Objektive mit durchgehend f2.8 besser?

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Das würde ich aber so nun auch nicht sagen, ich mache sehr viel "Offenblende" mit dem Teil und finde, dass es ein Sahnestückchen ist....

Ich nicht. Trotz zweifacher Justierung bei Nikon, speziell abgestimmt auf den AF-Sensor meiner D200 bin ich mit der Offenblendleistung meines 17-35 nicht wirklich zufrieden (scheint aber nach der zweiten Justierung aber immerhin besser geworden zu sein). Was nicht heißt, dass es nicht offenblendtauglich ist. Nur eben im Vergleich zum 17-55 "nicht so" offenblendtauglich = sichtbar weicher (dafür aber ab Blende 4 knackig scharf und fast ohne Verzeichnung - insofern auch für mich ein "Sahnestückchen"). ;)
 
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Da keines der beiden Objektive das andere ersetzen kann, ist der Vergleich zwischen 17-35 und 12-24 ziemlich zweckfrei.

Die Zweckmäßigkeit eines Vergleichs steht hier nicht zur Debatte. Die Frage war und ist, ob 2,8er Objektive besser sind als lichtschwache. Und da kann ich das 12-24/4 und das 17-35/2,8 im Bereich zwischen 17 und 24 mm sehr wohl vergleichen.
 
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Jan, du machst es dir mit den Antworten sehr leicht.

Am besten haben es meiner Meinung nach tengris und nobody auf den Punkt gebracht.
 
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Die Zweckmäßigkeit eines Vergleichs steht hier nicht zur Debatte. Die Frage war und ist, ob 2,8er Objektive besser sind als lichtschwache. Und da kann ich das 12-24/4 und das 17-35/2,8 im Bereich zwischen 17 und 24 mm sehr wohl vergleichen.

Vergleichen kann mal alles, auch Äpfeln mit Birnen! Aber das wäre genau so zweckmäßig wie der Vergleich 12-24 mit 17-35. Das eine ersetzt das andere nicht, siehe Volker. Zudem sind die konstruktionsbedingten Unterschiede zu groß. Ein SWW ist schon vom Strahlengang her schwieriger zu bauen als ein Standardzoom. Auch wäre das 12-24 bei solch einem Vergleich am langen Ende, das 17-35 am kurzen.
 
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3.5-5.6/18-55mm vs. 2.8/17-55mm
3.5-4.5/18-35mm vs. 2.8/17-35mm
2.8-4/24-85mm vs. 2.8/24-70mm oder 2.8/28-70mm
4-5.6/55-200mm vs. 2.8/80-200mm
4-5.6/55-200mm VR vs. 2.8/70-200mm VR
4.5-5.6/80-400mm vs. 4/200-400mm (hinkt ein Wenig)
4/300mm vs. 2.8/300mm (hinkt auch)

Gruß
Dirk
 
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Dito Volker, was deine leicht provokativen "Einwürfe" angeht. Aber ich will nicht streiten. Natürlich hast du recht, dass man 12-24 nicht durch ein 17-35 ersetzen kann, nur weil es das "Lichtstärke" und damit "Bessere" ist (besser i. S. der hier erwähnten Vorteile der lichtstärken Objektive). Beide Objektive sind für völlig unterschiedliche Zwecke konzipiert und wer in den extremen Bereich von 12-17 mm gehen muss (möchte), findet mit dem 12-24 bei Nikon sicher einen ganz hervorragenden Kompromis aus Abbildungsleistung und Bezahlbarkeit. Und wahrscheinlich würde ich um der Praktikabilität wegen das 12-24 auch am langen Ende nutzen, anstatt dafür jedesmal extra das 17-35 zu montieren (hätte ich mir denn ein 12-24 gekauft, was ich nicht getan habe, da mir der Bereich des gemäßigten WW wichtiger war und mir für die wenigen extrem WW-Aufnahmendie ich mache, auch die Qualität des halb so teuren Tokina 12-24 reicht).

