Leider kein Gerücht - Nikon cancelled DL Kameras

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der Vergleich hinkt auch.
Wer eine Nikon-DSLR-Kit kauft, erwirbt danach meistens günstigere Objektive von Drittanbietern. (...)

Sicher auch, aber meistens? Hast du da einen Beleg dafür? Ich schrieb ja nicht, dass jedes Nikon-DSLR-Kit zwingend zu weiteren Umsätzen führt, sondern nur, dass eine Chance besteht gegenüber Kompaktkameras, bei denen das per se ausgeschlossen ist.
 
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Am Ende kann ihnen sogar der Größennachteil der Objektive mit festem Sony-Mount auf die Füsse fallen. Die Leute merken nämlich irgendwann daß ein kleinerer Body wenig hilft wenn dafür alle Objektive größer werden.

Das ist genau der Punkt der für mich praktisch alle aktuellen spiegellosen Kleinbildformat Systeme obsolet macht, aber bei vielen gern untern Tisch fällt...:rolleyes:

Auch diese fummelig kleinen Bedienelemente bei Sonys A7-& A6xxx Reihe haben mich immer wieder genervt, eine DSLR wie die D810 empfinde ich - vom Gehäuse her - einfach als viel ergonomischer und zum Gebrauch mit kopflastigen Objektiven (und das sind die meisten lichtstarken Kleinbildlinsen nun mal) im gesamten System stimmiger! Eine A7 mit 'nem angeflanschten 70-200/2,8 sieht nicht nur bescheuert aus, es ist auch ein Krampf vom Handling her. Und kleiner als Kleinbild Sensor möchte ich nicht mehr!

Wenn ich aktuell zur spiegellosen Systemen schiele, dann eher Richtung Mittelformat wie z.B. die Fuji GFX 50S... könnte mir sehr gefallen. Aber die Fülle an passenden Objektiven ist noch sehr ausbaufähig... mal abwarten. :)
 
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Völlig richtig. Eine D810, D5, 5D MkIV, 1D-X MkII in spiegellos würde ganz sicher zahlreiche Käufer finden.

Hasselblad, Leica SL, Fuji GFX - die Richtung passt, aber das Bajonett nicht.
 
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Ich frage mich echt was will man in der heutigen Zeit und Technik noch mit solchen Gewichtsmonstern

Vor allem - was können sie konkret besser als die heute schon am Markt verfügbaren spiegellosen Systemkameras ?

PS: und wenn Nikon in dieser Grösse eine Spiegellose bringen würde wird versetzen sie sich selbst den Todesstoß
 
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Warum jammern die Luschn alle immer ums Gewicht. Geht halt ins Fitnessstudio.

Im Ernst. Will man gescheite optiken, ist die Gewichtsersparniss geradezu lächerlich. Oder meinst Du allen Ernstes dass bei einem Set mit 35/50/85 Art der Unterschied zwischen Sony A7 und Nikon D750 ins Gewicht fällt


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In den 80ern habe ich mit F2 und 3 Objektiven das Fotografieren aufgegeben weil mir die Schlepperei einfach zuviel wurde. Mit D200 wiedereingestiegen. Zuletzt D810. Digital inzwischen alles größer und schwerer als damals als ich aufhörte. Nachdem Umstieg auf Spiegellos bin ich jetzt auf dem Niveau der 80er wieder angelangt. Ein Berufsfotograf sieht das bestimmt anders.
 
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Obwohl auch da muss man hin und wieder schmunzeln.
Kenne nun schon den einen oder anderen Fuji User, die Qualität ist da sicherlich sehr sehr gut und dann bekommt der zuerst handlicher Body einen Batteriegriff und ein 56 1,2 spendiert ;-)

Das schöne wäre doch man hätte bei seinem Hersteller die flexible Wahl.
Bin ich auf Wildlife Tour dann das grosse Besteck, gehts in die Stadt dann die kleine leichte Spiegellose mit der Möglichkeit die auf meinen Objektivpark zurück zugreifen.

Gibt ja durchaus auch schon Fotografen die wieder zurück wechseln, weil es ihnen dann doch zu klein geworden ist.

Das mit den Spiegellosen sehr viel geht, sieht man ja zB bei Peter Steffen, der für DPA mit Fuji Fussball fotografiert.

Mich würde es sehr freuen wenn wir Nikon noch sehr lange am Markt erleben, auch wenn ich parallel zu Nikon ein Fujisystem nutze.
 
