ISO der Nikon D700 vs. ISO der Canon EOS 5D Mark II

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Mister Smith

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Guten Abend zusammen!

Die D700 kann aufgrund des VF und der relativ wenigen Pixel (im Vergleich zu der obengenannten Canon) die ISO bis auf 25600 hochdrehen wobei man noch mit ISO 6400 gute Fotos machen kann bei einer Pixelgröße von 8,4 Micrometer.

Die Canon hat 21,1 MP und kann auch bis auf ISO 25600 hohgedreht werden.

Hat Jemand Erfahrung, ob die Fotos der beiden Cams bei geleich hohen ISO Einstellung auch gleich rauschen? Denn ich denke daß bei der Canon die Pixel auch wegen der größeren Pixeldichte auch kleiner ausgefallen sind. Theoretisch müßte die Canon mehr rauschen, oder irre ich mich?

Gruß
Matthias
 
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Ich habe mir diese Frage auch schon gestellt,als ich die Eckdaten der neuen Canon EOS 5D Mk ii gelesen habe.
Rein theoretisch müßte es so sein:
Wenn die Canon mehr als 21 Megapixel,also fast das doppelte der Megapixelanzahl der Nikon D 700,bei gleicher Sensorfläche,hat,aber die Pixel der D 700 8,4 Micrometer groß sind,dürften die der Canon also so um die 4,1 oder so groß sein...
Bei meiner verflossenen Sony R 1 waren sie 5,5 Micrometer groß und bei meiner D2 Xs um die 7 Micrometer (glaube ich jedenfalls),bei beiden Cams war eigentlich bei ISO 800 Schluß mit sinnvoll verwendbaren ISO-Werten.
Die D 2Xs war,motivabhängig,noch bis hi 0,3 verwendbar,was ca ISO 1100 entsprach,aber in jedem Falle Nachbearbeitung mit Noise Ware erforderte.
Der zeitliche Abstand zwischen der R1,D2 Xs und EOS 5 D Mk ii beträgt fast drei Jahre,
in diesen drei Jahren wurde entwicklungstechnisch viel geleistet und die camerainternen Entrauschungssysteme arbeiten wesentlich effizienter,als vor ca 3 Jahren.
Aber der Einsatz von Entrauschungssystemen,egal wie gut sie sind,führt ja auch immer irgendwie zum Detailverlust,mehr oder weniger.
Ich habe noch keine Bilder gesehen,die mit der neuen Canon gemacht wurden,aber Bilder der neuen Sony @ 900,die ja recht nahe an der Canon heran liegt.
Bei der Sony kann man recht bedenkenlos bis ISO 400 gehen,in einigen Fällen sind sicher auch ISO 800 verwendbar,aber dann scheint es doch etwas eng zu werden.
Ähnlich dürfte es auch bei der neuen Canon sein,würde ich so ad hoc mutmaßen.
Die Option bis ISO 6400 oder gar über ISO 12000 dürfte nicht mehr sinnvoll verwertbar zu sein,auch wenn diese Cams prinzipiell erst einmal dazu in der Lage sind.
Die Nikon D2 Xs ging ja offiziell auch bis hi 0,3 ,-aber das war echt nicht mehr lustig!
Die Sony R1 ging,meine ich,bis ISO 3200,-aber darüber brauchte man auch gar nicht erst ernsthaft nachzudenken.
Doch dies scheint mir im Falle der Canon EOS 5 D Mk ii und Sony @ 900 auch nicht relevant zu sein,da diese Cams eh ihre Stärke in der Auflösung und nicht im Rauschverhalten ausspielen sollen und dies tut,wenigstens die Sony @ 900 auf beeindruckende Weise.
Mit freundlichen Grüßen,-kumgang!:)
 
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Auf dpreview gibts 2-3 Bilder mit der neuen 5d MkII mit ISO 3200, hauen mich aber nicht vom Hocker...
 
