Helgoland - zwei Tage & per Segelschiff

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... ich will noch mehr von der inselarchitektur!
tölpel bin ich selbst ...
:lachen: Ralf, ich mach' ja schon ... Dein Wunsch sei mir ... also vorwärts im Inselspaziergang. Zunächst kommt aber noch ein Prüfstein für Dich:
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Soo, ein kleines bißchen weiter geht's noch, dann ist der Segel-Photo-Törn rum ... Jetzt kommt der Sonnenuntergangs-Teil (fast genauso unvermeidlich auf dieser schönen Insel). Wenn ich also schon mit guten Vorsätzen ("Plümchen, Vögelchen") breche, dann wenigstens in aller Konsequenz ... also zwei Sundowner.

Im abendlichen Gegenlicht zeichnen sich aberhunderte von Vogel-Silhouetten oben auf dem Felsen gegen die leuchtende Mehresoberfläche ab. Der Felsen ist komplett belegt - und die Geräuschkulisse dementsprechend beeindruckend, diesmal aber natürlichen Ursprungs.

#14 - Gegenlicht
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#15 - Tagesabschluß.
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...
 
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David, Oliver, Dankeschön an Euch, ich weiß das sehr zu schätzen! :up:
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Als kleiner Text-Nachtrag noch zu dem Tagesabschluß zuvor:
Wieder 'abgestiegen' ging es über den kleinen Strand und einmal rund um die Insel zurück zum Schiff. Die bereits im Meer versunkene Sonne läßt ein letztes Mal das typische Rot der Klippen hervorkommen - und wischt dann alle Farben aus - und Graufilter, sowie 6 Minuten Belichtung lassen das leise Plätschern des Meeres am Strand zu einem diffusen, weichen Nebel verwischen. (bei diesen Aufnahmen und weiteren lag ich zum Amüsement anderer Passanten nebenbei gesagt in bester WW-Manier bäuchlings im Sand - und mit dem langsam auflaufendem Wasser holte ich mir nasse Jeans und Füße - ohne, daß ich es bemerkt hätte ... )

Dieses Tagesabschlußbild hat mir beim Aufnehmen & Rumflegeln auf dem Stand auch selbst ganz besonderen Spaß gemacht ... :hehe:
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Ein kleines bißchen kann und mag ich Euch noch beanspruchen, ganz durch sind wir noch nicht :D Da steht noch an:
  • eine augenzwinkernde Betrachtung der lokalen "Schiffsversorgungs-Läden"
  • ein eher etwas beklemmender Teil zu den Schutzbunkern
  • ein ernstgemeinter Hinweis zum Helgoländer Eiergrog (als echter Besuchstip)
  • und der Abschiedsblick bis "Leinen los!"
Ich weiß, das ist hart, aber dafür verspreche ich, mich nach diesem Intermezzo dann Ende der Woche erschöpft und in bester -ähm- Konsumenten-Mentalität auf's Sofa fallen zu lassen, mit dem Laptop auf'm Schoß - und stillerfreut zuzugucken ... :fahne:

So, jetzt für mich: Ab in die Falle für heute ...

Edit: Marcel war noch schneller ... auch Dir vielen Dank!
 
Zuletzt bearbeitet:
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Nr. XV ist aber mal sowas von hossahe! :up: Normalerweise steh ich ja gar nicht auf diese weichgespülten Langzeitwasserbelichtungen, aber hier passt's echt mal wie der Arsch auffen Eimer.

Gruß Erik
 
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Langsam in der weiter sinkenden Abendsonne, deren Strahlen noch schön wärmen, näherten wir uns der ganz offensichtlich nächsten "Attraktion".

Doch zunächst ging es an einem größeren Rudel von Artgenossen der eigenen Gattung vorbei - die sich ganz kreativ die mutmaßliche Enttäuschung über den noch ausstehenden Lummensprung "schönknipsten". Da schlug dann die Stunde des einsamen Hauptdarstellers - und die Verschlüsse klickten pausenlos ... Ich habe mich köstlich amüsiert ... :)

#o6 - Nebendarsteller nutzen die ganz große Bühne
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(so, jetzt erstmal eine kurze Pause ...)

Das Foto ist echt stark!
Mir stellt sich nur die Frage, wer da wen bestaunt - die Fotografen die Ziege, oder die Ziege die Fotografen, oder die Fotografen die Vögel und die Ziege die Fotografen :dizzy::dizzy::dizzy:- ist schon fast sozialkritisch zu betrachten...

Gratulation!

