Schärfe der D80 gegenüber analog

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Moseleifel

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Hallo,

habe nun mal einige Aufnahmen von der D 80 im Fotoshop als Papierabzüge erstellen lassen und sie mit Fotos meiner damaligen F65 verglichen, wobei ich sagen muss, dass die D80 nicht ganz an die Schärfe der Analogen herankommt. Erst wenn ich bei Capture NX die Schärfe auf höchste Stufe stelle, kommt sie einigermaßen an die F65 heran. Ist es normal, dass so stark nachgeschärft werden muss? Welche Tipps habt Ihr noch auf Lager (abgesehen von kleiner Blende=Tiefenschärfe und ISO 100), um mit der D80 eine möglichst hohe Schärfe herauszuholen?

Grüße

Jörg
 
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Moseleifel schrieb:
Hallo,

habe nun mal einige Aufnahmen von der D 80 im Fotoshop als Papierabzüge erstellen lassen und sie mit Fotos meiner damaligen F65 verglichen, wobei ich sagen muss, dass die D80 nicht ganz an die Schärfe der Analogen herankommt. Erst wenn ich bei Capture NX die Schärfe auf höchste Stufe stelle, kommt sie einigermaßen an die F65 heran. Ist es normal, dass so stark nachgeschärft werden muss? Welche Tipps habt Ihr noch auf Lager (abgesehen von kleiner Blende=Tiefenschärfe und ISO 100), um mit der D80 eine möglichst hohe Schärfe herauszuholen?

Grüße

Jörg

Servus Jörg,
verwendest Du das gleiche Objektiv an der F65 und D80 (oder zumindest vergleichbare Qualität) ?
Wie speicherst Du Deine Bilder in der Kamera JPEG oder RAW?
Wenn JPEG, auf welchem Setting? Basic/Normal/fine und welche Größe Small/Medium/Large ?

Ich drucke regelmäßig zu Hause auf einem A2 Drucker aus (Epson 4000) und würde generell behaupten daß kein Analog Bild (auch jene die mit der F6 aufgenommen wurden), an die Schärfe der 10MP Generation heranreichen (D80/D200/D40X).

Kannst Du dein Bild mit EXIF Daten irgendwo posten ?(wenn geht das Original out of the cam)

LG, Andy
 
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Danke für die schnelle Antwort. Ich verwende die selben Objektive (50/1,8; 85/1,8) von meiner F65. Damals verwendete ich die Filme Fuji Reala bzw. für Portraits den Kodac Portra 160 NC, die besten Filme die es nach meiner Meinung gab. Ich fotografiere mit der D 80 nur im NEF-Format und arbeite dann mit Capture NX. Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass mir die analogen Bilder schärfer vorkommen, insbesondere Vergrößerungen auf 20x30. Leider weiß ich nicht, wie man hier Bilder einstellt, aber teile mir mal Deine Mailadresse unter [email protected] mit, dann sende ich Dir mal ein Bild als NEF-Datei zu. Hat sonst noch jemand Meinungen zum Vergleich analog/digital?

Jörg
 
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Hallo Andy,

das ganze ist jetzt etwas off topic, aber ich verwende denselben Drucker (der hier etwas seltener anzutreffen ist) vielleicht können wir mal paar Infos austauschen.

Gruss
 
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Barney schrieb:
Hallo Andy,

das ganze ist jetzt etwas off topic, aber ich verwende denselben Drucker (der hier etwas seltener anzutreffen ist) vielleicht können wir mal paar Infos austauschen.

Gruss

Klar,
eröffne einfach einen Thread im Drucker forum (haben wir sowas überhaupt ? :) )

LG, Andy
 
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Moseleifel schrieb:
Hallo, habe nun mal einige Aufnahmen von der D 80 im Fotoshop als Papierabzüge erstellen lassen und sie mit Fotos meiner damaligen F65 verglichen, wobei ich sagen muss, dass die D80 nicht ganz an die Schärfe der Analogen herankommt. Erst wenn ich bei Capture NX die Schärfe auf höchste Stufe stelle, kommt sie einigermaßen an die F65 heran. Ist es normal, dass so stark nachgeschärft werden muss? Welche Tipps habt Ihr noch auf Lager (abgesehen von kleiner Blende=Tiefenschärfe und ISO 100), um mit der D80 eine möglichst hohe Schärfe herauszuholen? Grüße Jörg


Wenn Du 10 Megapixel out of cam auf 9x13 qcm ziehst, muss das Bild im Fotogeschäft neu skaliert werden, weil die meisten Geschäfte mit tatsächlichen 150 dpi belichten. Dabei verliert es Schärfe. Wenn Du das gleiche JPEG auf 20x30 qcm abziehst wird der Schärfeeinsruck schon besser sein.