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Was sich ja auch mit meiner Überlegung decken würde...
Mit freundlichen Grüßen,-kumgang!:)
 
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ich glaube da werden wir noch ein Weilchen warten müssen bis ernst zu nehmende Vergleichstests vorliegen...aber generell erwarte ich mir keinen wirklichen Gegner in der "roten"...
...zumal ich diesen Pixelwahn einfach nicht nachvollziehen kann.
Ich bin richtig froh darüber, daß die D700 "nur" 12 MP hat, für mich überwiegen einfach die Vorteile im Sinne Datenmenge, Rauschen, usw...wer braucht schon Plakate in A0 ;-)
Die "roten" hätten sich lieber mal was zu dem miesen AF einfallen lassen sollen, aber das machen die dann mit HD-Video wett ;-))
 
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Pixelgröße ist nicht der einzige Parameter fürs Rauschen. sonst dürften auch die D300 und die D90 im Vergleich zur D2er Serie so sehr rauscharm sein, obwohl sie eine größere Pixeldichte haben als z.B. die neue Canon.

Nikon hat mittlerweile das Rauschen auch kameraintern softwaremäßig recht gut im Griff, aber es ist immer nur eine Frage, wann die Konkurrenz wieder gleich- oder sogar vorbeizieht.

Das macht es ja so interessant und spannend für uns als Kameranutzer ;)
 
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ich hab im Canon Forum mal eine verlinkte Seite mit Testbildern gesehen
und da waren die Bilder bis Iso 800 in Ordnung
Ab 1600 war da aber nur noch Pixelmatsch zu sehen
Details waren weggebügelt
Weiß aber auch nicht wie die Cam eingestellt war
möglicherweise eine starke Rauschunterdrückung

Gruß
Heinz
 
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Auch dies würde sich ja halbwegs mit meiner obenstehenden Überlegung decken!;)
mit freundlichen Grüßen,-kumgang!:)
 
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Ich bin wegen der Hi-ISO Fähigkeiten ja wieder zu Nikon zurück--wie wohl viele diese Tage.
Tatsächlich liefert die Canon (EOS1Ds) bei niedrigeren ISO-Werten hervorragende Bilder.

Drei Probleme im Vgl. zur D3 gibts:
1. Hi-ISO, ab etwa 800, wird deutlich schlechter.
2. S/W Entwicklungen aus RAW werden schlechter als bei der D3 (Rauschen, Pixelcluster)
3. Die Anforderungen an die Optiken sind zu hoch. Es gibt kaum Objektive, die mit der EOS1Ds die Bildqualität der D3 liefern.
 
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Ich habe mir diese Frage auch schon gestellt,als ich die Eckdaten der neuen Canon EOS 5D Mk ii gelesen habe.
Rein theoretisch müßte es so sein:
Wenn die Canon mehr als 21 Megapixel,also fast das doppelte der Megapixelanzahl der Nikon D 700,bei gleicher Sensorfläche,hat,aber die Pixel der D 700 8,4 Micrometer groß sind,dürften die der Canon also so um die 4,1 oder so groß sein...
Bei meiner verflossenen Sony R 1 waren sie 5,5 Micrometer groß und bei meiner D2 Xs um die 7 Micrometer (glaube ich jedenfalls),bei beiden Cams war eigentlich bei ISO 800 Schluß mit sinnvoll verwendbaren ISO-Werten.
Die D 2Xs war,motivabhängig,noch bis hi 0,3 verwendbar,was ca ISO 1100 entsprach,aber in jedem Falle Nachbearbeitung mit Noise Ware erforderte.
Der zeitliche Abstand zwischen der R1,D2 Xs und EOS 5 D Mk ii beträgt fast drei Jahre,
in diesen drei Jahren wurde entwicklungstechnisch viel geleistet und die camerainternen Entrauschungssysteme arbeiten wesentlich effizienter,als vor ca 3 Jahren.
Aber der Einsatz von Entrauschungssystemen,egal wie gut sie sind,führt ja auch immer irgendwie zum Detailverlust,mehr oder weniger.
Ich habe noch keine Bilder gesehen,die mit der neuen Canon gemacht wurden,aber Bilder der neuen Sony @ 900,die ja recht nahe an der Canon heran liegt.
Bei der Sony kann man recht bedenkenlos bis ISO 400 gehen,in einigen Fällen sind sicher auch ISO 800 verwendbar,aber dann scheint es doch etwas eng zu werden.
Ähnlich dürfte es auch bei der neuen Canon sein,würde ich so ad hoc mutmaßen.
Die Option bis ISO 6400 oder gar über ISO 12000 dürfte nicht mehr sinnvoll verwertbar zu sein,auch wenn diese Cams prinzipiell erst einmal dazu in der Lage sind.
Die Nikon D2 Xs ging ja offiziell auch bis hi 0,3 ,-aber das war echt nicht mehr lustig!
Die Sony R1 ging,meine ich,bis ISO 3200,-aber darüber brauchte man auch gar nicht erst ernsthaft nachzudenken.
Doch dies scheint mir im Falle der Canon EOS 5 D Mk ii und Sony @ 900 auch nicht relevant zu sein,da diese Cams eh ihre Stärke in der Auflösung und nicht im Rauschverhalten ausspielen sollen und dies tut,wenigstens die Sony @ 900 auf beeindruckende Weise.
Mit freundlichen Grüßen,-kumgang!:)

