Kiruna und die Lofoten, meine erste Reise nach Skandinavien

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Schelmu

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Und es wird bestimmt nicht meine letzte Reise dorthin gewesen sein. :)

Die Reise wurde geplant und durchgeführt von einem kleinen Unternehmen das sich auf Lost Places Touren spezialisiert hat. (ich nenne erstmal keinen Namen, da es mein erster Thread ist möchte ich nicht sofort durch Schleichwerbung auffallen :rolleyes: )

Die Reise begann in Kiruna in Schweden, dort stand die Eisenerzgrube und das Eishotel Jukkasjärvi auf dem Programm. Zudem hatten wir den morgen und vormittag zur freien Verfügung.

Ich starte nun erstmal mit den ersten Fotos und werde bei weiteren Bildern die weitere Reise erläutern.

Ich setze mich im übrigen erst seit Mitte 2015 mit den Einstellungen der Kamera auseinander und fotografiere auch seitdem erst in RAW :fahne:

Über Tipps und Anregungen, konstruktive Kritik und wüste Beschimpfungen würde ich mich freuen ;)
 
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mein erstes fotografiertes rotes Haus ;)

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da weiss man doch Bescheid :D

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die berühmte Kirche von Kiruna mit Glockenturm

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Seht interessant. Ich kenne Kiruna recht gut, bin etwa vier Mal im Jahr dort, und folge der Bilderserie gespannt. Aus der Mine kommt 96% allen europäischen Eisenerzes (alle anderen Minen zusammen machen 4% aus). Die Stadt wird komplett abgerissen und 4,5 km weiter östlich wieder aufgebaut. Damit wurde tatsächlich schon letztes Jahr begonnen, weil der Boden unter der Stadt absackt. Das abgebildete Rathaus mit der Bilbliothek und der Uhr sollte (in der Projektphase) komplett auf Schienen bewegt werden. Inzwischen ist man davon aber abgekommen und wird nur den Uhrenturm retten - die derzeitigen Stahlpreise (und damit einhergehend Preise für Erz und Sinterpellets) verlangen nach einer günstigeren Lösung.

Kiruna ist eine faszinierende Stadt mit ganz eigenen - vollkommen unerwarteten - sozialen Problemen. Und immer eine Reise wert.
 
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Seht interessant. Ich kenne Kiruna recht gut, bin etwa vier Mal im Jahr dort,, und folge der Bilderserie gespannt. Aus der Mine kommt 96% allen europäischen Eisenerzes (alle anderen Minen zusammen machen 4% aus!), und die Stadt wird komplett abgerissen und 4,5 km weiter östlich wieder aufgebaut. Damit wurde tatsächlich schon letztes Jahr begonnen.

Ja die Ausmaße und Exportmengen der Miene sind schon beeindruckend, haben dort eine Führung gemacht und bekamen auch einen Film gezeigt über die Geschichte von LKAB. Das mit der Versetzung der Stadt ist mir bekannt, jedoch war davon noch nichts zu sehen.

Mein eigentliches Highlight in Kiruna war das riesige Gepäckband am Flughafen :D
 
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Das mit der Versetzung der Stadt ist mir bekannt, jedoch war davon noch nichts zu sehen.
Wenn Du zum Eishotel in Jukkasjärvi gefahren bist, dann solltest Du eigentlich gelagertes Baumaterial entlang der Landstraße gesehen haben. Da waren schon Januar 2015 Vorbereitungen im Gange.
 
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Wenn Du zum Eishotel in Jukkasjärvi gefahren bist, dann solltest Du eigentlich gelagertes Baumaterial entlang der Landstraße gesehen haben. Da waren schon Januar 2015 Vorbereitungen im Gange.