LG
Jürgen
 
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[Einschub] :D
Noch eine kleine, nicht ganz ernst gemeinte, Interpretation zum Thema "Seefahrt" und Insel-Piraterie ...

Was auf dem bewohnten Teil der Insel - zumindest aus Seglersicht - schier unübersehbar ist, das ist die Tatsache, daß einem alle hundert Meter, unter verschiedenen Überschriften oder "unter falscher Flagge" sozusagen, Spirituosen, Schnaps, Whiskey, Wodka, Gutes und Fusel angeboten, ja beinahe aufgenötigt wird ... nicht, daß ich da etwas gegen hätte ... aber in der Dichte .. :winkgrin:. Durch die geltenden Bestimmungen ist das für die Helgoländer offensichtlich nach wie vor eine solvente Geldquelle.

Diese Tatsache schlägt sich übrigens auch in dem Segment der lokalen Schiffs- und Bootsausrüster spürbar nieder - die entweder rechtschaffend und themenorientiert auf ihren Ersatzteilen und Schäkeln sitzengeblieben und zugeschlossen zu haben scheinen, oder ihr Sortiment den Marktgegebenheiten flexibel angepaßten. Mit erstaunlichen Auswirkungen auf die dort für Segler erstehbaren Waren ... Ersatzteile fanden wir keine Nennenswerten, aaaaaber ... :hehe: Schanappes en masse.

#16 - Schiffsausrüstung I (Becks & zu)
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#17 - Schiffsausrüstung II (von A wie Amaretto bis Z wie Zschonny Walker & offen)
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PS: Zugegebenermaßen habe ich diesen Sachverhalt jetzt mal recht frei interpretiert, aber etwas Seemannsgarn ist schließlich statthaft ... Einschub Ende. ;)
[/Einschub]
 
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Am nächsten Tag zeigte das Nordseewetter wieder, daß die "Vorgaben" des DWD vor Ort hingegen für Mutter Natur nur - na, sagen wir mal bestenfalls eingeschränkt bindend sind Kurzum, das Wetter machte, was es wollte, in halbstündigem Wechsel. Insofern war "unterirdisches" und kulinarisches Programm angesetzt. Ein Blick aus halber Höhenlage auf der Insel zurück über den Hafen und den Horizont dahinter, ließ bereits wieder vermuten, daß wir mit der Bunker-Führung eine gute Wahl getroffen haben sollten.

_________(jetzt kommt der etwas beklemmende Teil)_________
In der Geschichte der Insel wurden in verschiedenen Epochen teils gewaltige Tunnel, Hallen und Installationen in und durch die Insel getrieben. Diese dienten den verschiedensten Zwecken - militärischen, wie zivilen. Insbesondere als Schutz- und Zufluchtsbereich für die Helgoländer Bevölkerung dienten die Gänge als (überlebens-) wichtiger Rückzugsraum in schweren Zeiten. Bis auf ganz kleine Teile davon, die erhalten und für Besichtigungszwecke instandgesetzt wurden, ist alles andere zerstört.

Von einem sehr kompetenten Führer mit außerordentlich interessant gestalteten Erzählungen und Zeitzeugenberichten (teils aus eigener Erfahrung) und mit jeder Menge Historie ausgestattet, liefen wir durch auch die, auch heute noch sehr beklemmend wirkenden, Gänge und Räume, die tief unten in das weiche Gestein der Insel getrieben wurden. Während es draußen goß wie aus Kübeln, tauchten wir ein in eine kurze Zeitreise, die mich nachhaltig berührt und beeindruckt hat. Die Bilder sprechen für sich.

Auf langen Bänken, die wandseitig im den Gewölbetunneln angebracht sind, wurden, wie wir hörten, damals insbesondere die Schulkinder als erstes in die schützenden Gänge gebracht, wenn Gefahr erkennbar wurde. Nicht immer rechtzeitig genug, leider.

#18 - Schutz I
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In dem weitverzweigten Tunnelsystem gab es neben diversen Nebenräumen auch eine damals aktive autarke Frischluftversorgung. Je weiter es in die Insel hineingeht, desto enger und bedrückender wurden die Gänge. Teils so schmal, daß die Sitzbänke klappbar an die Wände gebracht wurden, um noch durchkommen zu können.

#19 - Schutz II
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Für uns Besucher wurde diverses neu installiert - und so hell, wie es dank der Neonröhren heute ist, mag es damals nicht gewesen sein. Eine eindrucksvolle Mahnung, die bei allen Besuchern deutlich angekommen zu sein scheint. Es wurde sehr still in der Gruppe.

