Lohnt sich eine eigene Webseite?

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Repro

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Seit 13 Jahren betreibe ich eine Webseite ganz ohne kommerzielle Interessen. Es handelt sich dabei um einen Fotoblog in dem ich über alle im weitesten Sinne fotografischen Themen berichte, die mich gerade beschäftigen. Ich zeige meine Bilder aus unterschiedlichen Betätigungsfeldern der Fotografie, beschreibe Aufnahme- und Bearbeitungstechniken und vieles mehr. Ich betrachte das Schreiben der Beiträge für die Webseite auch als Dokumentation für mich bei Einarbeitung oder Vertiefung in ein Themenfeld. Meine Erkenntnisse habe ich dann auch immer gerne mit anderen geteilt.

Im Moment stecke ich ein wenig in der Sinnkrise. Es hat in den letzten Jahren einige interessante Rückmeldungen und Kontakte gegeben, aber eigentlich weiß ich wenig darüber wer meine Leser sind und welchen Nutzen meine Veröffentlichungen haben. Daher denke ich darüber nach, die Aktivitäten auf meiner Webseite herunterzuschrauben oder ganz aufzugeben und mich vielleicht doch den sozialen Medien zuzuwenden und zum Beispiel bei Instagram hin und wieder meine Bilder zu posten. Die eingesparte Zeit am Rechner könnte ich dann vielleicht zum Fotografieren nutzen.

Wie seht ihr das? Wer hat eine private Foto-Webseite und kann mich neu motivieren?
 
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Wer hat eine private Foto-Webseite und kann mich neu motivieren?
Ich habe seit 2004 meine HP www.antarktis-arktis.de, da gibt es auch einen Fotoblog. Berichte dort über unsere Arbeit und das Fotografieren. Habe pro Monat >25.000 Aufrufe, je nach Neuigkeiten auch deutlich mehr.
Werde auf Reisen oder bei Vorträgen (seit Corona selten geworden) immer wieder darauf angesprochen.
Verbinde mit der HP an sich wenig Absicht, außer über Natur und Zusammenhänge, die mich interessieren, zu informieren oder zu berichten.
Motivieren kannst nur Du Dich selber, Pause machen ist doch okay...
 
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ZHR
ZHR kommentierte
Gratuliere! Sehr informative Webseite über die Antarktis.
 
Ich würde mir das ganz genau überlegen, ob Du Deine Bildrechte an die soz. Medien verschleuderst. Sie sind leider vollkommen unsozial und nutzen die Gutgläubigkeit umd Rechte um pers. Informationen zu sammeln, nichts ist hier unsonst. Der Preis ist der gläserne User.
Heute ist in unserer Gesellschaft das alles noch kein Problem, doch irgendwann wird es sich umkehren, Beispiele gibt es bereits genug und sich schlimmstenfalls ins Gegenteil verkehren.
Man kann seine Motivation (priv. Homapage) auch verschenken an Besucher, die man nicht kennt sich aber trotzdem daran erfreuen und ggf. von Deinen Erlebnissen, Erfahrung etwas mitnehmen ohne sich in das aus meiner Sicht, halt auch engebürgerte, dem "Belohnungssystem und Anerkennungsmechanismen wie Liks" etc. zu bedienen oder abzufordern.
Wenn Du einen Blog betreibst kannst Du ihn auch einfach für Komentare verwenden. Die kannst Du auch noch steuern und Trolle löschen.
Mir pers. reicht es Menschen teihaben zu lassen und meine Sicht auf die Dinge (Bilder) und ihnen mögliche Anregungen und vielleicht auch mal andere Sehweisen mitzugeben ohne das, wie auch hier ständig "Besserwisserkomentare" dazu anzuhören und zu lesen.
Leute, die nicht ein Bild einfach für sich stehen lassen können und dies einfach betrachten und Freude oder eben nicht daran haben, die brauche ich nicht.
Und ein absoluter Vorteil ist, Du unterliegst nur Deinen eigenen Maßstäben und nicht der Zensur von irgendwelchen verkappten Betreibern.

