Nikon F-501 oder F75?

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Stephanie

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Hi,
zum Bergsteigen suche ich zusätzlich zu meiner D200 und der vorhandenen F-501 eine analoge Kamera (Gewicht!). Meine vorhandene F-501 hat einen Defekt an einem Hebel, dessen Bedienung ich mir ab 4000m Höhe nicht mehr so wirklich zutraue ;). Also muss etwas neues her.
Eigentlich wollte ich eine weitere gebrauchte F-501 kaufen. Doch die F75 wird neu (!) für 99 EUR verkauft und ist extrem leicht. Der MArkt für gebrauchte F-501 ist hingegen ziemlich abgegrast.
Was würdet ihr empfehlen?
Danke!
PS: Mir geht es um Gewicht bei einer Qualität, die soweit ok ist. Scanner ist vorhanden.
 
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Stephanie schrieb:
Hi,
zum Bergsteigen suche ich zusätzlich zu meiner D200 und der vorhandenen F-501 eine analoge Kamera (Gewicht!). Meine vorhandene F-501 hat einen Defekt an einem Hebel, dessen Bedienung ich mir ab 4000m Höhe nicht mehr so wirklich zutraue ;). Also muss etwas neues her.
Eigentlich wollte ich eine weitere gebrauchte F-501 kaufen. Doch die F75 wird neu (!) für 99 EUR verkauft und ist extrem leicht. Der MArkt für gebrauchte F-501 ist hingegen ziemlich abgegrast.
Was würdet ihr empfehlen?
Danke!
PS: Mir geht es um Gewicht bei einer Qualität, die soweit ok ist. Scanner ist vorhanden.

Hi Stephanie!
Solange Du noch eine F501 bekommen kannst, greife zu der! Weil: Drehknöppe finde ich bei der Höhe und möglicherweise Handschuhen besser als Druckknöppe, die Du mit dem Fingernagel erwischen musst.
Kann aber auch ein Vorurteil sein. :rolleyes:
Dennis
 
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Preislich interessant sind beide, und im Gegensatz zur technisch mindestens gleichwertigen F-301 spielt die F-501 keine große Rolle auf dem Gebrauchtmarkt. Mit einer nagelneuen F-75 bist Du natürlich besser abgesichert. Im Normalfall kann die Entscheidung nur zur für die Nagelneue ausfallen. ABER: Die F-501 bietet ja möglicherweise entscheidende Vorteile, die bei Natur-Trips durchaus entscheidend sein können. Zum einen trotz Vollautomatik klassische Bedienung, wo Du selbst überlegen mußt was Dir besser gefällt. Zum anderen normale Batterien, die Du überall bekommst. Der Autofokus der Neuen wird sicher deutlich besser sein, eine treffsichere Belichtungsmessung bietet die F-501 sicher auch. Bei der Robustheit sehe ich Gleichstand - die leichten Plastikbomber sind da besser als ihr Ruf, denn es ist ja auch deutlich weniger Gewicht im Spiel! Außerdem ist ein eingebauter Mini-Blitz sicher nützlich!
 
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das wird schwer - ich bin ja ein Fan der manuellen Bedienung, muß mir also die Frage stellen, ob ich das in Höhen ab 4000m (darunter schleppe ich die DSLR) überhaupt haben will....
wie lang halten die Batterien der F75?

@ denis
Danke , ich bin eher jemand, der keine Fäustlinge braucht, zum Glück habe ich meist warme, durchblutete Hände. Die Drehrädchen der F-501 sind angenehm, brauchen aber auch eher filigranen Zugriff - zumindest bei meiner...
 
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Bei dem Preis immer eine F75 - die technischen Vorteile sind eindeutig, es sei denn, Du hast noch viele AI/AIS Objektive. Allein wegen der Kompatibilität zu neuen G/AF-S Objektiven ist das zukunftsträchtiger. BTW: Die 501 ist meine erste Nikon gewesen... aber die Zeiten dieser Cam sind einfach vorbei, wenn es eine Alternative für 99,00 € gibt.
 
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....wie lang halten die Batterien der F75?......

also, das sind Lithiums CR2 3V, die haben kaum bis ganz wenig Selbstentladung und wiegen 10g. Sind 25mm lang und 15mm dick.
Davon 2 zur Reserve mitnehmen, dürfte kein Problem sein.

Meine F75 fliegt auch irgendwo rum und ab und an nutze ich sie auch. Klein, leicht, sichere Belichtung. Da sind seit einem Jahr neue Lithiums drin und funktionieren, trotz Blitz immer noch. Vielleicht 8 Filme, genau kann ich es nicht sagen.:winkgrin:
 
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ich denke, die Entscheidung ist gefallen....
Es wird nun die F75. Eine funktionierende F-501 habe ich ja sowieso noch (bis auf den angebrochenen Rückspul-Hebel voll funktionstüchtig).
Ich danke euch!
 
