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Fotomensch

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Wird wohl nicht funktionieren.
Antwort auf meine Anfrage:

"[...]
vielen Dank für Ihr Warten.

Leider sind keine Firmware Updates für die F6 geplant. Eine solche Aktualisierung ist auch nicht unbedingt in der Lage, die von Ihnen beschriebene Incompatibilität mit E-Objektiven mit Ihrer F6 zu lösen.

Ich bedauere es, dass ich Ihnen keine positivere Antwort geben kann. Bei weiteren Anliegen können Sie gerne wieder auf mich zurückkommen.


Mit freundlichen Grüßen
[...]"

Wollte ich nur mitegeteilt haben. ;)
 
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...benutzt zum Beispiel Norbert Rosing in Sälen für bis zu 250 Personen nach wie vor analoge Projektoren...

Die letzten beiden Projektionen, die ich von Norbert Rosing gesehen habe waren mit einem Datenprojektor
- "My way" und kürzlich auch in Zingst "25 Jahre Nationalparks" -
also digitalisierte Dias.
 
Kommentar
Die letzten beiden Projektionen, die ich von Norbert Rosing gesehen habe waren mit einem Datenprojektor

Laut seiner Internetseite setzt er im Sinne von "sowohl als auch" in der Tat beide Projektionsverfahren ein.

also digitalisierte Dias.

Laut seiner Internetseite projiziert er digital nicht zuletzt die mit Leica S und Leica M (Monochrome) aufgenommenen Dateien.

Und die Projektion digitalisierter Diapositive würde ja übrigens auch eine analoge Kamera erfordern, wie zum Beispiel seine Leica R9 oder eben die hier diskutierte F6, und wäre daher ja ebenfalls ein Beispiel dafür, dass analoge Kameras wohl auch aus der Sicht einiger eher praxisorientierter Fotografen wohl noch nicht gänzlich überflüssig erscheinen.

Das Argument von Beuteltier, dass die hier diskutierte Inkompatibilität in praktischer Hinsicht irrelevant sei, weil analoge Kameras inzwischen - einmal abgesehen von "philosophisch" begründeten Liebhabereien - "überflüssig" seien, bliebe aus meiner Sicht übrigens auch dann eine unzutreffende Verallgemeinerung, falls Norbert Rosing inzwischen kein geeignetes Beispiel mehr für Fotografen wäre, die moderne elektronisch gesteuerte analoge Kameras wie zum Beispiel die Leica R9 oder eben auch die Nikon F6 einsetzen möchten. Denn dass eine Kamera wie die F6 – ob nun neu oder gebraucht - heute nur noch von eher philosophisch motivierten Nostalgikern gekauft wird, die daher sowieso kein Interesse an aktuellen Nikkoren haben, halte ich angesichts der Modernität dieser elektronisch gesteuerten Kamera nicht für sonderlich wahscheinlich.

Dass ich mit einer Nikon F6 und einer Leica M7 fotografiere und die dabei entstehenden Diapositive dann analog großformatig projiziere, hat zum Beispiel alleine den Grund, dass ich meine Fotos nun einmal gerne großformatig betrachte, ich die pixeligen Ergebnisse einer 2K-Projektion persönlich schauderhaft finde, und mir hochklassige 4K-Projektoren derzeit noch zu hochpreisig, zu groß und zu schwer sind. Nostalgie gehört hingegen nicht zu meinen Motivationen bei der Wahl meiner Kameras und Objektive.

Und ich persönlich finde es daher in der Tat recht schade, dass zum Beispiel das neue Nikkor 2,8/24-70 VR mit elektronischer Blendenübertragung für eine Verwendung an meiner F6 ungeeignet ist, da ich den Komfort eines Zooms mit AF manchmal schätze und bei meist ISO 100 (Fuji Provia 100F) ein VR-System ja gelegentlich durchaus vorteilhaft sein kann.
 
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Ob ein neues Objektiv auch analog Vorteile hätte, muss man im Einzelfall untersuchen. Das 300/4 PF ist sicher ein Spezialfall, da wurde sehr viel Gewicht auf klein gelegt, was deutliche Kompromisse bedingte.

Typischerweise wird heute jedoch eher nicht auf klein und leicht, sondern auf Randschärfe geachtet, dafür bei der Verzeichnung mal ein grösserer Kompromiss als früher gemacht. Die Korrektur in der EBV kostet natürlich etwas Auflösung, das kostet es aber in der Regel auch, wenn man bei der optischen Konstruktion mehr Gewicht darauf legt.
So geben sich zwar 24-85/2.8-4 und das neuste 24-85/3.5-45 AF-S VR bei 24mm wenig bei der Verzeichnung, bei 35, 50 und 85mm sieht das alte jedoch gemäss photozone viel besser aus, das neue genehmigt sich bei 50 und 85mm fast so viel wie bei 24mm.
CA und Vignettierung sind hingegen meist in einem Bereich, wie er auch früher üblich war.