Ich mache gerade nur zur Freude für mich und gegen die Versachlichung von Betrachtungsweisen eine Anwendung über einen fotogenen Urwald, den ich viel Jahre besucht und fotografisch begleitet habe ohne Forstwirtschaftliche Betrachtung und das bemessen in Raummetern.
Dieses Stück Erde hat mir viel gegeben und nun gebe ich erlebte und geschenkte Momente einfach weiter.
Ich hoffe diese Anwendung zum Jahresende fertig zu bekommen und es macht einfach nur Freude, Erinnerungen noch einmal aufleben zu lassen.
Bei einer Ausstellung has Du ja auch nur bei der Eröffnung Rückmeldungen und ggf. im Gästebuch, falls eins ausliegt. Die Besucherstatistik spiegelt ja auch wieder, weiviele und wie die Besucher sich bei Dir tummeln.
 
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Ich betrachte das Schreiben der Beiträge für die Webseite auch als Dokumentation für mich bei Einarbeitung oder Vertiefung in ein Themenfeld. Meine Erkenntnisse habe ich dann auch immer gerne mit anderen geteilt.
Moin,
ich gehe noch sparsamer vor: Was ich an neuen Erkenntnissen gewinne, dokumentiere ich in einem Word-Dokument (meinem persönlichen Handbuch) - auf dieses Wissen kann ich ggf. immer zurückgreifen. Wer kann sich schon alles merken, was er sich im Laufe der Zeit so erarbeitet hat? Ich nicht. Mein Wissen teile ich im Forum gerne. Allerdings nur dann, wenn jemand eine Frage stellt. Dann, und nur dann. Einfach nur so etwas zu veröffentlichen in der Hoffnung, dass ich mit meinem nicht abgefragten Wissen auf Resonanz stoße, kommt für mich nicht in Frage. Ich habe mir sogar schon überlegt, meine bereits veröffentlichten Antworten in einem gesonderten Dokument zu speichern - dann muss ich nicht jedes Mal neu formulieren, was ich etwas zur Klärung eines Problems beizutragen habe...
 
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Repro
Repro kommentierte
Über einen derartigen Weg denke ich auch nach. Da häufig auf meiner eigenen Webseite nachschlage (zum Beispiel: Wie waren nochmal die Einstellungen für die Astrofotografie ?) brauche ich auf jeden Fall so etwas wie eine gute Spickzettelsammlung. Aber es muss ja nicht online sein.
 
E
Emc2 kommentierte
Ist ganz einfach - zumindes mit Word (andere diesbezügliche Software kenne ich nicht). Deckblatt, Inhaltsverzeichnis mit Seitenangabe, Deine Werke. Das Dokument wird mit einer Kopfzeile ausgestattet, in der die Seitennummerierung automatisch abläuft. Suchst Du nach einem Werk, einfach in der Suchfunktion "Suche Stichwort" oder "Suche Seite ..." aktivieren.
 
volkerm
volkerm kommentierte
Ich verstehe nicht denn Sinn, es nicht online zu stellen. Der Mehraufwand ist doch gering, und wenn man sich schon die Mühe macht es zu dokumentieren dürfen andere mMn gerne profitieren.
 
Mach weiter! Ich finde deinen grafischen Aufbau sehr geordnet und man bemerkt, du verstehst etwas vom Fach.
Dann macht das lesen Freude.
Themen gibt es genug die sich von anderen abheben und man auch zukünftig einbringen kann.
Informationen gibt es im Netz in Hülle und Fülle. Doppelt und tausendfach.
Darum sollte man ganz speziell auf sich aufmerksam machen.
 
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Ev mt dem Forum hier "verknüpen",
dann hast Du eine Diskussions- Kommunikationsbasis mit Interessierten, und kannst Dich mit ihnen besser austauschen?

