Aber was bewegt dich dann dazu, mit einem geradezu missionarischen Eifer an Nikon Kritik zu üben?
Will ich gern -zum wiederholten Male- erläutern, bitte etwas Zeit mitbringen, oder nach unten zum Fazit scrollen.
Vor ziemlich genau 30 Jahren kaufte ich meine erste eigene richtige Kamera. Ich hatte zwar zuvor schon viele Jahre mit vom Vater stiebitzten Canons fotografiert, die kamen aber nach dem Bajonettwechsel (dazu später mehr) nicht mehr in Frage. Es blieben eigentlich nur Nikon und Minolta. Ich schwankte lange zwischen der 7000AF und der F501, letztere wurde es dann wegen der "Strahlwirkung" der Marke Nikon, mit einer solchen hätte ich nun auch eine "Profikamera", zudem hatte auch Minolta das Bajonett gewechselt, nur Nikon hielt daran fest.
Später kam noch eine F601AF hinzu, die ich mir als Student, genauso wie die Objektive von den Rippen absparte. Die beiden begleiteten mich dann lange Jahre (ich habe sie auch heute noch). Meine fotografischen Fähigkeiten blieben zugegeben sehr, sehr bescheiden. Wenn ich meine Filme abholte hatte ich längst vergessen welche Einstellungen ich gewählt hatte.
Während des Studiums kam ich erstmals mit Digitalien in Kontakt "natürlich" Olympus Camedias, die waren seinerzeit mit ihren 1024 x 768 das absolute NonPlusUltra. Trotzdem lernte ich recht schnell die Vorzüge der Digitalknipsen kennen und so schaffte ich Ende der 90er für die Firma für >1000 DM eine Fuji mit sagenhaften 2,7MPIX an. Nikon fand zu der Zeit digital noch nicht wirklich statt.
Vor 15 Jahren kamen dann anläßlich einer Indienreise zwei Dinge zusammen, ich merkte, das ich keine Lsut mehr auf Film hatte, das die Fuji mit ihrer Festbrennweite auch nicht wirklich meins ist. Inzwischen war Nikon auch in Digtalien angekommen und wie: Die D1 war ein Traum, aber mit ihren 2,7MPIX erschien sie mir im Vergleich zu meiner Fuji "etwas" zu teuer. Aber immerhin Nikon war aufgewacht und hatte Kodak (die ja die ersten D-SLR auf F80 Basis entwickelt hatten) überholt. Kurz nach der Reise wurde mir die Fuji geklaut und eine Ersatzbeschaffung stand an. Interessanterweise wieder Nikon vs. Minolta. Die D100 war erschienen und reizte mich massivst, aber die Vernunft siegte damals dann doch und es wurde meine erste Minolta und auch meine erste "Super-Bridge" die Dimage 7i. Ich habe heute noch diverse Ausdrucke von Fotos, die ich mit ihr gemacht habe im Büro hängen. Sie war auch die erste Kamera wo ich mich -dank der Digitaltechnik- intensiver mit Blende / Zeit / Brennweite / Goldener Schnitt / ... beschäftigte. Ja werden einige peinlich finden, das ich so lange nur rumgeknipst habe, war aber so.
Vor 13 Jahren war es dann soweit es geb genau meine Nikon D-SLR, klein handlich und voll mit meinen vorhandenen Objektiven kompatibel: Ich kaufte mir die D50. Mit der machte ich in einem Jahr mehr Aufnahmen als mit allen Kameras zuvor zusammen, die Lernkurve war so steil wie noch nie und es machet mir Spaß wie noch nie. Die Sprünge bei den Kameras kamen mir gewaltig vor und so kamen in vergleichsweise rascher Folge doch noch eine D100/D200/D2X/D300/D700 jeweils mit den Batteriegriffen ins Haus. Ein Markenwechsel kam für mich damals nie in Frage, ich war happy mit dem was Nikon anbot. Zu den Kameras kamen auch noch diverse Optiken, kaufte ich früher nur ToSiTa so waren nun auch einige AF-S 2.8 dabei.
