und ein "Kolorimeter" kaufen, zuhause profilieren, und sich dann wundern, wenn die Bilder - vom Versender - einfach nur rausgeschmissenes Geld sind.

Die Endgültige Wahrheit - schriebst Du selbst - wird es schon aufgrund des techn. Fortschrittes nicht geben, aber ein aktueller Stand - vollständig - ist der notwendige Schritt die Zukunft besser zu verstehen. :hallo:
 
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@ulizappe


Du schreibst, dass du die Kolorimeter schonmal auseinandergenommen hast, und das aufgrund des Gelantinefilters das eye one display ziemlich schlechte ergebnisse liefert, und auch nicht langzeitstabil ist.


Bloß wieso sehen wir keine Bilder vom Innenleben?

Wenn lt. deiner Quelle die Materialkosten so unterschiedlich sind?

greetz
 
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Du schreibst, dass du die Kolorimeter schonmal auseinandergenommen hast, und das aufgrund des Gelantinefilters das eye one display ziemlich schlechte ergebnisse liefert, und auch nicht langzeitstabil ist.


Bloß wieso sehen wir keine Bilder vom Innenleben?

Wenn lt. deiner Quelle die Materialkosten so unterschiedlich sind?
Ich weiß jetzt nicht so recht, was das eine mit dem anderen zu tun haben soll, das müsstest Du mir wohl erklären.

In der Mac-Life-Artikelserie wurden jedenfalls keine Bilder vom Innenleben gedruckt; wenn auch nirgendwo anders was veröffentlicht wurde, dürfte das der Grund sein, dass Du auch nix gesehen hast. :cool:

Was würdest Du dir denn von solchen Bildern erhoffen? Weder Messqualität noch Langzeitstabilität lassen sich fotografieren, und darauf allein kommt es am Ende für den Anwender doch an.

Tschau

Uli
 
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@UliZappe:


Genau das war aber auch X-Rites Problem. Ich habe die folgenden Zahlen über die Produktions-Stückkosten genannt bekommen, die ich zwar nicht 100% bestätigen kann, die mir aber nach Betrachten des Innenlebens der Geräte plausibel erscheinen:

huey 8$
i1 Display 30$
DTP94 90$

Du behauptest in deinem Thread dass du Sensoren auseinandergenommen hast, und somit man drauf schließen kann, was für Bauteile verbaut werden, es wäre sehr hiflreich, diese Behauptung mit Bildern zu untermauern.


greetz
 
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Du behauptest in deinem Thread dass du Sensoren auseinandergenommen hast, und somit man drauf schließen kann, was für Bauteile verbaut werden, es wäre sehr hiflreich, diese Behauptung mit Bildern zu untermauern.
Ich verstehe nicht recht, was es hier zu "untermauern" gibt. Die Bemerkungen von mir, die Du zitierst, sind doch nur anekdotische Beobachtungen, die die für manche überraschenden Testergebnisse etwas verständlicher machen sollen. Ausschlaggebend für die Beurteilung der verschiedenen Farbmessgeräte sind aber allein diese Testergebnisse selbst.

Jedenfalls kann ich nicht mit Fotos vom Innenleben der Geräte dienen, denn ich habe keine gemacht.

Tschau

Uli
 
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