Lohnt sich Mittelformat?

Das Video ist leider furchtbar. Diese KI-Synchronisierung ist ja noch um Klassen schlimmer als das schon KI-mäßig wirkende Bildmaterial.

Da ich einen technischen Background habe, der mir auch in der Fototechnik hilft, betrachte ich die Dinge sehr, sehr differenziert. Ein paar Dinge, die mir bei den Beispielbildern aufgefallen sind, halte ich für gefährlichen Nonsens. Bei 4:51 werden zwei Bilder gegenübergestellt, bei denen die Dame aus der Hasselblad tatsächlich besser aussieht. Bei Canon hat sie ein Hepatitis-Problem. Oder der Weißabgleich war Mist. Oder die Nachbearbeitung, die solche Dinge problemlos wieder geradebiegen kann. Die Schärfe ist anders, bei der Hassi tatsächlich angenehm. Allerdings kann das ne Panne beim Fotografieren sein, denn das betrifft kaum die allgemeine Schärfe, sondern den Fokus bei der Lippenpartie. Allerdings wurde mit einem 1,2/85 auf der Canon anderes gearbeitet als bei der Hassi mit 90mm. Also Äpfel mit Birnen verglichen. Ach ja: Einmal ist ein böser Lichtreflex auf der Nase, einmal ist die Nase im Schatten. Sehr vergleichbar!

Hinsichtlich des Sensors gelten die physikalischen Regeln: Bei gleichem Entwicklungsstand und selber Pixeldichte kann es keinen Unterschied geben. Dem Pixel ist es egal, ob 50 Millionen davon ins Vollformat oder 100 Millionen in den Hassi-Sensor gestempelt werden. Bei gleicher Auflösung in doppelter Größe sieht es schon anders aus, und anderer Technologie auch. Klar ergeben sich praktisch Unterschiede. Auch das von Bilderbücher beschriebene Dynamikverhalten passt durchaus zu den Specs. Wobei meine Z7 II ziemlich nahe an den 15 Blenden der Hasselblad ist.

Bei den Objektiven ist es schwierig zu beurteilen. Alle aktuellen Mittelformat-Anbieter haben per se einen verdammt hohen Qualitätsstand. Kann sein, dass das eine oder andere wirklich nochmal besser ist, als eine entsprechende Kleinbildlinse. Überhaupt glaube ich schon, dass sich in der Summe aller Parameter bzw. im Ergebnis unter entsprechenden Bedingungen ein Qualitätsvorteil für Mittelformat ergeben kann.

Allerdings sind ein paar Mittelformat-Vorteile passé, da aktuelle MF weit von 6x6 entfernt sind. Allerdings sind sie im Gegenzug auch deutlich bezahlbarer im Unterhalt. In vielen Fällen bedeuten sie aber ein paralleles Kamerasystem, was die Kosten schon hochtreibt.
 
Kommentar
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Hinsichtlich des Sensors gelten die physikalischen Regeln: Bei gleichem Entwicklungsstand und selber Pixeldichte kann es keinen Unterschied geben. Dem Pixel ist es egal, ob 50 Millionen davon ins Vollformat oder 100 Millionen in den Hassi-Sensor gestempelt werden. Bei gleicher Auflösung in doppelter Größe sieht es schon anders aus,
Dann wären Bilder der D500 quasi identisch zu denen der Z7ii, aber die der D500 müssen linear um den Faktor 1,5 stärker vergrößert werden, um die gleiche Ausgabegröße zu erreichen, bei identischer Pixeldichte. Bei 20x30 cm wird kein Unterschied sichtbar sein, bei 200x300 vm vermutlich schon. Das lässt sich auch auf KB/MF übertragen.
 
bikehomero
bikehomero kommentierte
Die D500 hat 5568 x 3712 Pixel, die Z7 8256 × 5504 Pixel. Sofern die Pixel gleich groß sind hast du im Bereich der D500 (also gecroptes z7 Bild) die gleiche Pixeldichte. Du hast natürlich recht, wenn beide Fotos die volle Sensorauflösung darstellen sollen, dann muss das APSC Foto 1,5fach vergrößert werden. Ich meinte aber dass im inneren APSC Bereich die Qualität identisch sein muss sofern man das Z7 Foto beschneidet.

