Die 75% und alle Farbwerte sind ziemlich hoch, das sollte eigentlich auch bei einem Laptop viel besser gehen. Hier mal zum Vergleich mein 30" Apple Cinema Display (mit iColor 3.6 Beta):Beim Profiltest kommen dann folgende Ergebnisse raus:
dE dE94
0% 0.4 0.4
17% 2.2 2.2
25% 2.2 2.2
50% 0.8 0.8
75% 5.0 5.0
100% 0.0 0.0
R 3.6 1.7
G 4.3 1.8
B 3.8 1.8
C 2.1 0.7
M 2.1 1.0
Y 2.5 0.8
Sind die normal?
dE dE94
0% 0.6 0.6
17% 0.9 0.9
25% 0.5 0.5
50% 0.4 0.4
75% 0.1 0.1
100% 0.0 0.0
R 0.1 0.1
G 0.3 0.1
B 0.4 0.1
C 0.3 0.2
M 0.1 0.0
Y 0.5 0.2
Eine starke Abweichung bei 75% Helligkeit, also sehr hellem Grau. (Die %-Angaben sind die vermessenen Graustufen.)Was bedeutet die stark erhöhte Abweichung bei 75% (75 % von was überhaupt?)
Beim Eizo SX2461 siehts so aus (alles gleich nur den Wide Garmut IPS-******* verwendet)
dE dE94
0% 0.1 0.1
17% 0.4 0.4
25% 0.9 0.9
50% 0.6 0.6
75% 0.6 0.6
100% 0.0 0.0
R 34.0 6.6
G 63.5 13.5
B 33.8 11.9
C 39.2 11.1
M 35.3 8.9
Y 21.0 4.7
Keine Ahnung. Ich würde mal den Quato-Support bemühen; ist ja noch 'ne Beta, und die brauchen auch Rückmeldung.Woran kann das liegen?
Nicht dass ich wüsste.Gibts unter 3.6 und Snow Leopard vielleicht andere Dinge die ich beachten muß?
Nö, dann würde er schlicht nicht messen können, weil das Messgerät fehlt.also da wäre wohl der Punkt dass er den DTP94 nicht erkannt hätte oder?
Mit dem ausdrücklichen Vorbehalt, dass ich mit Windows keinerlei Erfahrung habe: Alle getestete Software war plattformübergreifend programmiert, so dass ich nicht sehe, warum die Bewertung bei Windows anders ausfallen sollte. Für die Hardware gilt das sowieso.Trifft das hier Gesagte (Empfehlungen zu Hard- und vor allem Software) 1:1 auch auf Windows (XP) zu?
Nichts, was die hier im Speziellen besprochenen Sachen beträfe, aber was die Monitorkalibration im allgemeinen angeht, so ist es wohl so, dass man bei Windows aufpassen muss, dass Monitorprofil und in die Grafikkarte geladene Kalibration zueinander gehören. Unter Mac OS X ist das automatisch der Fall, unter Windows aber offenbar nicht unbedingt, und wenn das nicht der Fall ist, dann stimmt natürlich gar nix mehr mit den Monitorfarben. Da sollten Dir andere hier aber mehr sagen können.Was gäbe es zu beachten?
Danke!Übrigens: Große Anerkennung, UliZappe, für deine Wahnsinnsmühe und Geduld! :up:
Ohne diesen Thread missbrauchen zu wollen - vielleicht kann noch der eine oder andere Windows XP-User über die Tücken und worauf besonders zu achten ist ein paar Worte schreiben?[...]aber was die Monitorkalibration im allgemeinen angeht, so ist es wohl so, dass man bei Windows aufpassen muss, dass Monitorprofil und in die Grafikkarte geladene Kalibration zueinander gehören. Unter Mac OS X ist das automatisch der Fall, unter Windows aber offenbar nicht unbedingt, und wenn das nicht der Fall ist, dann stimmt natürlich gar nix mehr mit den Monitorfarben. Da sollten Dir andere hier aber mehr sagen können. [...]
