Nikon D810a, was wird das denn?

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... und eine durch eine andere Firmware mögliche höhere Belichtungszeit von 15min. ...
Und das uns jetzt hier bitte keiner noch mal erzählt, Nikon könne nicht auch die Firmware der Profimodelle für größere Belichtungsabstände als 1 EV beim Bracketing ändern. Das ist eine Frage des Wollens und nicht des Könnens.:)
 
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Bei der D810a kann man als längste Belichtungszeit anstatt 30 Sekunden bis zu 900 Sekunden einstellen. Das sollte man vielleicht mal bei allen DSLRs einführen, und am besten mit noch längeren Belichtungszeiten, so daß man bei der Belichtungsdauer nur noch von der Akkulaufzeit begrenzt wird.
 
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Und was hat diese Diskussion schon wieder mit einer D5 zu tun?

Das ist eine stinknormale D810 mit modifiziertem IR-Filter, höherer ISO (kein Astrofotograf verwendet auch nur annähernd die angebotenen ISO 51.000) und eine durch eine andere Firmware mögliche höhere Belichtungszeit von 15min. (das geht in BULB genauso).

Der Entwicklungsaufwand für Nikon hielt sich also sehr in Grenzen - und die Kamera muss sich nicht mal behaupten, es gibt keine Konkurrenz. Außer Spezialkameras, diese D810a hingegen ist - da muss ich mich korrigieren - auch bei Tageslicht wohl einsatzfähig ("You can use the D810a daily without the need for IR filters for your lenses.").

Was hat meine Aussage mit einer D5 zu tun, wo ich nie von einer D5 gesprochen habe?

Ich kenne einige, die mit Astro-Kameras arbeiten. Allerdings nimmt die Zahl der Fotografen mit umgebauten Canon-Modellen immer mehr zu. Das Angebot dazu ist groß. Insofern gebe ich Dir recht.
Die echten Astro-Kameras sind mit ihrer speziellen Ausrichtung deutlich überlegen.
 
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Bei der D810a kann man als längste Belichtungszeit anstatt 30 Sekunden bis zu 900 Sekunden einstellen. Das sollte man vielleicht mal bei allen DSLRs einführen, und am besten mit noch längeren Belichtungszeiten, so daß man bei der Belichtungsdauer nur noch von der Akkulaufzeit begrenzt wird.

Wobei sich dieses fehlende Feature recht leicht kompensieren lässt, einfach einen Fernauslöser mit Timer im Bulb-Modus anschließen.
 
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Hallo,

ich verstehe Nikons Modellpolitik schon lange nicht mehr.

Einen D400- und auch D700-Nachfolger gibt es immer noch nicht, dafür aber das 4. Modell aus der D800-Reihe.

Ich habe lange auf einen D300-Nachfolger gewartet und bin dann schließlich auf Vollformat und die D800 umgestiegen.

Bei der D800 finde ich das Rauschen nicht so toll, aber da gehen die Meinungen auch sehr auseinander.
Die 36 MP der D800 brauche ich nicht. Davon würde ich gerne einige gegen ein besseres Rauschverhalten eintauschen.
Eine 24 MP Vollformatkamera aus der Profi-Reihe und ohne integrierten Batteriegriff würde ich mir sofort kaufen.
 
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D700-Nachfolger gibt es immer noch nicht

Es gibt sogar 4:

- D810 (höchste Auflösung, semiprofessionelles Gehäuse)
- D750 (höchste Geschwindigkeit)
- Df (höchste Low-Iso-Fähigkeit)
- D610 (bestes Preis-Leistungs-Verhältnis).

Jeder dieser vier Kameras entwickelt eine der besonderen Eigenschaften, die die D700 in einem Gehäuse unterhalb der D3/D3s/D3x in einer Kamera vereinte (und dabei gemessen an den heutigen technischen Möglichkeiten Kompromisse eingehen musste) in besonderer Weise weiter. Jede der obigen vier Kameras ist eine Fortentwicklung der D700, die dieser Kamera in den meisten Belangen ebenbürtig, in den genannten herausstechenden Belangen aber deutlich überlegen ist, ohne auf das Preisniveau der D4/D4s zu gelangen, sondern deutlich darunter zu bleiben.

Wer diese herausstechenden Eigenschaften nicht braucht, sondern statt dessen die Vereinigung aller Eigenschaften auf immer noch sehr gutem, aber doch niedrigerem Niveau in einem einzigen Gehäuse möchte, der braucht überhaupt keinen Nachfolger der D700, sondern kann schlicht die Kamera weiterverwenden.