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Naja, ich will ja nicht meckern, aber bei so großen Höhen (und auch schon drunter, je nach Wetter und Jahreszeit) kommt mir nichts anderes als eine FM (oder eine mechanische Mittelformat bzw. Meßsucher-Kamera) mit. Zu oft hat bei mir die Elektronik oder der Filmtransport des "neumodernen Teufelszeugs" trotz neuer warmer Batterie gesponnen. Und bei der F75 hätte ich noch größere Bedenken als z.B. bei einer F-801 oder F90x.

Grüße - Bernhard
 
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BernhardJ schrieb:
Naja, ich will ja nicht meckern, aber bei so großen Höhen (und auch schon drunter, je nach Wetter und Jahreszeit) kommt mir nichts anderes als eine FM (oder eine mechanische Mittelformat bzw. Meßsucher-Kamera) mit. Zu oft hat bei mir die Elektronik oder der Filmtransport des "neumodernen Teufelszeugs" trotz neuer warmer Batterie gesponnen. Und bei der F75 hätte ich noch größere Bedenken als z.B. bei einer F-801 oder F90x.

Grüße - Bernhard

Die Probleme hatte ich nie.
Meine ehemalige Fuji S3 pro hat ohne Probleme noch bei Temperaturen von -25° fotografiert. Meine D200 hat diesbezüglich noch keine Erfahrungen. Die F-501 wurde von mir auch problemlos Minusgraden ausgesetzt.
Ich bin dieses Jahr erstmals in Höhen > 5000m, mal sehen, was die Kamera dazu sagt. Als Backup habe ich noch eine winzige Kompakte dabei.
Wenn alles nichts wird, wird es wohl eine FM irgendwann werden.
Mir ging es jetzt erstmal ums Gewicht, denn eine DSLR will ich nicht mehr auf Berge > 4000m schleppen.
 
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Digital habe ich ehrlich gesagt noch keine Erfahrungen. Mit analogen Motorkameras hatte ich einige Probleme bei niedrigen Temperaturen, meistens beim Filmtransport. Z.B. bei der F-601m mit neuer Lithium-Batterie nach dem halben Film wollte der Transport nicht mehr, bei einer FG mit Motor kam es zu Bildüberlappungen (seitdem FG nur ohne Motor), bei der F90x war bei ca. -20 Grad mal das Display weg. Alles keine Dauerschäden, aber ärgerlich, wenn gerade ein wunderschöner Sonnenuntergang in Lappland vor die Linse läuft.
Die einzigen elektronischen Kameras, welche mich nie im Stich gelassen haben sind die Rolleiflex der 6000 Serie mit externem Akku. Das sind aber alles schwere Brocken und über 3000 m hatte ich die noch nicht mit.

Gute Erfahrungen dagegen habe ich wie gesagt mit der FM und der FG mit externem Batteriefach (DB-2) gemacht. Und Film schön langsam von Hand weitertransportiert - geht bei Nikons mit der FM mit Abstand am geschmeidigsten.

Wünsche ich Dir trotzdem immer gutes Gelingen mit JEDER Kamera.

Grüße - Bernhard
 
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Stephanie schrieb:
Mir ging es jetzt erstmal ums Gewicht, denn eine DSLR will ich nicht mehr auf Berge > 4000m schleppen.

Nur mal so:
F75 = 380g plus Batterien = 400g. Dazu ein paar Filme, macht vielleicht 600g.

D40 mit Akku und Speicherkarte = 550g.

Geht natürlich nicht mit 99€ ab. Und dann kommt es auf die Objektive an. Die Weitwinkel für Digital sind wesentlich schwerer; allerdings könntest Du dieselben Objektive wie an der D200 verwenden mit gleichem Bildwinkel.

Maik
 
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Irgendwie bekomme ich Gänsehaut, wenn hier die aus der tiefsten Nikon Schublade stammenden Konsumer-Tupperdosen als Hochgebirgskameras angepriesen werden, sorry...

Grüße - Bernhard
 
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die F75 hab ich schon bei Minusgraden im Winter genutzt. Kein Problem.:winkgrin:

Man könnte das Teil in die Tiefkühltruhe über Nacht legen und mal testen.:nixweiss:
 
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Oder in der Bedienungsanleitung nach dem Temperaturbereich gucken...

Um Gottes Willen, in die Gefriertruhe gehören vielleicht mal Filme, aber keine Kameras. Wenn Du die herausholst und gleich anfängst damit zu fotografieren, hält sie keine 10 Minuten - Kondenswasser!

