Raupe

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mango

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Hallo Forum, heute kam mir eine Raupe vor die Linse und u.a. das ist draus geworden.
Wie gefällt es?




4206948ceb4eb72119.jpg



4206948ceb4acbdabc.jpg
 
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Schöne Aufnahmen. Hier zeigt sich genau, was die Problematik bei Makroaufnahmen
ausmacht: Ist man nah genug dran, hat man Probleme mit der Tiefenschärfe,
ist man, wie hier nicht, weiter weg, ist das Motiv dann doch relativ klein
auf dem Bild.

Also muß man erst mal damit leben, was man rausholen kann.

Roland
 
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Hi,
Du scheinst hier einen größeren Ausschnitt via EBV gemacht zu haben, das Bild rauscht ohne Ende.
Die Bildgestaltung drägt leider dazu bei, dass das Foto Null Wirkung auf mich hat.
Die Warten sind einfach unpassend und die Farben sind auch nicht schön.
Auch sind beide Fotos nicht wirklich scharf.
Aber tröste Dich jeder fängt mal an:up:

So könnte auch Dein Foto aussehen.

248074865ffb0b3bb6.jpg
 
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Danke für die bisherigen Meinungen!

@Frank: Dein Foto ist natürlich der Hammer. Nur komm ich einfach nicht dahinter wie das gehen soll. Wenn ich Makro Aufnahmen mache (fotografiere mit einer D200 und einem Nikkor 105mm) dann wird immer nur ein kleiner Streifen scharf.
Mhm.
und was heißt eigentlich EBV? Ich habe die Bilder mit Photoshop bearbeitet.
 
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Danke Jürgen fürs identifizieren :)

das hier ist übrigens die Originalaufnahme:


4206948cec9c883953.jpg
 
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bzgl EBV: haha ok. da hätte ich ja auch selbst draufkommen können :winkgrin:
 
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Nur komm ich einfach nicht dahinter wie das gehen soll. Wenn ich Makro Aufnahmen mache (fotografiere mit einer D200 und einem Nikkor 105mm) dann wird immer nur ein kleiner Streifen scharf.
Mhm.

Wenn nur ein kleiner Streifen scharf wird, musst du wohl noch weiter abblenden.
Außerdem solltest du darauf achten, das Motiv parallel zum Sensor auszurichten, wenn
trotzdem Abblenden immer noch viele Bereiche des Tiers unscharf sind.
Bei Foto 1 ist das sehr gut gelungen, bei Foto 2 garnicht, weswegen die Raupe da auch in Unschärfe versinkt.
Insgesamt fehlt es aber beiden Fotos leider sehr an Schärfe und Details.
(Jürgen war bzgl. des Abblendens schon schneller, wie ich sehe)

So könnte auch Dein Foto aussehen.

Warum hängst du seit neusten in Threads von anderen Leuten, welche Meinungen zu ihren Fotos haben wollen,
eins deiner Fotos an? Ist das nicht etwas arg selbstgefällig? (Auch wenn das Foto einfach nur klasse ist)
 
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hab zwar keine ahnung von makro, aber ich denke ein wenig abblenden für die nötige tiefenschärfe und schärfe allgemein dürfte von nöten sein. um das objekt der begierde schön freizustellen ist es natürlich optimal wenn es an einem dünnen stück oder ast sitzt da dadurch keine ungewollten scharfen "flächen mit auf dem bild sind"

ahjaa und um die raupe komplett scharf zu kriegen wird sie denke ich parallel zur linse sein müssen da sonst der hintere teil schonwieder im unscharfen bereich verschwinden wird
 
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Ok, an der Blende liegt es also. Dann muss ich mich da mal mehr einarbeiten...

nur Mist dass ich die Raupe schon hab laufen lassen *g*
 
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Hallo Mango,

aller Anfang ist schwer! Aber Du hast schon eine lustige Pose der Raupe eingefangen...hat doch auch schon was :)

Auch ich bin anfangs an den Makros verzweifelt, aber Du hast hier ja schon alle Tipps bekommen die Du brauchst! Versuche sie mit Ruhe und Geduld umzusetzen und Du wirst sehen es wird immer besser werden!
Ein Stativ wäre allerdings auch noch zu empfehlen, wenn sich das Motiv nicht bewegt natürlich ;-)

Das gezeigte Bild von Frank ist natürlich klasse, aber bis man da hinkommt bedarf es viel Übung! Bin mir aber sicher das Du auf dem richtigen Weg bist :up:

Freue mich schon auf die nächsten Makros von Dir!
Gut Licht!
 
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Hi, bin auch neu, drum zählt meine Meinung nicht wirklich, wollt nur sagen, ich finde das rot ein bißchen gar arg, überstrahlt das eigentlich schöne grün der raupe ziemlich, find ich halt... :fahne:
 
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Urgesteine stell ich mir jetzt grad ziemlich witzig vor *hihi* wie lang gibts euch (das forum) eigentlich schon?
naja ich meinte nur, daß ich (noch?) keinen geübten Blick hab und keine 'fachkundigen' Kritiken geben kann ...
 
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Urgesteine stell ich mir jetzt grad ziemlich witzig vor *hihi* wie lang gibts euch (das forum) eigentlich schon?
naja ich meinte nur, daß ich (noch?) keinen geübten Blick hab und keine 'fachkundigen' Kritiken geben kann ...

Soweit ich weiß, gibt's das NF-F seit 2005.

