Nikkor AF-S 2.8/70-200 VR - Handheld ??

Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.

nwa4911

Sehr aktives NF Mitglied
Registriert
Hallo,
ich habe das ältere AF-S 2.8/80-200 und nutze es recht gerne !
Leider bekomme ich oft unscharfe Bilder ( Handheld ) wenn die Belichtungszeit
länger als 1/250 - 1/200 wird , wobei ich bei 1/200 + 200mm schon sehr
tief durchatmen muß

Mit welcher Belichtungszeit könnte ich denn jetzt ungefähr bei dem
AF-S 2.8/70-200 VR rechnen ohne das die Gefahr des Verwackelns besteht

Wieviel gleicht der VR aus ? Würden zB. Aufnahmen mit 1/100 - 1/80
noch unverwackelt kommen ( Kein Sport , sondern sich nur leicht bewegte
Motive )


Grund der Überlegung :
Ich überlege schon lange ev.das AF 2.0/135 zu kaufen ; aber es ist nicht so
flexibel und hat weder AF-S noch VR .
 
Anzeigen
Hallo Norbert, ich habe das wesendlich lichtschwächere 70-300 Vr und habe dank des VR schon Containerschiffe mit 300er Brennweite bei 1/30 scharf abgelichtet.

Somit müste man mit dem 2,8 70-299 AFS/VR eher noch kürzere Zeiten hinbekommen.

Gruß Frank
 
Kommentar
Ich halte die Erklärung mit der Pixeldichte nach wie vor für plausibel.

Wolfram,

der Zusammenhang zwischen Verwacklung und Pixeldichte irreführend, weil indirekt.

Die Pixeldichte für sich betrachtet sagt gar nichts. Eine Kompakt-Digi hat eine extrem hohe Pixeldichte, und doch ist sie deshalb nicht verwacklungsanfälliger als andere Kameras.

Es ist sinnvoller, für einen Vergleich den Bildwinkel und die Auflösung zu betrachten, wie das oben getan wurde. Da ist der Effekt, den du als hohe Pixeldichte verargumentieren möchtest, bereits enthalten.
 
Kommentar
Jetzt kommt es m.E. wieder nur darauf an, in welchem Verhältnis zu der Sensorgröße ein Verwackler erfolgt. (s.o)

so sehe ich es auch!

Wenn ich mir das mal im extrem vorstelle - ich habe eine Kompaktkamera und eine Plattenkamera, beide mit einem passenden Sensor gleicher Auflösung. Die lege ich auf eine Tischplatte. Im Moment der Auslösung schlage ich auf den Tisch.
Wenn ich beide Aufnahmen mit einem gleichen Maßstab vergrößere (z.B. 5x), ist die Auswirkung der Erschütterung gleich deutlich.
Vergröße ich aber auf ein identisches Betrachtungsformat (z.B. einen 30*40cm-Abzug), dürfte die Erschütterung beim kleinen Chip doch deutlich sichtbarer sein, oder?

Liege ich hier so falsch? Lasse mich natürlich gerne überzeugen...
Du du oben auch das Sensorformat angeführt hast, liegen wir mit unserer Meinung vielleicht gar nicht so weit auseinander und nähern uns der Wahrheit nur von verschiedenen Seiten?

Also ich glaube wir liegen irgendwie nicht so weit auseinander, belassen wir es mal dabei ;-)

Gruß
Matthias
 
Kommentar
Wolfram,

der Zusammenhang zwischen Verwacklung und Pixeldichte irreführend, weil indirekt.

Die Pixeldichte für sich betrachtet sagt gar nichts. Eine Kompakt-Digi hat eine extrem hohe Pixeldichte, und doch ist sie deshalb nicht verwacklungsanfälliger als andere Kameras.

Es ist sinnvoller, für einen Vergleich den Bildwinkel und die Auflösung zu betrachten, wie das oben getan wurde. Da ist der Effekt, den du als hohe Pixeldichte verargumentieren möchtest, bereits enthalten.

Hallo Volker,

dann habe ich mich mißverständlich ausgedrückt, denn ich habe nichts anderes behauptet ;-)
Die Pixeldichte kann natürlich nicht für sich alleine betrachtet werden. Sie sorgt aber in Verbindung mit der Sensorgröße für die Auflösung; somit stehen alle Parameter in Abhängigkeit zueinander.

Im Beispiel mit der Komapktkamera und der Plattenkamera ist dieser Aspekt auch außen vor gelassen; hier entscheidet bei identischer Auflösung nur der Winkel, der sich bei der Bewegung aufgrund der verschiedenen Sensorgrößen auch unterschiedlich aufs Bild auswirkt.

Der Begriff der Pixeldichte ist hier vielleicht wirklich nur indirekt zu sehen. Ich fand ihn für mein eigenes Verständnis dennoch plausibel.
Naja, ok, wenn mich jetzt immer noch keiner versteht, habe ich meine Gedanken schlecht erläutert. Dann bleibt mir nur, meinen Kummer heute Abend zu ertränken.

LG, Wolfram
 
Kommentar
Habe diesen thread gerade erst entdeckt. Bisher ist noch kein Bild als Beispiel für eine "Langzeit"-gehaltene VR-Aufnahme des 70-200 erschienen.
Vielleicht interessiert diese hier (1/20 sec, f/3,2, ISO-800, 70mm, unbearbeitetes/ungeschärftes, nur verkleinertes JPG/Fine/Large) plus 100%Crop.
Ich finde das 70-200 großartig mit VR und benutze diesen sehr gern; Kamera dabei abgestützt an der eigenen Brust wie ein Schütze und angehaltener Atem im Auslösemoment lassen nach etwas Übung recht gute Ergebnisse zu. Mein Einbein ist mir oft einfach zu auffällig.

1139347ab39195a2ee.jpg


100% Crop

1139347ab394694b6e.jpg


Beste Grüße!
 
Kommentar
Hallo Norbert, ich habe das wesendlich lichtschwächere 70-300 Vr und habe dank des VR schon Containerschiffe mit 300er Brennweite bei 1/30 scharf abgelichtet.

Somit müste man mit dem 2,8 70-299 AFS/VR eher noch kürzere Zeiten hinbekommen.

Gruß Frank

Aber nur wegen der kürzeren Brennweite, wenn ich Dich ergänzen darf. Die von der VR zu bewältigende Verschlusszeit hat mit der Lichtstärke nämlich nichts zu tun.
 
Kommentar
Hallo Trollhetz,
die Bilder kamen mir sofort bekannt vor. Viele Grüße aus Münster
Johannes
 
Kommentar
Aber nur wegen der kürzeren Brennweite, wenn ich Dich ergänzen darf. Die von der VR zu bewältigende Verschlusszeit hat mit der Lichtstärke nämlich nichts zu tun.

Da hast du natürlich recht. Aber man kann beim 70-200/2,8 ja auch schon ohne VR bessere Zeiten hinbekommen. Es gibt genbug Leute die machen mit dem 2,8 80-200 auch ohne VR und Stativ scharfe Fotos. Aber ob sie das denn bei 300mm noch hinbekommen bezweifel ich mal.

Aber Fakt ist doch 2,8 ist gut - 2,8 und VR bietet noch mehr Sicherheit bzw. Möglichkeiten.

Gruß Frank
 
Kommentar
-Anzeige-
Zurück
Oben Unten