Im Macrobereich hast du also mit einer "nur" 21MP APSC Kamera die bessere Auflösung als bei einer vergleichbaren KB z.B. Z6, weil deine höhere Pixeldichte besser auflösen kann. Hinzu kommt die (in diesem Fall) bessere Schärfentiefe aufgrund des Crops.
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Warum sollte "höhere Pixeldichte" besser auflösen können? Erklär mal technisch. Die Z6 mit ihren 24 MPix produziert zunächst mal mehr Bildpunkte des Motivfelds als die APS-C-Kamera mit 21 MPix - nicht wirklich signifikant mehr, aber zudem noch auf größerer Fläche mit resultierender besserer SNR.

Die größere Schärfentiefe liegt ja nur vor, wenn ich an der APS-C eine 1,5x kürzere Brennweite einsetze und näher ans Objekt rücke, um den gleichen Abbildungsmaßstab wie vorher zu haben. Das ist aber nicht bei allen Makro-Sujets von Vorteil, aufgrund von Schatten, Spiegelungen, Aufschrecken, usw.
 
bikehomero
bikehomero kommentierte
je mehr Punkte pro cm² desto besser die Auflösung.
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Ähm, nee, ganz sicher nicht beim Sensor. Da verwechselst Du jetzt was mit den dpi (dots per inch) beim Druck. Beim Sensor sind die hohe Gesamtzahl der Pixel und ein möglichst großer Signal-Rausch-Abstand förderlich für die Auflösung der Gegenstandsinformation.
 
bikehomero
bikehomero kommentierte
Irgendwie geht mir das nicht in den Kopf, sorry. Würde es aber gerne verstehen.

Irgendwoher müssen die Bildpunkte ja herkommen und in meiner Vorstellung kommen sie von den Pixeln. Wenn nun das Bild der Z6 auf das Bild der D500 gecropt wird (also nur der APSC Bereich der Z6 verwendet wird), hat dieses Bild doch weniger Bildpunkte. Warum sollte es dann besser auflösen? Die größere Gesamtzahl an Pixel, 24 zu 21MP gibt es ja beim gecroppten Bild nicht. Es wären bei der Z6 nur noch 4032x2683 Pixel auf dieser Fläche vorhanden. Das sind weniger als die 5568x3712 Pixel der D500 auf der gleichen Sensorfläche. Also müssten Details unter diesen Bedingungen und nur in diesem Bereich mit der D500 besser abgebildet werden können.
 
Mir hat es was gebracht - allerdings sind die Anwendungsfälle in denen man das "sieht" sehr beschränkt.
Hier im Web eh kaum, einen richtig großen Print habe ich von der GFX noch nicht gemacht. Wie gut Bilder im Web ausschauen hat eher was mit Kenntnis der Limitierungen bei Bildschirmausgabe zu tun – ein tolles Bild ist da schnell durch einen unpassenden Farbraumwechsel oder eine verhunzte Schärfung ruiniert.

Die Änderungen/Vorteile sind für mich im Editing deutlich spürbar.
Wenn ich bei einem der Mittelformat Bilder zum Beispiel an den Reglern "Dynamik" - "LIchter" - "Weiß" oder "Schwarz" ziehe, dann sind die Änderungen im Bild subtiler, und bei einigermaßen korrekt belichteten Bildern reißt selbst bei Extremstellungen wirklich seltener was aus. Das bedeutet für mich, dass ich "mehr und besser Kontrollierbaren Spielraum" beim Entwickeln habe, und der ist nicht nur auf die Anzahl der Pixel beschränkt.

Ein Beispiel zu zeigen ist schwierig, da ähnlich wie bei HIFI so viele Variablen in etwas hineinspielen, dass es dabei nie einen Konsens geben kann.
Meine 50S II bleibt auflösungstechnisch ja selbst hinter einer Q3 zum Beispiel zurück – und von der habe ich noch keine RAWs bearbeitet, kann daher nicht sagen ob deren Sensor auch diese gefühlte "Reserve" überall bietet.

Für mich sind außerdem die Ergebnisse besser, welche direkt als JPG aus der Kamera kommen. Ich verwende regelmäßig inzwischen JPGs weiter mit nur minimalen Anpassungen, weil da einfach schon alles passt. Das war bislang mit keiner meiner anderen Kameras so.

Ich habe vor dem Kauf sehr viele RAWs und JPGs von den 100er und 50er Modellen "durchgekaut" – und es war auch sehr oft die Kitlinse dabei – meine letztliche Entscheidung war dann gegen diese, aber nicht weil sie schlecht gewesen wäre, sondern weil ich schon geplant hatte im weitwinkligeren Bereich ohnehin anders zu fahren, daher ist es die 45-100 geworden, und wenn alles passt sind die Ergebnisse für meine Art zu fotografieren echt spektakulär. Erst recht wenn man den Sensor zum Shiften oder Stacken verwendet.

