RAW-Converter im Vergleich

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gromit

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Hallo,

da ich gerade mit ein paar ausnahmsweise in RAW gemachten Konzertbilder ausd der S5 kämpfe und schon kurz davor war die Bilder in die Tonne zu treten habe ich dann dochmal was Anders neben Lightroom probiert, und zwar:

- Capture One 4.01 (Nachfolger von LE)
- Apple Aperture 1.5 (nur Mac)
- Fuji FinepixStudio
- DRCAW im GraphicConverter 6.01 (nur Mac)
- ArcSoft RawPhoto Studio

und natürlich Lightroom 1.3.1

Ich muß schon sagen, die Unterschiede sind gewaltig.

Angeregt durch den Vergleich von photopeter von vor einigen Jahren wollte ich das Ganze mal wiederholen.

Beim vorliegenden Bild habe ich nur einen Weißabgleich per Pipette auf das Fell der Baßtrommel gemacht (oberer Bereich), sonst erfolgten keine Korrekturen. Schon da zeigen sich heftige Unterschiede.

Es wurde jeweils das Ganze nach 16bit TIFF gewandelt, Verkleinern, schärfen und JPG-Wandlung erfolgte in Photoshop CS.

Dieser Vergleich erhebt keinen Anspruch auf absolute professionalität, aber ich denke er gibt einen guten Überblick.

Es fehlen aber noch Kandiaten, die ich nach Lust und Laune evtl noch nachreiche. Lightzone will ein Java-Update haben, Raw PhotoProcessor zickt und zum Installieren von Bibble und Download von Silkypix Free 3.0 hatte ich eben keine Lust mehr - man möge es mir nachsehen:)

Hier nun die Ergebnisse, zuerst das in PS verkleinerte, ungeschärfte Original-JPG aus der S5 selbst:

08_0411_s5_2068kw_org.jpg


Apple Aperture 1.5:

08_0411_S5_2068_AP.jpg


Capture One 4.01:

08_0411_S5_2068_C1.jpg


DCRaw im GraphicConverter 6.01:

08_0411_S5_2068_DC.jpg


Fuji FinepixStudio (Hyperutility):

08_0411_S5_2068_FS.jpg


ArcSoft RAW Photo Studio:

08_0411_S5_2068_RPS.jpg


Adobe Lightroom 1.3.1:

08_0411_S5_2068bk_LR.jpg


Anzumerken ist dabei, daß das Finepix-Studio eine sehr schöne abgespeckte Version des großen Hyperutility darstellt, aber die gleiche RAW-Engine hat.

Ich habe die Exifdaten drin gelassen und wer sich diese mal anschaut, wird überrascht feststellen, daß Aperture und Lightroom die gleiche Softwarekennung in die Exifs schreiben. Interessant, aber warum dies?

Bei einigen der Konvertern hätte man sicher auch die mit der Fuji-Software identischen Ergebnisse erzielen können, dazu mußte man aber immer am Exposure-Regler schrauben.
Capture One behauptete gar eine Farbtemperatur von 1800K eingestellt zu haben während Andere 2000K sagten. Trotzdem gefiel mir dessen Ausgabe auch noch recht gut, und das Programm ist deutlich netter bedienbar als seine Vorgängerversion C1 LE, zudem flotter.

Nun bin ich auf Eure Kommentare gespannt.
 
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Mir gefällt die Capture One Variante am besten, aber das ist gewiss Geschmackssache, denn nur bei einheitlicher Beleuchtung ergibt ein einheitlicher Weßabgleich Sinn.

Am Rande einer Party habe ich am Samstag eine Szene am Fluss fotografiert. Die Sonne war schon untergegangen, der Abendhimmel leuchtete aber noch, der Auto-WB hat "der blauen Stunde" entsprechend auf den Himmel gezielt.

Der Himmel und der Fluss entsprechen hervorragend dem visuellen Eindruck, ABER: Die Leute und der Baum im Vordergrund die im Bildkontext den Größenmaßstab bilden werden von "Knallroten Straßenlaternen" beleuchtet.