Ich würde mich bis etwa 2010 als streng gläubigen Nikon-Jünger bezeichnen. In dem Jahr stand aber eine größere Motorradreise an und ich wollte mit reduziertem Besteck unterwegs sein. Die kleine Canon A700 (ja es wurde dann doch mal einen Canon, da die Coolpixen aus meiner Sicht schon immer hoffnungslos unterlegene MeToo-Produkte waren), die ich sonst immer dabei hatte schien mir dafür ungeeignet, es sollte dann doch was mit Wechselobjektiven und etwas größerem Sensor sein. Olympus hatte da ja kurz vorher mit den PEN's die ersten spiegellosen Systemkameras auf den Markt gebracht und so legte ich mir kurzerhand eine E-PL1 mit dem Standardzoom und dem Aufstecksucher zu. Dazu kamen dann noch ein Bajonettadapter und das Ai 50 1.4 sowie das AF-D 85 1.8 in die Tasche und los gings. So richtig warm wurde ich mit der Kleinen nie, der Aufstecksucher war grausam, trotzdem brauchte man ihn unbedingt, da das Display bei Sonne nicht mal mehr etwas erahnen ließ und ab ISO 1600 rauschte das Ding, das ich mich an meine seelige D100 zurückerinnert fühlte. Dazu dann noch die grausame Menüführung und das man eben jenes Menü für die meisten Funktionen ständig brauchte, nein die Kleine ging gar nicht, aber das "unbeschwerte" Fotografieren machte mir schon viel Freude, besonders die "Display-Knipserei" hatte es mir schnell angetan, es würde aber wohl kein Weg an einem Klappdisplay vorbeiführen.
Ein Jahr später hatte sich das mit dem Moppedfahren erledigt, deshalb wollte ich eine kleinere, leichtere, "richtige" Kamera, die es nun ja endlich auch von Nikon gab und so fuhr ich quasi direkt aus dem Krankenhaus zum Fachhändler und erwarb eine D5100 mit 18-55, 55-300, 35 1.8. Leider machte sich recht schnell Ernüchterung breit. Im LV weswegen ich sie ja gekauft hatte, war sie immer noch so schnarchlangsam wie meine uralten D300/D700. Ja hätte ich mir vorher ansehen müssen, ich ging aber bei der rasanten Entwicklung in Digitalien nicht davon aus, das Nikon einfach 5 Jahre stehenbleiben würde. Dazu war die Bedienung tlw. noch grausamer als bei der kleinen Olympus, fast genauso Menülastig, aber hier kam noch dazu, das man manchmal das INFO und manchmal das normale Menü braucht und es keinerlei Logik zu folgen scheint, wo welcher Punkt verborgen ist. Zudem finden sich die Punkte aus dem Info-Schnellmenü oft nicht auch im Hauptmenü, man muß also beide gleichzeitig nutzen. Das ich meine AF-D's nur mit manuellem Focus würde nutzen können war klar, das aber meine Ai bzw. AiS praktisch unbrauchbar würden hat mich dann doch etwas irritiert. Sie behauptet einfach es wäre kein Objektiv angesetzt, verweigert die Belichtungsmessung und die Lupe im LV geht auch nicht, sodaß man auch nicht gescheit focussieren kann, die so oft gerühmte F-Kompatibilität war also auf eine rein mechanische reduziert.
Meine Begeisterung für Nikon begann deutlich abzukühlen, die D300/D700 nahm ich immer seltener mit, es machte zwar immer noch spaß mit ihnen zu fotografieren, aber sie wurden mir schlicht zu schwer und obschon sich meine Handgröße nicht verändert hatte auch zu unhandlich. Die D2X ruhte schon eine Weile als reine Produktfoto-Knipse auf ihrem Stativ.
Doch noch war Nikon "meine" Marke und endlich gab es auch bei ihnen ein kleines, leichtes System, so kaufte ich im Sommer 12 eine J1 als Doppelzoomkit, später kam noch das 6,7-13 und das 10-100 hinzu. Eigentlich wurde ich mit der Kleinen genauso wenig warm, wie zwei Jahre zuvor mit der Olympus, die ich für die J wieder verkauft hatte. Die Bedienung mindestens genauso menülastig, rauschte wie Hulle, kein Klappdisplay, das bei sonne kaum zu erkennen war, ... , aber es war eine Nikon und so blieb sie mit dem 10-100 eine ganze Weile meine "Immerdabei"
Der Wunsch nach einer "richtigen" Spiegellosen wurde derweil immer größer und zur Photokina 2012 war ja so einiges angekündigt. Ich schaute mir also die Leica M (tolle Kamera, aber ohne AF, mir fast schon zu wuchtig und sprang mich für den Preis nicht wirklich an), Fuji X-E1 (man was war das für eine Schlange bis man die mal begrabbeln konnte, mir auch ein Stückchen zu Panzermäßig, zudem auch ein festes Nicht-Tatsch-Display) und zum Schluß die Sony NEX6 (Boah ey, soviel Geld für eine Playstation-Knipse, hat ja auch nichtmal ein Tatsch-Dingens) an. Eher zufällig fiel mir dann auch noch die NEX 5N in die Hände, die mir überraschend schnell zusagte.
