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Jetzt nicht mehr!:D

Vestmannaeyjar? Mensch, da freu ich mich schon auf ein paar Bilder. Was sich da in den letzten 10 Jahren wohl alles getan hat?

Erste Veränderung. Die Fähre startet jetzt in der Regel nicht mehr in Thorlakshöfn, sondern in der Nähe des Seljalandfoss, was die Überfahrt deutlich kürzer macht und damit die Zahl der Fährfahrten erhöht. Man merkt die höhere Zahl an Touristen deutlich.
 
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Papageientaucher mit 200mm zu fotografieren, ist schon eine Herausforderung, selbst an einer DX Kamera.

Mit etwas Cropping (dank 24MP aber ganz gut machbar, zumal die Westmänner diesbezüglich ein wahres Paradis sind).

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Und dazu erst noch mal ein zweites Bild vom Seljalandsfoss gestern Abend.

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Heute habe ich mal ausgeschlafen und bin dann um 11 Uhr mit der Fähre zurück auf das Festland, naja ... die Hauptinsel eben. Vom Anleger bin ich gemütlich bis Hella geradelt, wo es heute einen gemütlichen Nachmittag geben wird, evtl. mal Schwimmbad und Hot Pot.

Da die Wettervorhersage für morgen gut und für die kommenden Tage deutlich durchwachsener ist, geht es morgen mit Bus und ohne Bike nach Landmannalaugar. Danach dann gemütlich über für mich neue Wege (evtl. Fludir, Reykholt, Mossfellsheidi) nach Reykjavik.
 
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Ich persönlich mag Heimaey, die Hauptinsel, sehr und war bislang mehrfach im Sommer und einmal im Winter dort. Auch wenn der Hafen von Heimaey zu den wichtigsten in Island gehört, habe ich dort immer den Eindruck, dass es auf der Insel entspannter als auf Island selbst zugeht.

Vielleicht liegt es daran, dass es außerhalb des Hafenbereiches so gut wie keinen LKW Verkehr gibt und auf der Straße an die Südspitze der Insel auch nicht viel los ist. Vielleicht auch an dem deutlichen unmittelbaren Eindruck, den der Nordatlantik ausstrahlt, der das kleine Eiland umgibt.

In den letzten Jahren ist Heimaey relativ stark gewachsen, so zumindest mein Eindruck.

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Gestern und heute morgen also Landmannalaugar, die bunten Berge zwischen dem Myrdalsjökull und dem Vatnajökull. Ich liebe diesen Ort und hasse den Camping-Untergrund (kann man sich vorstellen, als würde man in einem trockenen Flussbett campen, bei dem sich bei Bergen aber überall schnell Pfützen bilden).

Anders als noch vor 7 Jahren führen die Busse jetzt über den Landmannaleid und nich den Fjallabacksleid nydri. Noch vor 4 Jahren sind uns auf dem 41km des Landmannaleid gerade mal eine handvoll Autos entgegen gekommen, eute ist dort recht reger Verkehr.

Anbei mal zwei Bilder. Ich hatte Glück und abends kam die Sonne mal kurz durch, dann wirken die Berge wie aus der Pallette eines Claude Monet oder William Turner.

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Klasse Bilder, sehr schöner Bericht, beneidenswerte Reise, Christoph!!!

Weiterhin viel Spaß in Deinem Urlaub :)
 
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Eine klasse Reisereportage mit beeindruckenden Fotos. Meine Daumen sind schon alle weg und bräuchte noch mehr. :up::up::up::)
 
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Bevor es gleich wieder auf das Bike geht, hier noch mal ein Panorama, das einen Teil der Bergwelt um Landmannalaugar zeigt.

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Nach Hot Pot gestern Abend und einer angeregten Unterhaltung mit einer Tschechin auf französisch und einer Regennacht habe ich heute keine Eile. Noch sind Außen- und Innenzelt feucht und ich hoffe, dass die noch etwas abtrocknen. Dann geht es entweder nur nach Hveragerdi oder vielleicht auch gleich durch nach Reykjavik. Mal schauen, was Beine und Verkehr nachher sagen.
 