In einer solchen Situation hilft nur Maskierung. In Deinem Bild gibt es nicht wirklich zwei Kontexte, denn das Schlagzeug und die Galgenständer sind für die Bildaussage nicht wichtig. Ich würde das Bild geraderichten, hinten etwas beschneiden, optimaler Weise vorne mehr Luft, denn die gute sieht ein wenig aus als würde sie vor dem Publikum zum Schlagzeug hin fliehen wollen.

Herzlich

Frank
 
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Mir gefällt die Capture One Variante am besten, aber das ist gewiss Geschmackssache, denn nur bei einheitlicher Beleuchtung ergibt ein einheitlicher Weßabgleich Sinn.

Das ist nach dem Finepixstudio auch mein Favorit. Die einheiltliche Beleuchtung ist in diesem Club zum Glück immer gegeben, zumidnest bei Konzerten sitzt da kein Lichtjockey der mich zum Verzweifeln bringen würde.

In Deinem Bild gibt es nicht wirklich zwei Kontexte, denn das Schlagzeug und die Galgenständer sind für die Bildaussage nicht wichtig. Ich würde das Bild geraderichten, hinten etwas beschneiden, optimaler Weise vorne mehr Luft, denn die gute sieht ein wenig aus als würde sie vor dem Publikum zum Schlagzeug hin fliehen wollen.

Danke, genau so wollte ich sowieso beim Beschnitt verfahren, das Ganze hatte ich aber in voller Absicht als Originalbild eingestellt weil sonst ja die von mir als Weißpunkt genutzte Basstrommel gefehlt hätte.

Die Gute ist übrigens die aus Irland stammende und seit 16 Jahren in Bern lebende Shirley Grimes bei einem Auftritt im Kreuzkultur Solothurn.

Die S5pro ist schon genial, was den automatischen Weißabgleich bei fiesem Mischlicht angeht, bei solchen Situationen allerdings ist auch sie überfordert, daher greife ich da ausnahmsweise dann doch zu RAW.
 
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Hast Du das RAW-File irgendwo? Dann könnten Andere mal Konverter wie DxO u.s.w. probieren.
 
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Hast Du das RAW-File irgendwo? Dann könnten Andere mal Konverter wie DxO u.s.w. probieren.

Zusätzlich zum HS-V3, mit dem ich sehr zufrieden bin, habe ich auch noch DXO im Einsatz. Da DXO lt. Support und meinen eigenen Erfahrungen, den erweiterten Dynamik-Bereich nicht voll unterstützt, ist es bei mir aus dem RAW-Prozess herausgeflogen. Zur JPG-Bearbeitung hingegen leistet es gute Dienste.

Nach meinen Erfahrungen, führt an HS-V3 bei derRAW-Entwicklung mit der S5 nichts vorbei.
Gruss Andy
 
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irgendwie erschließt sich mir der sinn nicht, bei farbiger bühnenbeleuchtung den weißpunkt so zu setzen, dass eben diese lichtstimmung kompensiert wird. und dann auch noch eine aufnahme unter derartigen diskontinuierlichen lichtverhältnissen zum convertervergleich heranzuziehen.
 
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irgendwie erschließt sich mir der sinn nicht, bei farbiger bühnenbeleuchtung den weißpunkt so zu setzen, dass eben diese lichtstimmung kompensiert wird. und dann auch noch eine aufnahme unter derartigen diskontinuierlichen lichtverhältnissen zum convertervergleich heranzuziehen.


Deinen Einwand kann ich gut nachvollziehen.
Ich habe gerade Bilder von einem Live-Auftritt mit anspruchsvoller, farbiger Bühnenbeleuchtung nachbearbeitet. Wenn ich den Weißabgleich per Weißpunkt angefasst habe, war die schöne Lichtstimmung weg - also Finger weg vom "Weissabgleich via Weißpunkt", wenn es auf Lichtstimmung ankommt!

