Nikkor AF-S 2.8/70-200 VR - Handheld ??

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nwa4911

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Hallo,
ich habe das ältere AF-S 2.8/80-200 und nutze es recht gerne !
Leider bekomme ich oft unscharfe Bilder ( Handheld ) wenn die Belichtungszeit
länger als 1/250 - 1/200 wird , wobei ich bei 1/200 + 200mm schon sehr
tief durchatmen muß

Mit welcher Belichtungszeit könnte ich denn jetzt ungefähr bei dem
AF-S 2.8/70-200 VR rechnen ohne das die Gefahr des Verwackelns besteht

Wieviel gleicht der VR aus ? Würden zB. Aufnahmen mit 1/100 - 1/80
noch unverwackelt kommen ( Kein Sport , sondern sich nur leicht bewegte
Motive )


Grund der Überlegung :
Ich überlege schon lange ev.das AF 2.0/135 zu kaufen ; aber es ist nicht so
flexibel und hat weder AF-S noch VR .
 
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Ich habe mit meinem 2,8/80-200 das gleiche Problem. Ich beneide manchmal einen Kollegen, der mit seinem 2,8/70-200 VR bei 200 mm noch locker 1/60 oder sogar 1/30 aus der Hand schiesst, während ich die ISO schon hochschrauben muss.
Die Frage ist, spar ich für das 70-200 oder gleich für die D3. Mit letzterer ist die höhere ISO-Zahl ja offenkundig dann auch kein Problem mehr.

Gruss - Klaus
 
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Wieviel gleicht der VR aus ? Würden zB. Aufnahmen mit 1/100 - 1/80
noch unverwackelt kommen ?


Ja, locker. Der VR des 70/200 ist zwar nicht so stark wie der des 18/200 mit dem mir scharfe Aufnahmen bei 1/8 reproduzierbar am langen Ende aus der Hand gelangen; aber 1/30 schafft mein 70/200 auch ohne Probleme.:)
 
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Meine laengste Verschlusszeit mit dem 70-200 bei 200mm, die knackscharf geworden ist, ist 1/10. Da hatte ich aber auch einen besonders guten Tag.

Maik
 
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Unter der 1/30 Sekunde ist es mit dem VR bei 200 mm Glücksache, besser ist schon 1/60 und mit 1/100 bist Du auf der sicheren Seite, vorausgesetzt, dass sich das Objekt, das Du fotografierst, nicht bewegt....
 
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Hi,

ich nutze das 70-200 beruflich und kann nur sagen, auf den VR würde ich mich NIE verlassen. Wenn man ein Bild mit langer Verschlusszeit, viel Brennweite und VR macht und das Bild ist scharf, neigt man natürlich dazu, die "superduper" VR Technologie dafür verantwortlich zu machen. Klar. :) Ich habe aber aus Interesse mal vergleichen: z.B. 1/30s 200mm und 3 Serienaufnahmen mit/ ohne VR. Ohne VR sind meine Bilder immer besser. Mir kommt es so vor, als würde ich einen Bewegungsablauf beim Auslösen haben, in Folge dessen ich die Kamera leicht verreiße. Der VR scheint genau darauf mit einem nervösen Ausbrechen zu reagieren... In Folge dessen habe ich konstant schlechtere Bilder mit VR. Wenn ich lange Verschlusszeiten Freihand will (was bei mir nur selten der Fall ist) dann mach ich eben eine Serie von 5 Aufnahmen im Dauerfeuer und deaktiviertem VR und es sind mindestens 3 gute Aufnahmen dabei.

Also wenn ich scharfe Aufnahmen Freihand bei 200mm will, an einer Kamera wie der D2xs, dann kann ich mir unterhalb von 1/500s nie sicher sein... Wenn man Sicherheit will, dann hilft nur ein Stativ oder die magische Wirkung von Blitzlicht.

Viele Grüße
Christoph
 
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Ich bin im Moment nicht auf dem Laufenden, wie das 70-200 VR beworben wird. Normalerweise kannst Du nach der Faustformel gehen, dass 1 LW eine Verdoppelung der Verschlusszeit zuläßt. Bei einer Steigerung von 3 LW, was allemal drin sein sollte, somit 2x2x2=8 mal länger.

