Leider kein Gerücht - Nikon cancelled DL Kameras

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Hallo Stefan,
irgendwie verstehe ich dich nicht.

Du warst mit Nikon nicht mehr zufrieden und bist zu Sony übergewechselt.

Eigentlich müsstest du ja jetzt mit deinen Sony-Kameras glücklich sein.

Aber was bewegt dich dann dazu, mit einem geradezu missionarischen Eifer an Nikon Kritik zu üben?

Ratlos
Hans
 
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Es liest sich sich so als hätte er einen persönlichen Groll gegen die Firma Nikon weil sie ihm seine Wunschkamera noch nicht gebaut haben, oder aber er kann partout nicht verstehen dass Leute mit großen und schweren Gehäusen ganz gut zurecht kommen und es mögen auch mal sorglos mit ihrem Equipment umgehen zu können, was natürlich für den verwöhnten und wohlhabenden Hobbyfotografen schwer nachzuvollziehen ist, könnte man sich vorstellen, und ich sage das jetzt obwohl ich weiß daß ich mir damit keine Freunde mache, aber so ist das halt im Leben.
Wenn man aber von gecancelled zu einer Grundsatzdebatte übergeht darf man das auch mal sagen.
Ich mag meine Nikon FX und DX, ich kann damit alles an Fotos machen die es gibt und habe ein System in dem ich hin und her tauschen kann wie es mir beliebt.
Meinetwegen können andere sich drei Systeme anschaffen, ich sehe es als unnötig an.
Das wars jetzt.
Grüße Peter
 
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http://nikonrumors.com

Leider! Die kennen wir alle schon!

Jetzt denke ich wirklich darüber nach, ob die überhaupt etwas in Petto haben!
Das wäre doch für Nikon die Chance gewesen, die schlechten Nachrichten der letzten Wochen etwas vergessen zu machen.

Entweder Nikon hat nicht mehr, oder die haben es nicht mehr Nötig.

Im Sommer, kurz vor dem Urlaub, werden sich wohl die wenigsten eine neue Kamera kaufen. Je mehr ich drüber nach denke, je schwärzer seh ich für Nikon.

Ich vermute, dass der Stand bei Nikon SEHR GUT besucht ist!

S C H A D E ! ! !
 
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... oder aber er kann partout nicht verstehen dass Leute mit großen und schweren Gehäusen ganz gut zurecht kommen ... was natürlich für den verwöhnten und wohlhabenden Hobbyfotografen schwer nachzuvollziehen ist, ...

Wenn man aber mit den großen und schweren Gehäusen von Nikon gut zurecht kommt, dann gehört man aber auch zu den wohlhabenden Hobbyfotografen.
 
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Wenn man sich die verlinkte Grafik ein paar Beiträge weiter oben anschaut, sieht man, dass Sony in den letzten Jahren kontinuierlich Marktanteile verloren hat, Fuji gar nicht unter den ersten drei auftaucht und Canon offenbar mit Macht in den Markt kommt.

Ich würde vermuten, dass das bei Nikon ähnlich zu Canon laufen würde, wenn sie eine spiegellose Kamera im DX oder FX Bereich bringen. Die Nikon Besitzer werden das erste und vielleicht das zweite spiegellose Modell kaufen und damit Marktanteile für Nikon sichern. Danach wird der Hype abflachen und die Marktanteile werden sich nivellieren.

Ein bisschen ist es ja schon so, wie bei den DSLRs vor einigen Jahren. Mirrorless macht (noch) relevante Fortschritte bei Sucher und Autofokus. Da ist der Reiz, das jeweils neue Modell zu kaufen noch vorhanden. Irgendwann werden die Verbesserungen marginaler und dann ist die bisherige Kamera "gut genug". Erst mit wirklichen Technologiesprüngen wird es wieder einen Umsatzschwung geben.

Es gibt nicht viele, die bereit oder finanziell in der Lage sind, jedes oder jedes zweite Jahr 3.500 Euro für eine neue Kamera auszugeben. Wer das annimmt, lebt in seiner eigenen Welt. Ich gebe nun ja auch nicht wenig für mein Hobby aus, habe aber seit nun knapp fünf Jahren keine FX Kamera mehr gekauft, weil ich die Verbesserungen nicht sehe oder brauche. Lust auf eine spiegellose hätte ich schon, werde aber dafür nicht einen kompletten Systemwechsel machen oder nur um des Kaufens willen kaufen. Vor einigen Monaten wir ich da noch nicht so entspannt und eher frustriert. Dann habe ich mich aber gefragt, warum das eigentlich so ist und bin zu der Erkenntnis gekommen, dass ich mich doch mehr durch die öffentliche Diskussion, als durch die Notwendigkeit habe leiten lassen. Eine spiegellose Kamera, die ich kaufen würde, müsste mir Verbeserungen bei folgenden Punkten liefern: Stabilisierung von Non-VR Objektiven (also IBIS), irgendeine Art von Autokokus, die meine Fehlerquote bei Portraits reduziert (Augenerkennung --> Iris nicht Augenbrauen oder Ohren scharf), volle Kompatibilität zu allen meinen Nikkoren ohne Adapter, Synchronzeiten bis 1/2000 Sek (gerne auch elektronisch). Dabei sollten die bisherigen Errungenschaften (Batteriekapazität, Handling, Robustheit, Direktzugriffe,...) meiner DSLRs nicht leiden.

