Frage Nahlinsen oder Zwischenringe zum AF-Micro-Nikkor 70-180mm

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dr_mabuse

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Liebe Makrofreunde,
ich habe dieses tolle makro-Zoom gebraucht ersteigert, funktioniert wunderbar, kommt aber mit der Abbildung nicht bis 1:1.
Frage: Ist es sinnvoll, da mit Nikon Nahlinsen nachzuhelfen, da gibt es die guten und teuren Achromaten von Nikon.
Die Aussage, dass für die optische Qualität ein verlängerter Auszug besser ist als eine Nahlinse, trifft für "normale" Objektive, die über einen Auszug zwischen Linse und Filmebene fokussiert werden, sicherlich zu.
Bei dem hier in Frage stehenden Objektiv Micro-Nikkor Zoom 70-180mm findet die Fokussierung jedoch durch Verschiebung der vorderen Linsengruppe statt.
Die Verschiebung der hinteren Linsengruppe dient der Einstellung der Brennweite.
Wenn ich nun einen Zwischenring hinten einsetze, verschiebt sich sozusagen völlig die Kalkulationsgrundlage für die optische Rechnung.
Kennt jemand vielleicht Nikon-interne Dokumente gerade über dieses sehr spezielle Objektiv ?
Hat jemand damit schon mal probiert ?
Gut Licht
Jochen
 
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Hallo,

Der Abbildungsmaßstab ist doch bereits eingebaut.
verstehe ich jetzt nicht. Der Abbildungsmaßstab ergibt sich aus der optischen Konstruktion vor dem Kamerabody. Die Frage des TE war, was er tun kann, damit er den im 70-180er Objektiv vorhandenen Abbildungsmaßstab erhöhen kann. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Reduzierung des Motivabstandes (und damit der Erhöhung des Abbildungsmaßstabs). Zwei dieser Methoden sind Zwischenringe/Balgen und Nahlinsen/Achromate

Ich dachte bisher, das Objektiv käme auf einen Abbildungsmaßstab von 1:2 wie alle anderen älteren Makro-Objektive auch. Wie ich jetzt aber erfahren habe, ist es mit 1:1,3 schon relativ nah an der Zielvorgabe des TE dran (kann das jemand bestätigen?). Wenn das so ist müsste einerseits damit 1:1 schon mit beiden Methoden erreichbar sein, andererseits frage ich mich, ob sich der Aufwand für so einen kleinen Fortschritt überhaupt lohnt.

Ciao
HaPe
 
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Das ist doch cool, dann kommt er schon mit einem kleinen ZwiRi bei 180mm Einstellung unter 1:1. Die Frage war aber, wie weit ist er mit der Frontlinse von seinem Objekt entfernt? :)
oder meinetwegen von der Bildebene, wie lang ist denn das Rohr überhaupt?
Ok, ich kann mir das teilweise selber beantworten, so ein Objektiv hat bei 180mm Maximalbrennweite sicher eine Länge von 20cm, d.h. höchstens 10cm Objektabstand zur Frontlinse , ohne Filter, ohne "Störlichtblende" *grins*

Lasst uns mal den Eigner hören, was er meint. ;-)

Das ist jetzt natürlich mal reine Spekulation, beim 150mm Makro von Sigma sind es schon ca. 40cm von der Bildebene zum "Käfer".
 
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Ich dachte bisher, das Objektiv käme auf einen Abbildungsmaßstab von 1:2 wie alle anderen älteren Makro-Objektive auch. Wie ich jetzt aber erfahren habe, ist es mit 1:1,3 schon relativ nah an der Zielvorgabe des TE dran (kann das jemand bestätigen?). Wenn das so ist müsste einerseits damit 1:1 schon mit beiden Methoden erreichbar sein, andererseits frage ich mich, ob sich der Aufwand für so einen kleinen Fortschritt überhaupt lohnt.

Ciao
HaPe

Ja, das Glas erreicht 1:1,3 bei 180mm, minimale Distanz ist 37cm (Filmebene!) - darum tendiere ich ja auch mehr zu einem Crop für den Faktor 1:1 ...
 
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Zur Größe:

Die Baulänge beträgt 17,5 cm. Bei Zoom fährt aber der Tubus deutlich nach vorn aus, erreicht fast den Vorderrand der Streulichtblende. Der freie Arbeitsabstand vor der Linse liegt bei ca. 10-12 cm ....
 
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nachdem ich etwas gegoogelt habe sehe ich das dieses Objektiv bei Unterwasser-Makrofotografen sehr beliebt ist, die erzielen damit phantastische Ergebnisse.

HaPe, Du hast schon recht, ein klassisches Makro wie das Zeiss 100mm/2.0 kann nur den Abbildungsmaßstab 1:2.
 
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Und mit dem "kurzen" ZwiRi, da habe ich mich geirrt, das bringt ja fast nix.
Wie der Mod sagt, ich würde da auch weiters nix machen, das ist schon ok., so wie es ist.
 