Gruß
Wickie
 
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Hi,

ich nutze das 70-200 beruflich und kann nur sagen, auf den VR würde ich mich NIE verlassen. Wenn man ein Bild mit langer Verschlusszeit, viel Brennweite und VR macht und das Bild ist scharf, neigt man natürlich dazu, die "superduper" VR Technologie dafür verantwortlich zu machen. Klar. :) Ich habe aber aus Interesse mal vergleichen: z.B. 1/30s 200mm und 3 Serienaufnahmen mit/ ohne VR. Ohne VR sind meine Bilder immer besser. Mir kommt es so vor, als würde ich einen Bewegungsablauf beim Auslösen haben, in Folge dessen ich die Kamera leicht verreiße. Der VR scheint genau darauf mit einem nervösen Ausbrechen zu reagieren... In Folge dessen habe ich konstant schlechtere Bilder mit VR. Wenn ich lange Verschlusszeiten Freihand will (was bei mir nur selten der Fall ist) dann mach ich eben eine Serie von 5 Aufnahmen im Dauerfeuer und deaktiviertem VR und es sind mindestens 3 gute Aufnahmen dabei.

Also wenn ich scharfe Aufnahmen Freihand bei 200mm will, an einer Kamera wie der D2xs, dann kann ich mir unterhalb von 1/500s nie sicher sein... Wenn man Sicherheit will, dann hilft nur ein Stativ oder die magische Wirkung von Blitzlicht.

Viele Grüße
Christoph

Einen ähnlichen Vergleich habe ich auch schon gemacht und kam dabei zum gleichen Ergebnis. Unterhalb 1/Brennweite KANN der VR schon was reissen, verlassen würde ich mich aber nicht darauf, da die Ergebnisse (mit VR) bei mir sehr unterschiedlich ausgefallen sind.

VG
Harald
 
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Ich mache es meist wie Christoph, Stabilisierung durch eine kleine Dauerfeuerserie. Das klappt mit jedem Objektiv. Richtig verglichen habe ich es aber noch nicht. Bei 200mm geht dann schon bis zu 1/100 je nach Motiv und Situation.
Die ISOs der D3 würde ich aber nicht als Stativ oder VR Ersatz sehen, da auch hier Qualitätseinbussen beim Bild entstehen. Auch hier gilt, die ISOs so niedrig wie möglich.
 
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N' abend Norbert,

ich habe mal halbprofessionell Theater- u. Konzertfotografie betrieben, da das besagte VR ökonomisch unsinnig gewesen wäre, habe ich mich relativ erfolgreich mit einem Einbeinstativ beholfen. 1/30 ist da durchaus drin, allerdings meist analog, also mit "echten" 200mm.

lg
Axel
 
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In meinem Fall kann ich sagen, dass ich mit 1/60 gute Ergebnisse am langen Ende erziehle. Dabei habe ich eine vernachlässigbare Ausschupquote.

Gruß Christian
 
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Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der VR ein klein wenig Zeit braucht bis er richtig gepackt hat - wenn ich ihm diese Zeit gebe sind Verschkusszeiten von 1/30s durchaus drin und auch reproduzierbar.
 
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Hi,
Also wenn ich scharfe Aufnahmen Freihand bei 200mm will, an einer Kamera wie der D2xs, dann kann ich mir unterhalb von 1/500s nie sicher sein... Wenn man Sicherheit will, dann hilft nur ein Stativ oder die magische Wirkung von Blitzlicht.

blitzlicht sagt danke für diesen hilfreichen Beitrag :fahne: und spart weiter auf das 70-200VR
(wusste gar nicht, dass ich eine magische Wirkung habe)
 
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Meine laengste Verschlusszeit mit dem 70-200 bei 200mm, die knackscharf geworden ist, ist 1/10. Da hatte ich aber auch einen besonders guten Tag.

Hut ab :up:

Diese Zeit hatte ich bisher nur mit dem 105/2,8VR erreicht. Aber das Objektiv hat zum einen eine kürzere Brennweite und zum anderen VRII.

Gruß
Matthias
 
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Mir kommt es so vor, als würde ich einen Bewegungsablauf beim Auslösen haben, in Folge dessen ich die Kamera leicht verreiße. Der VR scheint genau darauf mit einem nervösen Ausbrechen zu reagieren...

Christoph,
nicht uimsonst wird beim Sportschießen der Begriff verwendet " ...bis der Schuß bricht ...". Der Zeigefinger muß vom Anfang bis zum Ende eine gleichmäßige Bewegung durchführen, der Fotograf wird quasi von seinem eigenen Fotoapparat mit der Auslösung "überrascht".

