makro jenseits von 1:1 mal anders

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paparazzo

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makroobjektive haben eine vergrößerung bis zum maßstab 1:1. unabhängig von der brennweite.
wer mehr möchte, oder braucht, hat verschiedene möglichkeiten. dies ist eine, die mit dem zeug,
was die meisten ohnehin haben, gut funktionieren sollte:

  1. fx-body
  2. umkehrring br-2
  3. 50 mm in retrostellung
= knapp 1:1 (aufnahmeabstand von hinterlinse, also vorderkante objektiv, zum motiv ca. 10 cm)

picture.php


  1. fx-body
  2. umkehrring br-2
  3. 35 mm in retrostellung
= knapp 1,5:1 (aufnahmeabstand ca. 6 cm)

picture.php


  1. fx-body
  2. tc-17 e II
  3. umkehrring br-2
  4. 35 mm in retrostellung
= knapp 2,5:1 (aufnahmeabstand ca. 6 cm)

picture.php


die bilder sind jpegs out of cam und zeigen das ganze bild. die münze hat einen durchmesser von 23 mm.
damit der br-2 an den tc passt, wurde von letzterem die kleine störende marketing-nase weggefeilt. somit kommt die frontlinse des 35ers nicht mit der weit herausragenden vorderen linsengruppe des tc in kontakt. postet doch hier ggf. eure macgyver lösungen.
 
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Dumm für alle die "nur" G-Linsen haben, oder ?
Da geht doch wohl nix mit Retrostellung wenn ich nicht irre, Oder wie kann man da die Blende schließen ? :eek:
Ist das so ? Hat Nikon diese Möglichkeit ganz genommen ? Oder gibt's da einen Trick ? Wer weiß was !?

Gruß

Wolfgang

P.S.: Tolle Bildqualität für die doch spartanische Macro-Ausrüstung !!!
 
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wenn du mal was richtig nahes haben willst pack mal einen balgen oder Zwischenringe vor einen Konverter und dann ein 50mm mit Umkehrring an das ende

also

cam > Konverter > Zwischenringe ca. 100mm > Umkehrring > 50mm

dann kannst du denn Farbauftrag auf einem Geldschein von der Seite fotografieren

habe leider nur analoge beispiele nicht eingescannt
 
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In der guten alten Zeit, als natürlich alles viel besser war, da gab es von irgend einem Hersteller einen per Drahtauslöser bedienbaren Adapter. Mit dem Drahtauslöser wurde damals die Blende zum Fokussieren geschlossen, zur Aufnahme wurde dann der Auslöser vorher gelöst. Bei einem G-Objektiv könnte das im Prinzip auch klappen, die Aufnahme dann jedoch nur mit der kleinsten Blendenöffnung.
Ansonsten ist man für diesen Aufnahmebereich wohl auf Nicht-G-Objektive bzw. Altglas angewiesen, was keine schlechte Wahl sein muss.
 
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Das geht auch mit G-Linsen, man muss nur das kleine Hebelchen für die Blende arretieren - allerdings muss man da etwas schmerzfrei sein, das geht zB mit Klebeband...
Aber Altglas kriegt man ja zT auch sehr günstig und da ist solche Bastelei nicht nötig.
 
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Nich schlagen... aber geht das nur mit FX-Bodys?:nixweiss: :hammer: :stampf:

Ein Punkt, über den ich für mich zur Zeit nachgrüble - geht man vom DX aus, geht das Markstück in 1:1 ja gar nicht mehr auf den Sensor. Trotzdem wäre beim Vergleich DX zu FX (nimmt man D700 bzw. D300) von der Auflösung fast kein Unterschied. Da wäre jetzt die Frage, ob der Abbildungsmaßstab des Objektivs bei Digitalfotografie als Richtlatte, was Makro ist, noch taugt.
 
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Zitat:
Zitat von knurri Beitrag anzeigen
P.S.: Tolle Bildqualität für die doch spartanische Macro-Ausrüstung !!!

eben darum ging es mir. einfach und leicht nachzumachen.

Das macht auf jeden Fall Lust auf "basteln"! :sabber:
 
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nachschlag:

  1. fx-dslr :D
  2. tc-17 eII
  3. balgen, komplett ausgezogen (14 cm)
  4. rodagon apo vergrößerungsobjektiv 50 mm
= 4,5:1 (wobei der abstand auf wenige millimeter schrumpft und die beleuchtung problematisch wird, vom scharfstellen mal abgesehen)

picture.php


picture.php


8mm formatfüllend​

fazit: die balgenlösung ist für mich zu umständlich, zu groß, nicht immer dabei. daher mache ich dann lieber eine ausschnittvergrößerung.
 
