Makro- und Telebrennweite in einem Objektiv !?

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Isohypse

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Ich "betreibe" meine d750 von Anfang an mit nur zwei Objektiven:
- dem Zomm 4/24-120 mm und
- der Festbrennweite 1,8/50 mm.
Mit beiden habe ich mich intensiv befasst und vertraut gemacht.
Nun stehen in nächster Zeit zwei weitere Anschaffungen an:
- eim Makro (Micro) - Objektiv (bevorzugt in der Brennweite ~ 100 mm, etwa das Nikkor Micro 2,8/105 mm) und später dann
- ein Zoom-Objektiv, etwa das Nikkor 4/70-200 mm.

Alternativ für diese beiden zuletzt genannten Objektive könnte es auch das
Nikkor Micro 4/200 mm werden. Da stimmt die lange, mir gelegentlich fehlende Brennweite beim Tele und die Makrofunktion ist, wenn auch länger, auch vorhanden.
Dieses Micro 4/200er Objektiv ist nicht mehr neuesten Datums, hat auch einen Stangenautofocus, keinen Bildstabilisator, ...

Meine Frage an Euch: Wäre das eine Alternative oder habe ich Wesentliches übersehen?

Über eine Antwort würde ich mich freuen.
 
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Hi,

meiner Ansicht nach hast Du noch zu viele variable Größen in Deinen Überlegungen. Deshalb schießen auch die Antworten etwas ins Kraut. Wenn Du ein 100 mm Makro-Objektiv bevorzugst, dann ist ein 200 mm Makro-Objektiv keine Option. Wenn Du ein universelles Telezoom suchst, ist eine Makro-Tele-Festbrennweite keine Option.

Das Zoom-Objektiv ist ja eher der Allrounder, während das Makro-Objektiv der Spezialist ist. Ich würde mir zuerst überlegen, welche Brennweite es beim Makro-Objektiv nun wirklich sein soll. Kurze Brennweiten sind gutmütiger aber kritisch bei Fluchttieren und bei bzgl. der Beleuchtung bei sehr großem ABM, lange Brennweiten haben mehr Platz für das Licht zwischen Frontlinse und Motiv, sind obligatorisch bei Fluchttieren, aber schwieriger in der Handhabung. Keines der aktuellen Makro-Objektive ist wirklich schlecht. Und ich kenne auch niemanden, dessen Bildergebnisse schlecht waren, weil das Objektiv zu viel Koma produziert hätte. Die Schärfentiefe ist bei gegebenem ABM einigermaßen unabhängig von der Brennweite.

Wenn der ABM nicht so extrem sein soll, würde ich gerne noch mal ein 70-200er in den Ring werfen, zusammen mit einem hochwertigen Achromaten. Vorteil: Das "Makro-Objektiv" ist so klein und leicht, dass es immer in der Fototasche Platz findet und die Ergebnisse sind wirklich gut. Auch an einem normalen Telezoom. Vom Preis mal gar nicht zu sprechen.

Ciao
HaPe
 
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Ich fotographiere zumeist mit den Brennweiten 35-100 mm, gelegentlich fehlt mit eine leichte Telebrennweite von ca. 200 mm und dann der Abbildungsmaßstab 1:1.
Die beiden letzten Punkte bringt das Sigma-Makro mit.
Ich werde mir das Objektiv einmal im Fotoladen ansehen und zusammen mit der d750 in die Hand nehmen. Ist ja doch mit mehr als 1,6 kg mächtig schwer .....

Ich habe selber das Nikon Micro AF-S 105 VR und kann daran in der Praxis auch nichts aussetzen. Mit einer Ausnahme: es hat keinen Stativfuß und das ist wirklich ein Nachteil!

Ausserdem würde ich heute ebenfalls an eine längere Brennweite denken.
In so fern ist das 180er Sigma schon interessant.

Bei 180 mm ist das Gewicht egal, weil da geht im Macro-Bereich ohne Stativ eh nix mehr.



Noch ein anderer Aspekt:

Ich habe mit meinem 70-200 schon öfter Aufnahmen mit dem Canon D500 gemacht. Die Ergebnisse sind optisch sehr gut, wenn auch nicht ganz 1:1.
http://www.nikon-fotografie.de/vbul.../200675-sieht-shy-z-aus-macht-aber-spass.html
Dabei ist mir klar geworden, dass Makro-Zoom ein super Sache ist, weil man den Bildausschnitt flexibel einstellen kann, ohne das Stativ zu verseetzen und neu zu fokussieren.