Nikon hatte ja auch einen neuen Pfeil im Köcher, die D3200 war vergleichsweise winzig, vielleicht würde mich die bei den D-SLR halten können. Ja klein war sie wirklich, aber nochmals grausamer zu bedienen als die D5100 und der LV-AF war immer noch komplett nutzlos. Interessant fand ich es damals auch, das ich bei den Mirrorless-Kameras recht lang in Schlangen warten mußte. Bei Nikon war nur beim Stand mit den FX-Kameras + D7200/D300 richtig was los, die D3xxx, D5xxx in alle Farbvarianten konnte ich alle anschauen probieren, interessierte sich kein Mensch für, da war bei den 1ern noch mehr los.
Vor unserem Herbsturlaub legte ich mir dann kurzentschlossen eine Sony 5N zu, da ich bisher schon genug Geld verbrannt hatte, als reduziertes Austellungstück, ein
Sigma 19 2.8 und ein billiger Nikon-F Konverter kamen gebraucht hinzu. Bei der Benutzung vergaß ich dann recht schnell das "Playstation" Vorurteil, ja das Menü der Knipse ist recht grausam aufgebaut, aber man muß nur recht selten ins Menü, die wichtigsten Funktionen liessen sich direkt über das Steuerkreuz einstellen. Dazu dann noch der einfache Finger-Tipp um die Sucherlupe für die Ais genau da hinzulegen, wo ich focussieren wollte, das dank Kantenanhebung auch noch schnell und präzise. Ich brauchte etwas um das wirklich an mich heranzulassen, aber die kleine Sony war mit den alten Nikon-Linsen um Welten besser zu bedienen als mit der J1 und wie ich später noch probierte auch die D5100. In der Bildqualität war sie letzterer ebenbürtig, was auch nicht weiter verwudnerlich war, schließlich waren sie Sensorschwestern.
Irgendwann kam dann der Wunsch auf, doch auch für die Sony etwas mit AF zu haben, die Nachfolgerin 5R versprach zudem genau an den Punkten, die mich an der 5N störten Verbesserungen. Die Nikon J (ichweiß nichtmal mehr ob 2 oder 3) hingegen hatten sich praktisch gar nicht weiterentwickelt, mehr MPIX brauchte ich nicht, aber die Dinger hatten noch immer nichtmal ein Klappdisplay, von Tatsch oder Kantenanhebung ganz zu schweigen. So kam folgerichtig mein allererstes neues Sony-Kit ins Haus: eine 5R als Doppelzoomkit und mit ihr die erste negative Sony-Überraschung. Das Ding hatte kein Ladegerät dabei, man sollte sie über den Micro-USB-Anschluß aufladen

Zum Glück hatte ich ja das von der 5N und die Akkus waren auch identisch, also kein Beinbruch aber trotzdem ärgerlich.
Damit war für die nächsten Jahre erstmal Ruhe, die J1 war mit dem 10-100 (das 10-30 war kaputt) meine Immerdabei, leider mußte ich aufs Blitzen verzichten, da das Blitzchen nicht mehr aufspringen wollte, aber hey ist eine Nikon, die darf das. Wollte ich richtig fotografieren kamen die beiden Nexen mit, gern auch mit einer Auswahl meiner F-Bajonett-Optiken. Die drei D's kamen höchstens mal mit in den Garten, um die Katzen zu fotografieren oder zum Reitstall für die Zossen, das sind die einzigen Situationen wo ich mal einen schnelleren AF-C benötige und da waren sie immer noch besser als die NEXEN. Einen Aufstecksucher (der bei Sony ein kleines Vermögen kostet) hatte ich mir zwar auch wieder zugelegt, aber das Display zumindest der 5R war so viel besser geworden, das ich fast nie in Versuchung kam das Teil anzubauen.
