Kontakt zu PixelComputer

raicor

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Hallo,

bitte um eure Hilfe.
Hat jemand von euch in letzter Zeit bei PixelComputer einen PC erhalten oder Kontakt gehabt?

Grund meiner Frage: 2025 beschloss ich anlässlich meines 75. Geb., mir noch einmal ein leistungsstarkes Notebook für die Bildbearbeitung zu gönnen.
Nicht zuletzt aufgrund der vielen positiven Bewertungen der Fa. PixelComputer hier im Forum, bestellte und bezahlte ich dort im März 2026 ein üppig ausgestattetes 16“ Lenovo Thinkpad.
Als Lieferzeit war 1-8 Wochen angegeben.
Bis jetzt (16 Wochen ab Bestellung) habe ich keinerlei Information, ob und wann eine Lieferung erfolgen wird.

Meine Email Anfragen an den Support wurden nur automatisch beantwortet („man werde sich so schnell wie möglich bei mir melden“), bei mehrmaligen telefonischen Anfragen stellte mir das Callcenter einen Rückruf in Aussicht, der aber nie erfolgte.

Hat jemand von euch eine Idee, wie ich zu einer Info bzgl. meinem Notebook kommen könnte?

Schöne Grüße
Rainer
 
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Die Bilder bei Insta sehen recht aktuell aus. Von einer Insolvenz ist im WWW nichts zu finden.
Im Blog stammen die letzten Einträge von März.
In Linkedin sind die jüngsten Beiträge 4 Monate alt.
Am Standort des Ladens (Landsberger Str. 234) sieht man nichts besonderes.

Bist Du sicher dass Bestellung und Bezahlung korrekt abgelaufen sind?
Vereinbare doch einfach einen Online-Beratungstermin.

Sonst mal hinfahren, wenn es nicht zu weit ist.
 
Kommentar
Pixelcomputer ist seit Jahren ein absolut verlässlicher Partner des Netzwerk Fotografie. Du kannst mir gerne per privater Unterhaltung ein paar Details zukommen lassen, vielleicht kann ich helfen.
 
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Es gibt derzeit eine stark erhöhte Nachfrage bei diversen IT-Komponenten, vor allem SSDs, manche Arten von Hauptspeicher, Prozessoren (vor allem Grafikprozessoren aka „GPU“). Falls irgendwas davon für das Notebook benötigt wird, dauert es länger.
Ursache sind die massiven Investitionen diverser Firmen in Rechenzentren für KI-Anwendungen.
 
1 Kommentar
Wuxi
Wuxi kommentierte
Das ist klar, aber kein Grund weder auf Emails noch auf Telefonanrufe zu antworten.
 
Lieber Rainer,

vielen Dank für Ihre offene Rückmeldung. Bevor wir auf die Hintergründe eingehen, möchten wir uns an erster Stelle für etwas anderes entschuldigen: Die Kommunikation zu Ihrer Bestellung lief nicht so, wie Sie es von uns gewohnt sind und wie wir es selbst von uns erwarten. Das tut uns aufrichtig leid. Sie hätten von uns aus früher und proaktiver über die Verzögerung informiert werden müssen, statt selbst nachfragen zu müssen. Das holen wir nach.


Und zwar konkret: Wir melden uns am Montag persönlich bei Ihnen — nicht per Standardmail, sondern direkt, um Ihren Fall im Detail zu besprechen und Ihnen einen realistischen, verbindlichen Zeitrahmen zu nennen.


Nun zum Hintergrund, den wir Ihnen nicht als Ausrede, sondern zur Einordnung mitgeben möchten: Seit September 2025 herrscht auf dem gesamten IT-Markt eine massive Komponentenknappheit, weil KI-Rechenzentren mit praktisch unbegrenzten Budgets Arbeitsspeicher (RAM), Grafikspeicher, SSDs und Festplatten aufkaufen. Die drei großen Speicherhersteller — Samsung, SK Hynix und Micron — lenken ihre Fertigung gezielt in die margenstärkere KI-Produktion um. Für die hochwertigen Arbeitsspeicher-Module, die wir verbauen, bedeutet das im eigenen Einkauf einen Preisanstieg von über 500 % seit September 2025. SK Hynix hatte seine komplette RAM-Jahresproduktion für 2026 bereits im Oktober 2025 vollständig verkauft. Kurz gesagt: Ware ist knapp und teuer geworden.


Nun der Punkt, der uns als PixelComputer besonders betrifft — und der zugleich der Grund ist, warum unsere Rechner genau das leisten, wofür Sie sie kaufen: Wir verbauen ausschließlich High-End-Komponenten ausgewählter Hersteller wie ASUS, Samsung oder Crucial. Genau diese gefragten Teile sind derzeit am schwersten zu bekommen. Wir melden bei Herstellern und Distributoren unseren Bedarf an und erhalten dann kontingentierte Zuteilungen — die je nach Komponente zwischen 3 und 12 Wochen dauern.