Wenn Du an ein Labor wie fotocommunity prints lieferst, die mit 400 dpi Ausgabe arbeiten und die Pixelmaße genau einhältst wird der Schärfeeindruck höher sein.


Generell gilt:

1) Verkleiner Das Bild selber auf die tatsächliche Ausgabegröße (150, 266, 300 oder 400 dpi) und schärfe es so wie es Dir gefällt.

2) Die Schärfe (hier: Dichte an Bildinformationen) entsteht durch eine geeignete Optik und Fokussierung.

Anmerkung zu 2) Wir hatten hier einige Diskussionen in denen sich herausstellte, dass entweder die Kamera dejustiert war oder der Auto-)Fokus danebenlag. Ist das der Fall, nützt nachträgliches Schärfen wenig.

3) Bei gleicher Optik liefert ein 10-Megspixel-Chip wesentlich mehr Bildinformationen als ein noch so guter Kleinbild-Film (Ausnahme: Microfilme / Gigabitfilm an einem High-End-System von Zeiss oder Leica, allerdings nur in Schwarzweiß).

4) Der Schärfeeindruck ist auch vom Kontrast abhängig. Wenn der Kantzenkontrast knackig ist, wirkt ein Foto mit wenig Bildinformationen schärfer als ein weich abgestimmtes Bild mit sehr viel mehr Bildinformationen

Ich hoffe, das hilft Dir etwas

Herzlich

Frank
 
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FrankF schrieb:
3) Bei gleicher Optik liefert ein 10-Megspixel-Chip wesentlich mehr Bildinformationen als ein noch so guter Kleinbild-Film (Ausnahme: Microfilme / Gigabitfilm an einem High-End-System von Zeiss oder Leica, allerdings nur in Schwarzweiß).
Wenn man Fuji glaubt, dann entspricht z. B. ein 35mm-Dia mit Velvia einem Digitalfoto mit 25 Megapixeln. Der Kontrastumfang von gutem Film dürfte darüber hinaus auch nach wie vor besser sein...
 
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Alexander Kunz schrieb:
Wenn man Fuji glaubt, dann entspricht z. B. ein 35mm-Dia mit Velvia einem Digitalfoto mit 25 Megapixeln. Der Kontrastumfang von gutem Film dürfte darüber hinaus auch nach wie vor besser sein...

Woher hast Du diese Zahl? Konsensus im Internet ist 6-8 Megapixel.
http://www.normankoren.com/Tutorials/MTF7.html

Der Kontrastumfang von Film (und Dia) ist schlechter bis wesentlich schlechter - auch hier gibt es genügend Material zum nachlesen.

LG, Andy

Edit: Sorry, hab überlesen, daß dies Fuji sagt. :)
 
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Ich hab mal einen Riesentest gelesen darüber, wie viel ein Velvia bringt. Im Vergleich zu einem Digitalbild. Hier zu KB:

Die Strukturauflösung ist 6 bis 8 MP. ABER: Die DSLR haben meisst eine Beyer Matrix, nicht jedes Pixel hat jede Farbe. Das Beispielbild war eines, wo man das gut sah: Damit die DSLR auch in den feinsten Strukturen (Schilf oder Gras) überall die richtigten Farben zeigt, waren 9.8 MP NICHT genug. Das wurde erst mit einer 17 MP erreicht.

