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Mal über das Sigma 60-600 nachgedacht? Ich habe das und kann es empfehlen. Ich war noch auf keiner Safari, aber bei Einsätzen in Zoos oder in der freien Natur bin ich mit dem Objektiv sehr zufrieden. Ich nutze das Objektiv an D5 und Z9.
 
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Vom Sigma gibt es die C-Version (ok, aber nicht allzu scharf am langen Ende) und die deutlich bessere S-Version. Das Tamron G2 liegt von der Abbildungsleistung her quasi zwischen den beiden. Das 60-600 ist in der Tat auch sehr gut, aber ähnlich wie das Sigma 150-600 S mit fast drei Kilo ein ganz schöner Klopper. Da schleppt man ordentlich was herum.


Bist du sicher, dass du auf APS-C 600mm, also effektiv 900mm, brauchst? Das ist eher für kleinere Vögel geeignet. Wenn die keine große Rolle spielen, würde ich zum Nikon 200-500 raten, das zwar auch kein Leichtgewicht, aber doch ein wenig leichter als die schweren Sigmas und von der Bildleistung her auch sehr gut ist.

Eine allgemeine Warnung dazu: Bei all diesen langen Zooms gibt es ziemliche Fertigungsstreungen. Das eine ist fabelhaft, das nächste gerade mal ok. Daher nur mit Rückgaberecht kaufen und unbedingt ausführlich testen!

Wenn es wirklich nur um die Safari geht, würde ich sogar ein noch kürzeres Objektiv nehmen, das wesentlich handlicher und auch billiger ist: die FX-Version vom 70-300. 450mm reichen für Safaris allemal, das Ding ist optisch erstaunlich gut, und das Objektiv ist wesentlich einfacher handzuhaben. Zudem kriegt man mit 105mm (= 70mm * 1,5) die meisten Safaritiere noch halbwegs auf den Sensor, muss also nicht so schnell auf eine zweite Kamera umsteigen. Alternativen dazu wären noch das Tamron und das Sigma 100-400, aber da ist die minimale Brennweite halt schon wieder etwas groß. (Objektivwechsel sind angesichts der staubigen Umgebung nicht zu empfehlen...)

Für weitwinkligere Aufnahmen tut es ggf. auch das Handy.
 
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Mal an dass AF-4.0/300mm PF gedacht. plus TCE 1.4III gibt eine leichte Kombination. Natürlich brauchts Du noch ein Z-Konverter. Zudem würde ich ein Weitwinkel mitnehmen 20mm oder 24.70mm. und zwischen 9 und 3 Uhr hat der Fotograf frei, dH. zu viel Hizeflimmern in der Luft.
Sonst viel Spass beim Safari.


Gruß Warner
 
2 Kommentare
L
lokatz kommentierte
Z-Konverter? Auf einer D7500? Ah ja.
 
EvaK
EvaK kommentierte
Habe ins Auge das Sigma 150-600 und das Tamron 150-600 g2 gefasst.
Ich habe mir für diesen Zweck vor Jahren das Sigma C 150-600 gegönnt. Das hat sich beim Whalewatching und der Safari im südlichen Afrika bewährt.

Wo willst Du auf Safari gehen? Wenn es bspw. Afrika ist, heißt es früh aufstehen, weil es nur am Morgen und frühen Vormittag die guten Bilder gibt. Wenn es später am Vormittag warm wird, fängt die Luft an zu flimmern, der Staub sorgt zudem für Dunst, und das nicht nur bis 1500 nachmittags. Das gibt dann eher Matschbilder.
 
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Bist du sicher, dass du auf APS-C 600mm, also effektiv 900mm, brauchst? Das ist eher für kleinere Vögel geeignet.
Warum habe ich mir zum Sigma C 150-600 an der D5 wohl den Telekonverter Sigma TC-1401 gegönnt? Natürlich nicht für Elefanten, sondern für das kleinere Wild, Es gibt nicht ohne Grund hier bei solchen Anfrage immer die Empfehlung, eine DX-Kamera zu benutzen, weil die mit dem Crop-Faktor 1,5 besser ist als ein Telekonverter.

Wenn es wirklich nur um die Safari geht, würde ich sogar ein noch kürzeres Objektiv nehmen, das wesentlich handlicher und auch billiger ist: die FX-Version vom 70-300. 450mm reichen für Safaris allemal.
Das ist bei der Safari auch an DX nur ein besseres Opernglas. Es gibt nicht nur Großwild. Ich war bei den Leoparden nicht böse um das richtige™ Tele, selbst bei relativer Nähe.
 