Apropos Bildrechte:
Ich habe einer Tierschutzorgansation auf Anfrage mein Bild von der Wildkatze gerne kostenos zur Nutzung gegeben, mit der einzigen Bedingung: bei Veröffentlichungen muss mein Name als Fotograf dabei stehen.
Das hatten die auch alles so verwendet bzw auf Ihren Webseiten veröffentlich.
Aber dann landete ein Bericht in der "Kleinen Zeitung" (Österreich Kärnten).
Dazu war in der Online-Ausgabe alles OK, aber in der Printausgabe mit 1000en Lesern war mein Name nicht beim Bild!.
Also nicht nur die sozialen Medien kümmern sich nicht darum, sondern auch angesehene Zeitungsverlage schampen zumindest rum.
 
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zaskar
zaskar kommentierte
Kommt mir sehr bekannt vor; als es mir ähnlich widerfahren ist, habe ich nach Diskussion mit dem Redakteur eine Honorarnote geschickt und die wurde bezahlt, widerwillig aber doch.
 
WörtherseeKnipser
WörtherseeKnipser kommentierte
Ich tue mir das nicht an, geht um zu wenig
 
Wenn ich die Überschrift lese, frage ich mich intuitiv: Was heißt denn lohnen?

Pekuniär ist ja wohl nicht gemeint. Definier für dich sehr präzise "lohnen" oder das, was du genau möchtest und / oder was dir Freude macht und richte deine Aktivitäten danach aus.

Ab und zu ist eine neue und ehrliche Positionierung im Leben recht hilfreich.

Befrei dich von Dingen, die dir nichts geben. Hast du mehr Zeit für Dinge, die dir wirklich Spaß machen.
 
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Ich mag keine Verpflichtungen. Ich mag es nicht, wenn ich regelmäßig etwas tun muss.

Eine Webseite muss man pflegen und regelmäßig mit Inhalt füllen.

Ich würde so etwas nur machen, wenn ich damit Einnahmen generieren würde und diese Einnahmen auch wirklich brauchen würde.
 
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Ich kann es nur aus der Perspektive des Benutzers betrachten, da ich keine Ambitionen habe, eine Website oder einen Blog zu betreiben.

Inschta-Kram und andere angeblich soziale Medien: Wozu? Sind allesamt ziemlich unnütz und nur dazu da, mit irgendetwas anzugeben. Facebook ist das einzige, was ich benutze, und da schreibe ich mir - ganz privat natürlich - ab und zu ganz spontan mit meiner Schwester. Ich habe keinen Grund, dort irgendetwas der Welt mitzuteilen und das, was andere mitteilen, ist zu 98 Prozent egal.

Blogs: Du nennst es Website, es ist aber - leider - in weiten Teilen ein Blog. Nur ein Blog. Blogs kann ich überhaupt nicht leiden, sie sind weitgehend nutzlos, denn warum sollte ich in anderer Leuts Zettelsammlung wühlen, wenn ich irgendeine Information suche? Warum? Ich wette, Du mußt selbst ziemlich suchen, wenn Du nach längerer Zeit etwas nachlesen möchtest. Das ist aber deine Sache. Ich als Externer sehe das völlig anders und mache um Blogs einen weiten Bogen.
Edit: Entschuldigung! Deine Website ist ein Mischmasch aus Blog und Website. Man wird aber zuerst mit dem Kopf auf den Blogteil gestoßen, deswegen dachte ich zuerst, es gäbe nur diesen. - Mein Tip wäre, schmeiße den Blog weg, ordne die Blogartikel in passende Kategorien der Website ein und dann ist gut. Sich durch 13 Jahre Blog wühlen, das tut sich doch niemand an. Auch wenn Du dankenswerterweise Inhaltsverzeichnisse für die Jahre anbietest.

Website: Eine Website hingegen ist geordnet und strukturiert. Es gibt verschiedene Kategorien und Themen, in die die Beträge eingeordnet werden. Dadurch kann man alles zu jeder Zeit leicht wiederfinden und sich einen Überblick darüber verschaffen, was zu einem bestimmten Thema auf dieser Website vorhanden ist. Das macht natürlich sehr viel mehr Arbeit als eine Sammlung loser Zettel, und richtig gut nutzbar wird eine Website erst dann, wenn auf zusammenhängende Informationen durch Verweise mittels Links hingewiesen wird. - Was noch mehr Arbeit bedeutet. Aber dafür ist der Nutzwert auch für externe Benutzer gegeben.
 