Bei der aktuellen 100RF bin ich bislang recht enttäuscht was ich an Beispielen gesehen habe, da war kaum ein "Boah-Knaller" dabei - im Fuji X Forum kann man da sehr viel Material sichten. Kann aber auch sein, dass da viele den wirklichen Kniff noch nicht raus haben, die Cam ist ja noch nicht so lange am Markt. Sobald man Richtung 100 MP geht muss man auch bereit sein seine Rechenpower evtl. nochmal grundlegend upzudaten, jedenfalls wenn die Einstellungen möglichst "fluid" sichtbar werden sollen. Mit einem geshifteten Bild einer 100er ist man Pixelmäßig an der Grenze angekommen was in LR verarbeitbar ist – noch einmal Super Resolution drüber rechnen ist dann nicht mehr. Dann muss man auf andere Tools/Software zurückgreifen. Allerdings sind auch beim Editing nach meiner Erfahrung die Präferenzen was "flüssig" ist und wann es "nervt" sehr weit in die subjektiven Wahrnehmungs-Korridore gestreut.
:D
 
2 Kommentare
C
Christian B. kommentierte
@MOS2000 Schau Dir bei Flickr mal die Bilder von @Roland L. im Panorama Format an. Die sind sehr eindrucksvoll.
 
MOS2000
MOS2000 kommentierte
Da musst Du mal einen Link schicken...ich glaube ich habe ihn gefunden, aber ich bin nicht sicher.
Schau gerne auch zum Vergleich nochmal diese Kamera-Sammel-Suchen an

GFX50R
GFX100RF (die scheint noch keine dezidierte Seite in Flickr zu haben)

Achtung: subjektive Meinung:
Ich finde fast durchweg, dass die Bilder der alten 50R mehr "wow" bieten, und die ist schon echt stone-old.
Vergleich ist natürlich wieder schwierig, da die 50R ein Bajonett hat und man allerhand ausgeflipptes Glas da dran adaptieren kann.
Aber dafür, dass die 100RF brandneu ist und doppelte Auflösung bietet sehe ich (für mich) vergleichsweise wenige Highlights.

Ich vermute aber, dass man noch wesentlich mehr aus dem Sensor quetschen kann - und das Jammern ist hier natürlich auf aller höchstem Niveau. Ebenso ist nicht auszuschließen, dass eine andere Käuferschicht im Moment noch mit der 100RF unterwegs ist, die in der Bea weniger ausprobiert. Wenn die Käufer damit zufrieden sind haben sie alles richtig gemacht, und ich will auch den fotografischen Wert explizit nicht herabsetzen, wir werden von der RF noch so einiges zu sehen bekommen.
 
Zum Video:
Gruselige Roboterübersetzung.
Fazit: an seinem heimischen Grußbildschirm erfreut er sich an den Unterschieden. Instagram und Kunden sehen keinen Unterschied.
Ich sehe am iPad-Video auch keinen hervospringenden Unterschied. (Die Bildvergleiche waren aber auch oft nicht Vergleich-Geeignet.)

Lohnt sich Mittelformat?
- Professionell: einfach in Euro und Cent messen das ist die Antwort
- Hobbytechnisch: wenn es den Spass bringt, warum nicht.

Für mich niemals eine Option, niemals würde ich mich mit so einem Poser-Kit abschleppen und belächeln lassen.
 
MOS2000
MOS2000 kommentierte
... Für mich niemals eine Option, niemals würde ich mich mit so einem Poser-Kit abschleppen und belächeln lassen.
Was meinst Du? Eine Fuji GFX sieht im Prinzip genau wie jede etwas größere Cam aus.
Du hattest doch nicht mal Skrupel mit so einer Multiple-Body-Gurtweste rumzulaufen (oder zumindest mit dem Gedanken zu spielen) – damit würde ich mich niemals blicken lassen.
:D

Jedem Tierchen sein Pläsierchen!
 
H
HeNoNi kommentierte
Zum Thema schleppen...Vergleich.jpeg
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Die GFX 100 ii ist zudem noch 30 g leichter als die Z8, aber die Objektive überkompensieren das vermutlich. Man darf echt nicht vergessen, wie klotzig die "großen" Nikons sind, egal ob D850 und D6 oder Z8 und Z9. Mit der Kompaktheit einer FA/F3 hat das nix mehr zu tun.
 
pixelschubser2006
pixelschubser2006 kommentierte
Zum Größenvergleich fehlt nur noch der hyperaktive Plüschhase, der früher die Duracell im Hintern stecken hatte.
 
volkerm
volkerm kommentierte
Dank für das Vergleichsbild, das macht auch die recht marginalen Unterschiede im Sensorformat deutlich. 30% mehr Bilddiagonale, viel ist das ja nicht.
 
