Tim schrieb:
Nicht zwangsläufig! Mit Geld läßt sich da ziemlich viel machen! Aufwändigere Glassorten, asphärische Linsen,...
Das sehe ich anders: Fertigungsstreuungen sind nicht abhängig von der Anzahl der gefertigten Exemplare!
Ausschlaggebend ist die Fertigungstoleranz und die Qualitätskontrolle! Beide haben einen direkten Einfluß auf den Preis. Engere Toleranzen fordern bessere Maschinen, häufigere Kontrollen und Einstellarbeiten und produzieren einen größeren Ausschuß.
Größere Toleranzen führen zu stärkeren Serienschwankungen, sparen aber Geld. Je mehr Linsen verbaut sind, umso wahrscheinlicher wird es, daß eine gerade noch als gut gewertete dabei ist.
Wobei es keine Frage der Rechnung sein dürfte. Mit den entsprechenden Programmen traue ich mal allen Herstellern zu, eine gute Rechnung zustande zu bringen. Nur fragt sich, mit welchem Aufwand und Kosten nachher die Fertigung durchlaufen wird! Und natürlich macht es für einen Billiganbieter keinen Sinn ein Objektiv auf Superbildqualität bei Offenblende zu rechnen, wenn es nachher in der Fertigung nicht so hergestellt wird. So gesehen hat dann das Leica-Objektiv vermutlich schon ne andere Rechnung.
möcht hier nicht nun noch weiter auf o.a. eingehen, dass würde den rahmen sprengen. ich habe die thematik auch nur als gedankenanstoß grob umrissen. im einzelnen würde ich da auch wiedersprechen wollen.
nur hierzu:
"Mit Geld läßt sich da ziemlich viel machen! Aufwändigere Glassorten, asphärische Linsen,..."
und das gewusst wie ? - das kann man nicht kaufen.
programme, material und menschen allein nützen da nichts.
ein designer ist ein architekt - nichts anderes.
da liegt das lastenheft der optik und dem gegenüber der von seinem auftraggeber gegebene spielraum.
2 herzen schlagen in der brust.
diese maßnahmen verbessern, keiner frage, vereinfachen den designer die rechnung-keine frage.
doch es gibt die physik der optik und die läßt sich von geld nicht bestechen.
eine rechnung ist
immer nur ein kompromiss. ich wage zu behaupten, das sich am design die phylosophie einer firma erkennen läßt.
vor allem, früher zumindest, welche firma hat welche designer aufgekauft