Dennoch läßt es sich nicht wegdiskutieren, dass das 12-24 keine und das 17-35 eine 2,8er Anfangsblende hat und sie im Bereich von 17-24 mm denselben Brennweitenbereich abdecken. Warum sich hier nichts i. S der Fragestellung des TE vergleichen lassen soll, ist mir unverständlich.
 
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Vergleichen kann mal alles, auch Äpfeln mit Birnen! Aber das wäre genau so zweckmäßig wie der Vergleich 12-24 mit 17-35. Das eine ersetzt das andere nicht, siehe Volker. Zudem sind die konstruktionsbedingten Unterschiede zu groß. Ein SWW ist schon vom Strahlengang her schwieriger zu bauen als ein Standardzoom. Auch wäre das 12-24 bei solch einem Vergleich am langen Ende, das 17-35 am kurzen.

Das ist bekannt, nur eben nicht die Fragestellung. Nach dieser Logik ließen sich nur solche lichtstarken 2,8er mit lichtschwachen Objektiven vergleichen, wenn beide Linsen exakt denselben Brennweitenbereich besäßen. Davon gibt es bei Nikon aber nicht ein einziges Duo....
 
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Hallo
sind Objektive mit durchgehenden f2.8 immmer besser als Objektive mit höheren f Werte?


Nein. Beispiel Canon L 70-210mm. Die Version mit f/4 ist etwas abgelendet besser als die teurere mit f/2.8 bei gleicher Blende.

Anderes Beispiel, Nikon. Das 85mm/1,4 AF ist ein toller Lichtriese. Aber schon bei f/5,6 lässt es nach, seine Stärke ist nun mal die grosse Blende. Für kleine Blenden sind bei 85mm einige Optiken besser, eine ganz besonders gute scheint das PC Nikkor 85mm zu sein (wenn auch sehr speziell).
Womit wir beim nächsten sind: Besser für was? Bei f/2 und f2.8 wirst du kaum bessere 85mm finden als das AF 85mm/1.4 Soll es hingegen eine Landschaftsaufnahme mit f/16 für viel Tiefenschärfe werden, ist das Objektiv, was vorhin das beste war, plötzlich nicht mehr das beste!

Grüsse,
Sebastian
 
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Zumindest hatte ich noch kein Zoom, das bei Offenblende nicht problematisch war
Mich hat beeindruckt, dass das AF-S VR 70-200mm f/2.8G bei etwa 170mm eine als hochwertig gehandelte Festbrennweite wie das Tamron SP 180mm f/3.5 Macro in Grund und Boden deklassiert hat. Das Nikon war bei offener Blende 2.8 besser als das Tamron bei 5.6 und hat bei Blende 4 eine Schärfe vorgelegt, die für das Tamron unerreichbar war. Das hat sich erst im Nahbereich umgekehrt. Lichtstarkes Zoom gegen Telemacro im Fernbereich ist zwar auch Äpfel mit Orangen vergleichen, aber in diesem Fall ein klarer Sieg für die Äpfel.
 
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Mich hat beeindruckt, dass das AF-S VR 70-200mm f/2.8G bei etwa 170mm eine als hochwertig gehandelte Festbrennweite wie das Tamron SP 180mm f/3.5 Macro in Grund und Boden deklassiert hat.

Klingt gut. In dieser Preis- und Brennweitenklasse kann ich leider nicht mitreden ... ähm, noch nicht. :rolleyes:
 
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Das ist bekannt, nur eben nicht die Fragestellung. Nach dieser Logik ließen sich nur solche lichtstarken 2,8er mit lichtschwachen Objektiven vergleichen, wenn beide Linsen exakt denselben Brennweitenbereich besäßen. Davon gibt es bei Nikon aber nicht ein einziges Duo....

Das Gegenstück zu dem von dir angesprochenen 17-35/2.8 wäre das 18-35/3.5-4.5 ;)
 
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Das Gegenstück zu dem von dir angesprochenen 17-35/2.8 wäre das 18-35/3.5-4.5 ;)
O.K., ist mir bewußt - der Punkt geht an Dich, wenngleich es

a) nicht exakt derselbe Brennweitenbereich ist und
b) wir nach der Entwicklung dieses Threads nicht das Gegenstück zum 17-35/2.8 gesucht haben, sondern das 2,8er zum 12-24/4. ;) Neuerdings bietet sich da ja das 14-24/2.8 an (sofern jetzt nicht wieder jemand meint DX und FX Format-Objektive ließen sich nicht vergleichen).