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Die Diskussion begann mit der Einstellung der DL-Serie - die fanden die meisten gut als Zweit-oder Erst-Modell zur DSLR

Will man gescheite optiken, ist die Gewichtsersparniss geradezu lächerlich.
Schau Dir den eingestellten DL-Ansatz von Nikon an und Du weißt was gemeint war
 
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Das Ganze immer nur auf Gewichtsersparnis zu reduzieren geht IMHO am Thema vorbei, wie z. B. ja auch die Fuji GFX schön zeigt. Wobei man natürlich mit einer entsprechenden Spiegellosen schon die Möglichkeit hat auch exterm klein und leicht zu werden. Wenn ich mein Summicron 50 an der R II habe gibt es keine vergleichbare Nikon-Kombi. Schraube ich das 70-200 2.8 davor ist auch die Sony-Kombi recht groß (für mich aber immer noch perfekt handlebar.

Ich hatte seinerzeit lange mit mir gerungen ob Sony A7 oder D750. Es wurde dann die Sony, weil die Nikon im Live-View -für mich!!!- nahezu unbrauchbar war. Ich fotografiere aber nunmal inzwischen zu 99,9% nicht mehr durch den Sucher, sondern übers Display.

Deswegen halte ich mich inzwischen aus der OVF / EVF Debatte meist raus, ein Sucher ist für mich ein Notbehelf in Extremsituationen und da hat für mich der EVF zwar latente Vorteile, das wäre aber nicht kaufentscheidend.

Eine Live-View optimierte (brauchbarer Kontrast-AF, Touch-AF-Punkt Einstellung, Kantenanhebung für manuelles Focussieren, Zebra fürs Filmen, 4K/30-Video) D760 im Gehäuse einer D5600 würde ich sofort kaufen. Selbst beim bisherigen Riesengehäuse würde ich sie mir zumindest mal genauer anschauen.

Ich hatte es schon mehrfach geschrieben: Wie kommen die Nikon-Leute darauf, das jemand der vom Handy auf eine "richtige" Kamera umsteigen will dazu gezwungen werden kann -für ihn völlig ungewohnt und unnatürlich- durch ein winziges Guckloch zu schauen, anstatt wie es normal ist aufs Display?

Einen Sucher nutzen wir alten Säcke, weil es zu unserer Zeit nichts anderes gab, da wir ja nicht direkt auf den Film schauen konnten. Außer vielleicht zur Stabilisierung bei langen Tüten bringt der für mich ausschließlich Nachteile.
 
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Ich bin auch ein alter Sack und habe alle die mit ihren Kompakten über ein Display fotografierten belächelt. Inzwischen nur noch Live-View und Sucher nur bei zu hellem Umgebungslicht. Dennoch, ohne Sucher geht es nicht.
 
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Der Vergleich hinkt. Nach dem Kauf einer RX100 xxx ist erst mal Schluß mit Umsatz, während bei einer DSLR mit Kitobjektiv eine Chance auf weitere Objektivverkäufe besteht.

Es gab da vor ein paar Jahren mal eine ganz spannende Studie, das bei den Einsteiger-D-SLR irgendwas über 90% immer nur mit einem, nämlich dem ursprünglich dazu gekauften Objektiv fotografieren.

Vergleichbare Kombis zu den genannten Nikon-Kombis, die genau das Gegenteil belegen könnten, gibt es zudem genügend:
z.B. Sony Alpha 68 + 18-55 für 585 € vs
A6000 mit 16-50 für 595 € vs
D5600 mit 18-55 VR. für 789 €.

Naja, bestätigt eher meine Theorie, die 68 ist auch so ein Spiegelmonster, läßt sich also nur über den Preis verkaufen.Über das Alter der A6000 verglichen zur D5600 brauchen wir nicht reden, da wäre wohl die D5300 als Vergleich "etwas" angebrachter und die liegt dann als Kit auch wieder klar unter der Sony. Selbst die uralte Billigknipse A5100 liegt als Kit noch über der D5300.

Ich bleiber aber dabei: Mit diesen Knipsen werden beide kaum Geld verdienen, da ist der erhebliche Unterschied zwischen einer A7 RII und einer D810 wirtschaftlich schon bedeutender. Klar werden die sich in Relation schon auch etwas weniger verkaufen, aber gerade bei der Sony war es letztes Jahr so, das sie praktisch nirgends mehr zu bekommen war, da sie den Händlern förmlich aus den Händen gerissen wurde.
 