Es war bereits dunkel als wir zum Eishotel gefahren sind, muss ich dann wohl übersehen haben. :rolleyes:
 
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Ich hoffe, [MENTION=118664]Schelmu[/MENTION] sieht dies als "Ergänzung" seines Themas, nicht als Hijacking:

In Kirunas Innenstadt oder Verwaltung arbeiten kaum junge Männer. Die Mine beschäftigt Männer ab 21 Jahre, das Einstiegsgehalt liegt bei etwa 4300.- Euro netto (!) - für einen ungelernten Arbeiter. Die Stadt ist also voll von Mitt-Zwanzigern in amerkianischen Pick-Up-Trucks mit einem Snow-Mobil auf der Ladefläche, die zuhause einen 72" Flatscreen und alle Spielekonsolen dieser Welt stehen haben. Manche Jungs arbeiten 10 Tage und fliegen dann für das lange Wochenende auf die Balearen - seit Jahren; 100 Tage Malle im Jahr.

Wer also als Krankenpfleger oder IT-Fachkraft nach Kiruna kommt, heuert nach zwei Monaten in der Mine an, wo er das doppelte Gehalt bekommt (und sein eigentlicher Arbeitsplatz ist schon wieder unbesetzt). Erst mit +/- Ende 30 kommt der Moment der Orientierung und eventuell eine Weiterbildung oder eben der Umstieg/Rückweg in eine andere Branche. LKAB ist ein staatliches Unternehmen, die interne Weiterbildung ist exzellent (mein Gegenüber hat dort mit 21 angefangen, wurde dann Lokführer und ist heute operationeller Chef der gesamten Eisenbahnflotte mit über 2000 Wagons), aber es fallen eben auch reichlich Leute durchs Raster; die sind dann Mitte 30, ohne Ausbildung, haben in den vergangenen 15 Jahren eineinhalb Millionen Brutto verdient und leben immer noch den Junggesellentraum auf 50m² ohne auch nur einen Cent beiseite gelegt zu haben. Wenn dann der Erzpreis fällt und weniger gefördert wird, fallen diese Jungs in ein besonders tiefes Loch, denn es gibt kaum eine Perspektive für sie.
 
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Ich freue mich doch über jede Information zum Thema, es ist immer sehr spannend etwas über einen Ort zu erfahren an dem man war :)

Das man in der Miene sehr viel Geld verdienen kann haben wir mitbekommen aber nicht in diesem Ausmaß. Wir haben nur von einem ortskundigen erfahren, das sehr viele aus anderen Teilen Schwedens und Skandinaviens wohl gerne für ein paar Jahre in der Miene arbeiten würden um dann mit dem Geld woanders schön leben zu können und wieder einem anderen Job nachzugehen.
 
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Nun noch ein paar Eindrücke aus der Stadt, bevor es mit Fotos aus der Mine weitergeht. :)

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diese Treppen findet man wirklich an jedem Haus, ich vermute diese sind für die heimlichen Freunde der Töchter damit diese flüchten können wenn die Eltern nach Hause kommen :D

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Nun geht es ins Eishotel Jukkasjärvi, ich hätte bei den Fotos mehr Weitwinkel gebrauchen können. Ich war allerdings bei -24° nicht so scharf darauf einen Objektivwechsel durchzuführen. Im Eishotel selbst war es gefühlt sehr warm, laut dem Hotel selbst zwischen -5° und -8°.

Laut unserem Guide kostet es normalerweise 320 schwedische Kronen wenn man drinnen fotografieren möchte. Wir kamen aber umsonst rein, da dort wohl kurz bevor wir da waren eine Vernisage stattgefunden hatte, bzw. wohl auch noch teilweise im Gange war.

Man betritt das Eishotel durch eine doppelflüglige Türe, dahinter steht man nun in einem großen Gang. Von diesem gehen links und rechts Flure ab in denen die Zimmer sind.

Die Zimmer der ersten Flure sind alles Unikate und sehr sehr aufwendig gearbeitet die so genannten Eiszimmer. In den hinteren Fluren sind alle Zimmer gleich und sehr schlicht gehalten, die so gennanten Schneezimmer.

Am Ende des Ganges befindet sich eine kleine Bar, die große Eisbar befindet sich in einem anderen "Gebäude".

Haupteingang

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Nun folgend Fotos der Eiszmmer, jedes der Unikate hatte einen Spruch als Thema. Diese habe ich aber nicht aufgeschrieben.

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