Korrosionsschaden durch Kondenswasser?

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Alligator

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Nein das will ich nicht, wahrscheinlich bin ich selbst schuld, dass meine gerade erst 3 Monate alte und neuwertige D300 nach einem 3 wöchigen Urlaub in den Tropen einen von der Herstellergarantie nicht abgedeckten Korrosionsschaden haben soll.
Aber wundern tuts mich schon, will daher fragen, ob es anderen auch schon so gegangen ist, oder ob ich der einzige bin, der zu doof ist auf seine neue Kamera aufzupassen.
Dabei ist die Kamera weder einem tropischen Regen noch einem Tauchbad im Indischen Ozean ausgesetzt worden. In Frage kommt also höchstens Kondenswasser bei Temperaturwechsel, z.B. zwischen klimatisierten Räumen und Außenluft (99% Luftfeuchtigkeit bei 30°C oder so ähnlich). Aber eigentlich müsste doch eine (Semi-) Profi Kamera gewisse klimatische Herausforderungen überstehen, oder? Ist ja schließlich keine Billigknipse. Und ironischerweise in Thailand hergestellt.
Im Forum habe ich einiges zum Thema Spritzwasserdichtigkeit gelesen, aber nichts über Klima und Kondenswasser. Im Regen habe ich schon oft mit der D70 ohne Probleme fotografiert. Jahrelang. Auch bei Kälte, Nebel usw. Ich dachte die D300 wäre nicht nur teuerer, sondern auch robuster?
Also: Hat jemand ähnliches erlebt? In so kurzer Zeit? Und kann man die Kamera überhaupt noch zuverlässig reparieren? Wird es nicht immer weiter rosten? :frown1:
 
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Ich lese hier im Forum schon einige Zeit mit, aber von einem ähnlichen Fall habe ich bisher nichts gehört.
 
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Nein das will ich nicht, wahrscheinlich bin ich selbst schuld, dass meine gerade erst 3 Monate alte und neuwertige D300 nach einem 3 wöchigen Urlaub in den Tropen einen von der Herstellergarantie nicht abgedeckten Korrosionsschaden haben soll.
Aber wundern tuts mich schon, will daher fragen, ob es anderen auch schon so gegangen ist, oder ob ich der einzige bin, der zu doof ist auf seine neue Kamera aufzupassen.
Dabei ist die Kamera weder einem tropischen Regen noch einem Tauchbad im Indischen Ozean ausgesetzt worden. In Frage kommt also höchstens Kondenswasser bei Temperaturwechsel, z.B. zwischen klimatisierten Räumen und Außenluft (99% Luftfeuchtigkeit bei 30°C oder so ähnlich). Aber eigentlich müsste doch eine (Semi-) Profi Kamera gewisse klimatische Herausforderungen überstehen, oder? Ist ja schließlich keine Billigknipse. Und ironischerweise in Thailand hergestellt.
Im Forum habe ich einiges zum Thema Spritzwasserdichtigkeit gelesen, aber nichts über Klima und Kondenswasser. Im Regen habe ich schon oft mit der D70 ohne Probleme fotografiert. Jahrelang. Auch bei Kälte, Nebel usw. Ich dachte die D300 wäre nicht nur teuerer, sondern auch robuster?
Also: Hat jemand ähnliches erlebt? In so kurzer Zeit? Und kann man die Kamera überhaupt noch zuverlässig reparieren? Wird es nicht immer weiter rosten? :frown1:

Fall1:
Regelmäßig gehe ich (auch schon mal bei ziemlichen Schietwetter) auf Nord- und Ostsee segeln ... Vor drei jahren war ich mal im November im NL-friesischen Wattenmeer bei einer Regatta dabei, in solchen Fällen nehme ich immer meine F801s mit... Mann ist die damals nass geworden... aber fotografieren tut sie bis heute!

Fall 2:
Kann mich erinneren im vorvergangenen Jahr mal im Winter im Tierpark gewesen zu sein, da hatte ich meine F80 mit... Als ich vom Außenbereich in das Elefantenhaus kam, da ging da gar nichts mehr, die Kamera triefte richtig vor Kondenswasser... aber Fotos gemacht hat sie...

Andernfalls, so sehe ich das, andernfalls hätten sie auch keine Nikon werden dürfen! :D

Oder um es kurz zu machen: eigentlich sollte Deine D300 so was wegstecken können... zumal hier im Forum auch schon an anderer Stelle darüber berichtet wurde das die D300 hart im nehmen sein soll...
Ich würde da nicht locker lassen beim reklamieren...
Ciao
Christian
 
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Kannst Du mal den Schaden näher beschreiben? Sind Funktionsmängel aufgetreten, oder wie ist der Schaden aufgefallen? Von wem stammt die Beurteilung "Korossionsschaden"? Wer hat die Garantie verneint?