Wen es interessiert:

http://www.users.qwest.net/~rnclark/scandetail.htm


Knapp unter der Mitte. Von daher: 10 oder 12 MP darf man einem KB Velvia zutraun, wenn man den Durchschnitt nimmt. Nur: Der Fuji Reala ist in der Praxis feiner. Von daher glaub ich das gerne! Ich hab das eine oder andere Bild mit dem Fuji 160S gemacht, auch der hat feinere Details als der Velvia (aber gröbere Körner!)! So einem Film wird man erst mit der vollen Auflösung des Nikon Coolscan gerecht, also 22 MP. Um es richtig scharf zu kriegen, reduizer ich dann auf ca. 15 MP

Und wenn ich die 67II rausnehm, dann muss schon ein 30000 Euro teures Digitalrückteil (39 MP) her um den Velvia zu erreichen, wehe ich tu dann einen feinen Fuji Negativfilm rein....

Grüsse,
Sebastian
 
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pulsedriver schrieb:
Und wenn ich die 67II rausnehm, dann muss schon ein 30000 Euro teures Digitalrückteil (39 MP) her um den Velvia zu erreichen, wehe ich tu dann einen feinen Fuji Negativfilm rein....

Grüsse,
Sebastian

Hi Sebastian,

aber gar nicht...

da nehm ich meine D2Xs her, dreh sie um 90° und mach mit dem 17-55mm auf 17mm einfach drei Aufnahmen welche anschließend mit PTGui zu einem relativ Normalformatigen 30Mp Bild zusammengesetzt werden. 30.000,- Euro dafür auszugeben ist nicht notwendig, man muss wie bei vielen anderen Dingen im Leben nur ein wenig kreativ sein und nachdeken.

lg

Wolfgang
 
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Wolfgang Steiner schrieb:
Hi Sebastian,

aber gar nicht...

da nehm ich meine D2Xs her, dreh sie um 90° und mach mit dem 17-55mm auf 17mm einfach drei Aufnahmen welche anschließend mit PTGui zu einem relativ Normalformatigen 30Mp Bild zusammengesetzt werden. 30.000,- Euro dafür auszugeben ist nicht notwendig, man muss wie bei vielen anderen Dingen im Leben nur ein wenig kreativ sein und nachdeken.

lg

Wolfgang

Mehrere Bilder zusammenfriemeln kann man nach dem Scan auch analog....
Aber mach dochmal: Z.B. an einem stürmischen Tag, schönes Bild von der Gischt an der Küste, hohe Wellen,.... Kriegst du das hin? Wohl kaum, ausser du nimmst drei D2x, stellst sie peinlich genau ein und löst alle genau synchron aus...


Grüsse,
Sebastian
 
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Schärfe vs Auflösung

Also mal ganz untechnisch und ohne Zahlenschlachten - wir reden hier wie ich höre über den Eindruck bei der Betrachtung von 10x15 Belichtungen?

Wenn die Auflösung genügt (und die reicht ja ewig für 10x15), und in diesem Rahmen auch alle Pixel "richtig" belichtet und berechnet worden sind, dann ist die Bildinformation optimal.

Schärfe ist dann ja eine Einstellung, etwas, was man verstärken oder abschwächen kann. Ist ja eigentlich nur der Unterschied der Helligkeitsänderung von Pixel zu Pixel an Übergangskanten.

Insofern ist die vom Betrachter wahrgenommene Schärfe (bei einem 10x15 Bild) ziemlich subjektiv, hat mit der Parametereinstellung zu tun und nichts mit Bildqualität oder Auflösung. (Auf der Digitalen Seite)
 
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pulsedriver schrieb:
Mehrere Bilder zusammenfriemeln kann man nach dem Scan auch analog....
Aber mach dochmal: Z.B. an einem stürmischen Tag, schönes Bild von der Gischt an der Küste, hohe Wellen,.... Kriegst du das hin? Wohl kaum, ausser du nimmst drei D2x, stellst sie peinlich genau ein und löst alle genau synchron aus...


Grüsse,
Sebastian

Zusammenfriemeln ist ein lustiges Wort... kannte ich bis dato nicht :D

Natürlich geht dies auch mit einer Mamiya... nur machts halt keiner. Mit der DSLR ist es kein Aufwand, daher lassen sich die beiden Kameras in dieser Disziplin wohl kaum vergleichen. Du könntest ja auch HDR's mit der Mamiya erstellen... hat aber auch nie jemand in der Praxis gemacht.

lg

Wolfgang
 
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Welche Tipps habt Ihr noch auf Lager

Gerade im Urlaub entdeckt. Fotografiere fast ausschliesslich mit ISO 200,
mittenbetonte Messung. Die Messfeldgrösse ist standardmässig auf kleines
Messfeld eingestellt. Seit ich das auf grosses Messfeld umgestellt habe
brauche ich 95 % der Bilder nicht mehr nachbearbeiten.