In so fern wäre auch das Nikkor Micro Zoom spannend, allerdings viel Geld für eine gebrauchte Linse.
 
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das wiederum komplett überteuert und zudem was Comas betrifft eher am Ende der Fahnenstange anzusiedeln ist


Also nicht daß wir uns falsch verstehen. Ich meine nicht diese bei Nikon rumours angekündigte 2000 Euro Linse 105mm, f1.4

Die 105mm micro VR bekommt man gebraucht irgendwo zwischen 500-600 Euro. Finde ich jetzt nicht massiv überteuert.

Ansonsten nach den alten AF-D Versionen schauen. Die neue AFS/G/VR Version soll aber insgesamt ein wenig verbessert worden sein, auch was die Haptik angeht.

Schnäppchen m.E. dagegen: Die alte 60mm micro AF Version ( gegenüber AF-S)
 
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Die 105mm micro VR bekommt man gebraucht irgendwo zwischen 500-600 Euro. Finde ich jetzt nicht massiv überteuert.

Massiv nicht, aber bevor ich das Geld für ein gebrauchtes Nikon 105 Micro ausgebe, kaufe ich mir ein nagelneues SIGMA 105 Makro, aktuell für rund 450 € zu haben
und steht dem Nikon in keiner Weise nach.
 
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Hi,

Massiv nicht, aber bevor ich das Geld für ein gebrauchtes Nikon 105 Micro ausgebe [...]
soweit sind wir in diesem Thread doch noch gar nicht, dass wir in die Phase der Detail-Glaubenskriege :rolleyes: eintreten können. Momentan geht es noch um die Frage, ob es ein oder zwei Objektive sein sollen und um welche Brennweite es eigentlich gehen soll.

Ciao
HaPe
 
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Noch eine Möglichkeit ist ein Achromat zuzulegen. Die "Brille für das Objektiv". Marumi ist gut, Canon besser als Vorsatzlinse. Selber habe ich das Canon 500D mit 2 Dioptrien (Kostet neu um 150 €). Arbeitsabstand 50 cm bei Obj.auf unendlich. Da gibt es auch ein Canon 250D mit 4 Dioptrien (25cm). Habe schon Schmetterlinge damit in hervorragende Qualität geschossen. Die Handhabung des Objektivs ist die Gleiche wie ohne Vorsatzlinse; AF, Belichtung usw. Lichtverlust ist unwesentlich. Damit kannst du ein 4/70-200 erwerben, das Gewicht und die Schlepperei wird dir erspart.

Gruß Warner
 
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Ich habe das Nikkor 200 Micro, MF, F4 wie auch das Nikkor Micro, 70-180, AF. Beides sind tolle Objektive.

Auch wenn man mit beiden Objektiven auch einen Telebereich zur Verfügung hat, kommen beide Objektive nicht an die Abbildungsleistung eines gängigen Teleobjektives wie ein Nikkor 80/70-200mm heran. Das ist zumindest meine Erfahrung. Über die anderen Objektive kann ich nichts sagen.

Für den Makrobereich sind beide Objektive sehr, sehr gut ... :)
 
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Och schade! :D
...
Allerdings glaube ich, das das Interesse des Threadstarters eh erloschen ist, da schon seit rund 5 Wochen keine Reaktion mehr kam. :rolleyes:

Nein, so war es nicht. Nach meinen letzten mitgelesenen Beiträgen ging ich davon aus, dass keine weiteren mehr folgen, dann der Urlaub ...:fahne:

Die vielen Informationen und Tipps von Euch waren erst einmal zu verarbeiten.
Dann habe ich mir auch die "langen" Makrobrennweiten beim Fachhändler angesehen. Zu groß, zu schwer ... jedenfalls für den häufigen Gebrauch.
Fotografisch gesehen geht es mir zur Zeit um die Landschafts-und Industriefotografie mit "Makroeinlagen". Ein Stativ benutze ich nur in Ausnahmesituationen.
Ich habe mich übrigens für die klassische Form entschieden: Es ist das Sigma 105mm F2,8 geworden.
Bei Gelegenheit wird meine Sammlung durch das Nikon-Zoom 70-200mm ergänzt.
 
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