Mit geht es wie Michel, sowas habe ich noch nie gehört.

Gruß
Suermel
 
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Also mich wunderts ja auch. Drum frage ich ja herum.
Kaputt ist zum Glück (bisher) nur der Autofokus und zwar in Kombination mit allen Objektiven, egal ob HSM oder nicht. Die Kamera löst noch normal aus und macht weiterhin schöne Fotos. Zum Glück ist der Schaden erst am vorletzten Tag des Urlaubs aufgetreten.
Die Garantieleistung wird von Nikon München abgelehnt mit dem Hinweis auf Korrosion. tatsächlich steht in Handbuch so was drin, von wegen vor Kondenswasser schützen, Kamera an Temperaturschwankungen akklimatisieren, usw. Wahrscheinlich habe ich da keine Chance...
 
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Noch was: Ich denke, dass es wichtig ist über das Thema Tropentauglichkeit zu schreiben. Damit andere nicht so bluäugig davon ausgehen: "sonst hätte es keine Nikon werden dürfen", erst recht nicht aus dem professionellen Marktsegment. Natürlich ist es im Botanischen Garten in Singapur (tolle Orchideen) "saufeucht" und im klimatisierten Kiosk gleich daneben "saukalt". Aber wer denkt schon daran seine Kamera in der Plastiktüte wieder zu klimatisieren, bis er endlich nach einer 1/2 Stunde weiterfotografieren darf?
 
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Noch was: Ich denke, dass es wichtig ist über das Thema Tropentauglichkeit zu schreiben. Damit andere nicht so bluäugig davon ausgehen: "sonst hätte es keine Nikon werden dürfen", erst recht nicht aus dem professionellen Marktsegment.
Denke ich auch.

Kondenswasser dürfte um vieles kritischer sein als Regen. Bei dem besteht immer die Wahrscheinlichkeit daß nur relativ wenig nach innen dringt, selbst bei einer nicht abgedichteten Kamera. Kondenswasser sitzt da wo es besonders wehtut und ist, gerade bei einer abgedichteten Kamera, kaum herauszubekommen.

Ich fürchte da ist Nikon im Recht. Mein Beileid.

Grüße
Andreas
 
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So ganz verstehe ich das jetzt nicht :
ich war auch schon in Singapur und kenne die Teperaturen dort. Wenn DU
von der Strasse ( meist warm und sehr hohe Luftfeuchtigkeit ) in ein
abgeschlossenes "troparium" gehst, dürfte doch der Temperatur/Luftfeuchtig-
keitsunterschied gar nicht so groß sein ??
Ich habe so etwas nur im Winter und anschließendem Besuch in einem
Schmetterlingshaus erlebt ( draußen -3 Grad / innen 35 Grad und feucht ).
Meine D70 hat das anstandslos mitgemacht und die war wirklich tropfnaß !
Mein Objektiv war innen total beschlagen . Es hat eine halbe Stunde gedauert,
bis ich das erste Foto machen konnte.
 
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Aus meiner Sich besteht die Gefahr hauptsächlich, wenn man in Häusern mit Klimanalage nächtigt. Die meiste Zeit verbringe ich, wenn ich in der Gegend bin in unklimatisierten offenen Häusern. Ich mute meinen Kameras viel zu, aber bei Kondenswasser bin ich vorsichtig.
 
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Noch was: Ich denke, dass es wichtig ist über das Thema Tropentauglichkeit zu schreiben. Damit andere nicht so bluäugig davon ausgehen: "sonst hätte es keine Nikon werden dürfen", erst recht nicht aus dem professionellen Marktsegment. Natürlich ist es im Botanischen Garten in Singapur (tolle Orchideen) "saufeucht" und im klimatisierten Kiosk gleich daneben "saukalt". Aber wer denkt schon daran seine Kamera in der Plastiktüte wieder zu klimatisieren, bis er endlich nach einer 1/2 Stunde weiterfotografieren darf?

So, nur um der Blauäugigkeit entgegen zu treten: Tropen hin oder her, für Kondeswasser ist es egal ob ich mit einer zimmerwarmen Kamera in die Sauna komme oder von -5° im Zooaußenbereich ins Tropenhaus oder in den Tropen bin und aus dem vollklimatisierten Zimmer auf die Straße trete.... wichtig ist doch allein der Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsunterschied...

Bislang haben alle meine Nikons keinerlei Kondeswasserprobleme bzw. Feuchtigkeitsprobleme gehabt...
Und ich erwarte von einer Nikon auch mehr Zähigkeit als von den Produkten anderer Kamerahersteller.... diesen Mythos hat diese Firma selbts erzeugt! Siehe hier http://nikon-fotografie.de/vbulletin/showpost.php?p=596318&postcount=2

oder sind diese Zeiten endgültig vorbei? :nixweiss:
Ciao
Christian
 
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Da war noch nicht soviel drin, was korrodieren kann.