Besonders zugespitzt ist die Lage bei Grafikkarten der RTX-5000-Serie. Auch diese müssen wir vorbestellen und warten dann teils 6 bis 12 Wochen auf unsere Zuteilung, weil wir grundsätzlich nur Karten der besten Hersteller an unsere Kunden ausliefern — keine Ware zweiter Wahl. Erschwerend kommt hinzu: Wir setzen fast ausschließlich auf Grafikkarten mit 16 GB VRAM oder mehr, denn erst damit sind moderne Foto- und Bildbearbeitungs-Workflows wirklich zukunftssicher. Genau diese Modelle sind aber am knappsten, da der schnelle Grafikspeicher auf denselben Fertigungslinien entsteht, die auch die KI-Hardware bedienen. Gute Qualität in ausreichender Stückzahl zu bekommen, ist dadurch aktuell die größte Herausforderung.


Auch bei Notebooks bekommen wir die Lage aktuell besonders deutlich zu spüren, konkret bei Lenovo: Gerade die höherwertig ausgestatteten Business- und Workstation-Notebooks — also genau die Modelle mit größerem Arbeitsspeicher, schnellerem Grafikspeicher und hochwertigen Displays für professionelle Bildbearbeitung — sind bei Lenovo selbst teils über Wochen bis Monate nicht lieferbar, da auch dort Fertigungskapazitäten zugunsten der margenstärkeren KI-Serverproduktion umgelenkt werden. Wir bekommen von Lenovo aktuell oft keine verbindlichen Liefertermine mehr, sondern nur grobe Zeitfenster, was es uns erschwert, Ihnen frühzeitig eine feste Zusage zu machen. Genau das wollen wir am Montag im persönlichen Gespräch klären: Wir schauen uns gemeinsam den Status Ihrer konkreten Lenovo-Konfiguration an und kümmern uns direkt um einen verbindlichen Liefertermin für Sie.


Warum warten wir auf diese Zuteilungen, statt einfach woanders zu kaufen? Weil die Alternativen für Sie schlechter wären:


  • Auf minderwertige Komponenten auszuweichen kommt für uns grundsätzlich nicht infrage.
  • Auf eBay oder Drittplattformen einzukaufen würde völlig überhöhte Preise und Ware in ungewissem Zustand bedeuten — dieses Risiko wollen wir nicht an Sie weitergeben.
  • Im regulären Einzelhandel ist die Abgabe fast immer auf 1 Stück pro Kunde begrenzt; einzelne Händler rationieren beliebte Modelle sogar. Für einen Auftrag brauchen wir aber oft 15 oder 25 identische Geräte oder Karten.

Zur Einordnung: Selbst die größten Konzerne kämpfen mit denselben Engpässen. Apple nennt für höher ausgestattete Geräte derzeit Lieferzeiten von mehreren Monaten — bei manchen Konfigurationen bekommt man nicht einmal mehr eine verbindliche Schätzung; ein besser ausgestattetes Mac Studio wird momentan erst für Ende Oktober/Anfang November in Aussicht gestellt. Das ändert nichts an Ihrer Wartezeit, zeigt aber, dass es kein hausgemachtes Problem ist und auch kein Problem, das allein an Lenovo hängt.


Genau deshalb kennzeichnen wir betroffene Komponenten auf unserer Website transparent mit dem Hinweis „evtl. Lieferverzögerung" — damit Sie schon vor der Bestellung wissen, woran Sie sind.


Was wir Ihnen fest zusagen: Wir bedauern jede Verzögerung und tun unser Möglichstes, um jeden Kunden so schnell wie es geht zu beliefern. Vor allem aber melden wir uns am Montag persönlich bei Ihnen, um Ihre konkrete Bestellung durchzugehen und Ihnen zu sagen, woran Sie sind.


Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Geduld.
Cornelia Werner
 
1 Kommentar
quadratlatsche
quadratlatsche kommentierte
Die dargestellte Situation, dass KI-Rechenzentrumsbetreiber den Markt leerkaufen, kann ich so bestätigen. So ziemlich alle leistungsfähigsten Bauteile sind knapp bzw. nicht verfügbar, zusätzlich sind die Preise explodiert. Gerade High Performance Grafikkarten sind begehrt, teilweise werden bereits verbaute GPUs aus neuen Grafikkarten entfernt und anderweitig eingebaut.

Grundsätzlich:
Wäre ich Kunde, würde ich mich mir eine proaktive Kommunikation wünschen mit Darlegung der Situation verbunden mit der Option vom Kauf zurückzutreten.
 
Guten Tag,

ich habe ein ähnliches Problem. Im Juli 2026 einen EIZO Monitor bestellt und sofort bezahlt. Lieferzeit 3-7 Tage und bis heute keine Lieferung und keine Kommunikation. Bei Nachfrage werde ich immer wieder auf einen Rückruf am selben Tag vertröstet, der aber nie erfolgt.
Beim Kauf meiner PixelStation vor ca. vier Jahren habe ich etwas völlig anderes erlebt, und ich habe es öffentlich gefeiert. Vor ein paar Monaten habe ich die Maschine noch einmal aufgerüstet (Grafikkarte und Speicher), auch das lief reibungslos und mit perfektem Service. Mein im letzten Monat bestelltes Calibrite Messgerät wurde ebenfalls prompt geliefert.
Im Moment bin ich ziemlich ratlos und eher geneigt den Auftrag zu stornieren.

Gruß
André
 
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Lieber André,
ich bin froh, dass wir das Problem (und die Hintergründe) bereits gemeinsam klären konnten und wünsche viel Spaß mit dem neuen Monitor.
Viele Grüße
Conny Werner
 
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