Ich frage mich echt was will man in der heutigen Zeit und Technik noch mit solchen Gewichtsmonstern
Für einige Anwendungen geht nach wie vor nichts über Sensorgröße,
und wenn die Kamera nicht alle paar Bilder einen Wechselakku brauchen
soll, dann muss der für leistungsfähige Kameras eine bestimmte Größe
haben.
Meine Finger schrumpfen nicht mit. Kleine Kameras haben weniger
dedizierte Bedienelemente, und die vorhandenen sind so eng platziert
daß es häufiger zu versehentlichen Fehlbedienungen kommt.
Sigma ART Serie, Zeiss Otus und andere aktuelle Objektive erreichen
früher nicht für möglich gehaltene optische Leistungen, belegen aber
gleichzeitig daß optische Leistung eine gewisse physikalische Größe
mit sich bringt. Im Falle der FX Sonys führt daß zum paradoxen Umstand
daß man mit einer kleineren Kamera am Ende mehr im Koffer hat, weil
alle Objektive größer sind und man mehr Akkus mitschleppen muss wenn
man mehr als 15 Minuten fotografieren will.
An größeren Kameras ist auch der Platz für brauchbare Steckverbinder,
Kopfhörerbuchse, Mikrofoneingang, HDMI-Ausgang.
Vor allem - was können sie konkret besser als die heute schon am Markt
verfügbaren spiegellosen Systemkameras ?
Sie sind ergonomischer zu bedienen, haben ordentliche Akkustandzeit,
sind insgesamt (siehe Sony FX) kleiner im Koffer wenn man Wechselobjektive
verwendet, haben die nötigen Anschlüsse nicht aus Platzmangel gestrichen.
PS: und wenn Nikon in dieser Grösse eine Spiegellose bringen würde wird
versetzen sie sich selbst den Todesstoß
Was glaubst Du wohl wo die ganzen Sony-Käufer herkommen?