Wie macht Ihr das mit dem Farbabgleich, das die Farben auf Kamera/PC/Drucker alle gleich sind?
Hallo Jochen,
Wenn dein Bildschirm und dein Drucker kalibriert sind, entspricht die Bildschirmdarstellung dem Ausdruck.
Wenn es noch genauer werden soll, musst du die Kamera kalibrieren. Das ist aber in der Regel nicht nötig, da du einen kleinen Farbstich ja am Bildschirm siehst und entsprechend korrigieren kannst. Zudem ist ja auch kaum ein Weissabgleich 100%ig.
Phase One z. B. arbeitet mit generischen Kameraprofilen das soll bessere Hauttöne bringen.
Welchen Farbraum du verwendest, das entscheidet sich nach den Fähigkeiten deines Bildschirms und deines Druckers. Wenn der Schirm kein Adobe-RGB kann, ist das nicht toll, wenn es der Drucker nicht draufhat nicht so schlimm.
Bei einem preisgünstigem Monitor ist S-RGB zielführender. Du arbeitest in einem Farbraum den du auch vollständig siehst und der unterschied zu Adobe RGB fällt nur bei wirklich leuchtenden Farben auf, sofern dein Drucker überhaupt so leuchtend drucken kann.
Gute Ausbelichter bieten ebenfalls Farbprofile zum Download an. Die zeigen dann dass sie Adobe-RGB auch nicht können. Moderne Tintenstrahler können mehr Farben drucken als auf konventionelles Fotopapier passt!
Für korrektes Arbeiten ist es nötig, dass diene Software, vorzugsweise Photoshop, einen Softproof beherrscht. D. h. du kannst am Bildschirm ansehen, wie die u.U. nicht druckbaren Farben dargestellt werden, und entsprechend feinkorrigieren. Zudem lässt sich das Papierweiss simulieren etc....
Wichtiger ist zudem, dass dein Bearbeitung, sofern du viel nacharbeiten willst/musst, möglichst im 16bit Modus abläuft. Damit du keine Tonwerte verschenkst.
Ich hoffe ich habe dich nicht zu sehr verwirrt
Stefan