Also Praxisgerecht ist der Vergleich nun wirklich nicht. Schließlich will man ja die Lichtstimmung des Events erhalten bzw. hervorheben.
Aber vielleicht scheiden sich hier ja die Geister ..... die des Fotografen, der den Augenblick einfangen will, so wie er war und den des Technikers, dem es nur auf die Ausreitzung technischen Möglichkeiten ankommt... ohne besondere Rücksicht auf die Lichtstimmung ....
....
Gruss Andy
 
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Also Praxisgerecht ist der Vergleich nun wirklich nicht. Schließlich will man ja die Lichtstimmung des Events erhalten bzw. hervorheben.

Genau darum ging es mir ja auch - wenn ihr Euch mal das Kamera-JPG anschaut so ist dieses wie es dort zu sehen ist so nicht verwendbar - außerdem schrieb ich oben daß dieser Vergleich keinen Anspruch auf professionalität erhebt. Die Lichtstimmung kann man doch garnicht wegweißabgleichen.
 
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Hab's mit DxO V5 probiert. Das Bild schaut fast genau so aus wie das von Apple Aperture!
Habe auch C1 4 und kann gutes Ergebnis auch für NEF-Dateien bestätigen. Nur das Rauschen bei höheren ISO's wird nicht ideal reduziert. Auch bei diesem Bild musste ich die Rauschunterdrückung manuell verändern (zurücknehmen) da es sonst eine Katastrophe wegen der verlorenen Details geworden wäre.
 
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Bei C1 hatte ich erst gedacht da is was kaputt als das erste Bild aussah wie ein Aquarell, dann aber entdeckte ich daß die Software scheinbar von sich aus die Rauschreduzierung reingedreht hatte und nachdem ich das abstellte war der Output auch brauchbar.

Hier steht auch noch LightZone und Bibble auf der Liste, ebenso wie Raw Developer Pro (nur Mac).
 
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Sehr interessant, der Vergleich.

Ich hab mir mal die Demo vom RAW-Developer gezogen und es damit probiert. Fazit: Iridient braucht sich vor den Großen der Zunft nicht zu verstecken. Einziger Wehrmutstropfen ist die nicht vorhandene 12MP-Ausgabe. Beim hochgelobten C1 hat mir immer ein Quentchen Detailzeichnung in den Lichtern gefehlt. Aber das ist auch Geschmackssache.
Ein Beispiel mit LightZone kommt noch nach.

Hier also das Ergebnis des RAW-Developer:



 
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Hallo Dietmar,

danke für deinen ausführlichen Vergleich.

Ich denke auch, dass 'Capture One' subjektiv am besten abschneidet, obwohl ich ehrlicher Weise sagen muss die Ergebnisse sind alle - grauslig.

Leider läuft die Vorgänger-, bzw. light Version von Capture One 4.01 - die LE Variante - nicht mehr unter VISTA.

Darum habe ich mir CNX zugelegt. Hier scheinen aber doch wirklich Welten zwischen den Konvertern zu liegen.
 
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Hallo Dietmar,

danke für deinen ausführlichen Vergleich.

Ich denke auch, dass 'Capture One' subjektiv am besten abschneidet, obwohl ich ehrlicher Weise sagen muss die Ergebnisse sind alle - grauslig.

Leider läuft die Vorgänger-, bzw. light Version von Capture One 4.01 - die LE Variante - nicht mehr unter VISTA.

Darum habe ich mir CNX zugelegt. Hier scheinen aber doch wirklich Welten zwischen den Konvertern zu liegen.

CNX .... der unterstützt Fuji-RAW's?
Wäre mir neu!
Oder habe ich da etwas nicht mitbekommen?:nixweiss:
Fragt sich der Andy
 
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Beim vorliegenden Bild habe ich nur einen Weißabgleich per Pipette auf das Fell der Baßtrommel gemacht (oberer Bereich), sonst erfolgten keine Korrekturen. Schon da zeigen sich heftige Unterschiede.

Kein Wunder.

Die Szene wurde offenbar rot beleuchtet. Da stellt sich erstmal die Frage, ob Du das Rot erhalten willst oder eher rausrechnen. Mal außer Acht gelassen, daß für Letzteres das Bild zu reichlich belichtet ist, kann kein RAW-Konverter wissen, wohin Du willst mit dem Bild. Was Du siehst, sind einfach nur unterschiedliche Defaults.