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Wer ein solches Land allein mit dem Rad besucht, dann auch noch solche Bilder mitbringt, der hat "Schönheit" begriffen!

Ich finde ja, man darf Dich zu Deiner Reise echt beglückwünschen!
:up:
 
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Nach dem Tag in Landmannalaugar ging es entlang der Südküste weiter bis Hveragerdi, ein Ort mit zahlreichen heißen Quellen. Hveragerdi ist das Zentrum der Blumen- und Gemüseproduktion in Island. Dementsprechend viele Gewächshäuser stehen im Ort.

Der Fluss, der durch Hveragerdi fließt, wird von zahlreichen heißen Quellen gespeist und ist dementsprechend warm, so dass ich im Flussbett zahlreiche Algen bilden, die in tollen Grüntönen schimmern.

Hier mal zwei Bilder. Eines vom Hverafoss und eine Langzeitbelichtung vom Flussbett.

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Heute morgen ging es bei sonnigem Wetter die 45km von Hveragerdi nach Reykjavik. Bedingt durch das hohe Verkehrsaufkommen ohne Muse zum Fotografieren. Jetzt ist erstmal Pause angesagt, bevor es in die Stadt geht.
 
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Ich weiss nicht ob ich beides könnte, Christoph: radeln und fotografieren ... insofern schon meinen ganz grossen Respekt.

Dass Du wie gewohnt gekonnt in allen Belangen uns die Kunst der Fotografie so hinlegst, ist schon ein starkes Stück.

Und ganz abgesehen davon bin ich ein Stück weit einfach ein wenig neidisch. Island möchte ich schon lange gerne besuchen ... wenn die Zeit und das Fliegen nicht wäre ... :):up::up::up:
 
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Bist du über die Hellisheiði geradelt? Auf der "Autobahn"? Du Armer, da hast du dir deine Pause wirklich verdient.


Ich hatte eigentlich geplant von Selfoss über Nesjavellir nach Reykjavik zu fahren, aber da ich spontan Hveragerdi eingeschoben habe, wäre das ein ziemlicher Umweg geworden. Da es heute morgen sonnig war, bin ich sehr früh gefahren, so dass das mit dem Verkehr ging. Bis auf ein paar Kilometer, war da ein 1 1/2m breiter Seitenstreifen und im Anstieg von Hveragerdi war einer der Streifen über 6km für Autos gesperrt wegen einer Baustelle. Da standen aber lediglich 2-3 Baufahrzeuge, ansonsten konnte ich den Streifen gemütlich fahren.

Alternativ wäre noch gewesen über Porlakshöfbn zu fahren. Aber das spart nur ein paar Kilometer auf der 1 und ist ein Riesenumweg.

Für die Fahrt an den Flughafen ist dann die Straße von Hafnarfjördur über den Kleivarvatn nach Grindavik vorgesehen, so dass diese jetzt für die Fahrt auch ausfiel, damit es nicht so viele Doppelungen gibt.

Aber ich glaube, das nächste Mal Island steht dann mal mit Auto an. Das eröffnet einfach mehr Möglichkeiten, sich noch stärker auf die Fotografie zu konzentrieren. Mit 3-4 Fotobegeisterten sollte ein Mietwagen da ja auch bezahlbar sein.
 
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Und ganz abgesehen davon bin ich ein Stück weit einfach ein wenig neidisch. Island möchte ich schon lange gerne besuchen ... wenn die Zeit und das Fliegen nicht wäre ... :):up::up::up:

Die Zeit kannst Du nur selbst lösen. Aber es gibt auch eine Fährverbindung von Dänemark über die Färöer Inseln nach Island (Hafen in Island ist Seydisfjördur im Osten der Insel), d.h. es geht auch ohne Flieger.
 
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Dann könntest Du aber wieder ein Problem mit der Zeit bekommen wenn An- und Abreise 7-8 Tage sind.

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