Ich glaube fest daran, dass Nikon dieses Jahr eine vernünftige spiegellose Kamera auf den Markt bringt und dann vorne mitspielt. Ob sie einige meiner Wunschlistenpunkte erfüllt, werden wir sehen. Bis dahin werde ich mich gedulden, gerne im Forum spekulieren und mit meinen aktuellen Kameras gut über die Runden kommen.

VG,
Peter
 
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Ganz genau!

Und gerade - zahlungskräftige - Hobbyisten lassen sich da auch gerne von den zahlreichen gut gesponserten YouTube/Blogger/Workshop/Fotofuzzies und deren Marketingmaschinerie einlullen und werden dann auch nicht müde deren "Erfahrungen" weiter ungefiltert im Netz zu verbreiten...
 
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My 2 cts:

Die DLs wären in der vorgestellten Weise schon toll gewesen, keine Frage.
ABER:
richtig gut wäre m.E. gewesen:
DX Sensor (vorhanden, siehe D5500, D7200 etc)
Sucher
alles weitere was eine D5500 auch hat.

In Kombination mit den vorh AF-Ps 18-55 und 70-300 wäre man da super aufgestellt gewesen.
Dazu 2-3 neue UND kompakte FBs für DX; mir fiele da ein 24/2.0 ein.

Mit dem 1" Sensor, wäre man eh zu spät gewesen, der Markt ist doch schon besetzt.

und für die Proffis: eine FX mit ohne Spiegel mit allem was die D750 hat und kann.

Dreamer ...

P.S. einen AF in LV gemäß Stefans Beitrag unten füge ich noch hinzu (Tatsch sowieso)

Ohne diese spiegellosen und leichteren und kompakten, können die eine D7 bringen, aber helfen tuts nix...
 
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Aber was bewegt dich dann dazu, mit einem geradezu missionarischen Eifer an Nikon Kritik zu üben?


Will ich gern -zum wiederholten Male- erläutern, bitte etwas Zeit mitbringen, oder nach unten zum Fazit scrollen.

Vor ziemlich genau 30 Jahren kaufte ich meine erste eigene richtige Kamera. Ich hatte zwar zuvor schon viele Jahre mit vom Vater stiebitzten Canons fotografiert, die kamen aber nach dem Bajonettwechsel (dazu später mehr) nicht mehr in Frage. Es blieben eigentlich nur Nikon und Minolta. Ich schwankte lange zwischen der 7000AF und der F501, letztere wurde es dann wegen der "Strahlwirkung" der Marke Nikon, mit einer solchen hätte ich nun auch eine "Profikamera", zudem hatte auch Minolta das Bajonett gewechselt, nur Nikon hielt daran fest.

Später kam noch eine F601AF hinzu, die ich mir als Student, genauso wie die Objektive von den Rippen absparte. Die beiden begleiteten mich dann lange Jahre (ich habe sie auch heute noch). Meine fotografischen Fähigkeiten blieben zugegeben sehr, sehr bescheiden. Wenn ich meine Filme abholte hatte ich längst vergessen welche Einstellungen ich gewählt hatte.

Während des Studiums kam ich erstmals mit Digitalien in Kontakt "natürlich" Olympus Camedias, die waren seinerzeit mit ihren 1024 x 768 das absolute NonPlusUltra. Trotzdem lernte ich recht schnell die Vorzüge der Digitalknipsen kennen und so schaffte ich Ende der 90er für die Firma für >1000 DM eine Fuji mit sagenhaften 2,7MPIX an. Nikon fand zu der Zeit digital noch nicht wirklich statt.

Vor 15 Jahren kamen dann anläßlich einer Indienreise zwei Dinge zusammen, ich merkte, das ich keine Lsut mehr auf Film hatte, das die Fuji mit ihrer Festbrennweite auch nicht wirklich meins ist. Inzwischen war Nikon auch in Digtalien angekommen und wie: Die D1 war ein Traum, aber mit ihren 2,7MPIX erschien sie mir im Vergleich zu meiner Fuji "etwas" zu teuer. Aber immerhin Nikon war aufgewacht und hatte Kodak (die ja die ersten D-SLR auf F80 Basis entwickelt hatten) überholt. Kurz nach der Reise wurde mir die Fuji geklaut und eine Ersatzbeschaffung stand an. Interessanterweise wieder Nikon vs. Minolta. Die D100 war erschienen und reizte mich massivst, aber die Vernunft siegte damals dann doch und es wurde meine erste Minolta und auch meine erste "Super-Bridge" die Dimage 7i. Ich habe heute noch diverse Ausdrucke von Fotos, die ich mit ihr gemacht habe im Büro hängen. Sie war auch die erste Kamera wo ich mich -dank der Digitaltechnik- intensiver mit Blende / Zeit / Brennweite / Goldener Schnitt / ... beschäftigte. Ja werden einige peinlich finden, das ich so lange nur rumgeknipst habe, war aber so.