Es ist relativ sinnfrei, Bilder aus RAW-Konvertern ohne weitere Einstellungen miteinander zu vergleichen. Sinnvoll wäre, sich ein Ziel zu setzen, wo die Bearbeitung des Bildes hin gehen soll, und dann mit jedem der Kandidaten 30 Minuten lang zu versuchen, so gut es geht dorthin zu kommen. Dann kannst Du die Bildergebnisse vergleichen und auch den Aufwand, den Dich das gekostet hat, es zu erreichen.

Maik
 
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Leider läuft die Vorgänger-, bzw. light Version von Capture One 4.01 - die LE Variante - nicht mehr unter VISTA.

Darum habe ich mir CNX zugelegt. Hier scheinen aber doch wirklich Welten zwischen den Konvertern zu liegen.

Da verwechselt Du was. Capture One von Phase One hat nichts mit Nikon Capture NX zu tun! Der Schlüssel von LE geht mit der 4.01.

und zu Vista schweige ich besser weil OT:)
 
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Kein Wunder.

Die Szene wurde offenbar rot beleuchtet. Da stellt sich erstmal die Frage, ob Du das Rot erhalten willst oder eher rausrechnen. Mal außer Acht gelassen, daß für Letzteres das Bild zu reichlich belichtet ist, kann kein RAW-Konverter wissen, wohin Du willst mit dem Bild. Was Du siehst, sind einfach nur unterschiedliche Defaults.

Ich wollte wissen wie gut der Weißabgleich per Pipette bei verschiedenen RAW-Konvertern funktioniert. Daß der Konverter nicht wissen kann wo ich hinwill ist klar, aber ich wollte erstmal einen Startpunkt für die weitere Bearbeitung haben, in diesem Fall war das Ziel nicht die komplette Eliminierung des Roten, aber die Dominanz der rot überstrahlten Gesichter einzudämmen. Ich belichte auch lieber reichlich und dunkle ab, umgekehrt ziehe ich mir sonst das Rauschen zu hoch - oder sitze ich da einem Denkfehler auf? Wie gehst Du bei so einer Lichtsituation ran? Die Automatik nehme ich dabei meist nicht da diese mir zu reichlich belichtet.


Es ist relativ sinnfrei, Bilder aus RAW-Konvertern ohne weitere Einstellungen miteinander zu vergleichen. Sinnvoll wäre, sich ein Ziel zu setzen, wo die Bearbeitung des Bildes hin gehen soll, und dann mit jedem der Kandidaten 30 Minuten lang zu versuchen, so gut es geht dorthin zu kommen. Dann kannst Du die Bildergebnisse vergleichen und auch den Aufwand, den Dich das gekostet hat, es zu erreichen.

Sicher, das aber war ein Anfang und ich fand es durchaus interessant zu sehen wie verschieden schon mit der ersten Stufe umgegangen wird.
 
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Ich wollte wissen wie gut der Weißabgleich per Pipette bei verschiedenen RAW-Konvertern funktioniert. Daß der Konverter nicht wissen kann wo ich hinwill ist klar, aber ich wollte erstmal einen Startpunkt für die weitere Bearbeitung haben, in diesem Fall war das Ziel nicht die komplette Eliminierung des Roten, aber die Dominanz der rot überstrahlten Gesichter einzudämmen.

So wie ich das sehe ist der Rotkanal aber ausgefressen. Damit ist kein automatischer Weißabgleich mehr möglich, die Programme müssen alle raten. Sie raten eben unterschiedlich.

Ich belichte auch lieber reichlich und dunkle ab, umgekehrt ziehe ich mir sonst das Rauschen zu hoch - oder sitze ich da einem Denkfehler auf? Wie gehst Du bei so einer Lichtsituation ran?

Wenn genug Zeit ist, stelle ich bei sowas Uni-WB ein (bitte Forensuche oder Google bemühen, ist mir jetzt zu aufwendig zu erklären) und benutze das RGB-Histogramm um eine Belichtung zu finden, wo der Rotkanal nicht zu sehr abhaut. Wenn wenig Zeit ist, belichte ich sehr knapp, Korrektur irgendwo zwischen -1.0 und -1.7, um die Zeichnung zu erhalten. Dazu achte ich dann drauf, dass ich mit ISO unter 400 bleibe, also maximal 320, oder wenn nötig unterhalb 800, also 640. Bei 400 und 800 schalten nämlich die jeweiligen Vorverstärkerstufen zu und es wird einen Tacken schwieriger, nachträglich aufzuhellen.