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Es gibt da noch die "Raynox" Vorsatz-APOs, das sind glaub ich die "besseren" Aufsätze. Die haben mich aber auch nicht wirklich überzeugt. Kost auch mindesten einen Hunderter, so ein Ding.
 
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muss man sich dann ranhalten, sonst hat es noch Seltenheitswert.

Ich glaube, dasse es nicht mehr und nicht weniger Seltenheitswert haben wird, als andere Objektive.
Einen Trend, dass sich alle möglichen Makrofotografen unbedingt nach einem Zoommakro sehnen, konnte und kann ich jedenfalls nicht erkennen.

Der Vorteil bei so einem Zoom ist vielleicht das es einen halben Makroschlitten ersetzt? Na, ich glaube nicht wirklich.

Ein großer Einsatzbereich des Makroschlittens ist z.B. die Möglichkeit Fokusstackings zu machen, indem man die Schärfeebene im kleinsten Bereich verschiebt. Das einfach mit Änderung der Brennweie zu versuchen wird nicht funktionieren.

Gruß
Heiko
 
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Na, es ist eine schöne Linse, es gefällt mir schon, aber ich suche eigentlich eher was für Überwasser, irgendwas höllenscharfes, mit einer langen Fluchtdistanz! Das 150er Sigma, na ja, das 180er Tamron, ok. aber wie scharf zeichnet das den Fokus auf den Sensor?
Das 200er Nikon ist sicher nicht schlecht, aber das kost halt, und überzeugen tut mich das nicht wirklich.
Ich weiß nicht so richtig...
 
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Ein großer Einsatzbereich des Makroschlittens ist z.B. die Möglichkeit Fokusstackings zu machen, indem man die Schärfeebene im kleinsten Bereich verschiebt. Das einfach mit Änderung der Brennweie zu versuchen wird nicht funktionieren.

Gruß
Heiko

Ja, das Stäcking hatte ich dem Objektiv nie angedacht, es wäre halt komfortabel auf der Wiese! :)

Aber wir werden hier wieder Topic.

Sollen wir sein Objektiv mit Raynox tunen, oder mit ZwiRi, oder mit BG bis das Bajonett rauskracht?
 
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Na, es ist eine schöne Linse, es gefällt mir schon, aber ich suche eigentlich eher was für Überwasser, irgendwas höllenscharfes, mit einer langen Fluchtdistanz! Das 150er Sigma, na ja, das 180er Tamron, ok. aber wie scharf zeichnet das den Fokus auf den Sensor?
Das 200er Nikon ist sicher nicht schlecht, aber das kost halt, und überzeugen tut mich das nicht wirklich.
Ich weiß nicht so richtig...

Dann schau mal bei den Nikonrumors ... Das 200/4 ist gerade aus dem Portfolio genommen worden ... vielleicht gibt es da in Köln etwas Neues im September ...
 
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Danke Klaus, ich behalts mal im Auge, Weihnachten ist nicht mehr lange... :)

Ähem St.Klaus? *lol*
 
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Statt mich mit der Mathematik zu plagen hab' ich einfach mal ein bißchen herumgespielt:)
Die Linien haben einen Abstand von 5mm, das Objektiv blieb auf 180mm und kürzestmögliche Entfernung eingestellt, Blende war 5.6 - und von Fluchtdistanz brauchen wir bei den Zwischenringen nicht mehr zu reden :winkgrin:

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.... ich suche eigentlich eher was für Überwasser, irgendwas höllenscharfes, mit einer langen Fluchtdistanz! Das 150er Sigma, na ja, das 180er Tamron, ok. aber wie scharf zeichnet das den Fokus auf den Sensor?
Das 200er Nikon ist sicher nicht schlecht, aber das kost halt, und überzeugen tut mich das nicht wirklich.
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Du zählst Objektive auf, die zum besten gehören, was man gerade an Makroobjektiven bekommen kann und womit viele anspruchsvolle Makrospezialisten fotografieren.
Aber sie sind überzeugen Dich alle nicht.... Zeig doch einfach mal ein paar Deiner Makrofotos, damit man einen Eindruck davon bekommt, weshalb es unbedingt so eine lange Brennweite und so außergewöhnliche Abbildungsleistungen sein müssen.

Gruß
Heiko
 
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Du zählst Objektive auf, die zum besten gehören, was man gerade an Makroobjektiven bekommen kann und womit viele anspruchsvolle Makrospezialisten fotografieren.
Aber sie sind überzeugen Dich alle nicht.... Zeig doch einfach mal ein paar Deiner Makrofotos, damit man einen Eindruck davon bekommt, weshalb es unbedingt so eine lange Brennweite und so außergewöhnliche Abbildungsleistungen sein müssen.

Gruß
Heiko




Ich hätte bei diesem Bild gerne die scheue Spinne (mit)- fotografiert, die den Faden geklebt hat.
 
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