Frage Nahlinsen oder Zwischenringe zum AF-Micro-Nikkor 70-180mm

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dr_mabuse

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Liebe Makrofreunde,
ich habe dieses tolle makro-Zoom gebraucht ersteigert, funktioniert wunderbar, kommt aber mit der Abbildung nicht bis 1:1.
Frage: Ist es sinnvoll, da mit Nikon Nahlinsen nachzuhelfen, da gibt es die guten und teuren Achromaten von Nikon.
Die Aussage, dass für die optische Qualität ein verlängerter Auszug besser ist als eine Nahlinse, trifft für "normale" Objektive, die über einen Auszug zwischen Linse und Filmebene fokussiert werden, sicherlich zu.
Bei dem hier in Frage stehenden Objektiv Micro-Nikkor Zoom 70-180mm findet die Fokussierung jedoch durch Verschiebung der vorderen Linsengruppe statt.
Die Verschiebung der hinteren Linsengruppe dient der Einstellung der Brennweite.
Wenn ich nun einen Zwischenring hinten einsetze, verschiebt sich sozusagen völlig die Kalkulationsgrundlage für die optische Rechnung.
Kennt jemand vielleicht Nikon-interne Dokumente gerade über dieses sehr spezielle Objektiv ?
Hat jemand damit schon mal probiert ?
Gut Licht
Jochen
 
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Und Du meinst das liegt am Objektiv, dass da keine Spinne mit drauf ist??

Gruß
Heiko

Es liegt an der "Fluchtdistanz"!

Das ist schon ein scheues Mistvieh, ich beobachte die schon eine Weile, halt ohne Tarnzelt.
Beim Abstand zur Frontlinse von ca. 10cm haut die ab.

Ich denke bei einem Abstand von 20cm zum Objektiv habe ich einfach bessere Karten. :)

Das ist vielleicht günstiger, aber ob es das wirklich bringt?:

http://www.bw-online-shop.com/bekle...dwx7bRFDGfctTFvdb6U7sMSQr3pz_0qa8GBoCW5vw_wcB
 
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Eigentlich geht mein Dank an *Speckgürtel*, der zeigt wie scharf das Objektiv zeichnet!
Danke Tom!
 
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Es liegt an der "Fluchtdistanz"!


Das ist vielleicht günstiger, aber ob es das wirklich bringt?:....

Versuchs doch mal mit den Methoden, mit denen unzählige Makrofotografen rund um den Globus täglich tausende von verschiedensten Spinnen ablichten: Viel Geduld, vorsichtiges Arbeiten und evtl. frühes aufstehen...
Ohne diese Dinge wird es nämlich auch mit dem teuersten Makroobjektiv nichts mit den ansehnlichen Makrobildern ;)

Gruß
Heiko
 
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Versuchs doch mal mit den Methoden, mit denen unzählige Makrofotografen rund um den Globus täglich tausende von verschiedensten Spinnen ablichten: Viel Geduld, vorsichtiges Arbeiten und evtl. frühes aufstehen...
Ohne diese Dinge wird es nämlich auch mit dem teuersten Makroobjektiv nichts mit den ansehnlichen Makrobildern ;)

Gruß
Heiko

Es handelt sich hier um eine sehr scheue und nur nachtaktive Spinne.
Nachdem ich nächtelang auf der Lauer gelegen habe, ist es mir auch gelungen, eine Photographie anzufertigen. Die ist aber nicht so befriedigend.

Es geht nix über einen ordentlichen Abstand zum Objekt.

Deshalb "Heiko Men." lasse ich mich von Dir nicht zu "präseniler Bettflucht" verleiten!

Greez Frank
 
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Hallo,

ich war auch immer wieder mal am überlegen, mir das Nikon Makro-Zoom zu kaufen.
Ich fotografiere überwiegend Makro und mit dem Nikon AF 4.0/200 Makro und gelegentlich mit dem Nikon AF 2.8/105 Makro.

Bei dem Nikon Zoom war es der "Habenwillfaktor", der mich über den Kauf nachdenken ließ.

Das KO-Kriterium war dann aber schnell die geringe effektive Brennweite bei 180 mm und die sehr geringe Naheinstellgrenze.
Michael Weben schreibt dazu:
".... denn bei 180 mm beträgt der freie Arbeitsabstand nur noch magere 112,4 mm; die effektive Brennweite beim Maßstab 1:1,3 verringert sich dann auf 90 mm! Zum Vergleich: Der freie Arbeitsabstand beim AF 60/2.8 liegt bei 90,4 mm, beim AF 105/2.8 sind es 136 mm, beim AF 200/4.0 260 mm."
 
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