Gründe für VR?

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karoshi

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Liebes Forum,

vielleicht ist ja jemand hier, der sich besser als ich in die Gedankenwelt eines Entwicklers von Objektiven einfühlen und mir erklären kann, welche Gründe dafür maßgeblich sind, ein neues Objektiv mit Bildstabilisator auszustatten, oder eben nicht.

Die neuen Superteles von Nikon haben z.B. alle VR-II.
Ist es wirklich üblich, z.B. mit einem über 5 kg schweren 600er aus der Hand zu fotografieren? Machen Sportfotografen so etwas?
Ich hätte eher angenommen, dass für solche Objektive die Verwendung eines Stativs üblich ist. Und wer so teure Objektive kauft, wird auch ein gutes Stativ haben. Da ist VR doch eigentlich überflüssig, auch wenn die neue VR-Generation wohl auch beim Stativeinsatz aktiviert bleiben kann.

Das ebenfalls neue 2,8/24-70 hat hingegen keinen Stabilisator bekommen. Das ist für mich völlig unverständlich, da dieses Objektiv sicherlich oft freihändig bei schlechten Lichtverhältnissen und damit langen Verschlusszeiten zum Einsatz kommen wird. Warum also ist hier auf VR verzichtet worden? Kostengründe können in dieser Preisklasse doch nicht maßgeblich gewesen sein. Und auf ein paar Gramm Mehrgewicht wäre es bei ohnehin 900 g m.E. auch nicht angekommen.

Ratlose Grüße
Volker
 
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jst13 schrieb:
vermutlich meint er:
das du das Objektiv noch nie selber benutzt hast, denn dann wüßtest du, dass das 18-200 bis ca. 170 mm

Ich glaube nicht, dass er das meinte, denn
1. benutze ich das 18-200 nun seit 1,5 Jahren und
2. war vom 18-200 bei 200 mm die Rede.

Offenbar weiß er aber selbst nicht mehr, was er meinte, da er sich die letzten 48 Stunden nicht weiter dazu geäußert hat.
 
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Doch, genau das meinte er, nur ist diese Diskussion in der 100sten Variante müßig. Das 18-200 ist auch bei 200mm noch scharf, in der Tat nicht so wie das 70-200, aber doch genau so scharf wie das 70-300VR...

Ansonsten kann ich Jürgen nur zustimmen...

Michael
 
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Horst S. schrieb:
Wer hat Dich denn auf das schmale Brett gesetzt?

Freust du dich, dass du schlauer bis als ich, oder bist du immer so?

Natürlich sollte man meinen Irrtum nicht so stehen lassen. Wobei michis mich eigentlich schon auf der ersten Seite korrigiert hatte. Aber gut. Doppelt hält besser. Aber bitte bleib doch beim guten Ton. Danke.
 
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Ihr habt aber wieder bei dem D-Zug die Türen auf gelassen,es zieht bis hier her und nachher ist einer verschnupft.
Gruss Ekke
 
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Hat sich der Threadtitel ohne mein Wissen geändert? Vom ursprünglichen Thema VR ist nur noch wenig übrig geblieben und es wird über die Schärfe des 18-200 diskutiert:rolleyes:

@karoshi:
karoshi schrieb:
Ist es wirklich üblich, z.B. mit einem über 5 kg schweren 600er aus der Hand zu fotografieren? Machen Sportfotografen so etwas?

Üblich ist es nicht, aber ich aber schon Fotografen auf dem Sportplatz gesehen, die mit solchen Tüten ohne Stativ unterwegs waren. Ob es 600mm waren, weiß ich jetzt nicht, aber 400 oder 500 definitv.
 
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CALYPTRA schrieb:
Hat sich der Threadtitel ohne mein Wissen geändert? Vom ursprünglichen Thema VR ist nur noch wenig übrig geblieben und es wird über die Schärfe des 18-200 diskutiert:rolleyes:

@karoshi:


Üblich ist es nicht, aber ich aber schon Fotografen auf dem Sportplatz gesehen, die mit solchen Tüten ohne Stativ unterwegs waren. Ob es 600mm waren, weiß ich jetzt nicht, aber 400 oder 500 definitv.

...und wo willst Du z. B. bei einer Safari, bei der man das Auto nicht verlassen kann, ein Dreibein solide aufstellen? Es gibt schon sehr viele Situtationen, wo VR bei fast allen Brennweiten sinvoll ist.
Gruß, Dirk
 
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Ich glaube, keiner hier in diesem Forum wird den grundsätzlich positiven Einfluss eines Statives auf die Bildqualität - unabhängig von der Brennweite - in Frage stellen. Die Frage ist dann doch einfach nur, kann VR qualitativ an ein gutes Stativ ran, oder, wenn nicht, ist man mit dem stabilisierenden Effekt in den meisten Fällen trotzdem zufrieden? (Besser als ein einfaches Stativ ist VR in jedem Fall.)
VR ist jedenfalls leichter, handlicher und auch billiger als ein gutes Stativ mit gutem Kopf. Ich verstehe daher auch nicht, warum die mittleren Brennweiten nicht mit VR kommen - ich würd's sehr begrüßen.
Gruß, Dirk
 
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michis0806 schrieb:
Doch, genau das meinte er, nur ist diese Diskussion in der 100sten Variante müßig. Das 18-200 ist auch bei 200mm noch scharf,

Tja, meines halt nicht und ich wüßte nicht, warum ich das verheimlichen sollte und da er genau das meinte, hat er sich halt geirrt.
Sonst noch was?
 