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… Ich zeige meine Bilder aus unterschiedlichen Betätigungsfeldern der Fotografie, beschreibe Aufnahme- und Bearbeitungstechniken und vieles mehr. Ich betrachte das Schreiben der Beiträge für die Webseite auch als Dokumentation für mich bei Einarbeitung oder Vertiefung in ein Themenfeld. Meine Erkenntnisse habe ich dann auch immer gerne mit anderen geteilt.
Das klingt doch erstmal so, als ob Du die Website für Dich betrieben hast. Wenn Dir das keinen Spaß mehr macht, dann laß es.
Im Moment stecke ich ein wenig in der Sinnkrise. Es hat in den letzten Jahren einige interessante Rückmeldungen und Kontakte gegeben, aber eigentlich weiß ich wenig darüber wer meine Leser sind und welchen Nutzen meine Veröffentlichungen haben. Daher denke ich darüber nach, die Aktivitäten auf meiner Webseite herunterzuschrauben oder ganz aufzugeben und mich vielleicht doch den sozialen Medien zuzuwenden und zum Beispiel bei Instagram hin und wieder meine Bilder zu posten. Die eingesparte Zeit am Rechner könnte ich dann vielleicht zum Fotografieren nutzen.
Das wiederum klingt so, als ob Du die Seite doch für andere betreibst und zu wenig Feedback bekommst.

Ich würde mir das ganz genau überlegen, ob Du Deine Bildrechte an die soz. Medien verschleuderst.
(y)

Befrei dich von Dingen, die dir nichts geben. Hast du mehr Zeit für Dinge, die dir wirklich Spaß machen.
(y)
Ich mag keine Verpflichtungen.
Den Eindruck vermittelst Du regelmäßig. Ich kann bei einer privaten Website keine Verpflichtung erkennen. Eine Berpflichtung ist aus meiner Sicht auch nicht grundsätzlich schlecht.
Ich mag es nicht, wenn ich regelmäßig etwas tun muss.
Wenn man ohne Verpflichtung (s.o.) etwas freiwillig gibt, muss man das auch nicht regelmäßig tun.
Eine Webseite muss man pflegen und regelmäßig mit Inhalt füllen.
Immer dieses muss. Wenn ich eine Website für mich erstelle, muss ich gar nichts. Wenn ein Dritter dort liest ergibt sich keine zwangsweise Lieferverpflichtung.
Ich würde so etwas nur machen, wenn ich damit Einnahmen generieren würde und diese Einnahmen auch wirklich brauchen würde.
Ahhh, Du denkst wieder in Geld! Klar, wer Geld will muss liefern. Hier fließt kein Geld. Du stiefelst doch auch unentgeltlich durch die Straßen und fotografierst. Andere bauen ohne finanzielle Interessen Schlösser aus Streichhölzern. Wenn man Freude an einer eigenen Website hat, warum nicht. Das kann ein Teil des Hobbys Fotografie sein: Vom Erstellen des Fotos bis zum Teilen.
 
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HaDiDi
HaDiDi kommentierte
"Immer dieses muss. Wenn ich eine Website für mich erstelle, muss ich gar nichts."

Zunächst, die Frage nach der Webseite kann man nur, habe ich subjektiv beantwortet. Ich mag keine Verpflichtungen, ich mag kein fremdbestimmtes Leben. Ich möchte morgens aufwachen und dann entscheiden, was ich mit dem Tag tue, worauf ich Lust habe.

Warum kreiert man eine Webseite, warum macht man sie öffentlich? Wenn es nur um die Dokumentation meiner Aktivitäten für mich selbst ginge, dann könnte ich auch eine Form wählen, die man nicht im Web aufrufen kann. Wenn ich etwas öffentlich mache, dann will auch, dass andere (die ich nicht enger kenne) diese Seite anschauen. Und damit diese Leute wiederkommen, muss ich die Webseite regelmäßig mit neuen Inhalten füttern. - Ist eigentlich logisch.
 
volkerm
volkerm kommentierte
.
 