Vor 13 Jahren war es dann soweit es geb genau meine Nikon D-SLR, klein handlich und voll mit meinen vorhandenen Objektiven kompatibel: Ich kaufte mir die D50. Mit der machte ich in einem Jahr mehr Aufnahmen als mit allen Kameras zuvor zusammen, die Lernkurve war so steil wie noch nie und es machet mir Spaß wie noch nie. Die Sprünge bei den Kameras kamen mir gewaltig vor und so kamen in vergleichsweise rascher Folge doch noch eine D100/D200/D2X/D300/D700 jeweils mit den Batteriegriffen ins Haus. Ein Markenwechsel kam für mich damals nie in Frage, ich war happy mit dem was Nikon anbot. Zu den Kameras kamen auch noch diverse Optiken, kaufte ich früher nur ToSiTa so waren nun auch einige AF-S 2.8 dabei.

Ich würde mich bis etwa 2010 als streng gläubigen Nikon-Jünger bezeichnen. In dem Jahr stand aber eine größere Motorradreise an und ich wollte mit reduziertem Besteck unterwegs sein. Die kleine Canon A700 (ja es wurde dann doch mal einen Canon, da die Coolpixen aus meiner Sicht schon immer hoffnungslos unterlegene MeToo-Produkte waren), die ich sonst immer dabei hatte schien mir dafür ungeeignet, es sollte dann doch was mit Wechselobjektiven und etwas größerem Sensor sein. Olympus hatte da ja kurz vorher mit den PEN's die ersten spiegellosen Systemkameras auf den Markt gebracht und so legte ich mir kurzerhand eine E-PL1 mit dem Standardzoom und dem Aufstecksucher zu. Dazu kamen dann noch ein Bajonettadapter und das Ai 50 1.4 sowie das AF-D 85 1.8 in die Tasche und los gings. So richtig warm wurde ich mit der Kleinen nie, der Aufstecksucher war grausam, trotzdem brauchte man ihn unbedingt, da das Display bei Sonne nicht mal mehr etwas erahnen ließ und ab ISO 1600 rauschte das Ding, das ich mich an meine seelige D100 zurückerinnert fühlte. Dazu dann noch die grausame Menüführung und das man eben jenes Menü für die meisten Funktionen ständig brauchte, nein die Kleine ging gar nicht, aber das "unbeschwerte" Fotografieren machte mir schon viel Freude, besonders die "Display-Knipserei" hatte es mir schnell angetan, es würde aber wohl kein Weg an einem Klappdisplay vorbeiführen.

Ein Jahr später hatte sich das mit dem Moppedfahren erledigt, deshalb wollte ich eine kleinere, leichtere, "richtige" Kamera, die es nun ja endlich auch von Nikon gab und so fuhr ich quasi direkt aus dem Krankenhaus zum Fachhändler und erwarb eine D5100 mit 18-55, 55-300, 35 1.8. Leider machte sich recht schnell Ernüchterung breit. Im LV weswegen ich sie ja gekauft hatte, war sie immer noch so schnarchlangsam wie meine uralten D300/D700. Ja hätte ich mir vorher ansehen müssen, ich ging aber bei der rasanten Entwicklung in Digitalien nicht davon aus, das Nikon einfach 5 Jahre stehenbleiben würde. Dazu war die Bedienung tlw. noch grausamer als bei der kleinen Olympus, fast genauso Menülastig, aber hier kam noch dazu, das man manchmal das INFO und manchmal das normale Menü braucht und es keinerlei Logik zu folgen scheint, wo welcher Punkt verborgen ist. Zudem finden sich die Punkte aus dem Info-Schnellmenü oft nicht auch im Hauptmenü, man muß also beide gleichzeitig nutzen. Das ich meine AF-D's nur mit manuellem Focus würde nutzen können war klar, das aber meine Ai bzw. AiS praktisch unbrauchbar würden hat mich dann doch etwas irritiert. Sie behauptet einfach es wäre kein Objektiv angesetzt, verweigert die Belichtungsmessung und die Lupe im LV geht auch nicht, sodaß man auch nicht gescheit focussieren kann, die so oft gerühmte F-Kompatibilität war also auf eine rein mechanische reduziert.

Meine Begeisterung für Nikon begann deutlich abzukühlen, die D300/D700 nahm ich immer seltener mit, es machte zwar immer noch spaß mit ihnen zu fotografieren, aber sie wurden mir schlicht zu schwer und obschon sich meine Handgröße nicht verändert hatte auch zu unhandlich. Die D2X ruhte schon eine Weile als reine Produktfoto-Knipse auf ihrem Stativ.

