Noch ein Nachtrag zu den Papageitauchern.
An der Rezeption des Campingplatzes bekamen wir die Information:
»Um 22 Uhr müsst ihr oben an der Vogelklippe sein.
Dann kommen die Papageitaucher zurück.«
Ein anderer Besucher:
»Eine Viertelstunde später seht ihr schon keinen mehr.«
Lustig war, dass diese Zeitangaben die Papageitaucher überhaupt nicht interessierten.
Vermutlich hatten Sie bei Sturm und Regen keine Lust auf Überstunden
und kamen schon um 20.30 Uhr zurück von »hoher See«.
Um 21 Uhr war der Spuk dann vorbei.
Bis 21.30 Uhr ließen sich nur noch ein paar Nachzügler blicken.
Ab 22 Uhr war definitiv Schicht in der Puffin-Höhle.
Aber vielleicht hätten sich die gestressten Elternvögel ja bei gutem Wetter noch auf ein Sonnenbad vor die Nisthöhle gesetzt. :relax:
Da die Wetteraussichten für den nächsten Tag nicht wirklich besser aussahen,
machten wir uns am nächsten Morgen auf den Weg nach Hareid.
Dort setzten wir mit der Fähre über und fuhren Richtung Åndalsnes am Romsdalsfjorden,
dabei streiften wir auch den nördlichsten Punkt unserer Reise.
Etwas östlich von Åndalsnes liegt das Vengedalen –
umgeben von markanten Berggipfeln wie dem Romsdalshornet
mit Blick hinab ins Romsdalen und auf die Trollwand
(Trollveggen, mit etwa 1700 m Europas höchste Felswand).
Das Wetter ließ nur eine kurze Wanderung auf den Litlefjellet zu.
Aber immerhin blieb noch Zeit für etwas stimmungsvolle Wetterfotografie
bevor komplette Weltuntergangsstimmung herrschte und die tiefhängenden Wolken
den Blick auf die Landschaft versperrten.
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