Ja, natürlich. Das Handbuch von Quato ist sehr ausführlich und kann übrigens auf http://www.quato.de/german/software-display.php frei heruntergeladen werden. Die Website von Quato enthält an anderer Stelle auch noch weitere gute Infos zum Thema Farbmanagement.Ich nehme auch an, dass die Software, bzw. ein beiliegendes Handbuch den korrekten Ablauf Schritt für Schritt erklärt?
Aha, interessant. Dann hat sich mit iColor 3.6 offenbar etwas geändert (ich glaube nicht, dass es an Mac OS X 10.6 liegt), allerdings nur für Wide-Gamut-Monitore, denn bei Standard-Gamut kann ich auch bei iColor 3.6 keinen Unterschied zwischen Werkskalibration für Intelli Proof Monitore und Flachbildschirme entdecken.du hast ja mal geschrieben dass die Werkskalibration für intelli Proof Monitore das selbe ist wie Flachbildschirme.
Habe das jetzt mal gemacht und die Ergebnisse sind total verschieden.
Mit TFT Flachbildschirme sind die Ergebnisse deutlich besser (ganz ähnlch denen unter 10.5 mit IColor3.5
Das alles galt für iColor 3.5 aber natürlich auch schon.Quato schreibt dazu:
Hmmm – aus meiner Sicht hat sich die Implementierung stark gebessert. Kann sein, dass Quato vom Ansatz eines systemweiten Farbmanagements verwirrt ist.Quato schreibt:
[…]
Unter 10.6 gibt es eine ganze Reihe an Effekten, die mit einer desaströsen Implementierung des Farbmanagements zu tun haben.
"finderweit"die nun finderweite Anwendung nicht nur des VCGT sondern auch des Weißpunktes.
Gut zu wissen – bleibt also doch alles beim alten. Nur in Deinem Fall natürlich blöd, weil dann ganz unklar ist, wo der Fehler liegt.Die Kalibrationsroutinen unterscheiden sich zwischen Werkskalibration und Softwarekalibration nicht.
In der Tat … Hast Du vielleicht noch was anderes verstellt, ohne es zu merken?Wenn da unterschiedliches rauskommt, ist es sehr suspekt.
Sieht so aus, als bräuchte es die so oder so. In der Tat finden sich in 10.6.2 noch Feinkorrekturen bei ColorSync, aber mein Eindruck (mehr als das ist es nicht!) wäre im Moment eher, dass Quato noch ein paar Hausaufgaben machen muss.Also das versteh ich nicht ganz. Heißt das unter 10.6.2 brauchts wieder eine neue Icolor-Version?
BitteErst einmal vielen Dank für Deine ausführlichen Informationen.
Ja, ist mir klar. Beides war angedacht, aber aus beidem ist leider nichts geworden. Nach dem Wechsel der Chefredaktion sind das Thema bzw. allgemein Berichte dieser Ausführlichkeit leider eher in den Hintergrund gerückt.Ein PDF oder Sonderheft über Deine Ausführungen zum Farbmanagement würde ich sofort kaufen (ich finde es aber recht umständlich, dass es das nicht als Spezial-PDF bei MacLife gibt, das wäre eine feine Sache).
Ich habe selbst noch keinen neuen iMac gesehen, aber das Panel sollte eigentlich sehr gut sein. Das Problem ist die blöde Glasscheibe.Ich habe mir einen Quadcore iMac 27" u.a. für die Bildbearbeitung vorbestellt. In wie fern macht eine Kalibrierung/Profilierung bei seinem Glossy-IPS-Panel sinn?
Das lässt sich leider nicht so generell beantworten.Wie "viel" schlechter ist der Spyder 3 Pro im Vergleich zu der Kombilösung aus iColor Display 3 + DTP94? Der Preisunterschied ist doch recht frapierend: Spyder 3 Pro ab ca. 120 Euro, Quato ca. 230 Euro.
DTP94 (das Du glaube ich auch etwas billiger als für 230 Euro bekommen solltest).
Nein, um Himmels willen, Deine armen Augen!Zur Farbtemperatur des Umgebungslichtes:
Wenn ich das Gerät eh im dunklen Zimmer kaliebrieren/profilieren soll, dann hab ich ja kein Umgebungslicht und somit sollte doch das keine Rolle spielen. (sollte man denn nicht den Monitor unter den selben Bedingungen profilieren mit denen man später arbeitet? Sprich Profilierung im dunklen Zimmer --> Profil nur nutzen für Bildbearbeitung im dunklen Zimmer)
Das würde gar nicht funktionieren, weil der Monitor, wenn er das Bild darstellt, ja gerade kein neutralweißes Licht aussendet.Oder meinst Du mit Vergleich, dass Du das Photo direkt neben den Monitor hältst um Abweichungen zu sehen?