Doch noch war Nikon "meine" Marke und endlich gab es auch bei ihnen ein kleines, leichtes System, so kaufte ich im Sommer 12 eine J1 als Doppelzoomkit, später kam noch das 6,7-13 und das 10-100 hinzu. Eigentlich wurde ich mit der Kleinen genauso wenig warm, wie zwei Jahre zuvor mit der Olympus, die ich für die J wieder verkauft hatte. Die Bedienung mindestens genauso menülastig, rauschte wie Hulle, kein Klappdisplay, das bei sonne kaum zu erkennen war, ... , aber es war eine Nikon und so blieb sie mit dem 10-100 eine ganze Weile meine "Immerdabei"

Der Wunsch nach einer "richtigen" Spiegellosen wurde derweil immer größer und zur Photokina 2012 war ja so einiges angekündigt. Ich schaute mir also die Leica M (tolle Kamera, aber ohne AF, mir fast schon zu wuchtig und sprang mich für den Preis nicht wirklich an), Fuji X-E1 (man was war das für eine Schlange bis man die mal begrabbeln konnte, mir auch ein Stückchen zu Panzermäßig, zudem auch ein festes Nicht-Tatsch-Display) und zum Schluß die Sony NEX6 (Boah ey, soviel Geld für eine Playstation-Knipse, hat ja auch nichtmal ein Tatsch-Dingens) an. Eher zufällig fiel mir dann auch noch die NEX 5N in die Hände, die mir überraschend schnell zusagte.

Nikon hatte ja auch einen neuen Pfeil im Köcher, die D3200 war vergleichsweise winzig, vielleicht würde mich die bei den D-SLR halten können. Ja klein war sie wirklich, aber nochmals grausamer zu bedienen als die D5100 und der LV-AF war immer noch komplett nutzlos. Interessant fand ich es damals auch, das ich bei den Mirrorless-Kameras recht lang in Schlangen warten mußte. Bei Nikon war nur beim Stand mit den FX-Kameras + D7200/D300 richtig was los, die D3xxx, D5xxx in alle Farbvarianten konnte ich alle anschauen probieren, interessierte sich kein Mensch für, da war bei den 1ern noch mehr los.

Vor unserem Herbsturlaub legte ich mir dann kurzentschlossen eine Sony 5N zu, da ich bisher schon genug Geld verbrannt hatte, als reduziertes Austellungstück, ein Sigma 19 2.8 und ein billiger Nikon-F Konverter kamen gebraucht hinzu. Bei der Benutzung vergaß ich dann recht schnell das "Playstation" Vorurteil, ja das Menü der Knipse ist recht grausam aufgebaut, aber man muß nur recht selten ins Menü, die wichtigsten Funktionen liessen sich direkt über das Steuerkreuz einstellen. Dazu dann noch der einfache Finger-Tipp um die Sucherlupe für die Ais genau da hinzulegen, wo ich focussieren wollte, das dank Kantenanhebung auch noch schnell und präzise. Ich brauchte etwas um das wirklich an mich heranzulassen, aber die kleine Sony war mit den alten Nikon-Linsen um Welten besser zu bedienen als mit der J1 und wie ich später noch probierte auch die D5100. In der Bildqualität war sie letzterer ebenbürtig, was auch nicht weiter verwudnerlich war, schließlich waren sie Sensorschwestern.

Irgendwann kam dann der Wunsch auf, doch auch für die Sony etwas mit AF zu haben, die Nachfolgerin 5R versprach zudem genau an den Punkten, die mich an der 5N störten Verbesserungen. Die Nikon J (ichweiß nichtmal mehr ob 2 oder 3) hingegen hatten sich praktisch gar nicht weiterentwickelt, mehr MPIX brauchte ich nicht, aber die Dinger hatten noch immer nichtmal ein Klappdisplay, von Tatsch oder Kantenanhebung ganz zu schweigen. So kam folgerichtig mein allererstes neues Sony-Kit ins Haus: eine 5R als Doppelzoomkit und mit ihr die erste negative Sony-Überraschung. Das Ding hatte kein Ladegerät dabei, man sollte sie über den Micro-USB-Anschluß aufladen Zum Glück hatte ich ja das von der 5N und die Akkus waren auch identisch, also kein Beinbruch aber trotzdem ärgerlich.

Damit war für die nächsten Jahre erstmal Ruhe, die J1 war mit dem 10-100 (das 10-30 war kaputt) meine Immerdabei, leider mußte ich aufs Blitzen verzichten, da das Blitzchen nicht mehr aufspringen wollte, aber hey ist eine Nikon, die darf das. Wollte ich richtig fotografieren kamen die beiden Nexen mit, gern auch mit einer Auswahl meiner F-Bajonett-Optiken. Die drei D's kamen höchstens mal mit in den Garten, um die Katzen zu fotografieren oder zum Reitstall für die Zossen, das sind die einzigen Situationen wo ich mal einen schnelleren AF-C benötige und da waren sie immer noch besser als die NEXEN. Einen Aufstecksucher (der bei Sony ein kleines Vermögen kostet) hatte ich mir zwar auch wieder zugelegt, aber das Display zumindest der 5R war so viel besser geworden, das ich fast nie in Versuchung kam das Teil anzubauen.

