Ich habe mir per Forensuche mal die ganzen Weißabgleich-Threads, speziell den von Erik zur gleichen Problematik, angesehen aber zum Thema "Uni-WB" konnte ich da im Sinne des Begriffes nichts entdecken, wüßte auch nicht wonach ich da suchen sollte.
Ohne Bindestrich geht's besser:
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/showthread.php?p=327462#post327462
Kurz: Weißabgleich funktioniert über Multiplikatoren für Rot und Blau. UniWB ist ein Weißabgleich, der die beiden Multiplikatoren künstlich auf 1,0 setzt, so dass ein Rotkanal, der erst durch die Multiplikation mit 1,7 im Jpeg ausgefressen ist nicht mit einem tatsächlich im RAW schon gesättigten Kanal verwechselt werden kann. Die Jpegs sind dann alle nicht direkt zu gebrauchen, weil grünstichig. Kernnutzen ist ein RGB-Histogramm, das die Zustände im RAW wiedergibt. Hardcore-Nutzer gehen dann mit Cyan- oder Magentafilter her und sorgen für eine gleichmäßige Sättigung der drei Kanäle und zimmern sich hinterher wieder die Farben gerade.
Genaueres gibts per Forensuche in dpreview.com und nikoncafe.com.
M sowieso, Spotmessung hatte ich mal probiert dann aber wieder gelassen weil noch schlechtere Ergebnisse - muß noch ein wenig experimentieren.
M und Spotmessung und Belichtungskorrektur gehören untrennbar zusammen. Spotmessung hält man nicht einfach irgendwo drauf, sondern legt gedanklich fest, welche Helligkeit der Punkt nachher bekommen soll, und korrigiert dann entsprechend zwischen -2 und +2, minus für dunkle und plus für helle Objekte.
unter? ich dachte über, also maximal auf +2 stellen und das wieder rausholen. Geht doch auch mit der S5.
Ja, unter.
Konzertbilder sollen schon bunt sein, ja. Aber strukturlose rote Flächen will man dann wohl doch nicht.
Maik