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Gerhard, hab mir jetzt gerade mal deine Homepage angesehen. Sehr interessant mit vielen spannenden Themen. Hab sie gleich mal als Lesezeichen gespeichert und werde gerne in Ruhe mal ein paar Artikel lesen. Lese gerne solche Berichte, erweitert immer den Horizont und man lernt nie aus. Aber ja, wie oben geschrieben, die Zeit der privaten Homepages ist eigentlich vorbei. Das war mal gross in Mode in den 00er Jahren. Aber die sind vorbei. Heute ist alles auf sozialen Medien. Mein Ding ist das auch nicht. Geht niemanden was an, was ich in der Freizeit so treibe und die Datensammelwut kennt schon so keine Grenzen mehr. Ja und der Aufwand für eigene Homepage oder auch Pflege von Soz. Media ist nicht zu unterschätzen. Mir für den Nutzen eindeutig zu hoch. Gibt aber die viele die davon leben, dann ist es Beruf und kein Hobby mehr.

Was ich habe ist Flickr. Ist eigentlich genau das, was ich will. Früher war es so, dass die Fotos auf einem Server waren und die habe ich, wenn es hoch kommt, einmal im Jahr angesehen, meistens auch gar nicht mehr. Flickr betreibe ich aktiv aus mehreren Gründen. Ich habe so ein eigenes Fotoalbum, das überall und jederzeit einfach verfügbar ist via Internet. Schaue ich so täglich an und Fotos vielfach. Ebenso kann ich schnell mal ein Foto jemandem schicken via Link und er kann es auch schnell im Internet anschauen. Was noch dazu kommt, habe mir vorgenommen mind. jeden Tag 3 Bilder zu veröffentlichen. Das zwingt mich, auch mal Fotos zu bearbeiten und nicht nur einfach die RAW auf den Server zu jagen und zu vergessen. So bearbeite ich viel Bilder an Regentagen oder auch im Winter. Warten immer noch ein paar Tausend auf Bearbeitung. Auch kommt dazu, dass die Fotos öffentlich sind. Zwingt mich auch zu einer gewissen fotografischen Qualität. Heisst muss mich mehr anstrengen schon bei der Aufnahme und auch bei der Bearbeitung. Das spornt an.. hätte sonst jeweils schon die Tendenz, liederlich zu werden. Heisst Qualität würde schnell sinken. Was auch dazu kommt, ich kriege ein Feedback, so wie ich es mag, einfach mit Likes. So sehe ich schnell, ob ein Foto ankommt. Auch das spornt wieder an, besser zu werden. Bei ganz guten erhalte ich noch einen Kommentar und bei weniger guten einfach nichts. Muss mich dann nicht mit Kritik rumschlagen, wie es sonst öfters noch in Foren vorkommt. Hier einfach bei Gefallen ein Like und bei Nichtgefallen einfach nichts. Ich schaue in Flickr auch viel andere Fotos an. Gibt mir immer wieder Ideen, die ich auch schon einige Male umgesetzt habe. Wirklich guter Ideenspender. Ebenso hält sich der Zeitaufwand in Grenzen. Investiere da so eine halbe Stunden pro Tag, heisst meine Bilder hochladen und andere ansehen. Das mache ich gerne. Und sollte ich mal in Ferien sein oder keine Lust haben, ich muss nicht. Kein Zwang.

Ob du dir weiterhin den Aufwand für die Seite leisten willst, ist sicher persönliche Entscheidung. Ich hätte jetzt kein Bedarf daran. Mag mal spannend zu lesen sein, aber wenn ich was wissen will, suche ich das eigentlich ganz gezielt via Google und werde da jeweils schnell fündig und nachher hat sich Thema ja erledigt. Denke vielen andere gehts auch so. Auch ist heute Zeit einfach knapp, es reicht nicht für alles.
 