.
@VisualPursuit

Lieber Michael,
spielt eigentlich das Großformat (Sinar etc.) heutzutage noch eine Rolle?
Das hatte ja immer wg. Tilt und Shift seine eigene Bedeutung …

.
 
3 Kommentare
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte
Ja, es gibt durchaus noch ein paar Architektur und Produktfotospezialisten die Kameras auf optischer Bank einsetzen.
Der hier zum Beispiel: https://www.hirsch-photography.com/

Wenn Du genau hinsiehst, findest Du in den BTS-Bildern mal ein altes MF-Rückteil, mal eine adaptierte Nikon am Rückteil.
Es geht nicht um das Format, sondern um die Verstellbarkeiten.

Der Hirsch ist einer der wenigen Leute die richtig gut mit Licht umgehen können.
Wr haben schon mehrfach zusammengearbeitet.
 
pixelschubser2006
pixelschubser2006 kommentierte
Die Bilder auf der Website sind stark und superaufwändig... nur Architektur hab ich nicht entdecken können.
 
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte
Dafür hat er eine eigene Website. URL weiss ich nicht aus dem Kopf.
 
Für mich niemals eine Option, niemals würde ich mich mit so einem Poser-Kit abschleppen und belächeln lassen.
Belächelt wirst Du nur, wenn man sieht, daß Du damit nicht umgehen kannst... :unsure:
 
2 Kommentare
Wuxi
Wuxi kommentierte
Täusch‘ Dich da nicht. Ob Du damit umgehen kannst kann keiner beurteilen. Es sollte halt so aussehen als ob. So wichtig wie ein Gschäftlhuber muss man aussehen, hin und her rennen und Anweisungen geben.

Ich lache hier am Esstisch gerade Tränen bei der Vorstellung.
 
ni27fo
ni27fo kommentierte
na na na, Du sitzt mit (Taschen-)Computer am Esstisch? Hoffentlich nicht beim Essen, das wäre ja unhöflich ;)
 
Das Video ist leider furchtbar. Diese KI-Synchronisierung ist ja noch um Klassen schlimmer als das schon KI-mäßig wirkende Bildmaterial.
Diese KI-Übersetzung erzeugt leider neuerdings Youtube, wenn der Anbieter des Videos das möchte.

Du kannst in den Youtube-Optionen auf den "richtigen" Ton in Originalsprache umstellen:
youtube_sprache.png
 
3 Kommentare
Wuxi
Wuxi kommentierte
So einen Dreck müssen wir uns im Rahmen unserer Pflicht-Schulungen stundenlang anhören. Gesprochen von hübschen jungen Leuten die ebenfalls die KI geschaffen hat. Wenigstens war hier der Protagonist vermutlich ein echter Mensch. (?)
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Klar, Ortiz ist ein richtiger Mensch und ein guter Fotograf und seine Stimme ist angenehm und recht leicht verständlich.
 
pixelschubser2006
pixelschubser2006 kommentierte
Ich habe ja nichts gegen KI-Stimmen, aber das geht heute wohl auch um Längen besser.
 
So teuer sind die Objektive im MF auch nicht. Das GF 55/1.7 und 110/2 kosten bei uns 2200 bzw 2400. Das Nikon Z 35/1.2 liegt bei 2700, das von der Lichtstärke eher vergleichbare 35/1.4 kann in der BQ überhaupt nicht mithalten. Das Sony 35/1.4 GM ist besser als das Nikon Z 35/1.4, kostet aber auch schon wieder 1300. Entzieht sich meiner Kenntnis, ob es wirklich ganz mit dem Fuji GF 55mm mithält.

Jedenfalls käme ich bei einer 100 MP Fuji wohl mit Objektiven für total 5500 CHF gut zurecht. Und da hab ich nichtmal lichtschwache genommen. Laowa 19/2.8 Zero D und dann eben das 55mm und das 110mm. Mit den 100 MP geht der Sprung von Faktor 3 von 19 auf auf 55mm ganz OK, selbst bei 2x croppen hat man noch immer APSc Fläche und 25 MP. Mit engerer Abstufung der Linsen würde ich auch keine 100 MP Fuji nehmen sondern die 50 MP. reicht dann locker.