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Ein Punkt, über den ich für mich zur Zeit nachgrüble - geht man vom DX aus, geht das Markstück in 1:1 ja gar nicht mehr auf den Sensor. Trotzdem wäre beim Vergleich DX zu FX (nimmt man D700 bzw. D300) von der Auflösung fast kein Unterschied. Da wäre jetzt die Frage, ob der Abbildungsmaßstab des Objektivs bei Digitalfotografie als Richtlatte, was Makro ist, noch taugt.
Hatten wir das Problem des Abbildungsmaßstabes nicht schon ca. 25736 mal?
Bitte, bitte, bitte:
Trennt endlich Abbildungsmaßstab und Bildgröße. Das sind zwei gänzlich verschiedene Dinge.
Ein Objektiv hat keinen Abbildungsmaßstab. Ein Sensor hat keinen Abbildungsmaßstab. Die Auflösung ist unabhängig vom Abbildungsmaßstab.
Natürlich passt ein 1DM-Stück bei 1:1 nicht mehr auf den Sensor der DX-Kamera. Auf den der FX-Kamera natürlich. Das ist aber keine Frage des Abbildungsmaßstabes sondern der zur Verfügung stehenden Sensorfläche. Würde man mit einer 9x12 Fachkamera das Geldstück 1:1 abbilden, dann wäre es geradezu "verloren" auf dem Bild. Und dennoch bliebe es weiterhin 1:1 .
1:1 hat nichts mit formatfüllend zu tun. Überhaupt nichts. Gar nichts. Gänzlich nicht und noch viel weniger.

Das musste ich mal loswerden.

Wolfilein
 
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Hi,

Da wäre jetzt die Frage, ob der Abbildungsmaßstab des Objektivs bei Digitalfotografie als Richtlatte, was Makro ist, noch taugt.
sobald ein physikalischer Zusammenhang mehr als 2 Parameter hat, steigen mental 50% aller Nichtphysiker aus. Das kann man an unzähligen Threads hier im Forum nachvollziehen in denen gerne mal 200 Postings lang über völlig unterschiedliche Dinge gestritten wird. Ab 5 Parameter wird es dann auch für den Physiker schwierig und es bedarf einer gewissen Disziplin bei der Modellbildung.

Der "Abbildungsmaßstab" ist seit der Erfindung der Makrofotografie bis zum heutigen Tag in zweierlei Hinsicht eine sehr probate physikalische Größe, weil sich (a) jedermann/frau sich darunter etwas vorstellen kann und (b) sich der Abbildungsmaßstab genau an der Nahtstelle zwischen Bildentstehung und Bildpräsentation befindet und so eine Schnittstelle spezifiziert, die genau zu den von Dir genannten Missverständnissen führt, wenn man die Schnittstelle ignoriert.

Ciao
HaPe
 
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Vielleicht geht´s ja auch ein wenig schlanker?

Ich definiere Abbildungsmaßstab mal frei als Größe der Abbildung (meinethalben zum Zeitpunkt der Präsentation) eines Gegenstands im Vergleich mit der tatsächlichen Größe desselben. Daraus folgt, daß das Objektiv zwar mit dem Abbildungsmaßstab zu tun hat, aber es kommen noch weitere Parameter dazu. Richtig?

Gruß
Armin
 
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Vielleicht geht´s ja auch ein wenig schlanker?

Ich definiere Abbildungsmaßstab mal frei als Größe der Abbildung (meinethalben zum Zeitpunkt der Präsentation) eines Gegenstands im Vergleich mit der tatsächlichen Größe desselben. Daraus folgt, daß das Objektiv zwar mit dem Abbildungsmaßstab zu tun hat, aber es kommen noch weitere Parameter dazu. Richtig?

Gruß
Armin

Der Abbildungsmaßstab ist an sich ein wohl definierter Begriff. Schwierig wird es dann, wenn unterschiedliche Menschen ein und denselben Begriff inhaltlich unterschiedlich belegen. Dann kann es zu Konfusionen kommen. Das gibt es in vielen anderen Bereichen auch.

Abbildung zum Zeitpunkt der Präsentation:
Wenn ich ein Objekt im Maßstab 0,5:1 auf einem Sensor abbilde, dann habe ich bezüglich dieser Abbildung den Maßstab 0,5:1 . Wenn ich dann dieses Sensorbild per Beamer 100fach vergrößert abbilde (Abbildungsmaßstab 100:1), dann ist das Objekt insgesamt im Maßstab 50:1 abgebildet.
Wenn ich also ganz genau angebe, worauf sich meine Maßstabsangabe bezieht, dann gibt es keine Konfusion.

Wolfilein
 
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