Danke für diese Information:up:
Wieder etwas dazugelernt,dank des Forums.
Gruss Ekke
 
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Drei Probleme im Vgl. zur D3 gibts:
3. Die Anforderungen an die Optiken sind zu hoch. Es gibt kaum Objektive, die
mit der EOS1Ds die Bildqualität der D3 liefern.

Nicht nur das, auch Superweitwinkel bei Canon recht echten Problem, da keiner Canon-SWW kann an Nikkor 14-24mm f2.8 reichen!

Sogar eine Canon EOS-1DsIII mit Nikkor 14-24mm f2.8 (mit Adapter) hervorragend Bildqualität liefert kann!

Paullsen
 
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Hier ein ISO 3200 Sample. Jetzt müssen mir nur noch die Nikon FF(FX) Jünger sagen, ob das jetzt gut oder schlecht ist. Aber bitte nicht nach dem schwäbischen Motto: "Nicht geschumpfen isch Lob genug." :)

Mich wundert es ausserdem, dass man Sensorzellengrössen längst vergangener Zeiten (ich sage jetzt lieber nicht, welche Modelle ich dazuzähle, ok meine Olle auch:)... Halbwertszeiten sind ja bekanntlich ziemlich kurz in der Elektronik-Branche) mit denen der neueren Kameras vergleicht. Ist es nicht so, dass sich neben der SW Algorithmen zur Entrauschung auch die Empfindlichkeit und Auslesegenauigkeit verbessert haben? Mich würde es wundern, wenn es nicht so wäre...

Cheers, Klaudiusz
 
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Hallo Leute,

ich denke diese Spekulationen kann man sich sparen: bei allen Kameras ist der Sensor auf eine besitmmte Empfindlichkeit ausgelegt, alles andere ist elektronische Verstärkung. Diese Verstärkung erzeugt das Rauschen, der Sensor hingegen liefert "nur" die Ausgangsdaten. Die Summe dieser 2 Faktoren liefert das Ergebnis!

Selbst wenn also der Sensor der Canon trotz der kleineren Pixel bessere Ausgangsdaten liefert, wird das Ergebnis nur besser wenn die gleichzeitig ihre kamerainterne Software deutlich nachbessern.

Gruß
Jürgen
 
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Hier ein ISO 3200 Sample. Jetzt müssen mir nur noch die Nikon FF(FX) Jünger sagen, ob das jetzt gut oder schlecht ist. Aber bitte nicht nach dem schwäbischen Motto: "Nicht geschumpfen isch Lob genug." :)
Cheers, Klaudiusz

Wenn diese Aufnahmen tatsächlich unbearbeitet sind und der späteren Serien-5D MII entsprechen, würde ich als D700 Nutzer einschätzen, daß die 5D MII trotz der kleineren Pixel der Rauscharmut und Detailreichtum im High-Iso-Bereich der D700 in etwa ebenbürtig sein wird. Schaut euch mal die weiteren Sampels aus dieser Serie an, die gibt es dort auch mit ISO 6400/12.800 und25.600 (http://www.flickr.com/photos/erikfive/2868119820/sizes/l/in/set-72157607361459243/) :eek:.
Wenn ich mir die ISO 25.600-Aufnahme ansehe, würde ich sogar sagen, daß die einen Haps rauschärmer und detailreicher abschneidet als eine vergleichbare aus der D700.
Natürlich muß sich das erst einmal beim Serienmodell bestätigen und man kann auch nicht absolut sicher sein, daß die Aufnahmen nicht doch "optimiert" wurden.