Man muss nicht "fachkundig" sein, um ein Bild zu beurteilen, ob's einem nun
gefällt oder nicht - den Grund dafür kann man doch meist benennen.
 
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Moin,



Du kannst es auch nicht lassen, mit Deinen Fotos anzugeben?


Ach höre ich da ein wenig Neid.:down:
Fotos sind zum Zeigen da und nicht um anzugebe !
Wo ist Dein Problem,wenn ich ein Foto als Beispiel zeige ?
Oder bist Du gerade im Begriff hier neue Regeln auf zu stellen ?
 
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Nur komm ich einfach nicht dahinter wie das gehen soll.

Nachdem Frank.W sich zwar ausgiebig dazu geäußert hat, warum dein Bild schlecht ist, dich aber im Unklaren lässt, warum seines besser ist, wollen wir das mal nachholen.

Wie du siehst, klettert seine Raupe an einem Stengel hoch. Das sieht nicht nur bedeutend besser aus, als Fensterrahmen und verrosteter Dosendeckel, es bringt das Tierchen auch ganz automatisch dazu, sich senkrecht auszurichten. Du musst bedenken, dass bei den Abbildungsmaßstäben, in welchen sich die meisten Insekten bewegen, die Schärfentiefe in Millimetern zu messen ist. Diese Raupen sind zwar eher groß, aber trotzdem macht es bereits einen Unterschied, ob du auf die Vorderseite oder auf den Umriß fokussierst. Abblenden kann die Schärfentiefe vergrößern, aber auch hier gibt es Grenzen. Abhängig vom Abbildungsmaßstab setzt bei jedem Objektiv irgendwann die Beugungsunschärfe ein, ab welcher zwar die Schärfentiefe immer noch ansteigt, die Allgemeinschärfe aber sichtbar abnimmt. Bei diesem Motiv und einem 105er wird wohl die Grenze bei etwa Blende 16 sein. Bedenke auch, dass kleinere Blendenöffnungen (= größere Blendenzahl) zu längeren Belichtungszeiten führen. Auch wenn Raupen zu den weniger hektischen Insekten gehören, wird hier Verwacklung bei Freihandarbeit und Bewegungsunschärfe des Modells recht rasch ein Thema.

Damit man den Vorteil der so schön gerade ausgerichteten Raupe auch lukrieren kann, muss man natürlich - wie schon erwähnt - so weit wie möglich senkrecht auf die Motivebene anhalten. Das kann bei der Stativarbeit eine Herausforderung sein, weil man z. B. bei der Arbeit an Insekten im Brombeergestrüpp schwer das Stativ hin und her rücken kann, ohne die Motive von den Zweigen zu schütteln.

Es ist auch für Anfänger ein Problem, dass sie den Sucher der Kamera zu sehr als Fenster empfinden, durch das sie ihr Motiv betrachten. Dabei geht allzu leicht der Sinn für Details und der Blick für Schärfe und Unschärfe verloren. Beides springt allerdings dann am fertigen Bild um so heftiger ins Auge. Das ist wirklich ein Problem der richtigen Selbsterziehung und auch der richtigen Einschätzung der Aufnahmesituation, denn gerade bei agilen Insekten hat man nicht beliebig Bedenkzeit, um mal lang und breit am Bildaufbau herum zu rücken. Pflanzen sind da üblicherweise geduldiger und als Motive durchaus ebenso interessant.

Wenden wir uns dem Hintergrund zu. Er ist unscharf und nur schwach strukturiert. Damit dies trotz stärkerer Abblendung so erscheint, sollte der Hintergrund nicht zu nahe am Hauptmotiv sein. Insekten, die im Gras oder im dichten Geäst krabbeln, sind schwer frei zu stellen. Und zu viele scharfe Objekte im Hintergrund können das Bild unruhig machen. Wenn man übrigens Raupen, die man auf dem Gehweg eingesammelt hat, zur besseren Ablichtung auf einen Ast setzt (Fritz P. bitte weg hören), dann sollte man sich nicht allzu sehr blamieren, indem man eine Pflanze wählt, welche diese Raupe freiwillig nie betreten würde. Es gibt Leute, die erkennen sowas. Ist im Feld ohne google-Zugang schwer zu entscheiden, ich weiss.

Werfen wir noch einen Blick auf das Hauptmotiv. Es ist dunkler als der Hintergrund, was der Abgrenzung ja gut tut. Trotzdem säuft es nicht im Schatten ab, wie dies in solchen Fällen leicht passieren kann. Die gut strukturierte Vorderseite der Raupe und die hellen Härchen des Pflanzenstengels lassen auf zusätzliche Aufhellung schließen. Von selbst sind die Verhältnisse selten so günstig. Da ist die richtige Dosierung gefragt. Aufheller wie weisses Papier oder Silberfolien sind ganz gut, um Schatten bei ungünstigen Sonnenstand aufzuhellen. Sitzt man komplett im dunklen Wald, nützen sie allerdings auch nichts. Blitzlicht erfordert ein erfahrenes Händchen bei der Dosierung, denn klappt man nur den internen Blitz aus und lässt die Kamera machen, knallt die mit einem grellen Blitz die Raupe vom Ast und der Hintergrund wird pechschwarz. Hier ist - wenn erforderlich - eine sehr dezente Lichtzugabe gefragt, um die natürliche Lichtstimmung nicht tot zu blitzen. Das heben wir uns aber vielleicht doch für den nächsten Level auf. Zu viel auf einmal verwirrt nur.
 
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