So viel günstiger ist das mit KB auch nicht, wenn man berücksichtigt, dass die MP Zahlen was kleiner sind und man daher für die gleiche Abdeckung wohl eher 4 lichtstarke, sehr gute OFB braucht.
 
peterkdos
peterkdos kommentierte
1bildermacher1
1bildermacher1 kommentierte
Bei den Preisen muss man eines noch berücksichtigen, ein bis zweimal im Jahr gibt es mindestens 10% oder eine Kamera mit einem Objektiv mit 30% Einschlag. Dies auf die Strassenpreise und nicht auf die Listenpreise.
Für mein 100-200habe ich 1450 CHF und das 20-35 2050 CHF bezahlt.
Gruss an alle Wolfgang
 
P
pulsedriver kommentierte
Also gleich wie bei Canon. Da kaufe ich in der Regel auch, wenn Aktion und Chashback o.ä. zusammenfallen.
 
C
Christian B. kommentierte
Und wie bei Nikon. Die Nikon Sommeraktion ist gerade ausgelaufen.
 
P
pulsedriver kommentierte
Ist mir bei Nikon noch nie gelungen. Irgendwie macht mein Händler da nie eine Aktion oder einen Sale, während grade Cashback oder wie es bei Nikon üblicher ist Sofortrabatte laufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei der heutigen Hersteller übergreifenden Qualität des KB-Format nüchtern betrachtet nein, aber darum wird es den Käufern einer Mittelformatkamera eh nicht gehen. Damit wäre die Frage beantwortet.
 
Kommentar
Das Alleinstellungsmerkmal für die GFX im Consumersegment ist doch kein Qualitätsmerkmal. Die Preise sind es auch nicht.
Für Enthusiasten ist APC-C doch so etwas wie eine Niesche neben MFT. Da gibt es zwar viele Freunde, die das leichte Equipment lieben, aber klassisch ist doch KB das Maß aller Dinge.
Und wo und mit was wollte sich Fujifilm mit einer KB-Lösung denn positionieren, im Vergleich mit Canon, Sony oder Nikon? Mit Filmsimulationen?
 
1 Kommentar
pixelschubser2006
pixelschubser2006 kommentierte
Ich sehe KB als den Sweet Spot. Es ist in der Summe aller Eigenschaften das mit Abstand beste System, was sowohl (relativ) preiswert und kompakt, als auch Highendig sein kann. Die Nische, wo Mittelformat seine Stärken ausleben kann, ist verdammt klein geworden. Dazu muss ich mich selbst zitieren: "Solange mancher Art Director CYMK für den größten Hit der Village People hält, ist echte Qualität eine Illusion". Gerade mit dem Technologiewechsel zu Spiegellos hat sich das nochmal verstärkt. Es ist Wahnsinn, was in den Vollformat-Systemen an Leistung drinsteckt.
Übrigens würde ich Fuji mit einem Kleinbild-System durchaus gewisse Marktchancen einräumen. Dass die an APS festhalten, ist vermutlich eher eine Frage von Dogma. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass mancher Fuji geil findet, aber keinen Bock auf APS hat. Ob sich das wirtschaftlich betreiben ließe, ist allerdings auch fraglich.
 
Habe gerade mal nachgeschaut...

Selbst würde ich wohl zur GFX 100 II mit den beiden Objektiven 80/1.7 und dem Zoom 32-64/4 greifen, so ein Set ist für unter 15K€ zu bekommen, also die Kohle kann man auch für eine Z mit zwei Objektiven ausgeben, oder eine A1II mit zwei hochwertigen Objektiven, wie das 50-150/2.

Da ich aber nicht die passenden Motive für MF habe und eine A1II auch nicht brauche, werden auch bei mir die 15K€ auf dem Konto bleiben
Ich habe heute kein grosses Vertrauen in die Bankenwelt mehr......
 
1 Kommentar
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Ihr Schweizer habt zu den Banken einige interessante Alternativen, ich denke da z.B. an die BB Wertmetall und Silbergranulat...
 
Bei der heutigen Hersteller übergreifenden Qualität des KB-Format nüchtern betrachtet nein, aber darum wird es den Käufern einer Mittelformatkamera eh nicht gehen. Damit wäre die Frage beantwortet.

Nüchtern betrachtet sollten sich (fast) alle, die hier mitreden, eine abgerockte Z6 mit dem Viltrox 50/2 zulegen... und die ersparten 14.300 Euro an Brot für die Welt spenden.