Im Canon-Forum hatte ein Moderator die Gelegenheit auf der Photokina ein Vorserienmodel zu testen und berichtete über seine Einschätzung. Ich weiß nicht, ob ich gegen die Forenregeln verstoße, wenn ich hier einen Link zum entsprechenden Thread im Nachbarforum poste.
Der Mensch scheint sich auszukennen. Nach seiner Beurteilung läßt sich unter Normalbedingungen in den Aufnahmen der Kamera bis ISO 1600 tatsächlich fast kein Rauschen erkennen. Die Kamera soll in dieser Disziplin trotz der beinahe doppelt so hohen Auflösung sichtbar besser abschneiden, als ihr Vorgänger, die 5D.

Zur Ausgangsfrage zurück: Nach den mir bekannten derzeitig verfügbaren Informationen der Vorserienmodelle - die 5D MII wird ja erst ab Novemer ausgeliefert - scheint die High-ISO-Performance der D700 / 5d MII etwa gleich auf zu liegen.

Ich habe mir diese Frage auch schon gestellt,als ich die Eckdaten der neuen Canon EOS 5D Mk ii gelesen habe.
Rein theoretisch müßte es so sein:
Wenn die Canon mehr als 21 Megapixel,also fast das doppelte der Megapixelanzahl der Nikon D 700,bei gleicher Sensorfläche,hat,aber die Pixel der D 700 8,4 Micrometer groß sind,dürften die der Canon also so um die 4,1 oder so groß sein...

...Die Option bis ISO 6400 oder gar über ISO 12000 dürfte nicht mehr sinnvoll verwertbar zu sein,auch wenn diese Cams prinzipiell erst einmal dazu in der Lage sind.

Doch dies scheint mir im Falle der Canon EOS 5 D Mk ii und Sony @ 900 auch nicht relevant zu sein,da diese Cams eh ihre Stärke in der Auflösung und nicht im Rauschverhalten ausspielen sollen und dies tut,wenigstens die Sony @ 900 auf beeindruckende Weise.
Mit freundlichen Grüßen,-kumgang!:)

Bei der Sonya900 deuten die ersten Testfotos tatsächlich auf eine gute Verwendbarkeit der Aufnahmen ohne Nachbearbeitung nur bis etwa ISO 800 hin (nach meiner vorsichtigen Beurteilung etwa vergleichbar mit ISO 3200 Aufnahmen der D700).

Die 5D MII scheint zumindest in dieser Disziplin ein deutlicher technischer Fortschritt zu sein, die die sicherlich richtigen physikalischen Ausführungen zu Pixelgrößen meiner Vorredner überwinden würde.

Beste Grüße
rog.
 
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Ich denke, viele wollen einfach nicht wahrhaben, dass ein identisch großer Sensor mit einer höheren Auflösung naturgemäß bei höheren ISO-Zahlen stärker rauscht oder stärker die Details wegbügelt.

Das wird auch der Fall sein, wenn es mal einen 20+x-FX Sensor geben wird!

Von daher sollte jeder für sich prüfen, welche fotografischen Prioritäten er hat. Rauscharme Bilder oder hochaufgelöste Bilder mit eingeschränkter Hi-ISO Nutzbarkeit. Damit einher gehen wird, das halt ein Zweitgehäuse her muss, wenn man alle Aufnahmegebiete abdecken will. Ich werde z.B. nicht auf eine D3x sondern eher D800 mit z.B. 24MP Sensor warten, da ich dann auch ein kompakteres Gehäuse für lange Touren hätte.

Die hohe Auflösung - im Zusammenspiel mit hochauflösenden Objektiven - dürfte etwas für Landschaftsfotografen sein (die eher mal ein kompakteres Gehäuse suchen), die häufig höchste Vergrößerungsmaßstäbe abliefern müssen und vom Motiv her nicht stitchen können. Ansonsten hat jeder auch mit einer D3/D700 über die Panoramasoftware und ein wenig Aufwand die Möglichkeit, Bilder mit über 100 MP Auflösung anzufertigen und damit sogar die MF-DSLR Auflösungen zu toppen.

Ich selber habe das jetzt schon mehrfach praktiziert und im derzeit größten Landschaftspanorama komme ich auf rund 180 MP - mit Details, die ich selber bei der Aufnahme nicht wirklich wahrgenommen habe. Bisher habe ich das Ergebnis aber noch nicht ausgeprintet, wäre aber sicherlich interessant, auch über dieses Betrachtungsmedium einmal zu prüfen, was realistisch (!) erforderlich ist. Ich denke, dass bei DIN A0 die 180MP auch nicht wirklich erforderlich sind in Bezug auf sichtbare Details...

FDHW
 
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