Das ist sicher richtig, doch hatten die seitdem auch lange Zeit sich zu überlegen wie man das wohl mit mehr Innenleben ebenso robust lösen kann....
Abgesehen davon, auch in einer F801s, einer F80, einer F4, F5 usw. ist ne Menge Kram drin der korrodieren könnte, machen die aber nicht, jedenfalls nicht bei mir...
Ciao
Christian
 
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Da hast Du eigentlich auch wieder Recht.
:nixweiss:
Prinzipiell gehe ich auch davon aus, dass meine Nikons Regen, Strand und Kondenswasser überstehen.
BTW. Bei einer 3 Monate alten Kamera finde ich es von Nikon nicht besonders geschickt, Eigenverschulden hin oder her, den Kunden im Regen stehen zu lassen. Vor allen nicht in Zeiten des Internets und auch in Hinblick auf die von die verlinkte Werbung.
 
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In den Tropen muss man die Kamera offen lagern, dann akklimatisiert sie sich und es gibt keine Probleme.

Wenn man die Kamera in einem wasserdichten Gepäckstück lagert (z.B. Pelicase), kann trotz Dichtungen Feuchtigkeit eindringen (kondensierend, also nicht von der Garantie gedeckt, weil außerhalb der Spezifikation)

Wüßte ich auch nicht, wenn es mir nicht mal ein NPSler erklärt hätte.

Gilt übrigens auch für Lagerung im feuchten Keller. Oder feuchte Kamera im geschlossene Behälter und so weiter.

Grund: Das größte Loch in der Kamera ist das Objektivbajonett und das ist nur bei bestimmten Optiken geschützt und auch dann nur, wenn die Optik nicht gewechselt wird. Wegen der Dichtungen an der D300 kann bei angesetztem Objektiv Feuchtigkeit aus dem Spiegelkasten nicht nach Außen dringen. Bei ungedichteten Gehäusen geht der Feuchtigkeitstransfer in beide Richtungen, daher sollte man diese Kameras eher trocken halten oder trocknen lassen.

Frank


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Nein das will ich nicht, wahrscheinlich bin ich selbst schuld, dass meine gerade erst 3 Monate alte und neuwertige D300 nach einem 3 wöchigen Urlaub in den Tropen einen von der Herstellergarantie nicht abgedeckten Korrosionsschaden haben soll.
Aber wundern tuts mich schon, will daher fragen, ob es anderen auch schon so gegangen ist, oder ob ich der einzige bin, der zu doof ist auf seine neue Kamera aufzupassen.
Dabei ist die Kamera weder einem tropischen Regen noch einem Tauchbad im Indischen Ozean ausgesetzt worden. In Frage kommt also höchstens Kondenswasser bei Temperaturwechsel, z.B. zwischen klimatisierten Räumen und Außenluft (99% Luftfeuchtigkeit bei 30°C oder so ähnlich). Aber eigentlich müsste doch eine (Semi-) Profi Kamera gewisse klimatische Herausforderungen überstehen, oder? Ist ja schließlich keine Billigknipse. Und ironischerweise in Thailand hergestellt.
Im Forum habe ich einiges zum Thema Spritzwasserdichtigkeit gelesen, aber nichts über Klima und Kondenswasser. Im Regen habe ich schon oft mit der D70 ohne Probleme fotografiert. Jahrelang. Auch bei Kälte, Nebel usw. Ich dachte die D300 wäre nicht nur teuerer, sondern auch robuster?
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Daher würde ich mal auf diesen Beitrag hinweisen. Bei KoMi waren's ja auch Foren, die ein Einlenken seitens KoMi bei der 7D brachten.
 
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Ich hatte das Phänomen auch schon mal, dass an meiner F100 der AF nicht mehr ging.
Wurde von Nikon auf Garantie repariert.

Torsten
 
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Mit der D300 bin ich noch nicht in den Tropen gewesen. Wohl aber mit der D200 und einer ganzen Reihe anderer Kameras. Probleme habe ich nie gehabt. Dabei sind diese Kameras hoher Luftfeuchtigkeit, Klimaanlagen und auch schonmal Regen ausgesetzt gewesen. Auch die D300 muss gelegentlich Regentropfen oder Spritzwasser über sich ergehen lassen, allerdings (bisher) deutlich nördlich des Wendekreises. Ich halte mich allerdings grundsätzlich an die Regel, feuchte Kameras so bald wie möglich oberflächlich abzutrocknen und bei Wechsel von heißen in kühlere Umgebungen bei hoher Luftfeuchtigkeit die Kamera außerhalb von Taschen oder sonstigen Behältnissen zu lagern. Das gilt auch, wenn man mit der Kamera unterwegs ist. Mehr oder weniger luftdichte Rucksäcke, Duffle Bags oder Koffer sind in den Tropen kein guter Aufbewahrungsort für Kameras und Objektive. Innerhalb der Monsun-Zeit bzw. bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit sollte man auch Objektivwechsel auf ein absolutes Minimum zu beschränken.