Aber nüchtern ist's schon ein bisschen langweilig. Und ich möchte so eine neue Hasselblad (für sonntags).
 
Sans Ear
Sans Ear kommentierte
Mit der Kurbel ließe sich vielleicht der Akku aufladen, wenn man mal Zeit hat.
 
pixelschubser2006
pixelschubser2006 kommentierte
In der Wiederholung hatte ich es richtig geschrieben. Beim ersten Mal hat mir die Rechtschreibkorrektur wohl dazwischengehauen. Aber Spaß beiseite: Die Z6 ist in einigen Punkten echt nervig, aber im "Kerngeschäft", der Bildqualität immer noch 1A. Also wirklich 1A, wenn AF und höchste Auflösung keine Priorität haben. Im Gegenzug ist der Gebrauchtwert derart gering, dass das krasse Missverhältnis zwischen Nutzwert und Erlös irgendwann einer Modernisierung meiner Ausrüstung im Weg steht.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte

Ja, wer mit den Defiziten der Z6 leben kann und jetzt eine Gebrauchte kauft, bekommt sehr viel Kamera fürs Geld. - Für den Erstkäufer bedeutet das allerdings einen ziemlich großen Wertverlust. - Ich habe meine noch schnell abgestoßen und habe noch deutlich über 1000€ bekommen können.
 
Sans Ear
Sans Ear kommentierte
[...]in einigen Punkten echt nervig, aber im "Kerngeschäft", der Bildqualität immer noch 1A. Also wirklich 1A, wenn AF und höchste Auflösung keine Priorität haben.

Exakt. Und das beschreibt auch genau so gut die D600. :)
 
kommentierte

Haben die jetzt keine mehr?
(Pardon - Scherz)
 
Lohnen tuts sich nicht, ABER nehmen wir mal ne analoge Hassi 503 mit 60, 100 und 180mm Zeiss
das ist wie gutes Vinyl auf dem Thorens Plattenteller...
einfach schööön Zeiss 4-180 chrome.jpg:dafuer:
 
3 Kommentare
MOS2000
MOS2000 kommentierte
... das ist wie gutes Vinyl auf dem Thorens Plattenteller...
Du meinst mit dem Originalnetzteil brummt es immer, der Riemen weitet sich und muss regelmäßig getauscht werden, die Subchassis-Federn werden mit den Jahren zu weich und das Acryl der Abdeckung platzt gerne mal auf? Dazu ist es für die leichten Arme zunehmend schwer passende Abnehmer zu finden?
Ja, so sehe ich das auch mit dem alten Analog-Equipment...
Suche übrigens gerade für einen TP16MKIII (glaube ich - der 10''er) auf einem Thorens 520 -den- passenden Abnehmer und kann mich nicht entscheiden...
:D ;)

Bitte keine Tipps!
 
Lydian
Lydian kommentierte
Auf den TD520 gehört ein SME 3012 .... :biggrin:
 
MOS2000
MOS2000 kommentierte
Ja, aber dafür müsste er diverse Umbauten bekommen und er soll so original und unangetastet bleiben wie er ist.
Wir vertiefen das jetzt hier aber nicht - Ist doch zu sehr OT.
:D
 
Die Frage des Threads kann man subjektiv und objektiv angehen ;)
Die ist ziemlich objektiv.

Schritt 1: definiere Lohn (Geld, Bildqualität, Erfahrung, Spaß, ...)
Schritt 2: betrachte, ob Du nach Nutzung des Mittelformats mehr davon hast, als vorher.

[ Ja ] Lohnt sich.
[Nein] Lohnt sich nicht.

Im Gegensatz zu einem Unternehmer/Profi ist für uns Konsumenten/Amateure Geld kein Kriterium (nein, wir investieren nichts, wir konsumieren).
Mittelformat lohnt sich also, wenn ich hinterher mehr Bildqualität, Erfahrung, Spaß, ... habe als vorher.

Wobei es ein digitales Mittelformat ja noch nicht wirklich gibt. Die handelsüblichen Sensoren (44 x 33 mm) haben ja gerade mal die Hälfte des aller kleinsten Mittelformats (60 x 45 mm) erreicht - sozusagen Mittelformat DX.
Das ist nicht ganz doppeltes KB, aber noch weit weg vom 6cm-Film. Da ist bei der Beurteilung der Bilder wohl mehr Voodoo im Spiel als tatsächliche Unterschiede, jemand führte hier ja das HiFi-Beispiel an.
 
