Frage Für und Wider kamerainternes HDR !?

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Didgeridoo

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Mit einem einzigen Druck auf den Auslöser liefert so manche Digi ein fertiges HDR im Output. Mehr Eingriffsmöglichkeiten bietet wohl die klassische Methode mit Belichtungsreihe und Nachgang am PC. Dennoch und zumindest nach dem Pareto-Prinzip, lohnt sich in der Praxis die immer häufiger anzutreffende kamerainterne Lösung?

In der Hoffnung auf eine rege Diskussion ...
 
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Für die restlichen 5% (...) kann RAW [...] sehr sinnvoll sein.
Sehe ich genauso.
Aber [MENTION=4573]Burgelfi[/MENTION] sagte:
ausschließlich JPEG
Daher sagte ich:
Als hätte man eine Hasselblad und benutzt sie nur für Polaroids.

Ich persönlich mache ja ausschließlich RAW-Aufnahmen, weil ich auf der sIcheren Seite bin, nicht je nach Situation umschalten muss und der Aufwand exakt derselbe ist.
 
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Im Prinzip ist es immer das gleiche Lied: Manche setzen zur Sicherheit auf Hostenträger plus Gürtel, anderen genügt eins davon und andere kommen komplett ohne aus.

Mit genügt wie so manch anderen in diesem Fall das Pareto-Prinzip. Sprich: 80% Ertrag bei 20% Aufwand.

Wenngleich etwas OT: bei Farb-Infrarot geht bei mir ohne RAW gar nichts, aber selbst mit ACR, LR oder C1 würde ich diese Dateien nicht anfassen, weil diese Konverter nicht das Maximum herausholen können. Bei Mono-IR genügen mir der Einfachheit halber DRI-JPEGs der guten alte S3pro plus JPG-Illuminator auf einem Notepad. So hat nunmal jeder seinen eigenen mehr oder weniger spezifischen Workflow ... das Ziel ist der Weg und nicht umgekehrt.
 
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Der Aufwand für RAW-Bearbeitung (also NEFs bei Nikon) ist erheblich, zumal man die doppelte Bildablage braucht, weil NEF-Dateien nicht zur Verwendung und Verbreitung der Fotos taugen. Ich habe die Kamera so eingestellt, daß schon die JPEGs so brauchbar aus der Kamera kommen, daß eine Nachbearbeitung nur bei 5% bis höchstens 15% notwendig ist. Dazu habe ich bei "Picture Control" unter dem Wert "Standard" den Kontrast um einen Punkt verringert und die Schärfe um einen Punkt angehoben. Damit ist meist in den Schatten genügend Zeichnung und eine Nachschärfen nicht mehr nötig. Das ersetzt bei mir 80% der Nachbearbeitung. Weitere Prozente erspare ich mir durch den Weißabgleich auf "Auto2 - warme Lichtstimmung". Bleiben nur noch wenige Prozent für nachträglichen Bildbeschnitt, Perspektivekorrektur oder Farbanpassung. Und das kann ich auch mit den JPEGs machen. Nur für wirklich besondere Fotos verwende ich noch RAW, die ich nicht als Erinnerungsfoto mache, sondern tatsächlich zu veröffentlichen beabsichtige. Ein Profifotograf hat natürlich überwiegend solche Fotos im Sinn und wählt danach auch seine Bildbearbeitung aus. Aber ich bin ja auch nur Hobbyfotografierer.
 
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Es gibt keinen (0) Aufwand für die RAW Bearbeitung.
Das stimmt so nicht. Wer RAWs mit "0 Aufwand" durch den Prozess schleust, kann auch gleich mangels individueller Bildentwicklung das jpg-ooc nehmen und sich den Konvertierungsschritt sparen. Nutzt man wirklich die paar Prozent Reserven, die ein RAW heute noch mehr bietet, ist es definitiv messbarer Mehraufwand.

Speicherplatz: kostenseitig schon, allerdings steigt der logistische Aufwand schon an, denn man will ja auch gescheit sichern. Alle 2 Wochen mal was auf eine USB-Platte schieben ist halt auch nicht sooo die beste Backupstrategie...