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Jens M. schrieb:
Finde ich sehr konfus was hier erzählt wird. Überlegt doch mal: warum könnte ein Teleobjektiv VR haben? Und warum eine normal Brennweite nicht? Das muss doch klingeln ...

Hallo Jens,

ich kann mir sehr gut einen Winkel aufmalen und plastisch vor Augen führen, zu welch unterschiedlichen Effekten geringes Verwackeln führt, je nachdem ob das Objekt 300 m oder 30 cm entfernt ist. Falls da mal irgend etwas geklingelt haben sollte, ist das schon sehr lange her.

Dass ein VR bei einem Tele prinzipbedingt nötiger ist als bei einem Weitwinkelobjektiv, war und ist mir daher klar.

Was mir bislang unklar war ist der Nutzen, den der VR bei einem Tele auch auf dem Stativ hat. Dies habe ich hier durch Herberts Link auf den Test von Fritz Pölking gelernt. Insofern hat also etwas geklingelt.

Daraus folgt aber nicht, dass ich auch verstanden hätte, warum Nikon das neue 24-70 nicht auch mit VR ausgestattet hat.

Wenn Du der Meinung sein solltest, dass dies wegen der kurzen Brennweite unnötig sei, bin ich nicht bei Dir. Verwacklungsunschärfe bekomme ich bei genügend langen Belichtungszeiten auch bei kurzen Brennweiten problemlos hin. Und so kurz sind 55 mm (beim 17-55) oder 70 mm (beim 24-70) ja gar nicht.

Ich denke, dass der hier schon erfolgte Verweis auf Canon zeigt, dass Nikons Auffassung keineswegs zwingend ist.

Gewichts- und Kostengründe können bei einem Objektiv der 1 kg- und 2.000 €-Klasse wie dem 24-70 m.E. keine Rolle gespielt haben. Warum also hat Nikon beim 24-70 auf VR verzichtet? Der wäre doch, selbst wenn technisch nicht zwingend geboten, doch zumindest als Marketinginstrument gut zu gebrauchen.

Insoweit hat bei mir noch nichts geklingelt. Aber vielleicht kannst Du ja die Glocke betätigen. ;)

Viele Grüße
Volker
 
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karoshi schrieb:
Hallo Jens,

ich kann mir sehr gut einen Winkel aufmalen und plastisch vor Augen führen, zu welch unterschiedlichen Effekten geringes Verwackeln führt, je nachdem ob das Objekt 300 m oder 30 cm entfernt ist. Falls da mal irgend etwas geklingelt haben sollte, ist das schon sehr lange her.

Dass ein VR bei einem Tele prinzipbedingt nötiger ist als bei einem Weitwinkelobjektiv, war und ist mir daher klar.

Was mir bislang unklar war ist der Nutzen, den der VR bei einem Tele auch auf dem Stativ hat. Dies habe ich hier durch Herberts Link auf den Test von Fritz Pölking gelernt. Insofern hat also etwas geklingelt.

Daraus folgt aber nicht, dass ich auch verstanden hätte, warum Nikon das neue 24-70 nicht auch mit VR ausgestattet hat.

Wenn Du der Meinung sein solltest, dass dies wegen der kurzen Brennweite unnötig sei, bin ich nicht bei Dir. Verwacklungsunschärfe bekomme ich bei genügend langen Belichtungszeiten auch bei kurzen Brennweiten problemlos hin. Und so kurz sind 55 mm (beim 17-55) oder 70 mm (beim 24-70) ja gar nicht.

Ich denke, dass der hier schon erfolgte Verweis auf Canon zeigt, dass Nikons Auffassung keineswegs zwingend ist.

Gewichts- und Kostengründe können bei einem Objektiv der 1 kg- und 2.000 €-Klasse wie dem 24-70 m.E. keine Rolle gespielt haben. Warum also hat Nikon beim 24-70 auf VR verzichtet? Der wäre doch, selbst wenn technisch nicht zwingend geboten, doch zumindest als Marketinginstrument gut zu gebrauchen.

Insoweit hat bei mir noch nichts geklingelt. Aber vielleicht kannst Du ja die Glocke betätigen. ;)

Viele Grüße
Volker

Hi Volker,

ich bin wahrscheinlich einer der ersten User hier, die das 24-70 seit 3 Wochen haben. Ich bin zwar kein Optical Ing., aber das wäre mein nächster Wunsch an dieses Objektiv.! Neben meinen 18-200/VR, 70-200/VR, 105/VR, 70-300VR
wünsche ich mir auch an meinem neuen 24-70 ein /VR. Ich bin viel in der Fliegerei aus dem Hubschrauber aus tätig. VR=VR.!! So einfach ist die Formel. Und da steht das 18-200/VR aus der Sicht der Fliegerei meinem 24-70 oder meinem 17-55/2.8 in nichts nach. Dank VR. Punkt.!!!

Gustel
 
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BeST schrieb:
Tja, meines halt nicht und ich wüßte nicht, warum ich das verheimlichen sollte und da er genau das meinte, hat er sich halt geirrt.
Sonst noch was?

Deine nachträgliche Einschränkung von "Mit dem 18-200 sind bei 200 keine Scharfen Bilder zu machen" auf "Mit MEINEM 18-200 sind keine scharfen Bilder zu machen" relativiert das Ganze wieder... Ich schränke meine Aussage "Das 18-200 ist ..." auf "Das 18-200 von mir, das von meinem Dad und das von Klaus (photozone.de) ist ... " und ich würd sagen, wir vergessen die Sache :fahne:
 
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