Grüße - Bernhard
 
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Maik Musall schrieb:
Nur mal so:
F75 = 380g plus Batterien = 400g. Dazu ein paar Filme, macht vielleicht 600g.

D40 mit Akku und Speicherkarte = 550g.

Geht natürlich nicht mit 99€ ab. Und dann kommt es auf die Objektive an. Die Weitwinkel für Digital sind wesentlich schwerer; allerdings könntest Du dieselben Objektive wie an der D200 verwenden mit gleichem Bildwinkel.

Maik

Hi Maik,
so eine D40 kommt mir alleine schon wegen der Objektive nicht ins Haus. Qualitativ würde ich ein (noch) nicht vorhandenes 17-55 dranhängen wollen und dann ist sämtliches Gewicht sparen witzlos. Und das Geld fürs 17-55 geht leider gerade für den Urlaub drauf.
Außerdem macht analog Spaß. :)
 
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ich kann euch auch einfach Anfang August erzählen, ob sie eventuelle Kälte am Elbrus überlebt hat :D Die F75 ist nämlich bestellt. Die F-501 kommt nun zu einer alten Voigtländer Vitessa in die Vitrine.
 
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Die F80 hat niedrige Temperaturen mitgemacht. Aber auch nur mal -10 oder so. Das war der D80 teilweise schon zu kalt (teilweise, weil es Probleme nur mit gleichzeitig sehr wenig Licht gab).
Trotzdem: Ob die F75 die richtige Wahl war? Grade der Motortransport kann versagen (Batterie, Akkus sind was besser, wenn es richtig klat wird) oder noch schlimmer die Filme zerreissen, wenn es so kalt ist.

Ich persönlich hätte dafür weder F75 noch F501 genommen. Meiner geliebten F4 würde ich Temperatur zwar zumuten (-10 sind für sie ein Kinderspiel), aber auch die hat den Motortransport und ist recht schwer. Meine Antwort auf diese Problemstellung wäre gewesen: F3. Das typische Arbeitstier halt, auch mit widrigen Umständen zufrieden!

Einen Vorteil hat die F75 aber: Alles aus Plastik. Sonst muss man die Cam nämlich z.B. mit Klebstreifen abkleben, wenn es richtig kalt wird (Gefahr, dass das Gesicht beim Fotografiern anfriert)

Grüsse,
Sebastian
 
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Re: AW: Nikon F-501 oder F75?

pulsedriver schrieb:
[...]Grade der Motortransport kann versagen (Batterie, Akkus sind was besser, wenn es richtig klat wird) oder noch schlimmer die Filme zerreissen, wenn es so kalt ist.
[...]
Einen Vorteil hat die F75 aber: Alles aus Plastik. Sonst muss man die Cam nämlich z.B. mit Klebstreifen abkleben, wenn es richtig kalt wird (Gefahr, dass das Gesicht beim Fotografiern anfriert)

Tjaja, die roten Wangen des Fotografen kommen nicht immer von freudiger Erregung.. hatte sowas mal mit einer Kompakten mit Metallgehäuse...

Allgemein leiden bei Kälte die Energiequellen. Es gibt einige, die sind schon bei +5°C merklich schlechter, Li-Batterien (nicht unbedingt Li-Akkus) sind i.Allg. auch bei -5°C noch munter. Die gibt's "inzwischen" auch als AA-Zellen. Da gibt es jeden Spätherbst ein paar Threads hier.

Das Energieproblem ist bei Digicams ein wenig evidenter, da es keine mechanische Notfallspeicherung gibt -- eine F75 transportiert den Film ggf. auch nicht weiter, wenigstens fällt der Verschluß zu.. ob ich Filme oder Akkus mitschleppe, ist erst bei längeren Trips ohne Steckdose interessant. Die F75 ist eine gute Kamera: vor 15 Jahren hätte ich mir durchaus die Nase am Schaufenster plattgedrückt!

M.E. unterschätzt ist der eingebaute Funzelblitz: natürlich ist LZ12 nix, aber die lächelnden Gesichter abends im Zelt will man eben doch zuhause zeigen! Und eine Fxyz mit Blitz SB-ij versaut natürlich die Gewichtsbilanz.

Zur Robustheit: meine F65 (der F801s aus Gewichtsgründen vorgezogen...) war im Nieselregen im herbstlichen Korea, in den moderateren Höhen Zentralasiens, an vielen europäischen Stätten, und *nie* in einer Fototasche, sondern immer nur im Lederlappen eingewickelt im Rucksack. Funktioniert noch immer fein, so langsam fängt die Rückwand an, zu glänzen. (die F801s verliert inzwischen ihre Beschriftung :eek: )

Schöne Fotos allseits!
Phillip
 
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