2 Kommentare
Wuxi
Wuxi kommentierte
Mittelformat-DX :LOL:
 
peterkdos
peterkdos kommentierte
Na ja, Phase One inkl. DigiBacks vergessen, Ist an 4,5x6 nahe dran.
 
. . . Dazu muss ich mich selbst zitieren: "Solange mancher Art Director CYMK für den größten Hit der Village People hält, ist echte Qualität eine Illusion". G . . .
:ROFLMAO:
Schade, wirklich schade, daß ich diesen Satz noch nicht kannte als ich noch als Digitaldrucker gearbeitet habe.
Wobei - welcher dieser meist jungen Art Directoren kennt schon die Village People?
 
1 Kommentar
BernhardJ
BernhardJ kommentierte
Vor allem WTF ist CYMK? :lachen:
 
Nüchtern betrachtet sollten sich (fast) alle, die hier mitreden, eine abgerockte Z6 mit dem Viltrox 50/2 zulegen... und die ersparten 14.300 Euro an Brot für die Welt spenden.

Aber nüchtern ist's schon ein bisschen langweilig. Und ich möchte so eine neue Hasselblad (für sonntags).

Ich hatte ja mal die 645Z mit dem modernen CMOS 50 MP Sensor. Und parallel 'ne D810. Die D810 hatte mit dem Sigma ART 24-35 auch ein sehr gutes Objektiv. Geblieben ist im MF hingegen die 645D mit dem 40 MP CCD, der von den Daten klar unterlegen ist. Warum? Die 645Z war mit den handlichen Pentaxlinsen aus der Analogzeit in der Bildqualität schwächer. Mit den beiden neuen 28-45 und 90mm im Rahmen dessen besser, was man mit 50 vs 36 MP erwarten konnte, in 100% betrachtet waren die Details nicht feiner und ein Crop auf 36 MP mit gleich eingestellter Brennweite wie an der D810 war auch nicht besser, u.a. weil die D810 eben ISO 64 konnte. Für diese Leistung sind die beiden Pentax Linsen aber riesig und schwer und im Fall vom 28-45 noch viel lichtschwächer als das 24-35 ART, selbst wenn man den grösseren Sensor berücksichtigt. Plus dazu das schwache Bokeh vom 28-45.
Die D habe ich immer noch. Deren CCD mit Mikrolinsen, die noch nicht lückenlos sind, harmoniert eben auch wunderbar mit den alten Linsen, die auch schönes Bokeh haben und handlich sind. Und da macht es auch preslich Sinn. 28-45 und 90mm waren damals gebraucht je um die 2000. analoge 645 Linsen kosten eher 200 bis 500 das Stück.

Was mich an Fuji auch mal noch reizen könnte, ist was ganz anderes als ein ganzes System. Alter, günstiger GFX Body. Also nichts 100 MP oder 16 Bit, der muss unter 1500 liegen. Und dann das kleine 35/2.8 PC von Nikon dran. Entspricht ca. 5mm Shift diagonal. So weit geshiftet bildet es an der Z7 noch gut ab. Auch offen. Das Objektiv ist klein, hat super Haptik und eben f/2.8. Gibt ca. 28/2.0 @KB.
 
1 Kommentar
P
pulsedriver kommentierte
Man könnte natürlich auch ans 28/3.5 PC denken. Und das vorzugsweise mit 'ner 100 MP. Gibt schon ganz schön WW und trotzdem bleiben selbst bei Crop auf 50mm@KB doch noch genug Bildinformationen übrig. Wäre ganz nett in der Stadt.
 
Dank für das Vergleichsbild, das macht auch die recht marginalen Unterschiede im Sensorformat deutlich. 30% mehr Bilddiagonale, viel ist das ja nicht.
Was ist für dich ein marginaler Unterschied? Sensorgrösse 24x36 zu 33x44 oder 864 zu 1452 sind rund 70% mehr Fläche, da kann man nur noch den Kopf schütteln. Ich stelle mir gerade vor, dein Chef bietet dir 70% mehr Lohn von 4000 auf 6800 und dann sagst du ihm, das ist aber nur ein maginaler Unterschied. Gruss Wolfgang
 
4 Kommentare
P
pulsedriver kommentierte
Es ist etwa der gleiche Unterschied wie von mFT auf Nikon DX - 225 (17.3*13) vs 369 (23.5*15.7 bei einer Z50), was ca 65% sind. Von DX auf FX sind es dann ca +135%. D.h. der Unterschied von DX auf FX ist fast das doppelte wie der von FX auf 33x44mm. Wirklich massiv anders im Vergleich mit FX werden die grossen MF Sensoren, die sich in der Grösse nahe am analogen 645 orientieren.

