Lohnt sich eine eigene Webseite?

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Sieh es pragmatisch: Wenn *Dir* die Webseite Spaß macht und sie *für Dich* einen Nutzen hat (und sei es nur, einfach Bilder mit anderen zu teilen), pfleg sie weiter. Wenn sie eher Last als Lust ist, nimm sie vom Netz - Du bist niemandem verpflichtet und verdienst nicht Dein Geld damit.

Daher denke ich darüber nach, die Aktivitäten auf meiner Webseite herunterzuschrauben oder ganz aufzugeben und mich vielleicht doch den sozialen Medien zuzuwenden und zum Beispiel bei Instagram hin und wieder meine Bilder zu posten.
Fotos auf Instagram zu posten ist eher eine fruchtlose Übung, wenn man sich nicht permanent ärgern will. Instagram diktiert 3 völlig unübliche Seitenverhältnisse, max. 1080 px Kantenlänge, und wenn man *seine* Formate zeigen will, muss man Ausgleichsbalken seitlich oder oben/unten einfügen (geht natürlich per Stapelverarbeitung während des Verkleinerungsexports ganz simpel). Dazu muss man dann verschlagworten, wenn die Bilder überhaupt gefunden werden wollen; machst Du es nicht, kannst Du auch Deine Webseite mit mehr Möglichkeiten, Freiheit nd Kontrolle weiter betreiben, das läuft aufs Gleiche hinaus. Zudem bist Du auf Social media nur "relevant" und tauchst in Suchen auf, wenn Du regelmäßig viele "Likes" einfahrenden Content veröffentlichst; die Algorithmen sind da gnadenlos und schieben massentauglich Beliebtes nach vorn.
 
Kommentar
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Danke für die vielen Stellungnahmen! Was den Nutzen einer privaten Foto-Webseite für den Leser angeht gab es erwartungsgemäß die ganze Palette der Meinungen von „überfüssig“ bis „hilfreich“. Ob sich die Arbeit für mich als Ersteller lohnt kann ich natürlich nur selbst entscheiden. Hier lautet der vielfach geäußerte Rat sinngemäß: Nur wenn’s Spaß macht weitermachen. Das ist natürlich auch das Kriterium für mich. Positive Rückmeldungen geben mir wieder etwas Motivation.
Ich habe eine Anregung von swisshead aufgegriffen und mir ein Konto bei flickr eingerichtet mit der Absicht, künftig dorthin Fotos auszulagern und auf der Webseite zu verlinken. Ich muss die Fotos ohnehin woanders hosten. Mein Provider bietet keinen FTP-Server und die Kapazität ist beschränkt. So werde ich fürs erste zweigleisig fahren und mal schauen, wie sich flickr entwickelt. Obwohl ich jetzt eine zusätzliche Plattform bedienen muss werde ich Zeit sparen weil es sehr einfach ist, die Bilder hochzuladen und auf der Webseite einzubetten.
 
2 Kommentare
soulbrother kommentierte
"Provider bietet keinen FTP-Server und die Kapazität ist beschränkt."
Dann ist es kein Provider sondern ein Saftladen...

Günstig und recht gut beim webhosting find ich z.B. netcup.com
 
Swisshead kommentierte
Gerhard, wenn du Flickr intensiver nutzen möchtest und dort auch etwas "Erfolg" haben willst, schreib mir PN. Kann dir alle Kniffs und Tricks verraten. Man muss div. Sachen beachten, wenn man Reichweite etwas steigern möchte. Kenne ich mittlerweile alles.. Grüsse Chris
 
4 Kommentare
dhm kommentierte
Alles hat seine Zeit und irgendwann entsteht ein neues Kapitel... man muss auch loslassen können

Beste Grüße
 
C
Christian B. kommentierte
Schade, aber nachvollziehbar. Und vielen Dank, dass Du hier diese Rückmeldung gibst.
 
Ralf_HH kommentierte
Deine abschließende Verlinkung auf "Netzwerk Fotografie" führt allerdings zu "flickr"
 
Repro kommentierte
Danke für den Hinweis! Ich habe es korrigiert-
 
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