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Ich frage mich echt was will man in der heutigen Zeit und Technik noch mit solchen Gewichtsmonstern

Für einige Anwendungen geht nach wie vor nichts über Sensorgröße,
und wenn die Kamera nicht alle paar Bilder einen Wechselakku brauchen
soll, dann muss der für leistungsfähige Kameras eine bestimmte Größe
haben.

Meine Finger schrumpfen nicht mit. Kleine Kameras haben weniger
dedizierte Bedienelemente, und die vorhandenen sind so eng platziert
daß es häufiger zu versehentlichen Fehlbedienungen kommt.

Sigma ART Serie, Zeiss Otus und andere aktuelle Objektive erreichen
früher nicht für möglich gehaltene optische Leistungen, belegen aber
gleichzeitig daß optische Leistung eine gewisse physikalische Größe
mit sich bringt. Im Falle der FX Sonys führt daß zum paradoxen Umstand
daß man mit einer kleineren Kamera am Ende mehr im Koffer hat, weil
alle Objektive größer sind und man mehr Akkus mitschleppen muss wenn
man mehr als 15 Minuten fotografieren will.

An größeren Kameras ist auch der Platz für brauchbare Steckverbinder,
Kopfhörerbuchse, Mikrofoneingang, HDMI-Ausgang.

Vor allem - was können sie konkret besser als die heute schon am Markt
verfügbaren spiegellosen Systemkameras ?

Sie sind ergonomischer zu bedienen, haben ordentliche Akkustandzeit,
sind insgesamt (siehe Sony FX) kleiner im Koffer wenn man Wechselobjektive
verwendet, haben die nötigen Anschlüsse nicht aus Platzmangel gestrichen.

PS: und wenn Nikon in dieser Grösse eine Spiegellose bringen würde wird
versetzen sie sich selbst den Todesstoß

Was glaubst Du wohl wo die ganzen Sony-Käufer herkommen?
 
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Es wurde dann die Sony, weil die Nikon im Live-View -für mich!!!- nahezu
unbrauchbar war. Ich fotografiere aber nunmal inzwischen zu 99,9% nicht
mehr durch den Sucher, sondern übers Display.

Dann fotografierst Du vermutlich wenig Hochzeiten, bei denen der Fotograf
im gemütlichen Teil so schön vom eigenen Display beleuchtet wird und als
Leuchtturm auch Hawaiihemden tragen könnte. Und bei praller Sonne
verlässt Du das Haus nicht. Ausserdem verwendest Du viel lieber ein Stativ
statt die Kamera am Körper abzustützen, oder Du magst die mit ausgestrecktem
Arm kunstvoll impressionistisch verwackelten Bilder......

(...) 4K/30-Video) D760 im Gehäuse einer D5600 würde ich sofort kaufen.

Und bekämst wahlweise Überhitzungsprobleme oder schlechte Datenrate.
Canon verbaut in der aktuellen 1D-X MkII sogar Heatpipes am Sensor, XC-10
und XC-15 sind per Lüfter aktiv gekühlt. Das geht in so ein futzeliges Gehäuse
nicht rein.

Ich hatte es schon mehrfach geschrieben: Wie kommen die Nikon-Leute darauf,
das jemand der vom Handy auf eine "richtige" Kamera umsteigen will dazu
gezwungen werden kann -für ihn völlig ungewohnt und unnatürlich- durch ein
winziges Guckloch zu schauen, anstatt wie es normal ist aufs Display?

Es gibt sicher viele Anwender die keinerlei Ahnung von Kameratechnik haben
und nichts anderes als Displays ihrer Telefone kennen. Das dann aber auch
für "richtige" Kameras als "normal" zu bezeichnen erscheint mir aber schon
arg exzentrisch dargestellt.

Einen Sucher nutzen wir alten Säcke, weil es zu unserer Zeit nichts anderes
gab, da wir ja nicht direkt auf den Film schauen konnten. Außer vielleicht zur
Stabilisierung bei langen Tüten bringt der für mich ausschließlich Nachteile.

Siehe weiter oben - mir fallen reichlich Gründe für einen Sucher ein.

Und das ganz sicher nicht weil ich ein verknöcherter alter Sack bin.
 
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Klar werden die sich in Relation schon auch etwas weniger verkaufen, aber gerade
bei der Sony war es letztes Jahr so, das sie praktisch nirgends mehr zu bekommen
war, da sie den Händlern förmlich aus den Händen gerissen wurde.

Nee, sondern weil das Sensorwerk durch ein Erdbeben ausser Gefecht gesetzt war.
Mini-Stückzahlen und Restlagermengen können bei am Boden liegender Produktion
schon mal knapp werden.
 