Die Frage ist: willst Du u.U. einmal ein Foto am Bildschirm so abstimmen, dass es farblich einer physischen Vorlage gleicht (z.B. ein rotes Kleidungsstück auf einem Foto und das physische Kleidungsstück selbst).Farbecht ausdrucken will ich selbst gar nicht. Ich will nur Photos/Layouts am Computer farbecht bearbeiten können. Die Ausdrücke würden dann bei Fotos via Onlinedienst und bei DTP via Copyshop (PDF/Postscript) ausgefertigt werden.
Ein Problem weniger.Einen Beamer besitze ich nicht.
Ja, das hatte ich im Hinterkopf. Günstiger wirst Du's nicht finden.Hättest Du eine günstige Bezugsquelle?
Die günstigste die ich gefunden habe liegt mitlerweile bei 199 €: Silver Haze Pro inkl. iColor
Du kannst das Problem(kann ich das Problem auch für mein Notebook verwenden oder geht das mit der Lizenz nicht?).
Das ist es nicht, aber es ist halt ein reines Kommandozeilenprogramm, wo man wissen muss, was man tut. Ich weiß jetzt auch nicht auf Anhieb, ob ArgyllCMS die Umgebungslichtmessung unterstützt.Mit Spyder 3 Express gäbe es die Spyder Hardware für lediglich knappe 80 Euro. Und dann könnte man ja auch ArgyllCMS verwenden, soll ja auch nicht so schlecht sein.
Voraussagen sind bekanntlich sehr schwer, wenn sie die Zukunft betreffen, aber ich wüsste bei keinem der beiden Fälle etwas, das hier Besorgnis erwecken könnte.Wie schaut es bei den beiden Lösungen mit der Zukunftsicherheit aus?
TUFoto hatte ja oben von merkwürdigen Problemen berichtet, aber bei mir läuft's einwandfrei, seit die Snow-Leopard-Version erschienen ist.Nochwas: Funktioniert iColor und das DTP94 ohne Probleme unter Snw Leopard? Man kann da so macnches im Netz finden....
Sicher kann ich das natürlich nicht sagen, da ich Deinen Beamer ja nicht kenne (und auch nicht getestet habe, ab welcher Lichtstärke die Spyder bei der Beamer-Kalibration nicht mehr funktionieren), aber der Spyder3 ist definitiv lichtempfindlicher als der Spyder2 – insofern stünden die Chancen nicht schlecht, dass es funktioniert.Jetzt die Frage, mein Beamer (ein Sanyo Z4) ist nicht gerade lichtstark. Würdest Du dann gute Ergebnisse mit dem Sypder3 erwarten?
Auch hier kann ich aus der Ferne schlecht etwas Verbindliches sagen. Bei dem Beamer-Modell, mit dem ich getestet habe, war der Qualitätsgewinn durch die Kalibration eklatant, aber das muss bei Deinem Gerät natürlich nicht ebenso sein. Sollte das Bild jetzt eher einen "unterkühlten Video-Look" haben, so sollte durch die Kalibration das Bild definitiv "cineastischer" werden.Bisher bin ich mit dem Bild zufrieden und könnte dem Beamer einfach ein SRGB Standardprofile zuweisen.
Letztlich kannst Du erst nach der Kalibration wissen, ob sie nötig war – das ist leider prinzipiell so.Bin mir ziemlich unschlüssig
Ich habe keine Erfahrungen mit diesem Problem, aber das halte ich für eher unwahrscheinlich. In beiden Fällen ist in die Probleme ein Eizo verwickelt; da würde ich eher suchen.Mir scheint, dass es sich ganz eindeutig um ein Problem von Snow Leopard handelt, das irgendwie in die Profile reinpfuscht und diese entweder beim erstellen verfälscht oder aber die gewählten Profile mit irgendwas überlagert.
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