P.S. Ein Duo mit exakt demselben Brennweitenbereich ist mir noch eingefallen: AF-S 28-70 / 2.8 und das Gegenstück (ohne AF-S mit variabler Lichtstärke von 3.5 - 4.5).
 
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Jan, lass mal gut sein. Die ursprüngliche Fragestellung zielte doch wahrscheinlich nicht darauf, ob ein 300€ Nikkor schlechter ist als ein 1300€ Nikkor.

Die üblichweise gestellte Frage ist doch so: ist in einer gegebenen Preisklasse das Objektiv mit der höheren Lichtstärke optisch besser. Also z.B. Nikkor 18-70 im Vergleich zu Fremdobjektiven mit f/2.8 oder f/2.8-4
 
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So ist es, Volker. Und zu diesen immer wiederkehrenden Fragen gibt es in hunderten von Beiträgen im Objektivforum für den TE viel zu lesen, vor allem auch in viel konkreterem Zusammenhang (brennweitenspezifisch) als hier - darum an dieser Stelle genug dazu. :sunflower:

P.S. Ich schnapp mir jetzt das 17-35 und gehe ein Stündchen fotografieren....:D
 
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Bitte nicht aufhören, ist gerade so lustig :fahne:
Gut, dann behaupte ich mal das mein 2.8/50mm EL-Nikkor in der Abbildungsleistung ganz klar gegen das 2.8/60mm Micro-Nikkor verliert, da ich ersteres mit der Hand vors Bajonett halten muß.
Also scheint bei gleicher Lichtstärke auch die Brennweite eine Rolle zu spielen, oder? :D

Gruß
Dirk

PS: Vielleicht sollte man weitere Diskussionen in der Tat vertagen bis der TE etwas genauer erklärt was er eigentlich wissen möchte. :rolleyes:
 
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Kann man die Ausgangsfrage überhaupt sinnvoll beantworten? Ich habe da so meine Zweifel, obwohl ich das möglicherweise viel zu simpel sehe.

Es gibt doch für nahezu jeden Objektivvergleich Konstellationen, in denen die lichtschwächere Variante bei durchschnittlichen Bildanforderungen nicht zu sichtbar schlechteren Ergebnissen führt, als sie in derselben Situation mit dem lichtstärkeren Pendant erreicht werden.

Daraus ergibt sich doch mMn vor allem die Frage, ob ich die 2,8 aus gestalterischen Gründen "brauche", oder ob die 2,8 bzw. höhere Lichtstärke situativ benötigt wird, weil Hilfsmittel (Blitz, Stativ usw.) nicht benutzt werden können oder sollen.

Andere Aspekte wie Schärfeleistung, Verzeichnungsneutralität, Kontrast usw. würde ich nicht unbedingt abhängig von der Eigenschaft der durchgängigen Lichtstärke 2,8 machen. Da gibt es doch recht viele anerkannt gute Objektive aus verschiedenen Epochen unabhängig von ihrer LS, die auch eine vernünftige Verarbeitungsqualität und Haptik besitzen, ohne in den höchsten (Preis-)Gefilden angesiedelt zu sein.
 
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Das ist bekannt, nur eben nicht die Fragestellung. Nach dieser Logik ließen sich nur solche lichtstarken 2,8er mit lichtschwachen Objektiven vergleichen, wenn beide Linsen exakt denselben Brennweitenbereich besäßen. Davon gibt es bei Nikon aber nicht ein einziges Duo....

Nicht falsch verstehen, sie müssen nicht den exakt gleichen Brennweitenbereich besitzen, nur annähernd, damit auch in etwa der gleiche Einsatzbereich abgedeckt ist.
Aber letzten Endes ist das auch Ansichtssache. Wer ein 17-55 durch ein 12-24+24-70 ersetzen möchte, dann hat ein solcher Vergleich durchaus seine Daseiensberechtigung. Aber lassen wir das.:)
 
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