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Repro
Repro kommentierte
Es freut mich, dass einiges auf meiner Seite dein Interesse findet. Ich weiss auch, dass ich einige Stammleser habe und ich glaube 60 haben sogar meinen Newsletter abonniert. Aber ich investiere auch viel Zeit. Deine Anregung, doch mal Flickr zu nutzen lass ich mir mal durch den Kopf gehen.
 
Habe vor vielen Jahren mal eine gehabt und nach einigen Monaten wieder vom Netz genommen. War mir zuviel Arbeit.
Denn nichts ist so schlimm wie die Millionen von ungepflegten Webseiten, egal ob privat oder kommerziell. (Soll jetzt keine Unterstellung sein, dass du deine Webseite nicht pflegen würdest.)
 
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Repro
Repro kommentierte
Sehe ich aus so. Wenn man es macht, dann richtig. Es muss aber Spaß machen und nicht in Arbeit ausarten.
 
Ich betrachte das Schreiben der Beiträge für die Webseite auch als Dokumentation für mich bei Einarbeitung oder Vertiefung in ein Themenfeld. Meine Erkenntnisse habe ich dann auch immer gerne mit anderen geteilt.
Das kann ich gut nachvollziehen, genau so mache ich es auch. Google ist eine tolle Suchmaschine, aber wenn niemand Inhalte produziert wird Google auch nichts finden. Also lasst uns die Erkenntnisse teilen, gerade wenn zu einem Thema noch nicht viel geschrieben wurde. (y)

Und gerade die Autoren, die es nicht aus finanziellen Interessen machen, lese ich am liebsten.

Da ich deine Webseite leider nicht kenne (Link?) ein paar allgemeine Gedanken:

Für mich ist die Webseite auch weiterhin eine zeitgemäße Form. Die Selbstdarsteller die für wenig Inhalt langatmige Videos produzieren ermüden mich und man benötigt oft viel Zeit, um zu erkennen, ob die überhaupt relevante Inhalte rüberbringen. Da ist mir eine Webseite mit Bild & Text viel lieber, man scrollt drüber und erkennt in Sekunden ob das relevant ist oder nicht.

Ist ein Blog die richtige Präsentationsform auf der Webseite? Wenn man über eine Google-Sucher bei einem Thema landet ist's erstmal egal, das Thema ist das gesuchte und dann stöbert man mal weiter. Hilfreich sind ergänzende Seiten mit einem thematisch sortierten Linkverzeichnis der Blogbeiträge, das macht auch nicht so viel Arbeit.

Aufwand allgemein: den oben oft zitierten Pflegeaufwand kann ich nicht nachvollziehen, mit einem CMS wie Wordpress ist der Aufwand echt überschaubar. Nur die Kommentare habe ich ausgeschaltet, da kommt enorm viel (Bot-)Schrott rein wenn die Webseite bekannter wird.

My 2 cents
Volker
 
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zaskar
zaskar kommentierte
volkerm
volkerm kommentierte
Nachtrag: Auf der mobilen Forumsseite war die Signatur mit dem Link nicht sichtbar.
 
Repro
Repro kommentierte
Mit der Freischaltung von Kommentaren habe ich auch keine guten Erfahrungen gemacht. Die Seite wurde mehrfach von Bots überflutet.
 
Wie seht ihr das?
Mein Interesse ist Information und Kommunikation. Also etwas posten und Reaktionen darauf bekommen. Oder interessante Postings lesen und darauf ggf. reagieren.

Das erreiche ich mit einer Homepage nicht. Klar, man kann einen Blog aufsetzten und Kommentare zulassen aber um da nennenswerten Traffic drauf zu bekommen muss man 2x die Woche neue Inhalte anbieten und diese in anderen Plattformen X-Verlinken.

Ich hatte mal eine ganz statische Seite mit wenig Inhalt sozusagen als Online-Visitenkarte, aber selbst das schien mir irgendwann sinnlos.

Daher sind Foren für mich das beste.

Gerhard, Du hast Dir viel Arbeit gemacht, und das sieht gut aus aber ich glaube die Mühe kriegt man nicht zurück.
 