2014 wurde mir dann die D2X samt der dort befindlichen Objektive aus der Firma geklaut. Haupteinsatzgebiet ist die Produktfotografie, warum also nicht nochmal µFT (eine zwischenzeitlich auch mal vorhandenen GH-1 zum Filmen hatte ich bisher unterschlagen) mit der "schlechten" Tiefenschärfe probieren, die wäre da ja von Vorteil. Die Entscheidung fiel auf die Pana G6 mit mehreren Optiken, dank des eingebauten EVF sowas wie eine Miniatur-D5100. Ich war ganz Hin. und Weg von der Kleinen. Nicht nur das sie ein Tatsch-Klapp-Schwenk-Display hat, nein auch zig funktionell angeordnete, frei belegbare Funktionstasten, zusätzlich zu den eh schon vorhandenen Tasten für die wichtigsten Grundfunktionen. So macht man das werte Nikon-Entwickler, es müssen schon sehr exotische Einstellungen sein, das man bei der Pana mal ins Menü muß. Einzig das Bildformat störte mich immer wieder, besonders wenn ich sie zusätzlich zu einer der Nexen mitnahm.
Die einzige Nikon, (außer der J1) die ich nun noch Hin. und Wieder nutzte war die D700, so eine FX hat halt doch was. Es nahte ja zum Glück die nächste Photokina und sowohl Nikon (D750) als auch Sony (A7) hatten nun endlich erträglich große FXen mit Klappdisplay angekündigt. Natürlich ging ich zuerst zur Hausmarke. Diesmal mußte ich mich auch dort in eine Schlange einreihen, auf die D750 schien ich nicht allein gewartet zu haben. Endlich konnte ich eine ergattern, kurzer Blick durch den Sucher, ja ganz nett, für mich aber immer uninteressanter, also umstellen auf LV, Auslöser halb drücken und

konnte das wirklich sein? Hatte die neueste Kamerageneration im Jahre 2014 immer noch den gleichen Grotten-Kontrast-AF wie meine 10 Jahre alte D300?
Ich beschloß der Sache später an einer anderen der ausgestellten D750 auf den Grund zu gehen, bei der Knipse, die ich gerade probiert hatte mußte ja was kaputt oder verstellt gewesen sein. Zuerst aber mal in eine der ewig langen A7-Schlangen eingereiht. Hm, die D750 lag irgendwie besser in der Hand, das lag weniger an der Größe, sondern am dickeren Griffwulst der Nikon, zudem ist die leichte Abschrägung für den Auslöserknopf leichter zu erreichen. Dafür hatte die Sony viel mehr direkte Einstellmöglichkeiten, besonders das Drehrad für die Belichtungskorrektur gefiel mir, nix mehr mit irgendwelchen Doppeltasten, die man drücken muß. Womöglich hat sie deswegen auch keine Bracketing-Funktion, geht ja mit dem Daumen, ohne den Auslöser loslassen zu müssen. Apropos Auslöser antippen, montiert war das Kitzzom 28-70 und egal in welcher Brennweite ich es versuchte es machte Bäng und der Focuspunkt saß. Ich ließ mir auch noch ein 70-200 F4 geben und damit war sie nochmals schneller. Richtig beeindruckend und weit besser als bei meinen Nexen. Noch einen kurzen Blick durch den Sucher, das Bild der D750 war etwas klarer, aber irgendwie mag ich inzwischen das digitale Bild der EVF etwas lieber, da ich dort halt alle Infos wie auf dem Display auch bekomme, ob EVF oder OVF würde aber nicht so besonders kaufentscheidend sein. Ich kehrte also zurück zum Nikon-Stand, stellte mich in die Schlange vor einer anderen D750, kam endlich dran, nahm sie, stellte sie auf LV, tippte den Auslöser an und wartete auf das Bäng der Sony. Stattdessen bekam ich das gleiche Summ-Brumm-Hin und Hersuch, irgendwann bin ich mal fertig Geruckel der zuvor getesteten D750.
Sollte ich als Nikon-Fanboy nun wirklich die Sony A7 kaufen? Es gab doch so wenig Objektive dafür, die waren zum Teil auch noch sauteuer und auf Photozone regelmäßig verissen worden. Auf der anderen Seite hatte ich schon genug passende Akkus (sind die gleichen wie bei den NEXEN) einen Nikon F-Adapter hatte ich ja auch. So kam es dann das ich ein paar Wochen später mit einer der NEXEN und den Zooms und der A7 mit adaptierten Nikkoren und Leica-M-Linsen loszog. Ein paar Kleinigkeiten nervten auch an der A7, aber prinzipiell fühlte ich mich mit der Kombi so wohl wie vor Ewigkeiten mit den D300/D700 Schwestern.
Ganz wollte ich Nikon denn doch nicht aufgeben und so kaufte ich etwas später spontan noch eine D5300. Das ist derzeit die einzige Nikon, die ich noch regelmäßig einsetze. Sie hat die G6 als Produktfotomaschien abgelöst. Durch Helicon Remote ferngesteuert stört es mich nicht, das sie Stunden braucht um mal einen Focuspunkt zu verschieben, ich kann ja während ich auf sie warte etwas anderes machen.