LG, Andy
 
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Die Frage ist, spar ich für das 70-200 oder gleich für die D3. Mit letzterer ist die höhere ISO-Zahl ja offenkundig dann auch kein Problem mehr.
Bei der D3 kannst du auch durch den Cropfaktor von 1:1 etwas länger freihand halten als bei einer DX-Kamera. Dummerweise verlierst du dafür aber wieder Tele, weil bei einer D3 200mm wirklich 200mm sind und nicht 300mm wie bei einer (Nikon) DX-Kamera. Wenn du bei der D3 also die gleiche Brennweite haben möchtest, die du bei deiner jetzigen Kamera hast, musst du wieder in einer neues Objektiv mit grösserer Brennweite investieren, das dann meistens auch wieder lichtschwächer ist (oder nochmal soviel wie die D3 kostet - und mehr). Und schon hast du den ISO-Rausch-Vorteil der D3 wieder verloren. Wenn es dir nur um die Zeit geht, die du freihand fotografieren kannst, dann bringt es dir im Endeffekt keinen Vorteil, dir die D3 zuzulegen (wobei die D3 natürlich andere Vorteile hat, um die es hier aber nicht geht).
 
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Christoph,
nicht uimsonst wird beim Sportschießen der Begriff verwendet " ...bis der Schuß bricht ...". Der Zeigefinger muß vom Anfang bis zum Ende eine gleichmäßige Bewegung durchführen, der Fotograf wird quasi von seinem eigenen Fotoapparat mit der Auslösung "überrascht".

LG, Andy

Hi Andy,

ich denke auch, dass es sowas ist. Aber eigentlich sollten bei einer Dauerfeuer Sequenz die letzten Bilder wieder OK sein. Da habe ich den Überraschungsmoment ja nicht mehr. Auf der anderen Seite hilft das Rattern auch nicht wirklich bei der Konzentration.

Die Chemie zwischen mir und dem VR scheint einfach nicht zu stimmen. :) Ich empfinde ihn als eine potentielle Fehlerquelle, die ich ausschließen möchte. :nixweiss:

Viele Grüße
Christoph
 
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Bei der D3 kannst du auch durch den Cropfaktor von 1:1 etwas länger freihand halten als bei einer DX-Kamera. Dummerweise verlierst du dafür aber wieder Tele, weil bei einer D3 200mm wirklich 200mm sind und nicht 300mm wie bei einer (Nikon) DX-Kamera. Wenn du bei der D3 also die gleiche Brennweite haben möchtest, die du bei deiner jetzigen Kamera hast, musst du wieder in einer neues Objektiv mit grösserer Brennweite investieren, das dann meistens auch wieder lichtschwächer ist (oder nochmal soviel wie die D3 kostet - und mehr). Und schon hast du den ISO-Rausch-Vorteil der D3 wieder verloren. Wenn es dir nur um die Zeit geht, die du freihand fotografieren kannst, dann bringt es dir im Endeffekt keinen Vorteil, dir die D3 zuzulegen (wobei die D3 natürlich andere Vorteile hat, um die es hier aber nicht geht).

Ein weiterer Aspekt wurde bislang unterschlagen:
Die Pixeldichte, die einen ganz wesentlichen Einfluß aufs Verwackeln hat. Da die bei der D2x/D300 deutlich höher ist, sind die beiden Kameras entsprechend anfälliger als die D3.

Gruß, Wolfram
 
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Ein weiterer Aspekt wurde bislang unterschlagen:
Die Pixeldichte, die einen ganz wesentlichen Einfluß aufs Verwackeln hat. Da die bei der D2x/D300 deutlich höher ist, sind die beiden Kameras entsprechend anfälliger als die D3.
Das ist kein neuer Aspekt, sondern nur die Erklärung für:
Bei der D3 kannst du auch durch den Cropfaktor von 1:1 etwas länger freihand halten als bei einer DX-Kamera.
Vielleicht sollte man noch ergänzen: "... bei einer DX-Kamera mit gleicher Auflösung"

Trotzdem: recht hast du :)
 
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Bei der D3 kannst du auch durch den Cropfaktor von 1:1 etwas länger freihand halten als bei einer DX-Kamera.

Bei FX gilt ja nach wie vor die alte Faustformel (ohne VR):

Längste Belichtungszeit ist der Reziprokwert der Brennweite:

Z.B. 60mm Brennweite benötigt mindestens eine 1/60s

Mit einem VR-Objektiv, welches 3 Blenden (bzw. EV) schafft, ist es dann eine 1/8s !!!

Bei DX ist durchgängig der Faktor 1,5 zu verwenden.
D.h. ohne VR ist es bei 60mm Brennweite min. eine 1/90s und mit VR dann ~1/10 !!!

Gruß
Matthias
 
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