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Repro
Repro kommentierte
Du hast wohl Recht. Die Homepage ist mehr oder weniger eine Einbahnstrasse.
 
Hallo Gerhard,

Lohnt sich eine eigen Webseite?

Seit rund 5 Jahren habe ich eine Heimseite.
Je nach Lust und Laune gibt es neue Beiträge.
Es gibt aber auch Pausen.
Inzwischen sind es 1147 Seiten mit 9164 Bildern aus 71 Ländern.
Wie lange ich das noch weiterführen kann und will steht in den Sternen.

Meine Zielgruppe sind Freunde, Bekannte, Mitreisende, Kollegen.
Im Schnitt gibt es rund 600 Zugriffe im Monat von 300 verschiedenen Besuchern, also 10 pro Tag.
So ca. 10-15 Prozent verweilen länger als 15 Minuten auf der Seite (oder haben vergessen das Fenster zu schließen)
Ein Großteil der Besucher kommt aus den wenigen Foren, in denen ich aktiv bin.
Nur ganz weniger Besucher kommen über die bekannten Suchmaschinen.

Ich lese gerne Reiseberichte mit schönen Bildern.
Mit meinen Fotoreportagen kann ich Anderen Reisenden etwas zurückgeben.
Dabei ist mir klar, dass ich kein berühmter Fotograf, kein berühmter Reisender und kein berühmter Schriftsteller werde.

Ich schreibe ich aber auch für mich und festige damit meine Erinnerungen.
Dabei durchlebe ich die schon lang zurückliegenden Reisen noch einmal.
Neue Fotoreportage schreibe ich auf meiner Heimseite und schubse die mit wenig Anpassung ins Forum.

Ich habe auch manchmal Zweifel ob sich der Aufwand lohnt.
Aktuell liegt mein Schwerpunkt auf das Überarbeiten von älteren Fotoreportagen aus dem Forum.
Bei neuen Repotagen versuche ich den Aufwand zu reduzieren.

Viele Grüße
Bernd
 
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pro Monat >25.000 Aufrufe
Deine Seite wird auch gut gefunden. Als ich mich über die Antarktis schlau machen wollte bin ich bei Dir gelandet und das war bevor Du hier Mitglied/Aktiv wurdest.
600 Zugriffe im Monat
Diese Zugriffe würde ich gerne einmal analysieren, denn ich befürchte da sind auch jede Menge Indexer, Webcrawler und alle möglichen sonstigen Bots dabei. Und der Anteil der Bots wird vemutlich mit wachsender Zugriffszahl immer dominanter. (Siehe Achims 25000, das sind ja niemals alles Menschen.)

Gibt es für so was Statistik?
 
1 Kommentar
Kiboko
Kiboko kommentierte
Hallo Frank,

die Bot Zugriffe werden getrennt gezählt.
Wobei nicht sicher ist, ob wirklich alle bots auch identifiziert werden.

Mein Provider liefert mir eine Statistik mit täglicher Aktualisierung.
Diesen Monat waren bereits rund 3000 bot, crawler und spider auf meiner Heimseite.
Vo denen konnte nur ein Teil identifiziert werden (z.B. googlebot, bingbot).
Das sind rund 300 pro Tag!
Einige bots laden nur wenige Seiten und respektieren die Einstellungen in der robot.txt.
Andere bots scheren sich nicht darum und laden die komplette Heimseite mit allen Bildern herunter.
Das passiert of nachts.
Erkennbar ist dass dann in einen Peak im Download und einen Sprung im abgeflossenen Datenvolumen.
Der zähler für die besuchten Seiten springt dann auf den Maximalwert.

Interessant ist die Statistik der Fehlermeldungen.
Es gibt sehr viele "404" Einträge für nicht existierende Seiten.
Sehr viele Bots scheinen nach wp Seiten zu suchen.
Zugriffsversuche auf nicht vorhandene "login" Seiten von cms sind auch sehr beliebt.
 