#2o - Schutz III
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Schlußendlich waren alle Besucher am Ende der gelungenen Führung doch ein Stückweit froh, über die Treppen wieder an die Oberfläche zurück klettern zu dürfen - und oh Wunder, die Sonne schien wieder. Alle hatten jetzt einen ordentlichen Schluck verdient und konnten den auch gut gebrauchen ... was zur nächsten und dann auch vorletzten 'Episode' überleitet.
:beerchug:
 
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Sehr schöne Bilder hast du eingestellt. Ich freue mich über die Vielseitigkeit und auf die schöne Perspektiven!
 
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zum einen sind es natürlich deine bilder, die hier wirklich mal wieder die atmosphäre ausgezeichnet transportieren.
zum anderen sind es aber genausogut und ebenso wichtig deine texte,
die sehr gut mithalten können mit den bildern!

mir macht es vergnügen, bilder und texte zu lesen!
(auch wenn die zuletzt dargestellte thematik bedrückung hinterlässt).

danke dafür
ralf
 
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Ralf, vielen besonderen Dank dafür - da mir doch auch gerade diese Kombination bei solchen "Kurzgeschichtchen" persönlich sehr am Herzen liegt ... ;). Danke!
 
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(noch etwas "Unernstes" ... als Gegengewicht, sozusagen :D)

Zum Thema Eiergrog ... *)



Auf den originalen Helgoländer Eiergrog scheint man auf der Insel besonders stolz zu sein. Und das mit Recht. Über dessen Historie und die ganz augenscheinlich mit viel Getöse wohlgehütete "Originol-Rezeptur" kann ich hier nicht viel berichten, über dessen Wirkung hingegen sehr wohl ... :hehe: Nur soviel:
  • Erstens: Er schmeckt vielen derartig hervorragend, daß man in uriger Atmosphäre sitzend, dazu neigt, gleich noch einen Zweiten zu bestellen, wenn das erste wärmende Heißgetränk sich in seinem Glas dem Ende neigt. Das ist ein erheblicher, wenngleich wohlschmeckender Fehler ... :winkgrin:
  • Zweitens: Mit zwei Eiergrog intus wird es nicht einfacher, unbeschadet ins Unterland - und vor allem dort dann auf ein schwankendes, ein gewisses Stück vom Anlegesteg entferntes Schiff zu kommen ... :winkgrin:
  • Und drittens: Den besten Eiergrog gibt's bei Hilmar.
#21 - Eiergroggroggroggroooog ... ;)
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*) Photographisch eher als Doku-Knipsbildchen einzuordnen, darf und muß es, schwer eiergroggezeichnet, wie es ist, hier dennoch stehen - und sei's nur als empfehlende Warnung für Euch.
 
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(noch etwas "Unernstes" ... als Gegengewicht, sozusagen :D)

Zum Thema Eiergrog ... *)



Auf den originalen Helgoländer Eiergrog scheint man auf der Insel besonders stolz zu sein. Und das mit Recht. Über dessen Historie und die ganz augenscheinlich mit viel Getöse wohlgehütete "Originol-Rezeptur" kann ich hier nicht viel berichten, über dessen Wirkung hingegen sehr wohl ... :hehe: Nur soviel:
  • Erstens: Er schmeckt vielen derartig hervorragend, daß man in uriger Atmosphäre sitzend, dazu neigt, gleich noch einen Zweiten zu bestellen, wenn das erste wärmende Heißgetränk sich in seinem Glas dem Ende neigt. Das ist ein erheblicher, wenngleich wohlschmeckender Fehler ... :winkgrin:
  • Zweitens: Mit zwei Eiergrog intus wird es nicht einfacher, unbeschadet ins Unterland - und vor allem dort dann auf ein schwankendes, ein gewisses Stück vom Anlegesteg entferntes Schiff zu kommen ... :winkgrin:
  • Und drittens: Den besten Eiergrog gibt's bei Hilmar.
#21 - Eiergroggroggroggroooog ... ;)


*) Photographisch eher als Doku-Knipsbildchen einzuordnen, darf und muß es, schwer eiergroggezeichnet, wie es ist, hier dennoch stehen - und sei's nur als empfehlende Warnung für Euch.

zur gschichte des eiergrogs selbst kann ich nixx sagen, Stephan. ich war noch nie auf der insel. (wird der eigentlich aus toelpeleiern gewonnen? SORRY, hat sei müassn).

und zum buidl sog i nix.
oda soi i?

ralf :cool:
 
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