2014 wurde mir dann die D2X samt der dort befindlichen Objektive aus der Firma geklaut. Haupteinsatzgebiet ist die Produktfotografie, warum also nicht nochmal µFT (eine zwischenzeitlich auch mal vorhandenen GH-1 zum Filmen hatte ich bisher unterschlagen) mit der "schlechten" Tiefenschärfe probieren, die wäre da ja von Vorteil. Die Entscheidung fiel auf die Pana G6 mit mehreren Optiken, dank des eingebauten EVF sowas wie eine Miniatur-D5100. Ich war ganz Hin. und Weg von der Kleinen. Nicht nur das sie ein Tatsch-Klapp-Schwenk-Display hat, nein auch zig funktionell angeordnete, frei belegbare Funktionstasten, zusätzlich zu den eh schon vorhandenen Tasten für die wichtigsten Grundfunktionen. So macht man das werte Nikon-Entwickler, es müssen schon sehr exotische Einstellungen sein, das man bei der Pana mal ins Menü muß. Einzig das Bildformat störte mich immer wieder, besonders wenn ich sie zusätzlich zu einer der Nexen mitnahm.

Die einzige Nikon, (außer der J1) die ich nun noch Hin. und Wieder nutzte war die D700, so eine FX hat halt doch was. Es nahte ja zum Glück die nächste Photokina und sowohl Nikon (D750) als auch Sony (A7) hatten nun endlich erträglich große FXen mit Klappdisplay angekündigt. Natürlich ging ich zuerst zur Hausmarke. Diesmal mußte ich mich auch dort in eine Schlange einreihen, auf die D750 schien ich nicht allein gewartet zu haben. Endlich konnte ich eine ergattern, kurzer Blick durch den Sucher, ja ganz nett, für mich aber immer uninteressanter, also umstellen auf LV, Auslöser halb drücken und konnte das wirklich sein? Hatte die neueste Kamerageneration im Jahre 2014 immer noch den gleichen Grotten-Kontrast-AF wie meine 10 Jahre alte D300?

Ich beschloß der Sache später an einer anderen der ausgestellten D750 auf den Grund zu gehen, bei der Knipse, die ich gerade probiert hatte mußte ja was kaputt oder verstellt gewesen sein. Zuerst aber mal in eine der ewig langen A7-Schlangen eingereiht. Hm, die D750 lag irgendwie besser in der Hand, das lag weniger an der Größe, sondern am dickeren Griffwulst der Nikon, zudem ist die leichte Abschrägung für den Auslöserknopf leichter zu erreichen. Dafür hatte die Sony viel mehr direkte Einstellmöglichkeiten, besonders das Drehrad für die Belichtungskorrektur gefiel mir, nix mehr mit irgendwelchen Doppeltasten, die man drücken muß. Womöglich hat sie deswegen auch keine Bracketing-Funktion, geht ja mit dem Daumen, ohne den Auslöser loslassen zu müssen. Apropos Auslöser antippen, montiert war das Kitzzom 28-70 und egal in welcher Brennweite ich es versuchte es machte Bäng und der Focuspunkt saß. Ich ließ mir auch noch ein 70-200 F4 geben und damit war sie nochmals schneller. Richtig beeindruckend und weit besser als bei meinen Nexen. Noch einen kurzen Blick durch den Sucher, das Bild der D750 war etwas klarer, aber irgendwie mag ich inzwischen das digitale Bild der EVF etwas lieber, da ich dort halt alle Infos wie auf dem Display auch bekomme, ob EVF oder OVF würde aber nicht so besonders kaufentscheidend sein. Ich kehrte also zurück zum Nikon-Stand, stellte mich in die Schlange vor einer anderen D750, kam endlich dran, nahm sie, stellte sie auf LV, tippte den Auslöser an und wartete auf das Bäng der Sony. Stattdessen bekam ich das gleiche Summ-Brumm-Hin und Hersuch, irgendwann bin ich mal fertig Geruckel der zuvor getesteten D750.

Sollte ich als Nikon-Fanboy nun wirklich die Sony A7 kaufen? Es gab doch so wenig Objektive dafür, die waren zum Teil auch noch sauteuer und auf Photozone regelmäßig verissen worden. Auf der anderen Seite hatte ich schon genug passende Akkus (sind die gleichen wie bei den NEXEN) einen Nikon F-Adapter hatte ich ja auch. So kam es dann das ich ein paar Wochen später mit einer der NEXEN und den Zooms und der A7 mit adaptierten Nikkoren und Leica-M-Linsen loszog. Ein paar Kleinigkeiten nervten auch an der A7, aber prinzipiell fühlte ich mich mit der Kombi so wohl wie vor Ewigkeiten mit den D300/D700 Schwestern.