CB
 
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Auch kostenseitig ist der Aufwand nicht mit ein paar Pfennigen abgetan. Ich benutze keine Festplatten mehr in meinen Rechnern, sondern ausschließlich schnelle SSDs mit PCIe Anbindung. Für 30.000 Fotos aus der D800 bräuchte ich für die RAW Dateien zusätzlich über 1 Terabyte, die z.B. beim Macbook Pro 960,–€ kosten. Nix da mit Pfennigen.
 
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Ah ja klar. Wenn einer nur mit dem teuersten am Markt erhältlichen Equipment arbeitet und 30000 Aufnahmen immer mobil dabei haben muss, dann werden aus den Pfenningen Euros.
Aber da hält sich mein Mitleid in Grenzen ;-)
 
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Ah ja klar. Wenn einer nur mit dem teuersten am Markt erhältlichen Equipment arbeitet und 30000 Aufnahmen immer mobil dabei haben muss, dann werden aus den Pfenningen Euros.
Aber da hält sich mein Mitleid in Grenzen ;-)

Aber Du verstehst jetzt sicher auch, daß nicht für jeden Anwender die gleichen Bedingungen gelten.

Ich empfinde eine zeitraubende Bildbearbeitung auf langsamen Festplatten als Zumutung. Das macht keinen Spaß. Und gerade die großen RAW-Dateien aus der D800 brauchen schon schnelle Speicher.
 
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Ich empfinde eine zeitraubende Bildbearbeitung auf langsamen Festplatten als Zumutung.

Ich auch.
Ich habe daher ebenfalls eine 1TB SSD, allerdings am MacPro und als externe USB 3 Platte. Die ist dann ziemlich genau halb so schnell (und 1/3 so teuer) wie Deine und das erlaubt sehr angenehmes Arbeiten.

Ich habe aber auch immer nur die letzten 1-2 Jahre da gelagert und alles was älter ist liegt auf HDDs.
 
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Anständigkeitshalber sage ich jetzt noch mal was zur Ausgangsfrage:

Wenn es die Funktion gibt, aus mehreren aufeinanderfolgenden Belichtungen und einer kamerainternen Funktion ein HDR zu Errechnen dann finde ich das interessant. Das war mir neu!
Wie belichetet die Kamera dann die Alternativaufnahmen? Per Belichtungszeit-Bracketing?


So lange es nur eine interne Bearbeitung unter Nutzung der 12 oder 14 bit Farbtiefenreserve ist finde ich die Funktion unspektakulär und würde ich nicht benutzen.
 
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Anständigkeitshalber sage ich jetzt noch mal was zur Ausgangsfrage:

Wenn es die Funktion gibt, aus mehreren aufeinanderfolgenden Belichtungen und einer kamerainternen Funktion ein HDR zu Errechnen dann finde ich das interessant. Das war mir neu!
Wie belichetet die Kamera dann die Alternativaufnahmen? Per Belichtungszeit-Bracketing?


So lange es nur eine interne Bearbeitung unter Nutzung der 12 oder 14 bit Farbtiefenreserve ist finde ich die Funktion unspektakulär und würde ich nicht benutzen.

Die Kamera macht zwei Fotos in Folge, ohne zwischendrin den Spiegel zu bewegen. Also nur der Verschluß geht zwei mal auf und zu. Den belichtungsabstand zwischen beiden Fotos kann man wählen, zwischen 1, 2 oder 3 Blendenstufen. Die Belichtung wird anhand der Matrixmessung zwischen die beiden Extremwerte gelegt (Schatten und Lichter). Bei drei Blendenstufen wirken die Aufnahmen meist unnatürlich. Zwei Blendestufen sind meist das richtige Mittel. Nur bewegen sollte man die Kamera während der Aufnahmen nicht, weil dann Halos bei herauskommen.
 
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Peinlich: meine D500 kann das ja sogar. Muss wohl doch mal das Handbuch lesen...
 
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Ich finds total praktisch:
allerdings mag es da deutliche kameraspezifische Unterschiede geben. Bei der D 750 kann man die HDR Intensität in mehreren Stufen einstellen.
Bei normal oder automatisch kann man den Effekt kaum sehen.
Was von vielen als realistisch und gut angesehen wird.
Stativ ist meist dennoch zu empfehlen. zumindest wenn der Vordergrund bildrelevant ist.
Die Funktion ist allerdings nur in der jpeg Aufnahmevariante verfügbar.
Bin damit sehr zufrieden und entwickle kaum noch HDR aus RAW Dateien per EBV.
 
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