pulsedriver schrieb:Sorry, aber davon kann ich gar keinen Punkt unterschreiben.
Diafilme sind im Kontrastumfang auf der Motivseite bescheiden (das Resultat auf dem Film hat hohen Kontrast). 7,5 bis 8 Blenden sind mit dem Velvia drinnen - das ist D80 mit JPEG. Das Resultat hat auf dem Film dann übrigens gut 12 Blenden Kontrast (d.h. der Kontrast wird verstärkt).
Das Bild aus der D80 wäre anders, kein Zweifel. Aber mit Nichten besser. Sowas ist völlig subjektiv. Ich mag den Film lieber.
Grüsse,
Sebastian
Sebastian,
Fotopapier mit 12 Blenden Kontrast? Eher wohl 5-6.
Auszug aus: http://www.fotolaborinfo.de/foto/fbelicht.htm
Eine optimale Belichtungsmessung ermöglicht Ihnen einerseits, auf dem Film das maximal Machbare abzubilden, und andererseits zu erkennen, wenn der Film an der Grenze angelangt ist. Bei Negativfilmen, und nur auf diese soll hier eingegangen werden, ist es aber so, daß sie einen größeren Kontrast bewältigen als Fotopapiere wiedergeben können. Mehr als 32:1 bis maximal 64:1, also 5 bis 6 Blendenstufen sind beim Fotopapier nicht machbar. Die Ursache liegt darin, daß das Papierweiß nicht wirklich weiß ist sondern aus physikalischer Sicht eigentlich hellgrau und schwarze Stellen lediglich dunkelgrau. Für beste Ergebnisse sollte man die gesamte Wiedergabekette schon bei der Belichtungsmessung im Auge behalten und sich nicht nur auf den Film alleine konzentrieren. Dies bedeutet, daß auch bei Verwendung von Negativfilmen der Kontrastumfang der bildwichtigen Details 5 bis 6 Blendenstufen nicht übersteigen sollte, auch wenn der Film selbst mehr verkraftet.
Wie Du schon geschrieben hast, die Sache ist subjektiv.
Mich holen gescannte Dia's qualitätsmäßig schon seit einiger Zeit nicht mehr hinter dem Kamin hervor, wiewohl ich gerne das "Film"Feeling beim Aufnehmen habe.
LG, Andy