Aus meiner Erfahrung mit der 645Z kann ich nur sagen, dass der Unterschied eben nicht so gross ist. Wo ein grösserer Unterschied liegt: Die Fuji gibt es nun schon länger mit 100 MP und mit 16 Bit. 100 MP ist ganz was anderes als 45 und bei Motiven, wo man sehr stark aufhellen muss (> 4 Blenden) oder etwas weniger stark aber gleichzeitig noch stark an Gradation usw dreht, da macht 16 Bit sicher auch einen deutlichen Unterschied. Ist aus meiner Sicht der deutlich grössere Unterschied als die 70% mehr Fläche, zumal es für KB Objektive mit viel mehr Licht gibt, die das oft mehr als kompensieren. Selbst wenn man das 55 1.7 ranzieht, das entspricht auch "nur" einem f/1.4 und ist das lichtstärkste im Angebot. von einer Auswahl an f/1.7 oder gar f/1.5 FB für GFX kann man leider nur träumen, während es für RF, Z und E doch einiges an f/1.4 und f/1.2 gibt.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Ich denke, es ist wenig zielführend hier mit relativer Größe zu argumentieren. So wie ich es verstanden habe, gibt es einige Motive/Motivsituationen, wo MF sichtbare Vorteile bringt. Wenn ich überwiegend genau diese Motive fotografiere, dann könnte MF auch "objektiv" (bei der Bildanmutung sichtbar) lohnend sein.
 
RAWky
RAWky kommentierte
Die "marginalen Unterschiede" existieren tatsächlich für den KB-Anwender im Vergeleich zur GFX. Für den Fuji-APS-C-User ist das schon ein großer Sprung, von X zur GFX. Also der Sprung von KB zu GFX ist viel geringer als der von einer X (APS-C) zu KB.
Sensorflächen in mm^2 sind GFX : KB : APC-S = 1.441 : 864 : 367 (KB -> GFX = Faktor 1.67, APS-C -> KB = Faktor 2.35, APS-C -> GFX = Faktor 3.97)
Und auch der Dynamikumfang hat im Grunde wenig direkt mit der Sensorfläche zu tun, eher mit der Pixelgröße und der FullWellKapazität und der damit verbundenden Bittiefe des A/D-Wandlers. Da sind dann die Unterschiede auch im (theoretisch möglichen) Dynamikumfang eher marginal (z.B. D850 -> GFX100).
 
W
W.W. kommentierte
Früher mit Film war Mittelformat 45*60 bis 60*90mm. Digitales Mittelformat (33x44) ist gerade mal gut die Hälfte (linear) vom kleinen Film-Mittelformat.
 
BernhardJ
BernhardJ kommentierte
Du hast Recht, kenne ich nicht. Deswegen nochmal: WTF ist CYMK und was hat das mit Drucken zu tun?
 
achim kostrzewa
achim kostrzewa kommentierte
Das CMYK-Farbmodell ist ein subtraktives Farbmodell, das die Grundlage für den Vierfarbdruck bildet. Es besteht aus den Farben Cyan, Magenta, Gelb (Yellow) und Schwarz (Key). Durch die Mischung dieser Farben werden unterschiedliche Farbtöne erzeugt...
 
kommentierte
CMYK = Cyan Magenta Yellow blacK - das sind jene Farben mit denen man bunt druckt.
Das sind die Komplementärfarben zu RGB - Rot Grün Blau
Naheres dazu siehe unter -> Farbmodelle.
Je nach Drucker gibts dann noch Light Magenta und Light Cyan dazu, damit man die Farben feiner abstufen/drucken kann.
Ausgesprochen - Zmük
Ein Bildschirm stellt die Farben in RGB dar.
Eine Kamera zeichnet RGB auf.
Ein Drucker bringt die Farben mit CMYK zu Papier oder Folie oder . . .
Ein Problem ist, daß nicht alle RGB Farben sich in CMYK umwandeln lassen.
Siehe dazu -> Farbräume
 
LouCipher
LouCipher kommentierte
Vielleicht hilft es dir, wenn man es als CMYK bezeichnet.
 
BernhardJ
BernhardJ kommentierte
Was CMYK bedeutet, habe ich schon gewusst als einige Digital-Natives wohl noch mit dem Bobbycar unterwegs waren. ;)
Nur was hat das mit irgendeinem CYMK zu tun?
 
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