Ich kann das Gejammer über den D700-Nachfolger nicht mehr hören, wenn ich mir anschaue, was die oben genannten 4 Kameras können und die D700 nicht.

Mit der D300s ist es ähnlich, wenn auch zugegebener Maßen nicht ganz vergleichbar. Dennoch halte ich es, wie schon vor Jahre hier geschrieben, für nicht zielführend noch darauf zu hoffen, dass es eine Technik der D7100 oder der künftigen D7200 im fortentwickelten Gehäuse der D300s geben wird. Diese Messe ist ebenso gelesen wie für eine einstellige DX-Kamera.
 
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Es gibt sogar 4:

- D810 (höchste Auflösung, semiprofessionelles Gehäuse)
- D750 (höchste Geschwindigkeit)
- Df (höchste Low-Iso-Fähigkeit)
- D610 (bestes Preis-Leistungs-Verhältnis).

Wer diese herausstechenden Eigenschaften nicht braucht, sondern statt dessen die Vereinigung aller Eigenschaften auf immer noch sehr gutem, aber doch niedrigerem Niveau in einem einzigen Gehäuse möchte, der braucht überhaupt keinen Nachfolger der D700, sondern kann schlicht die Kamera weiterverwenden.

Ich kann das Gejammer über den D700-Nachfolger nicht mehr hören, wenn ich mir anschaue, was die oben genannten 4 Kameras können und die D700 nicht.

Mit der D300s ist es ähnlich, wenn auch zugegebener Maßen nicht ganz vergleichbar. Dennoch halte ich es, wie schon vor Jahre hier geschrieben, für nicht zielführend noch darauf zu hoffen, dass es eine Technik der D7100 oder der künftigen D7200 im fortentwickelten Gehäuse der D300s geben wird. Diese Messe ist ebenso gelesen wie für eine einstellige DX-Kamera.


Hallo Christian,

unter den 4 genannten Kameras sehe ich keinen D700-Nachfolger.

Die D700 hat 12 MP.
Ein D700-Nachfolger hat für mich 16 .... 24 MP und nicht 36 MP wie die D800.
Die D800 ist auf höchste Auflösung getrimmt.

Die Bedienkonzepte der Professional- und der Consumerreihe unterscheiden sich.
Mir gefällt das Bedienkonzept der D800/D300/Professionalreihe und ich möchte weiterhin mit diesem Bedienkonzept arbeiten.
Außerdem möchte ich nicht auf den anschraubbaren Kabelfernauslöser (den ich für die Spiegelvorauslösung nutze) verzichten. Die Consumerreihe hat statt des Schraubanschlusses einen kleinen USB-Stecker hinter einer Seitenklappe.
Aus diesen Gründen kommen die D610 und D750 für mich nicht infrage.

Die Kameras aus der Consumerreihe haben einen wesentlich kleineren Pufferspeicher als die Kameras aus der Professionalreihe. Allein das ist für mich das K.O.-Kriterium für eine D610 oder D750 als D300- oder D700-Nachfolger.

Die Df ist zwar aus der Professionalreihe, aber das Bedienkonzept und der Body ist völlig anders.
Außerdem hat sie für mich zuwenig Pixel.
 
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unter den 4 genannten Kameras sehe ich keinen D700-Nachfolger.

Mir bleibt nur auf Christians Post hinzuweisen...

Dennoch halte ich es, wie schon vor Jahre hier geschrieben, für nicht zielführend noch darauf zu hoffen, dass es eine Technik der D7100 oder der künftigen D7200 im fortentwickelten Gehäuse der D300s geben wird. Diese Messe ist ebenso gelesen wie für eine einstellige DX-Kamera.
 
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Warum gehst du nicht auf meine Begründung ein?

Deine Begründungen sind allesamt nachvollziehbar, ich wünsche mir auch so einige Dinge, die Nikon nicht anbietet.
Aber ihr wartet seit über 3 Jahren auf einen D300/700-Nachfolger und Nikons Produktlinien lassen seitdem nichts dergleichen erwarten. Ich weiß nicht, woher ihr eure Hoffnungen nehmt, aber vielleicht solltet ihr euch mit dem Gedanken anfreunden, dass... naja. ;)
 
