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Natürlich kann man Giraffen des Nächtens auch mit hochlichtstarken Objektiven einfangen, aber mit dem Sigma 150-600 Sport macht es einfach mehr Spaß....

18191004-lg.jpg



Artist: Steiner Wolfgang;
Exposure Date: 2015:05:11 20:37:39;
Copyright: Steiner Wolfgang;
Make: NIKON CORPORATION;
Model: NIKON D810;
ExposureTime: 1/2 s;
FNumber: f/5;
ISOSpeedRatings: 3200;
ExposureProgram: Manual;
ExposureBiasValue: 0/6;
MeteringMode: Pattern;
Flash: Flash did not fire, compulsory flash mode;
FocalLength: 175 mm;
FocalLengthIn35mmFilm: 175 mm;
 
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Es gibt viele Wege ein Nashorn beim trinken in Okaukuejo einzufangen, aber mit 600mm - in Mitten der Nacht - ist es doch etwas Besonders....

18191007-lg.jpg


Artist: Steiner Wolfgang;
Exposure Date: 2015:05:11 21:00:36;
Copyright: Steiner Wolfgang;
Make: NIKON CORPORATION;
Model: NIKON D810;
ExposureTime: 1/2 s;
FNumber: f/9;
ISOSpeedRatings: 6400;
ExposureProgram: Manual;
ExposureBiasValue: 0/6;
MeteringMode: Pattern;
Flash: Flash did not fire, compulsory flash mode;
FocalLength: 600 mm;
FocalLengthIn35mmFilm: 600 mm;



LG
Wolfgang
 
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Auch für Untertags wird das zwar nicht ganz reichen, aber da es Motive in Hülle und Fülle gibt mach ich mir keine Sorgen, dass Du mit tollen Fotos nach Hause kommen wirst.

out of cam:

18193915-lg.jpg



Waagrecht über dem Horizont sind selbst 14mm ein wenig knapp....


18193914-lg.jpg



Der Elefanten-Selbstmordbaum ist aber nach wie vor mein absoluter Favorit:


18193862-lg.jpg



Wobei es Motive für weit mehr als eine einzige Nacht im Vlei gibt.....


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LG
Wolfgang
 
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Etwas schwieriger als im extrem dunklen Deadvlei wird die Situation in Swakopmund wo man 300 Tage im Jahr den Himmel vor lauter Gischt, welche von Meer kommend die gesamte Stadt einhüllt, gar nicht sieht. Es ist ein wenig wie im Herbst in London, aber das führt jetzt dann doch zu weit. Es ist aber mit Sicherheit einer der Gründe warum es von Swakopmund keinerlei Sternenfotos gibt, ganz abgesehen von der unglaublichen Lichtverschmutzung dieses kleinen Städtchens inmitten der Wüste.

Wolfgang hat aber welche.....


18193928-lg.jpg



18193927-lg.jpg



18193926-lg.jpg


LG
Wolfgang
 
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Nachdem hier in meinem Bilderthread sowieso keine Diskussion aufkommt erlaube ich mir trotzdem ein Statement zur High-Iso Fähigkeit der neuen Nikon D5 in Bezug auf dunkle Orte im Allgemeinen. Viele dachten nämlich offenbar, dass nun, nur weil der ISO-Standardbereich bis 102.400 reicht, Ihnen völlig neue Möglichkeiten offen ständen!

Lustig nur, dass die ersten „echten“ Tests zeigten, dass die D5 auf dem Niveau der D4s liegt, mit knapp 4,6 MP höherer Auflösung. Anstatt das sich die User selbst die Frage stellen wozu sie ISO 102.400 oder mehr brauchen, wird auf Teufel komm raus diskutiert und gemutmaßt wieso dies so ist.

Meine Erfahrung zeigt, dass der sinnvoll nutzbare ISO-Bereich bei 6400 endet.
Ich war bereits mehrmals an einem der dunkelsten Orte dieses Planeten, dem Deadvlei in Namibia in mondlosen Nächten. Dort erreicht die Dunkelheit bis zu 21,6 mag/arcsec². Für alle die sich darunter nicht viel vorstellen können sei gesagt, dass bei 21,6 mag/arcsec² es so finster ist, dass man auch nachdem sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt haben, man noch immer nicht sieht wo man hingeht. Man erkennt schemenhaft die Umgebung wenn man in Richtung Horizont blickt, kann aber beim Besten Willen am Boden vor einem nicht ausmachen, also richtig finster.

Doch trotz solchen Verhältnissen, benötigt der gute Fotograf an solchen Orten für die Sternenfotografie KEINE Nikon D4s oder gar eine D5, denn mehr als 30 sec kann man wegen der Erdrotation so wie so nicht belichten, hat man keine Nachführung dabei.
Und mit 30 sec Belichtungszeit und ISO 6400, lässt sich auch bei deiner Dunkelheit von 21,6 mag/arcsec² tadellos fotografieren wie die nachfolgenden Bilder dokumentieren.

Als Beispiel zeige ich 3 Fotos die ohne zu Hilfenahme von künstlichem Licht aufgenommen wurden, also bei absoluter Dunkelheit. Einfach 30 sec Belichtungszeit vom Stativ bei 21,6 mag/arcsec², Blende f/2.8 und ISO 6400.

Dunkler wird’s nicht, nirgendwo. :cool:

Alle Fotos out of cam als RAW aufgenommen und von 16 bit zu JPEG konvertiert. Keine Entrauschung. Einmal das verkleinerte Original und dann jeweils ein 100% Crop.
Kamera war die Nikon D810 und keine D4 oder gar die D5, weil’s nicht nötig ist!

1.)
18212087-lg.jpg



18212080-lg.jpg



2.)
18212082-lg.jpg



18212081-lg.jpg



3.)
18212085-lg.jpg



18212084-lg.jpg



Und wer nun meint die Nikon D5 kann das besser, der irrt gewaltig.

LG
Wolfgang

 
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Meine Erfahrung zeigt, dass der sinnvoll nutzbare ISO-Bereich bei 6400 endet.
Ich war bereits mehrmals an einem der dunkelsten Orte dieses Planeten, dem Deadvlei in Namibia in mondlosen Nächten. Dort erreicht die Dunkelheit bis zu 21,6 mag/arcsec². Für alle die sich darunter nicht viel vorstellen können sei gesagt, dass bei 21,6 mag/arcsec² es so finster ist, dass man auch nachdem sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt haben, man noch immer nicht sieht wo man hingeht. Man erkennt schemenhaft die Umgebung wenn man in Richtung Horizont blickt, kann aber beim Besten Willen am Boden vor einem nicht ausmachen, also richtig finster.

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Dunkler wird’s nicht, nirgendwo. :cool:



LG
Wolfgang


Oh, doch, wenn ich in der Höhle bin, wird es dunkler ;-)
Aber du hast Recht, für draussen reicht es :)
 
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