Ganz wollte ich Nikon denn doch nicht aufgeben und so kaufte ich etwas später spontan noch eine D5300. Das ist derzeit die einzige Nikon, die ich noch regelmäßig einsetze. Sie hat die G6 als Produktfotomaschien abgelöst. Durch Helicon Remote ferngesteuert stört es mich nicht, das sie Stunden braucht um mal einen Focuspunkt zu verschieben, ich kann ja während ich auf sie warte etwas anderes machen.

Dann stellte Sony die A7 RII vor, haben die einen Sprun gin der Schüssel eine Sony für 3,5k €? Die würde bestimmt wie die alte R auch einen Peisverfall in Nikon-Geschwindigkeit hinlegen und dann würde ich sie vielleicht mal kaufen. Dann kamen aber die ersten Tests und -bis auf das immer noch fehlende Touchdisplay- hate Sony alle, wirklich komlett alle Kritikpunkte der ersten 7er Serie bei der R II adressiert und behoben. WOW ich war ehrlich begeistert, es gab zwar immer noch das Problem der etwas überteuerten Linsen, aber auch eine Lösung von Sony selbst, nämlich zwei Adapter. Damit werden die elektronischen (ähnlich den AF-S) Minolta/Sony Objektive ohne Funktionseinschränkung an den FE-Mount adaptiert. Auch hier könnte sich Nikon ein Scheibchen abschneiden wenn ich an den im Schrank rumlümmelnden FT-1 Krüppel denke. Fast noch "verrückter" ist der zweite meiner Adapter, der hat -mehr oder weniger- eine komplette Spiegelmechanik samt Motor eingebuat und adaptiert alle seit Einführung der Minolta 7000 AF Mitte der 80er erschienenen Minolta Stangen-AF Optiken auf jede meiner Sonies.

Das ist Bajonett-Kompatibilität! Es wird Sony ja immer vorgeworfen, das man nicht wisse was sie in Zukuft tun. Ich sehe das sehr entspannt, denn im Gegensatz zu Nikon, die nur noch eine rein mechanische "Kompatibilität" bieten scheint es Sony mit einem dauerhaften System wirklich ernst zu meinen. Das trotz oder gerade wegen der Unterstützung bei mir inzwischen auch diverse neue Sony und Zeiss Optiken eingezogen sind sei nur am Rande erwähnt.



Fazit
  1. Ich fühle mich immer noch mit der Marke Nikon verbunden, halte aber die derzeitige Produktpolitik, also das nahezu komplette negieren der Spiegellosen bzw. des Wunsches nach hochwertigen aber dennoch kelinen Kameras für falsch
  2. Es gibt eigentlich für ein Unternehmen nichts schlimmeres als Kunden, die einfach heimlich abwandern. Hört man über die eigenen Produkte nur Jubelarien, während gleichzeitig Umsatz und Ertrag ins Bodenlose fallen ist es schwer die Problemfelder zu erkennen. Natürlich bin ich nur ein einziger Kunde einees Konzerns, aber genau einer der "Problemkunden"
  3. Es geht mir in keinster Weise darum jemandem seine Riesenklopper wegnehmen zu wollen, es geht mir nur darum aufzuzeigen das so Leute wie ich -und es zieht sich durchs Forum, das ich bei weitem nicht der Einzige bin- derzeit nichts geeignetes im Nikon-Produktprogramm finden. Das ist umso tragischer da dabei einige Leute sind, die früher locker 5-stellige Summen bei Nikon liessen und nun auch die größte FuPaOlySo samt diverser Optiken kaufen. Aber wir bekloppten Technikverliebten sind es die gern die neuesten Kameras kaufen, jemand der seine D300 immer noch stolz in Ehren hält ist Umsatztechnisch komplett wertlos.
  4. Last but not Least bin ich Nikon-Anteilseigner (Aktionär) und auch wenn ich Kleinstanleger bin ist es mein Recht und meine Pflicht ein unfähiges Mangement als solches zu benennen, denn es geht hier direkt um mein Geld, wenn die nur Mist bauen und deshalb pleite gehen.


Grob überschlagen habe ich in den letzten paar Jahren gut 10K bei Sony und Zeiss gelassen, das hätte genauso (eher sogar mehr, denn das 1.4 105 und das 300PF wären sicher dazugekommen) auch bei Nikon landen können.

Es macht mich traurig, was in wenigen Jahren nur aufgrund von Unfähigkeit und Selbstgefälligkeit in Verbindung mit verknöcherten Machtstrukturen aus der einst stolzen Marke Nikon geworden ist.

Die Beispiele was mit Elektroniklastigen Firmen passiert, die glauben ihre Produkte gegen den Markt platzieren zu können sind in Form von Nokia, oder auch Blackberry ja bereits genannt worden.
 
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Es gibt nicht viele, die bereit oder finanziell in der Lage sind, jedes oder jedes zweite Jahr 3.500 Euro für eine neue Kamera auszugeben. Wer das annimmt, lebt in seiner eigenen Welt.

Es geht ja nicht nur um diese Zielgruppe, auch für einen Neueinsteiger der sich signifikant vom Handy verbessern will, aber dessen Vorzüge (Touch-Display) nicht verzichten will gibt es im Nikon-Programm derzeit, Nichts, Nada, Nothing.

