HDR

Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.
Ich habe ein Problem geschildert und ich erhoffe mir dadurch hilfe.

dann würde ich meinen beitrag und insbesondere das darin enthaltene zitat von hape noch mal lesen und versuchen es zu verstehen.

Ich möchte ein HDR von beweglichen Zielen und das geht mit meiner Kamera halt nicht so einfach.

nicht nur mit deiner kamera. das ist grundsätzlich nicht möglich.

Da erwarte ich aber nicht das jemand über Sinn oder Unsinn schreibt. Schöner wäre es wenn Hanner mir sagt wie es geht.
Aber die Art und Weise ist ja nun alles andere als hilfreich.

du hättest also gerne tipps für etwas, das nicht geht (hdr von bewegten motiven) und ersatzweise zu etwas, das unfug ist (fake-hdr). aber darauf hinweisen, dass dein anliegen in dieser hinsicht problematisch ist, darf man nicht. aha, dann warten wir mal auf die passenden antworten, die dir gefallen. ob sie dir auch helfen, darf allerdings bezweifelt werden.
 
Kommentar
Anzeigen
Ok warum denn nicht gleich so...
mitgelesen schon aber scheinbar nicht verstanden.
Mir ging es nur um den look und nicht um die Dynamik.
Ich wollte hier auch nicht Meckern oder jemandem auf dem Schlips treten. huhu Hanner...
Euch noch ein schönes Restwochenende.

LG Danne
 
Kommentar
wenn du mit "hdr-look" dieses unnatürliche überreißen der regler in hdr-programmen meinst, dann kannst du das locker mit einem einzigen bild erreichen. es gibt allerdings auch eine weniger überstrapazierte auffassung von hdr, die tatsächlich bemüht ist, einen natürlichen bildeindruck bei der darstellung hoher motivkontste zu bewahren.
 
Kommentar
Würdest du mir den Gefallen tun, und mir Bildlich einmal den Unterschied
zwischen einem fake und einem normalem hdr zeigen?
Wäre echt nett
 
Kommentar
nö, sowas hab ich nicht. aber dass man mit fake-hdr keinen dynamikgewinn zaubern kann, ist dir mittlerweile klar? das solltest du auch den unterschied verstanden haben. mit richtigem hdr sind motivkontraste zu bewältigen, die eine einzelne (raw-)aufnahme nicht darstellen kann. such dir also irgend ein passendes motiv mache eine belichtungsreihe -2 ev, 0, +2 ev und versuche mit dem mittleren bild das gleiche herauszubekommen, wie mit einem hdr aus den drei unterschiedlich belichteten aufnahmen.
 
Kommentar
Heißt das nicht im Umkehrschluss man sollte z.B Gebäude immer in HDR fotografieren? Oder birgt das auch Nachteile?
 
Kommentar

weil ich nicht verstehe, was das soll, wenn es nichts bringt.

ok, patiencen legen bringt auch nichts, aber dann soll man klar sagen, dass es gänzlich sinnfrei ist, mehrere unterschiedlich belichtete bilder aus einem raw-file zu erzeugen, um sie dann im nächsten schritt wieder zusammen zu mixen. das ist ja wie mülltrennung mit anschließender gemeinsamer verbrennung. :winkgrin:

aber es wird ja nun seit jahren (siehe das zitat von hape) immer wieder propagiert, als wäre es irgendwie sinnvoll.
 
Kommentar
Hallo Danne. Also daß das, was Du angedacht hast, nicht sinnvoll ist, hast Du sicher inzwischen verstanden. Und wenn Du alles, was an Dynamik (=Details von den hellsten bis zu den dunkelsten Stellen im Bild) aus dem Foto herausholen willst, kannst Du das auch ganz prima und bequem in Lightroom (oder auch LightZone) machen. Da gibt es doch diese Reger für Schwarz und Weiß, Lichter und Schatten (oder wie das genau heißt, ich sitze gerade am falschen Rechner). Damit kann man auch das letzte an Dynamik aus seinen Fotos herausholen. Aber HDR ist das natürlich trotzdem noch nicht.
 
Kommentar
Vielleicht wär es sinnig, wenn der TE mal ein Bild zeigte, wie er sich denn das zukünftige Ergebnis vorstellen könnte.
 
Kommentar
Schon der berühmte alte griechische Philosoph Otto Rehakles hat vor zwei- bis viertausend Jahren erkannt: Wichtig is aufm Platz (Oder so ähnlich)! Wie Axel schon richtig erwähnte, nutze ich, wenn ich überblende, üblicherweise Bilder aus einer Belichtungsreihe, zumindest bei statischen Motiven. Wegen der Diskussion hier habe ich aber mal den Pfad der Tugend verlassen.

Ich habe ein Bild, das im Kloster Maulbronn entstanden ist, als Ausgangsbild gewählt. Der Sensor kann den vorhandenen Kontrastumfang nicht abbilden, es entstehen die für Kirchen typischen ausgefressenen Lichter an den Fenstern. Das ist schade, denn die Fensterstrukturen stellen durchaus eine wichtige Bildinformation gerade bei diesem Motiv dar.