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Im Falle der FX Sonys führt daß zum paradoxen Umstand
daß man mit einer kleineren Kamera am Ende mehr im Koffer hat, weil
alle Objektive größer sind und man mehr Akkus mitschleppen muss wenn
man mehr als 15 Minuten fotografieren will.

Tja, stellt sich bei mir genau andersum dar. War ich früher mit meiner FX und Backup-DX unterwegs hatte ich für die D700 und die D5100 verschiedene Akkus und damit auch verschiedene Ladegeräte dabei.

Zur R II habe ich noch eine NEX in der Tasche. Beide nutzen die gleichen AKKUS, mir reicht also ein Ladegerät und zur Not könnte ich das auch noch weglassen, da die Kameras die AKKUS auch selber per fürs Handy eh mitgeführtem Micro-USB laden.

Ich bin aber auch kein Sport-Heavy-Shooter und habe auch beim Akku-Fresser A7 R II noch nie mehr als zwei Akkus am Tag leerbekommen.

Ja mein Batis 85 1.8 ist etwas größer und schwerer als mein längst verkauftes 85 AF-D. Dafür kann ich aber auch mein kleine, leichtes Series-E 100 2.8 wieder mitnehmen, was ich an der D700 dank des miesen LV nur sehr eingeschränkt nutzbar und an den D5xxx +dank der Markeitngkastrationen- völlig unbrauchbar fand.


An größeren Kameras ist auch der Platz für brauchbare Steckverbinder,
Kopfhörerbuchse, Mikrofoneingang, HDMI-Ausgang.


Stimmt hat die R II alles und zusätzlich kann sie sogar unkomprmiertes 4K per HDMI an einen Rekorder ausgeben.
 
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Interessant wären absolute Stückzahlen, die wohl kaum jemand hat. Wenn ich seitens Sony x-tausend A7 rII produziere und die von den early adoptern förmlich aus den Regalen gerisen werden, weil man das Neueste haben muss, ist das noch keine brauchbare Aussage für irgendwas. Wer kauft nach den EarlyAdoptern die nächste Charge? Wer von den "normalen" Konsumenten, die einmal eine Kamera in 10 Jahren kaufen, legt denn 3.500 Euro auf den Tisch, um 300 Bilder im Jahr zu schießen? Da greift man doch nach wie vor zu den 400-600 Euro Modellen.

Wir drehen uns alle hier in einem speziellen Mikrokosmos um uns selbst. Wir sind sensibel für Infos und News aus dem speziellen Interessengebiet und verlieren vielleicht auch die Relation für Kosten und Nutzen aus Sicht des Massenkunden.

Wenn fünf Videoblogger von Marke x zu Marke y wechseln, hat das in unserer Wahrnehmung einen viel größeren Impact als in der Breite aller Kamerakäufer. Sicherlich ist das die Vorstufe für die Meinungsbildung in der großen Masse und wichtig für alle Hersteller. Daraus aber schon Abgesänge auf eine Marke wie Nikon abzuleiten, halte ich nach wie vor für unseriös.

Nikon ist muMn schlecht im Influencer-Marketing (siehe Ashton Kutcher Kampagne), Nikon war in den letzten Jahren auch nicht besonders gut, Markttrends frühzeitig richtig zu interpretieren und sie haben im Gegenteil ein paarmal auf´s falsche Pferd gesetzt. Woran das liegt, keine Ahnung. Wenn ich zu Canon rüberschaue, verhalten die sich ähnlich zu Nikon, haben aber deutlich Marktanteile dazu gewonnen. Technisch sehe ich den Dual Pixel AF und die Spiegellose im APS-C Format als wirkliche Neuerungen gegenüber Nikon in der Zeitspanne des Zugewinns, wobei die EOS M auch erst mit den letzten beiden Modellen aus den Hufen kommt. Dagegen hatte Canon bis zur letzten Sensorgeneration mit dem geringeren Dynamikumfang zu kämpfen. Was macht Canon also besser? Dass Nikon wegen der fehlenden Mirrorless im DX oder FX Format so verliert/verloren hat, kann ich schwer glauben.

Just my2Cents,
Peter
 
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Dann fotografierst Du vermutlich wenig Hochzeiten, bei denen der Fotograf
im gemütlichen Teil so schön vom eigenen Display beleuchtet wird und als
Leuchtturm auch Hawaiihemden tragen könnte.

Stimmt Hochzeiten sind bei mir eher selten, bei der letzten mit D-SLR wurde ich vom Pfarrer angeblafft, ich war der letzte mit Spiegelmonster und sollte michdoch bitte zurückhalten.