Die 1er sind wohl eher ein Auslaufmodell und nach allem was ich bisher gesehen habe ist der LV-AF bei D5600 und D500 genauso unbrauchbar wie Eh und Je
 
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Dass die nur Mist bauen, ist halt deine Sicht. Man kann ja gerne sachlich darüber diskutieren, wie man das Produktprogramm noch sinnvoll ergänzen könnte, aber hochwertige und auch erfolgreiche Produkte seit Jahren ständig wieder mit abwertenden Bezeichnungen wie "Riesenklopper" oder "Rückenkiller" zu diskreditieren wird den Kameras einfach nicht gerecht und ist auch nicht fair der Marke gegenüber.
 
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Hochwertig? Ja waren Nikons früher mal, heute lese ich hier ständig etwas von Rückrufen, AF-Feld-Problemen und ähnlichem.

Erfolgreich? Kann man auch trefflich drüber streiten. In einem der letzten Geschäftsberichte wurde auch über sinkende Kameraverkäufe berichtet, das dies aber durch gute Verkäufe bei D5/D500 tlw. kompensiert worden wäre. Dazu steht nun nichts mehr drin, und auch die Wechselobjektivkamera-Absatzstückzahlen waren ja dtl. nach unten korrigiert worden. Das könnte nun leicht darauf hindeuten, das die D5 von den Profis, die immer die produktivste Kamera brauchen als Ersatz für ihre D4en beschafft wuden und die D500er von den D300 Besitzern, die seit Ewigkeiten auf die Nachfolgerin warteten. Beides führte aber recht schnell zu einer Sättigung, ob die beiden "echtes" Neugeschäft generieren konnten? Der schnelle Preisverfall der D500 läßt mich da eher ungutes vermuten.

Eine D500 mit BG ist nunmal ein Riesenklopper, was soll daran diskreditierend sein? Selbst eine MF wie die neue Fuji GFX oder Leica SL ist viel kleiner und leichter. Das ist eine einfache Beschreibung das diese Kamera so ziemlich die größte und schwerste am Markt befindliche ist, um nicht immer den ganzen Satz schreiben zu müssen nehme ich halt Riesenklopper, da dieses eine Wort das am Besten umschreibt.
 
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Der ständige Gebrauch solcher Begriffe ist halt abwertend und sie werden von dir wirklich in fast jedem Posting verwendet, wenns um Nikon-DSLRs geht. Abgesehen davon frage ich mich, warum du nicht, wie 99% der Mitglieder hier mit normalen sachlichen Begriffen arbeiten kannst? Sollte man da nicht als Moderator, auch in den nicht moderierenden Beiträgen, eher mit gutem Beispiel vorangehen, statt genau das Gegenteil zu machen?

Kurz zur D500: Ja die Kamera ist mit 860g für das Gehäuse nicht ganz leicht, aber niemand muss, wenn er Gewicht sparen will unbedingt den BG dazu nehmen, da er, im Gegensatz zur D300/300s keinerlei Einschränkungen hat was die fps betrifft, wenn er darauf verzichtet.

Aber: sie ist absolut robust gebaut und ist derzeit die einzige Crop-Kamera die ohne Einschränkungen was RAW-Puffer und AF angeht bis etwa ISO 4000 Topleistungen bietet, was Action, Wildlife und Sport betrifft. Und dadurch durch die Brennweitenverlängerung sogar System-Gewicht sparen kann! Ich konnte vergangenes Jahr und heuer wirklich viel mit der D500 und dem 300 2,8 abdecken, wofür ich in den Vorjahren immer die D4 + 400er gebraucht hatte. Ähnlich verhält es sich auch mit dem 70-200 2,8 vs 300 2,8. Das Wort "Rückenkiller" für eine DX-Kamera, die eben vor allem für Sport und Action ausgelegt ist, ist von daher tatsächlich nicht nur abwertend sondern sogar irreführend, wenn man mal ein kleines bisschen weiterdenkt.
 
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Wenn man sich die verlinkte Grafik ein paar Beiträge weiter oben anschaut, sieht man, dass Sony in den letzten Jahren kontinuierlich Marktanteile verloren hat, (...)

Dabei aber bitte nicht übersehen daß es sich in der Grafik um Stückzahlen handelt,
Umsatz oder operativer Gewinn sind noch mal ganz andere Schuhe.

Da steht Sony deutlich besser da als diese Grafik vermuten lässt.
 
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Ich hatte hinreichend begründet, warum ich gern den Begriff Riesenklopper verwende, wenn Du das abwertend findest sei Dir Deine Meinung gegönnt, einen Maulkorb lasse ich mir deswegen bestimmt nicht verpassen.

Ich habe auch nie und werde das auch in Zukunft nicht tun in Abrede gestellt, das D5 / D500 für Dein Spezialgebiet die optimalen Kameras sind. Ich fand Diene Skisprung Fotos letztens richtig klasse und war ehrlich erstaunt was für relativ hohe ISO mit der D500 möglich sind.