Was nun genau deiner Kamera zugestoßen ist, lässt sich vom Forum aus nicht diagnostizieren. Ich empfehle dir aber, bei Nikon Erkundigungen einzuholen, wie der Schaden genau aussieht bzw. was die Techniker in der Kamera vorgefunden haben.

Ansonsten verhält es sich wohl leider wie mit Fungus in Objektiven unter länger dauernden tropischen Einsatzbedingungen: In 98 von 100 Fällen gibt es keine Probleme. Wenn man zu den 2 Betroffenen gehört, ist das trotzdem kein wirklicher Trost.

Ob eine Kamera/ ein Objektiv teuer oder billig ist, spielt bei Fungus und Korrosion übrigens keine Rolle. Wenn erstmal Feuchtigkeit im Gehäuse bzw. in der Fassung ist, sind abgedichtete Kameras und Objektive sogar noch gefährdeter. Denn wo nur schwer Wasser herein kommt, kommt es noch schwerer wieder heraus. Und am gefährlichsten ist Kondenswasser, weil es gasförmig den Weg hinein findet und dann boshafter Weise den Aggregatzustand ändert.
 
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Hallo,

Noch was: Ich denke, dass es wichtig ist über das Thema Tropentauglichkeit zu schreiben. Damit andere nicht so bluäugig davon ausgehen: "sonst hätte es keine Nikon werden dürfen", erst recht nicht aus dem professionellen Marktsegment. Natürlich ist es im Botanischen Garten in Singapur (tolle Orchideen) "saufeucht" und im klimatisierten Kiosk gleich daneben "saukalt".
Das war eine der vielen Gründe, warum ich mir eine Nikon gekauft habe: Die Tropentauglichkeit. Nach etlichen Aufenthalten in Südostasien (u. a. auch im Orchid Garden in Singapur :)), aber auch auf einer Treckingtour durch den Regenwald von Zentralmalaysia, oder mitten im tropischen Gewitter auf einem Boot im Urwald oder 47°C Mittagstemperatur in Myanmar kann ich zumindest für meine D200 verbindlich sagen, dass sie uneingeschränkt tropentauglich ist. Bei Temperaturwechsel vom kalten Hotelzimmer in die feuchtwarme Hitze kann es natürlich zu Kondensationen im (!) Objektiv kommen, die aber nach einigen Minuten weder vollständig verschwindet.

Img_D200_2007_09_04_0002.jpg


Hier z. B. das VR 70-200er - in den Tropen etwas zu schnell aus der Fototasche geholt. Nach 15 Minuten und mehreren Pump-Bewegungen mit dem Zoomring war der Spuk wieder vorbei.

Ciao
HaPe
 
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nun, solltest du das glück haben in der nähe der schweiz zu wohnen, probiers mal mit dem nikon service in der schweiz. die sind sehr professionell und meist äusserst kulant..

lg
marcel
 
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Vielen dank für die vielen Beiträge (und tröstenden Worte)!
@Hans-Peter R.: Genau, so habe ich mir die D300 auch vorgestellt.
@jflachmann: Das ist schon klar, dass in einem hermetisch abgeschlossenen Behätnis (z.B. Koffer) sich die Feuchtigkeit erst recht austoben kann. War bei mir nicht der Fall, habe die Kamera meist einsatzbereit umgehängt gehabt, ansonsten in einer nicht ganz dicht schließenden Lowe Pro Tasche. OK,der Fehler war vielleicht, dass ich an kein Silikatsäckchen gedacht habe.
Was übrigens den Schaden anbelangt, es heißt: "Deutliche Korrosionsspuren am Kameragehäuse sichtbar" Das heisst doch wohl, man hat die Kamera anscheinend nur von außen inspiziert und daraus gleich geschlossen, der defekte Autofokus hänge damit zusammen. Können die äußeren Spuren nicht einfach von Schweiß an den Händen kommen? Wäre aber schon auch ungewöhnlich nach so kurzer Zeit.
Aber möglicherweise hängt der defekte AF gar nicht damit zusammen. Na ja, habe noch mal an Nikon gemailt, vielleicht lassen sie sich doch noch erweichen.
Aber am wichtigsten scheint mir, dass hoffentlich keine weiteren Schäden im Kamerainneren eingetreten sind, die langsam krebsartig die empfindliche Elektronik zerstören. Nach dem bisher gesagten scheint mir eine gewisse Entwarnung angesagt, Nikon Kameras halten wohl doch so einiges aus:)
 
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