Ob der verlust der Bedeutung der Verzeichnisfreiheit ein Problem ist, hängt von den Motiven ab. Als Architekturfotograf mit Diafilm wäre es sicher ein Problem. Aber macht es bei landschaftsbildern einen unterschied, ob 50mm nun 1% oder 3% verzeichnen? Tendenziell eher nicht. Da könnte ein VR grade heute, wo keine ISO 400 Diafilme mehr gemacht werden, sondern nur noch 100er und 50er, eher Gewicht haben.
 
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Als Architekturfotograf mit Diafilm wäre es sicher ein Problem. Aber macht es bei Landschaftsbildern einen unterschied, ob 50mm nun 1% oder 3% verzeichnen? Tendenziell eher nicht.

Allerdings stellt sich meines Erachtens die Frage, ob solche Objektive, wie die von Dir genannten Zooms mit VR, tatsächlich häufig von auf Landschaft oder Architektur etc. spezialisierten Fotografen eingesetzt werden, oder nicht eher doch von vielseitig interessierten, zum Beispiel als eher universell einsetzbare "Reisebegleiter". Und diese Universalität wäre dann eben im Rahmen einer rein analogen Kette zu einem gewissen Grad dahin, falls beim Design aktueller Objektive zunehmend weniger Gewicht auf die Korrektur von Bildfehlern gelegt werden sollte, die per Software korrigiert werden können.
 
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Allerdings stellt sich meines Erachtens die Frage, ob solche Objektive, wie die von Dir genannten Zooms mit VR, tatsächlich häufig von auf Landschaft oder Architektur etc. spezialisierten Fotografen eingesetzt werden, oder nicht eher doch von vielseitig interessierten, zum Beispiel als eher universell einsetzbare "Reisebegleiter". Und diese Universalität wäre dann eben im Rahmen einer rein analogen Kette zu einem gewissen Grad dahin, falls beim Design aktueller Objektive zunehmend weniger Gewicht auf die Korrektur von Bildfehlern gelegt werden sollte, die per Software korrigiert werden können.

Wie gesagt, es trifft bei den meisten Objektiven vorallem die Verzeichnung. Vignettierung liesse sich zwar auch digital korrigieren solange im Rahmen, da ist aber schon welche durch die schrägen Strahlen da, auf die der digitale Sensor schwächer reagiert als Film. Da ist nicht beliebig viel Raum nach oben. Und CA kostet irgendwann auch Details, selbst wenn man sie korrigiert, da ist auch keine Tendenz zu erkennen, mehr CA zuzulassen, ausser evtl bei den Superzooms.

Ob Verzeichnung stört, kann sich jeder Fotograf anhand seiner Motive zum Glück selber ausmalen. Für diesen preis bekommt man höhere Kontraste bei feinen Details zum Rand hin, grade wenn man die Blende was weiter auf macht. Was sicher auch beim Film bemerkbar macht. Nicht jedes Motiv in der Landschaft bruahct wirklich f/8 oder f/11, um genug Tiefenschärfe zu haben. Und mit VR und f/4 geht selbst mit ISO 100 Film doch einiges ausserhalb Sonnenschein auch freihand.
 
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...und wäre daher ja ebenfalls ein Beispiel dafür, dass analoge Kameras wohl auch aus der Sicht einiger eher praxisorientierter Fotografen wohl noch nicht gänzlich überflüssig erscheinen. ...
Im Gespräch unterstrich N.R. dass er immer noch bekennender Dia-Fotograf ist - auch wenn man ihn in Zingst nur mit seiner Oly sah, mit der er nach eigenen Angaben seit längerer Zeit auch sehr viel unterwegs ist.

Mich interessierte seine aktuelle Einstellung zum Film, da ich selbst auch immer noch den Velvia sehr hoch einschätze.

In N.R.s Wanderausstellung mit Nat. Geogr. und Toyota war übrigens alles vom Velvia und in riesigen "Flatschen" mind. 1m. Ich hatte mir den Spaß gemacht und bin auf "Nasenlänge" an die Abzüge herangegangen - man muss es einfach einmal gesehen haben was in so einem KB Velvia drinsteckt ...
 
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