Ich hatte es auch schon mehrfach geschrieben: Die komplette Technik der D500 mit einem funktionierenden Kontrast-AF im Gehäuse der D5600 und ich lege ohne mit der Wimper zu zucken 2,5-3k auf die Ladentheke.

Was ich aber stark anzweifele ist das die D5/D500 neue Käufer an die Marke Nikon heranführen. Ein potentieller Neukäufer wird wohl selten ganz oben ins Regal greifen und selbst wenn er das täte käme womöglich noch so etwas wie: Oh Gott nur 20 MPIX, da hat ja mein Handy genausoviel bei raus.

Schaut er aber in den unteren Preisklassen findet er -aus meiner Sicht- bei Nikon nur Produkte (egal ob die 1er oder die kleinen D's) die im Wettbewerbsumfeld nicht bestehen können.

Ich hatte die Frage schonmal in den Raum geworfren, sie blieb aber unbeantwortet: Warum sollte der begeisterte Handy-Fotograf, der eine etwas bessere Kamera kaufen möchte auf einmal dazu gebracht werden durch ein winziges Guckloch zu schauen, um die Kamera richtig nutzen zu können, wenn es ausreichend Wettbewerber gibt, die ihm genau seine gewohnte Art zu fotografieren ermöglichen?
 
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Dabei aber bitte nicht übersehen daß es sich in der Grafik um Stückzahlen handelt,
Umsatz oder operativer Gewinn sind noch mal ganz andere Schuhe.

Da steht Sony deutlich besser da als diese Grafik vermuten lässt.

Michael, ohne Frage. Wenn nun aber die Stückzahlen durch Einmalkäufe von Enthusiasten erzielt wurden, dann ist der große Erfolg von kurzer Dauer. Ich persönlich glaube einfach, dass sich nur eine Minderheit in kurzen Abständen Kameras für >3.000 Euro kaufen kann. Das ist aber Sonies Preisstrategie und ich denke, Nikon wird einen ähnlichen Weg einschlagen wollen.

Jetzt ist der Hype groß, viele schlagen zu, weil es ja unbedingt eine Spiegellose sein soll. Manche nehmen durch Systemwechsel sogar große finanzielle Verluste in Kauf. Aber was dann? Die A7 rIII wird wohl um die 4.000 Euro kosten, wenn das so weitergeht. Was nutzen Dir dann tolle Margen, wenn Du keine Stückzahlen verkaufst, weil die Kunden nicht mehr bereit sind, den Preis zu zahlen oder mit der vorhandenen Kamera zufrieden sind?

VG,
Peter
 
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Was bringt dich zur der Annahme, dass diese Klientel durchs Fotografieren übers Display plötzlich zur zahlungswilligen Kundschaft für die Fotoindustrie wird??

Die Nutzer, welche Fotografie nur ab und an betreiben und hier und da - anlassbezogen - mal eine bessere Bildqualität möchten, werden wohl kaum 4-5 stellige €-Beträge fürs Equipment beim Händler lassen... klar die Masse machts. Aber im Schnitt liegt hier (auch aus eigener Erfahrung aus dem privaten Umfeld) die Bereitschaft Geld auszugeben meist bei deutlich unter 1000€ für eine Komplettausrüstung, Objektive für 1-2k € einzeln etc. werden da schlicht als utopisch deklassiert.
 
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Völlig d'accord, ist in meinem Umfeld nicht viel anders, wenn es aber darum geht für um die 500-1000,- eine erste Wechseloptik-Kamera mit Kit-Linse zu kaufen hat zumindest in meinem Umfeld in den letzten Jahren niemand eine kleine D-SLR gekauft Es wurden immer die Einsteigerkits von Pana/Oly oder Sony. Bei vielen flogen die kameras auch nach einer Weile wieder in die Ecke, die paar die dabei geblieben sind blieben dann auch bei teureren Nachkäufen "ihrer" Marke, bzw. bei µFT dem System treu.
 
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Die Aussagen werden langsam lächerlich. Was bitte soll an einer D5550/5600 nicht für anspruchsvolle Fotografie genügen?
Selten so etwas voreingenommenes gelesen

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Was nutzen Dir dann tolle Margen, wenn Du keine Stückzahlen verkaufst, weil die Kunden nicht mehr bereit sind, den Preis zu zahlen oder mit der vorhandenen Kamera zufrieden sind?

Könnte für die R III sogar zutreffen, die R II ist so gut, das ich nicht wüßte was mir eine neue noch bringen sollte.

Nun ersetze Sony durch Nikon und Du hast genau das aktuelle Problem, Topklassige D-SLR die sich ausschließlich an immer älter werdende Bestandskunden richten und Einsteiger D-SLR die längst von den speigellosen überholt wurden.

Sonys Portfolio hat aber im Gegensatz zu Nikon wenigstens marktgerechte Angebote im unteren Preissegment mit denen man Neukunden an die Marke heranführen kann.
 
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