Dann stellte Sony die A7 RII vor, haben die einen Sprun gin der Schüssel eine Sony für 3,5k €? Die würde bestimmt wie die alte R auch einen Peisverfall in Nikon-Geschwindigkeit hinlegen und dann würde ich sie vielleicht mal kaufen. Dann kamen aber die ersten Tests und -bis auf das immer noch fehlende Touchdisplay- hate Sony alle, wirklich komlett alle Kritikpunkte der ersten 7er Serie bei der R II adressiert und behoben. WOW ich war ehrlich begeistert, es gab zwar immer noch das Problem der etwas überteuerten Linsen, aber auch eine Lösung von Sony selbst, nämlich zwei Adapter. Damit werden die elektronischen (ähnlich den AF-S) Minolta/Sony Objektive ohne Funktionseinschränkung an den FE-Mount adaptiert. Auch hier könnte sich Nikon ein Scheibchen abschneiden wenn ich an den im Schrank rumlümmelnden FT-1 Krüppel denke. Fast noch "verrückter" ist der zweite meiner Adapter, der hat -mehr oder weniger- eine komplette Spiegelmechanik samt Motor eingebuat und adaptiert alle seit Einführung der Minolta 7000 AF Mitte der 80er erschienenen Minolta Stangen-AF Optiken auf jede meiner Sonies.
Das ist Bajonett-Kompatibilität! Es wird Sony ja immer vorgeworfen, das man nicht wisse was sie in Zukuft tun. Ich sehe das sehr entspannt, denn im Gegensatz zu Nikon, die nur noch eine rein mechanische "Kompatibilität" bieten scheint es Sony mit einem dauerhaften System wirklich ernst zu meinen. Das trotz oder gerade wegen der Unterstützung bei mir inzwischen auch diverse neue Sony und Zeiss Optiken eingezogen sind sei nur am Rande erwähnt.
Fazit
- Ich fühle mich immer noch mit der Marke Nikon verbunden, halte aber die derzeitige Produktpolitik, also das nahezu komplette negieren der Spiegellosen bzw. des Wunsches nach hochwertigen aber dennoch kelinen Kameras für falsch
- Es gibt eigentlich für ein Unternehmen nichts schlimmeres als Kunden, die einfach heimlich abwandern. Hört man über die eigenen Produkte nur Jubelarien, während gleichzeitig Umsatz und Ertrag ins Bodenlose fallen ist es schwer die Problemfelder zu erkennen. Natürlich bin ich nur ein einziger Kunde einees Konzerns, aber genau einer der "Problemkunden"
- Es geht mir in keinster Weise darum jemandem seine Riesenklopper wegnehmen zu wollen, es geht mir nur darum aufzuzeigen das so Leute wie ich -und es zieht sich durchs Forum, das ich bei weitem nicht der Einzige bin- derzeit nichts geeignetes im Nikon-Produktprogramm finden. Das ist umso tragischer da dabei einige Leute sind, die früher locker 5-stellige Summen bei Nikon liessen und nun auch die größte FuPaOlySo samt diverser Optiken kaufen. Aber wir bekloppten Technikverliebten sind es die gern die neuesten Kameras kaufen, jemand der seine D300 immer noch stolz in Ehren hält ist Umsatztechnisch komplett wertlos.
- Last but not Least bin ich Nikon-Anteilseigner (Aktionär) und auch wenn ich Kleinstanleger bin ist es mein Recht und meine Pflicht ein unfähiges Mangement als solches zu benennen, denn es geht hier direkt um mein Geld, wenn die nur Mist bauen und deshalb pleite gehen.
Grob überschlagen habe ich in den letzten paar Jahren gut 10K bei Sony und Zeiss gelassen, das hätte genauso (eher sogar mehr, denn das 1.4 105 und das 300PF wären sicher dazugekommen) auch bei Nikon landen können.
Es macht mich traurig, was in wenigen Jahren nur aufgrund von Unfähigkeit und Selbstgefälligkeit in Verbindung mit verknöcherten Machtstrukturen aus der einst stolzen Marke Nikon geworden ist.
Die Beispiele was mit Elektroniklastigen Firmen passiert, die glauben ihre Produkte gegen den Markt platzieren zu können sind in Form von Nokia, oder auch Blackberry ja bereits genannt worden.