Über meine Display ht sich noch kein Pfarrer / Standesbaemter beklagt. Mal schaun, demnächst steht vmtl. wieder eine Hochzeit an, ich werde dann mal drauf achten.

Und bei praller Sonne verlässt Du das Haus nicht.

Warum sollte ich nicht, das Display meiner R II braucht schon sehr extreme Lichtverhältnisse, das ich vielleicht mal die zweite Hand zum abschatten nutze.

Ausserdem verwendest Du viel lieber ein Stativ
statt die Kamera am Körper abzustützen, oder Du magst die mit ausgestrecktem
Arm kunstvoll impressionistisch verwackelten Bilder......

Was für ausgestreckte Arme? Die Kamera ruht wie auch eine MF, ruhig vor der Plautze. Wenn ich sie mal etwas weiter vom Körper weghalte, um Aufnahmepositionen einnehmen zu können, die mit einer D-SLR schlicht unmöglich wären hilft der 5-Achsen In-Body-Stabi.



Und bekämst wahlweise Überhitzungsprobleme oder schlechte Datenrate.
Canon verbaut in der aktuellen 1D-X MkII sogar Heatpipes am Sensor, XC-10
und XC-15 sind per Lüfter aktiv gekühlt. Das geht in so ein futzeliges Gehäuse
nicht rein.

Ja nee schon klar, deswegen eiert Canon wohl noch bei Full-HD rum, wärehdn die Pana GH-5 schon 4K/60 liefert



Es gibt sicher viele Anwender die keinerlei Ahnung von Kameratechnik haben
und nichts anderes als Displays ihrer Telefone kennen. Das dann aber auch
für "richtige" Kameras als "normal" zu bezeichnen erscheint mir aber schon
arg exzentrisch dargestellt.


Was heißt exzentrisch? Es ging mir darum darzustellen, wie es aus meiner persönlichen Erfahrung mit Neueinsteigern so aussieht.


Siehe weiter oben - mir fallen reichlich Gründe für einen Sucher ein.

Und das ganz sicher nicht weil ich ein verknöcherter alter Sack bin.

Mag ja alles sein, das Problem von Nikon ist aber aktuell wohl eher die Neukundengewinnung und wenn da eine Mehrheit mit einem Sucher nichts anfangen kann hat Nikon ein Problem.
 
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Es gab da vor ein paar Jahren mal eine ganz spannende Studie, das bei den Einsteiger-D-SLR irgendwas über 90% immer nur mit einem, nämlich dem ursprünglich dazu gekauften Objektiv fotografieren.



Naja, bestätigt eher meine Theorie, die 68 ist auch so ein Spiegelmonster, läßt sich also nur über den Preis verkaufen.Über das Alter der A6000 verglichen zur D5600 brauchen wir nicht reden, da wäre wohl die D5300 als Vergleich "etwas" angebrachter und die liegt dann als Kit auch wieder klar unter der Sony. Selbst die uralte Billigknipse A5100 liegt als Kit noch über der D5300.
(...)

Jetzt wirds aber sehr abwegig ;), Es geht ja nicht nur ums Alter, die D5300 hat mittlerweile ZWEI Nachfolgemodelle, während die A6000 noch normal im Programm ist.
 
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Jetzt wirds aber sehr abwegig ;), Es geht ja nicht nur ums Alter, die D5300 hat mittlerweile ZWEI Nachfolgemodelle, während die A6000 noch normal im Programm ist.


Mika, wie lange beargumentieren wir uns nun schon? So langsam solltest du wissen, das ich schon sauber recherchiere:

Natürlich hatte ich bewußt die D5300 genommen, weil die genauso wie die A6000 inzwischen zwei jüngere Schwestern hat, aber trotzdem -genauso wie die Sony- noch im aktuellen Programm ist.



Nachtrag: Argumentation wäre vielleicht bei der A7 II vs. der Oma D750 möglich, da ist die ältere Nikon-Sensorschwester wirklich etwas teurer. Ändert für mich aber auch nichts am Problem des zu wenig Geldverdienens aufgrund falscher Produktpolitik.
 
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Die Streitfrage, ob denn nun Nikon oder Sony besser ist, habe ich "salomonisch" gelöst:

Ich verwende beide Kamerasysteme, davon vier Nikons (Df, Coolpix A, J4, J5) und zwei Sonys (Alpha 7, Alpha 6000).

Und das je nach Lust und Laune - und natürlich nach dem jeweiligen Einsatzzweck.

Gruß
Hans
 
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