Das NEF habe ich nun zweifach entwickelt. Das Grundbild erhielt in CNX2 die Belichtungskorrektur +1. Der automatische Weißabgleich wurde beibehalten (würde ich sonst so nicht machen) und die Picture Control auf "Porträt" gesetzt. Dann habe ich sonst unverändert an ACR übergeben, das dortige TIFF in den Tiefen um +20 aufgehellt und an Photoshop übergeben. Das Ergebnis stellt dort die Variante 1 des Bildes dar.

Zurück in CNX2 habe ich beim NEF nun eine Belichtungskorrektur von -2 durchgeführt, um die ausgefressenen Lichter in den Fenstern korrekt darzustellen. Alle sonstigen Einstellungen der Variante 1 blieben erhalten. Auch diese Variante habe ich an ACR übergeben und unverändert an Photoshop weiter geleitet. Photoshop erzeugt nun ein zweites Bild mit dieser Variante.

Mit dem bekannten Verfahren habe ich Variante 2 zu Bild 1 als Ebene herübergezogen. Mittels Luminanzauswahl war schnell eine Auswahl der Fenster erstellt, die Auswahl wurde verfeinert und als Maske auf die Ebene der Variante 2 angewendet. Das Ergebnis wurde leicht in den Tonwerten und im Kontrast bearbeitet, geschärft, verkleinert und nachgeschärft. Das Ergebnis sehen wir hier:



Ich lade alle Diskutanten und Interessierten, besonders aber natürlich Hanner und häuschen, ein, mir ihre Mailadresse zukommen zu lassen. Ich werde dann das Original-NEF zusenden und die Kollegen können dann darstellen, wie sie ein ähnlich gutes Ergebnis erzielen, was ja nach den bisherigen Ausführungen ein Leichtes sein sollte. Wenn ich das richtig verstanden habe, scheidet dabei die Überblendmethode, wie ich sie gerade angewandt habe, selbstmurmelnd aus. Zur Anwendung kommen dann Eingriffe im RAW-Konverter oder durch HDR-Software oder so ... . Auf die Ergebnisse bin ich gespannt.

Falls das Ergebnis ähnlich gut ausfallen sollte, haben wir bewiesen, dass die anderen Methoden ähnlich gute Ergebnisse liefern können wie die hier als "Fake-Methode" diffamierte. Falls nicht, haben wir bewiesen, dass die sogenannte Fake-Methode den anderen Methoden überlegen ist und ein paar Diskutanten hier vom Ananaszüchten in Alaska erzählt haben, obwohl sie bestenfalls mal eine Ananas gegessen haben und noch nie in Alaska waren.

Ich sichere zu, das NEF an alle Interessenten zeitnah zu verschicken. Bitte geht aber nicht davon aus, dass ich den ganzen Tag am PC sitze und auf NEF-Anforderungen warte.

Schönste Grüße
Helmut
 
Kommentar
lad das nef doch einfach in eine cloud, dann dürfen alle mitmachen.

zu deinen ausführungen: die bezeichnung "fake-hdr" haben sich andere ausgedacht und sie ist andernorts die übliche. wir können auch gerne das ganze als "pseudo-hdr" bezeichnen. eine diskriminierung (der methode, nicht des anwenders!) soll damit nur insofern ausgedrückt werden, als dass dies eben kein "echtes" hdr als ergebnis hat, das über den tonwertumfang des originals hinausgeht.

eine verständnisfrage habe ich noch: was ist denn deine methode anderes als ein etwas umständliches selektives tonemapping? das ist dann aber nicht die landläufig verwendete art zur erstellung eines "pseudo-hdrs", denn dabei sollen nach meinem verständnis zwei unterschiedlich hell entwickelte jpegs (aus einem nef!) durch die hdr-software gejagt werden, wobei erwartet wird, dass auf wundersame weise am ende mehr dynamik rauskommt als ein einfaches tonemapping aus dem original erzeugen könnte. du wirst zugeben, dass das unfug ist. alle tonwerte, die im ergebnis vorhanden sind, müssen ja schon im original (latent) vorhanden gewesen sein. der hdr-typische erhöhte (d. h. über die sensordynamik hinausgehende) tonwertumfang wird damit eben nicht erzeugt, auch wenn die anmutung des bildes dies eventuell vortäuscht (daher die bezeichnung "fake-hdr").
 
Kommentar
Mit Clouds habe ich nichts am Hut. Ich schicks Dir gerne zu, dann kannst Du das gerne in eine Cloud stellen.

Schöne Grüße
Helmut
 
Kommentar

und an dieser stelle liegt der erste gedankliche fehler: nicht der sensor kann den tonwertumgag nicht darstellen, sondern das ausgabemedium. wenn du aus diesem einen nef, also den sensor-rohdaten, ein bild entwickeln kannst, das die lichter nicht ausfressen lässt, konnte der sensor den motivkontrast offenbar doch bewältigen. es muss nur ein tonemapping erfolgen, um den kontrast ausgabeseitig bewältigen zu können.
 
Kommentar

Einverstanden.

Schöne Grüße
Helmut
 
Kommentar
-Anzeige-