3 Kommentare
L
lokatz kommentierte
Nix für ungut, aber ich mache lieber Bilder als Schnappschüsse. Wenn du bei kleinerem Wild, das ja im Normalfall immer noch weit größer ist als Kleinvögel, ein 600er mit TK brauchst, dann bist du so weit weg, dass die Bildqualität in Afrika ohnehin erbärmlich wird. Das ist nicht nur in der größten Tageshitze so, sondern spielt dann auch schon am Morgen und Abend eine Rolle. Hitzeflimmern, Wind, Staubaufwirbelungen, usw. Näher ran ist manchmal durch nichts zu ersetzen.

Ansonsten weiß ich nicht, was du unter "relativer Nähe" verstehst. Ich habe mit dem 70-300 auf APS-C im Kruger schon schöne Aufnahmen eines Leoparden gemacht, der gerade eine Gazelle umlegte. Da war das genau das richtige Tele und kein "Opernglas". (Ein ohnehin unpassender Vergleich. Ein Opernglas soll die Szenerie schließlich schön nah ran holen...)

Was du anscheinend komplett ignorierst, ist der Aspekt des Objektivwechsels. Wenn man nur eine Body dabei hat, und das scheint ja hier der Fall zu sein, dann ist "zu lang" genauso ein Problem wie "zu kurz". Nein, eigentlich ist Ersteres noch schlimmer. Bei "zu kurz" kann ich zumindest croppen.

Ich fahre dieses Jahr nach Namibia und Botswana. Da nehme ich insgesamt drei Bodies mit. Das verändert die Fragestellung natürlich komplett.
 
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EvaK
EvaK kommentierte
Wenn Du das so erzählst, dann wird das wohl so sein und ich habe in Afrika nur rumgeknipst.
 
C
Christian B. kommentierte
Es hat halt jeder andere Ansprüche. Man kann Deine Afrika-Bilder bei flickr und die von @lokatz ansehen und vergleichen, und dann kann man Eure Beiträge oben recht gut einordnen und für sich bewerten
 
Ich würde ganz klar das Tamron 150-600G2 nehmen. Es ist in (fast) keinem Punkt schwächer als irgendeines der anderen langen Telezooms. Lediglich im Bereich zwischen 420 und 500mm bietet das Nikon 200-500 Blende 5,6 und das Tamron 1/3 Blende weniger also Bl. 6.3. Das war es.
Dafür hat sonst gegenüber den anderen Modellen irgendwo die Nase vorn, besserer AF und größerer Brennweitenbereich als das Nikon, leichter als das Sigma Sports etc.
 
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Ich finde das ein zweiter Body mit sollte.
Bei dem Staub und Sand will man nicht wirklich das Objektiv wechseln.
Ansonsten wäre ich bei @lokatz
 
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dembi64
dembi64 kommentierte
hat aber nicht jeder und war auch nicht die Frage ;)
 
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A
anseladams kommentierte
Das stimmt. Am Thema vorbei. Sorry :)
Ich kann zu den genannten Linsen tatsächlich nichts beitragen.
Aber 400 mm Brennweite an DX sollten reichen, egal welche Firma das Objektiv herstellt.
 
dembi64
dembi64 kommentierte
qualitativ und vom AF her schenken sich alle genannten nicht viel. Allenfalls das Sigma Sports ist, zumindest in Sachen AF, etwas im Vorteil, aber natürlich auch deutlich größer und schwerer.

Ansonsten kann man mit keinem der 150-600er bzw. dem 200-500er viel falsch machen. Ich habe mich damals für das Nikon 200-500er entschieden weil ich es erstens von der Haptik her angenehmer empfand, das kleinste der genannten ist und die maximal Blende von 5,6 sich als etwas performanter erwiesen hat wenn ein TC14 werwendet wurde, weil bei Blende 8 doch noch einige AF-Sensoren vernünftig arbeiten konnten. Allerdings habe ich das Objektiv an der D500 bzw. ganz selten an der D750 verwendet. Zumindest an der D500 war diese Kombi top. Wie die AF-Sensoren der D7500 angeordnet sind und welche bzw. wieviele Blende 8 unterstützen kann ich nicht sagen, da müsste ich erstmal recherchieren. besser wie bei der D500 werden sie kaum sein.
 