Roland
 
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Moseleifel schrieb:
habe nun mal einige Aufnahmen von der D 80 im Fotoshop als Papierabzüge erstellen lassen und sie mit Fotos meiner damaligen F65 verglichen, wobei ich sagen muss, dass die D80 nicht ganz an die Schärfe der Analogen herankommt. Erst wenn ich bei Capture NX die Schärfe auf höchste Stufe stelle, kommt sie einigermaßen an die F65 heran. Ist es normal, dass so stark nachgeschärft werden muss?

Ja. Wird - so Du in jpeg fotografieren würdest - schon kameraintern gemacht (mehr oder eniger, je nach Einstellung). Machst Du RAW musst Du eben selber nachschärfen. Das ist keine irgendwie geartete Macke, sondern systemimmanent. Durch die Umrechnung der Bayer Pattern auf die Farbwerte im Bild werden die Kanten unscharf/verlieren Kontrast, den muss man über das Nachschärfen wieder anheben.

In der Praxis wirken meine Ausbelichtungen von der D80 bis 30x40 (größer habe ich noch nicht gemacht) eher schärfer, als von analogen Material (habe hier zwar nur Minolta SR zum Vergleich, das tut sich aber mit Nikon nichts). "Wirken" steht da deshalb, weil ich erstens keine Siemenssterne fotografiere. zweitens weil für den Schärfeeindruck neben der Auflösung eben auch Kontrast und der "Look" eine Rolle spielen.

Nebenbei: Üblicherweise wird bei Ausgabegrößen unter Postergröße mit 300dpi belichtet, teilweise (Frontier und sicher auch andere) mit 400dpi (wobei der Unterschied praktisch herzlich egal ist).

Nebenbei2: Ob es sinnvoller ist, selbst auf die zur Printauflösung/Ausgabegröße passenden Pixelwerte zu skalieren, oder das dem Dienstleister zu überlassen, ist eine Jehova Frage - jeder sacht was anderes und keiner weiss was genaues. Probiers aus. Leg Dich auf einen Anbieter und eine Größe fest. Und liefere dann einmal die Originaldaten und zum Vergleich ein passend skaliertes Bild. Dann weisst Du es für Deinen Fall, und musst nicht fragen.

Welche Tipps habt Ihr noch auf Lager (abgesehen von kleiner Blende=Tiefenschärfe und ISO 100), um mit der D80 eine möglichst hohe Schärfe herauszuholen?

Ähm, Deine Frage ist schwer verständlich.

1. Wenn Du ASA400 brauchst, brauchst Du das. Lieber etwas mehr Rauschen, als Verwackeln. Was den Bildeindruck angeht, sehe ich ASA400 noch als unkritisch an. Nimm nen 400er Film und blas den auf, da siehste auch Korn.

2. Abblenden ist auch so eine Sache. Wenn Du zu weit abblendest, nimmst Du Beugungseffekte in Kauf. Du hast dann zwar mehr Schärfentiefe, aber auch eine über das gesamte Bild gehende Unschärfe. Der break even liegt (pi mal Daumen und weitere Faktoren aussen vor) irgendwo zwischen Blende 8 und 11. Sprich, weiteres Abblenden macht das Bild wieder unschärfer. Ja, bei Makro ist das ein Problem ;)

3. Was das Maß das Nachschärfens angeht - glaube keinem, der Dir eine Standardempfehlung gibt ;) Die gibts nicht. Es kommt aufs Motiv und die Ausgabe an. Wenn ich für Webauflösung oder für meinen Fotodienstleister nachschärfe, sehen die Bilder am Monitor schon eher überschärft aus. Für Offset legt man nochmal drauf, das sieht am Monitor dann schon eher grausam aus ;) Auch hier: Nimm ein Bild, an dem man das Nachschärfen gut beobachten kann und bei dem man auch auftretende Artefakte gut sieht. Mach ein paar Varianten und lass die auf die gleiche Größe ausbelichten. Dann hast Du einen Anhaltspunkt und ein Gefühl dafür, was bis zum fertigen Bild passiert. Bei den heutigen Preisen kann man das ja mal investieren.