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Die Behauptung, der Nachfolger der D700 "müsse" 16 MP haben und dürfe nicht 36 MP haben entbehrt sowohl der Begründung, als auch der Logik. Die D700 mit dem zu Recht von Dir gepriesenen semiprofessionellen Bedienkonzept war bei Ihrem Erscheinen die Nikon FX-Kamera mit der höchsten Auflösung. Es gab überhaupt keine höhere Auflösung als 12 MP im Nikon DSLR-Angebot. Erst später kam dann die als Diva verschriebene D3x mit 24 MP, von der auch schon behauptet wurde, man könne mit ihr eigentlich gar nicht fotografieren, wenn man das Stativ nicht vorher einbetoniert. Die D800 Serie setzt die D700 mit gleichem Bedienkonzept und höchster Auflösung im Nikon Portfolio würdig fort. Bilder, die in gleicher Größe gezeigt werden wie die der D700 schlagen letztere beim Dynamikumfang deutlich und hinken auch in Sachen Rauschen nicht hinterher. Mit der D810 wurde auch die Seriengeschwindigkeit nahezu gleichgezogen. Die D800 Serie ist der D700 ähnlich, nur viel besser. Das ist das, was ich unter einem würdigen Nachfolger verstehe. Nur den Sensor von 12 auf 16 MP wechseln: Wo ist da die Innovation? Wie gesagt, wenn Du meinst, Dir reichen 12 MP in einem semiprofessionellen Gehäuse - was ich nachvollziehen kann - dann bleib einfach bei der D700. Wenn Du die D800 oder D810 aber mal ausprobiert hast, im harten Einsatz, wirst Du verstehen, was ich meine.


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Vorsicht: Ironie!

Aber Spaß beiseite: Das habe ich doch oben ganz genauso geschrieben: Weil es im Mittelsegment so viele unterschiedliche Ansprüche gibt, hat Nikon die guten Eigenschaften der D700 auf 4 FX-Kameras verteilt. Das einzige, was es nicht mehr gibt, ist eine verkleinerte D4s zum Drittel des Preises, wie das zu Zeiten von D700 und D3 mal war: Und diese Geschäftsentscheidung ist doch auch irgendwie nachvollziehbar, oder?


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... Das einzige, was es nicht mehr gibt, ist eine verkleinerte D4s zum Drittel des Preises, wie das zu Zeiten von D700 und D3 mal war: Und diese Geschäftsentscheidung ist doch auch irgendwie nachvollziehbar, oder?

wie mans nimmt: seitdem meckern halt die Foristen in sämtlichen Foren über den nichtvorhandenen echten D700 Nachfolger den Marketingleuten die Ohren voll (genauso wie über die ausbleibende D400).
Also irgendeinen Preis zahlt man immer, egal welche Entscheidung man trifft. :D

Aber ich sehe es wie WilfriedV, daß keine der 4 Kameras ein richtiger Nachfolger ist, auch wenn die, die es dafür gibt keine schlechten Kameras sind.
Aber es geht ja um die D810a, deswegen wohl offtopic.
 
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Stimmt sicher, dennoch habe ich noch nicht nachvollziehbar erklärt bekommen, was ein "richtiger" Nachfolger ist und warum das eine richtig ist und das andere nicht.

WilfriedV hat oben erst gesagt, der richtige Nachfolger müsse 16 MP haben (warum?), um dann die Df als "richtigen" Nachfolger auszuschließen, weil 16 MP zu wenig seien. Und warum sind dann 24MP "richtig" und nicht 36?


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Ohne Kühlung des Sensor wie bei echten Astro-Kameras nützt einem eine derart lange Belichtungszeit m.E. wenig.

Ich weiß nicht, woher du diese Weisheiten immer nimmst? :nixweiss:
Sensorglühen spielt an modernen CMOS-Sensoren eigentlich kaum mehr eine Rolle und wird meist überbewertet, hier gabs mal einen Vergleich.
Bei den ultrakurzen Belichtungszeiten und niedrigen Temperaturen, die hier typischerweise zur Anwendung kommen, gibts ganz andere Probleme, diese Fehler und das letzte bisschen Sensorglühen wird durch Verwendung von Darks, Flats und Bias dann restlich weggebügelt.
Du meinst womöglich spezielle CCD-Kameras mit Minisensor, der dafür höchst auflöst und nur in S/W aufnimmt. Nach meinem Kenntnisstand sind gekühlte Kameras in Amateurkreisen (und um die geht es ja) nicht verbreitet und auch nicht nötig.
 
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Ohne Kühlung des Sensor wie bei echten Astro-Kameras nützt einem eine derart lange Belichtungszeit m.E. wenig.

900 Sekunden sind 15 Minuten, ich weiss nicht, ob sich die Temperatur noch groß ändert/erhöht wenn man das auf eine Stunde verlängert ?
Ausserdem kraxeln die Astrofotografen ja eh immer auf irgendwelche Gletscher, um möglichst wenig Atmosphäre zwischen sich und den Sternen zu haben, und dort ists ja immer eisig kalt :frier: :p
 
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