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Hi,

gerade in einem anderen Thread geschrieben: meine Erfahrung mit dem Tamron 150-600 G2. Ich zitiere mich also mal selbst.
Ich habe es an der D500 verwendet (jetzt an der Z6II).
Ob das für eine Safari die richtige Brennweite ist, kann ich mangels Erfahrung nicht beurteilen, das hängt ja davon ab, ob die Motive klein und weit weg sind oder dir quasi ins Auto springen. Und das scheint, was ich so gelesen habe, sehr von der jeweiligen Safari abzuhängen.
Ich habe mich damals nach dem Lesen etlicher Tests für das Tamron und gegen das Sigma entschieden, weil das überwiegende Fazit war, dass das Tamron am langen Ende eine Spur schärfer sei als das Sigma (nicht als das Sports, das war mir so oder so zu teuer).

___
... das erwähnte SP 150-600mm F/5-6.3 Di VC USD G2 von Tamron ... ist am langen Ende bei 6.3 schon gut scharf, wenn genügend Licht ist, blende ich auf 7.1 ab, das ist noch etwas schärfer.
Es ist aktuell neu um 1.000,00 Euro zu haben.
...
In diesen beiden Bildstrecken kannst du dir einen Eindruck verschaffen:




 
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Es geht durch den Krüger National Park.
Ein zweites Body kommt leider nicht in Frage.
Im Besitz habe ich ein Nikon 70-300.
 
C
Christian B. kommentierte
Kay
richtig, deshalb wird ja auch eine Kamera mitgenommen. Aber wenn die dann ausfällt, kann man es auch einfach genießen.
 
Frank2111
Frank2111 kommentierte


Mein Urlaub wäre dann stimmungsmäßig dahin......
 
dembi64
dembi64 kommentierte


ich habe in den letzten Jahrzehnten kaum einen Urlaub ohne eine zweite Kamera gemacht. Einen Defekt hatte ich letztes mal 1992, während meines ersten USA-Urlaubs. Da hatte ich nur eine Kamera dabei und war nach dem Urlaub ziemlich entteuscht und die Stunde der zweiten Kamera war geboren.

Vor einigen Jahren in Uganda, da hatte ich zwar zwei Kameras dabei, aber nur ein 200-500er. Und genau dieses hat sich verabschiedet, Zoomen war nicht mehr möglich und die Brennweite war bei knapp über 200mm "festgenagelt". Nur noch mit einem TC konnte die Brennweite variiert werden. Hätte ich nun auch noch ein zweites 200-500er mitnehmen sollen, ein zweites 24-120er, ein zweites 14-24er?
Wo fängt man an und wo hört man auf wenn es um Redundanz geht?
Letztendlich ist immer alles auch mit Kosten verbunden. Man braucht die Kohle dazu und muss auch bereit sein alles doppelt durch die Welt zu schleppen.

Das ganze Leben ist ein Risiko. Auch das fotografieren.
 
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C
Christian B. kommentierte
Meiner vermutlich auch. Deshalb habe ich auch mindestens zwei Kameras dabei. Aber man kann es durchaus bei einer belassen, wenn man in Erwägung zieht, im Falle des Defektes einfach zu genießen oder das Handy zu verwenden.
 
Frank2111
Frank2111 kommentierte


Zumindest in Afrika hätte ich immer zwei Kameras dabei. Da ich aber seit einigen Jahren auf dem USA-Naturtrip bin, nehme ich normalerweise nur eine mit. Gibt sie den Geist auf, gehe ich in den nächsten Laden und kaufe eine Neue oder gute Gebrauchte. Nach dem Urlaub geht sie dann ggf. in die Bucht.
 
Hallo,
also - ich habe das Sigma 150-600 C.
Ich bin damit voll zufrieden. Bei dem Teil erscheinen mir die 150 mm schon wie Weitwinkel ;-)
Das 60-600 kostet halt mal das Doppelte.
Das S wiegt einiges mehr.
Was ich nicht mag sind:
Gewicht
Drehrichtung des Zoomrings - anders rum als bei Nikon.
Stativschelle zum Tragen recht kurz / unbequem
Drehrichtung des Zooms und Stativfuß sprechen für das Tamron, weswegen ich das heute bevorzugen würde.

Aufgrund sehr positiver Erfahrungen mit dem Service von Sigma war es bei mir das Sigma geworden.

Wenn die 300mm des 70-300mm genügen kommt natürlich das mit - merkt man schon nach ein paar Stunden - den Unterschied.
 
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