Die eigentliche Messung mache ich situationsabhängig mal so mal so, am liebsten per Spotmessung von einem Punkt, den ich in seiner gewünschten Helligkeit gut einschätzen kann. Modus immer M bei sowas.

Hätte ich eine D300 oder D3, würde ich auch mal Active D-Lighting ausprobieren. Das macht ja auch nichts anderes: unterbelichten und dann per Postprocessing wieder hoch holen.

Maik
 
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Hier noch ein Test mit LightZone. Obwohl ich das Programm zur Weiterbearbeitung gern verwende, halte ich es für die RAW-Umwandlung nicht für so gut geeignet. Die fehlende Gradationskurve z.B. macht sich im vorliegenden Beispiel sehr bemerkbar.
Ich muß allerdings hinzusetzen, dass ich dem Programm mehr als nur den automatischen Weissabgleich abverlangt habe. Insofern hinkt der Vergleich natürlich, aber das wurde ja bereits mehrfach erwähnt.

08_0411_S5_2068_lzn.jpg
 
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Wenn genug Zeit ist, stelle ich bei sowas Uni-WB ein (bitte Forensuche oder Google bemühen, ist mir jetzt zu aufwendig zu erklären) und benutze das RGB-Histogramm um eine Belichtung zu finden, wo der Rotkanal nicht zu sehr abhaut.

Ich habe mir per Forensuche mal die ganzen Weißabgleich-Threads, speziell den von Erik zur gleichen Problematik, angesehen aber zum Thema "Uni-WB" konnte ich da im Sinne des Begriffes nichts entdecken, wüßte auch nicht wonach ich da suchen sollte. Legdiglich einen Hinweis von Dir, die Kamera auf 2500k einzustellen. Das Problem mit dem übersteuerten Rotkanal habe ich ja bei diesen Events andauernd, der Woici hat im gleichen Thread eine nette Methode vorgestellt das zu retten, die könnte ich durchaus auch mal probieren.


Wenn wenig Zeit ist, belichte ich sehr knapp, Korrektur irgendwo zwischen -1.0 und -1.7, um die Zeichnung zu erhalten. Dazu achte ich dann drauf, dass ich mit ISO unter 400 bleibe, also maximal 320, oder wenn nötig unterhalb 800, also 640. Bei 400 und 800 schalten nämlich die jeweiligen Vorverstärkerstufen zu und es wird einen Tacken schwieriger, nachträglich aufzuhellen.

Ja, so ähnlich gehe ich da meist auch vor da ich schon bei der S2 feststellte daß die Automatik jedesmal zu Überstrahlungen einer bestimmten Farbe führt. Das Mickymaus-Histogramm der S2, welches die S5 ja auch hat, hilft da nicht so viel weiter, aber es geht schon irgendwie.

Die eigentliche Messung mache ich situationsabhängig mal so mal so, am liebsten per Spotmessung von einem Punkt, den ich in seiner gewünschten Helligkeit gut einschätzen kann. Modus immer M bei sowas.

M sowieso, Spotmessung hatte ich mal probiert dann aber wieder gelassen weil noch schlechtere Ergebnisse - muß noch ein wenig experimentieren.

Hätte ich eine D300 oder D3, würde ich auch mal Active D-Lighting ausprobieren. Das macht ja auch nichts anderes: unterbelichten und dann per Postprocessing wieder hoch holen.

unter? ich dachte über, also maximal auf +2 stellen und das wieder rausholen. Geht doch auch mit der S5.

Das was in diesem Thread stand merke ich auch bei meinen Bildern: blaukanal rauscht wie ein Wasserfall und rot übersteuert, sodaß ich oft versucht bin gleich in sw zu arbeiten, aber ich seh das genau wie Erik: Konzertbilder sollten schon bunt sein manchmal:)
 
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