@Repro - Hab mal ein bisschen bei Dir gestöbert. Ist doch prima: bin am 500 PF hängen geblieben. Solche Infos helfen doch anderen weiter, Entscheidungen zu treffen. Viele interessante Gedanken insgesamt, strukturiert, neutral formuliert. Habe Deine Seite gebookmarkt...
 
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Mir gefällt die Seite auch. Sehr schöne Bilder hast Du aus meiner Heimat Schleswig-Holstein eingestellt. Mach weiter, aber ohne Stress und Zwang.
 
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@Repro: Konnte mir jetzt mal kurz Zeit nehmen Deien Webseite anzusehen:

Tolle Arbeit!
Das ganze hast Du wirklich sehr schön lesbar gestaltet, vor allem dass Du auch entsprechende Bilder, Grafiken wie bei den Einstellungen zur Z8 dazu bringst.

Irgendwie ist es schade, dass zig solche Seiten zu verschiedensten Themen im Netz rumliegen und man sie kaum bis garnicht findet.
Die Sucharlgorithmen sind (abgesehen von meist gekaufter Werbung) meist nach Beliebtheit ausgerichtet.
mit einem gavierenden Nachteil : ist eine Seite wenig besucht findet man sie auch nicht, und bleibt damit so.
Egal wie toll und gut die Seite ist.
In Insta wirst Du mit diesen Algorithemn sogar Dein blaues Wunder erleben... da gehts nicht mehr darum wie gut/schlcht Deine Fotos tatsächlcih sind ...
Auf social media, wie Facebook sind viele Seiten schon still gelegt worden, weil sich die Leute erwartet haben, dass ihren Gartenbericht in Hinterzupfing mit den 2 Ziersträuchern Millionen Leser genauso interessant finden, andere wiederum haben sehr gute Sachen publiziert und Mark einen Zuckerberg mit Werbung und Datenhandel daran verdient.

Das wäre irgendwie eine Idee mit dem Forum:
Kommunikation im Forum, und so eine Art "Menue" mit links auf Seiten von Mitgleidern, welche nicht komemrziell ausgerichtet sind. Wobei ich nicht weiss wie das ganze rechtlich aussieht. Zumindest sollten beide Seiten (Forum, Webseitenbetreiber) davon "profitieren".

Ein anderes Problem welches sich aufgetan hat:
zB existieren 20 Seiten auf welchen jemand was zur Z8 schreibt, andere wiederum diskutieren nur in Foren.
Mhhm, welche finde ich, welche lese ich ... ist das drin was ich grad suche? ...

Ein anderes Problem was ich sehe:
- Deine "Bezahlung" wäre für Dich "Anerkennung" "Diskussion" usw.
- andere wiederum versuchen sich mit sowas eine Lebensgrundlage zu schaffen, oder suchen eine Möglchkeit sich eine Reise, Equipment zu finanzieren weil sie einfach sonst nur einen scheißbezahlten job haben,
- Manche Redaktionen(bzw deren nhaber), früher Zeitschriften, wollen mit sowas "reich" werden.

Das ganze beisst sich ineinander:
- wird es rein kommerziell, so entstehen große Monopolisten wie Verlage welche relativ wenig dafür ausgeben( Bezahlung der Redakteure) aber selbst millionen scheffeln.
- gibt es zuviel "privat", "gratis" dann bräuchten wir eine Art hohes Grundeinkommen damit einersets jene, die davon bisher gelebt haben anders "versorgt" sind, jene die gut darin sind aber auch die Zeit und das Geld dafür haben hier ihre Lebenszeit und Equipment zur vefügung stellen.
Ganz schwieriges Thema mit welchem zurzeit auch die Arbeitswelt riesige Probleme hat.

Ich mache es nur mehr so:
Solange ich das bekomme, was ich dafür möchte "Spass" "Freude" "Diskusion" "Austausch" über "TFP" bis zu "Job" mache ich etwas, nichts läuft im Ende ohne "Gegenleistung" die eben nicht immer rein finanziell sein kann und darf.
Nur: Angebot Nachfrage Markt Werbung spielen dabei eine Rolle ...
 
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