Grüße
Peter
 
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Hier mal ein beispiel, was ich mit 'nem Vevlia raushole.

4486465aa93b5c12d.jpg



Ist der aktuelle 100er Velvia. Aufgenommen mit dem AF-D 28-70mm ab Stativ, SVA und Selbstauslöser (Nikon F4). Ist eher vom Bildrand. Scan mit 3200 DPI und händischen Nachschärfen. 100% Crop, das ganze Bild hat ca. 3000 x 4500 Pixel (also ca. 13,5 MP). Immer noch schön detailreich, aber Hoffnung auf noch feinere Details auf dem Film besteht keine, ausserdem ist es weicher als ein Bild aus einer DSLR.

Grüsse,
Sebastian
 
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pulsedriver schrieb:
Hier mal ein beispiel, was ich mit 'nem Vevlia raushole.

...sei mir nicht böse - aber wenn das Foto von Jörg's D80 stammen würde, würde er sich zu recht hier im Forum über die Bildqualität heftig beklagen.
Die Schärfe und die Auflösung mögen ja sehr gut sein - aber der Kontrastumfang ist dafür sehr bescheiden: Keine richtigen Lichter und trotzdem völlig abgesoffene Schatten.
Mir ist schon klar, dass das in erster Linie an dem begrenzten Dichteumfang vom Filmscanners liegt - aber entscheidend ist ja, was man für ein Digitalbild erhält....
...mach mal das gleiche Foto mit einer 10MP SLR - sieht bestimmt erheblich besser aus :up:
 
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guido! schrieb:
...sei mir nicht böse - aber wenn das Foto von Deiner D80 stammen würde, würdest Du Dich zu recht hier im Forum über die Bildqualität heftig beklagen.
Die Schärfe und die Auflösung mögen ja sehr gut sein - aber der Kontrastumfang ist dafür sehr bescheiden: Keine richtigen Lichter und trotzdem völlig abgesoffene Schatten.
Mir ist schon klar, dass das in erster Linie an dem begrenzten Dichteumfang vom Filmscanners liegt - aber entscheidend ist ja, was man für ein Digitalbild erhält....
...mach mal das gleiche Foto mit Deiner D80 - sieht bestimmt erheblich besser aus :up:

Sorry, aber davon kann ich gar keinen Punkt unterschreiben.

Diafilme sind im Kontrastumfang auf der Motivseite bescheiden (das Resultat auf dem Film hat hohen Kontrast). 7,5 bis 8 Blenden sind mit dem Velvia drinnen - das ist D80 mit JPEG. Das Resultat hat auf dem Film dann übrigens gut 12 Blenden Kontrast (d.h. der Kontrast wird verstärkt).
Der Scanner hat damit nicht das geringste zu tun (der schafft Dmax 4,8, das sind 16 Blenden, die der damit abdecken kann). Die abgesoffenen Bildbereiche sind für das nicht gezeigt Gesamtbild völlig unerheblich. Ansonsten hilft Negativfilm, ganz neue wie der Portra 160 von Kodak kommen auf über 12 Blenden Motivdynamik (D80 RAW maximal 9,5, der Spitzenreiter Fuji S5Pro bietet 10,5 Blenden, um digitale Beispiele zu nennen)

Das Bild aus der D80 wäre anders, kein Zweifel. Aber mit Nichten besser. Sowas ist völlig subjektiv. Ich mag den Film lieber.
Ich bin aber sicher, dass die D80 mit 'ner richtig guten Optik (die hier verwendete geht unter 100 Euro gebraucht...) die gleichen Details zeigen würde.


Wenn meine D80 solche Bilder macht, bin ich im Übrigen zufrieden. Ich mach auch meist JPEG mit der D80, RAW nur dann, wenn ich Motive mit kritischem Licht hab.

Grüsse,
Sebastian
 
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Unser Fragensteller ist uns verlorengegangen, wie es scheint, daher wissen wir nicht, ob unsere Mühe für die Tonne war...
 
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