Frage Für und Wider kamerainternes HDR !?

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Didgeridoo

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Mit einem einzigen Druck auf den Auslöser liefert so manche Digi ein fertiges HDR im Output. Mehr Eingriffsmöglichkeiten bietet wohl die klassische Methode mit Belichtungsreihe und Nachgang am PC. Dennoch und zumindest nach dem Pareto-Prinzip, lohnt sich in der Praxis die immer häufiger anzutreffende kamerainterne Lösung?

In der Hoffnung auf eine rege Diskussion ...
 
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D’accord. Demnach wäre LDR das finale Produkt einer DRI/HDR-Prozesskette, egal ob intern oder extern. Mehr muss es ja gemäß meiner Fragestellung auch nicht sein. Es geht mir ja nur um das Verhältnis der erzielten Güte zum Aufwand -
ähnlich JPEG zu RAW. Der Kollege Pareto lässt dabei grüßen ...
 
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Ganz ohne HDR, sondern nur mit dem dem Tiefen-Regler holt C1P aus einem RAW viel raus.

lovelace-002.jpg



Schieb-schieb-schieb


lovelace-001.jpg



:cool:
 
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Die D7200 rechnet 2 Serienbilder (ohne Spiegelschlag dazwischdn) zusammen. Ich habe das mal ausprobiert, aber in interessanter Stärke hat man gruselige Halos an Kontrastkanten, so dass das eher zum Abgewöhnen ist. Guten HDR-Aufnahmen sieht man ihr HDR-Sein nicht an, sondern man ist eher beeindruckt ob der Plastizität durch den sehr großen Kontrastumfang. Man kann aus dem RAW einer aktuellen Kamera bereits enorm viel rausholen, oft sogar ohne erhebliche sichtbare Qualitätseinbuße aus dem JPG, und wenn man dann noch 2 RAWs kombiniert, ist das Ergebnis mitunter faszinierend - oder eben gruselig, wenn da jemand in Photomatix & Co. ekstatisch an den Reglern herumgerissen hat...
CB

Halos hat man nur, wenn man die Kamera nicht richtig still halten kann (lange Brennweite oder zitternde Hände). Die D800 macht sehr gute HDRs, bei denen man vorher nur die Blendenstufen Differenz wählen muß. Zwischen den beiden Aufnahmen bleibt der Spiegel oben, nur der Verschluß geht zweimal auf und zu.

Hier mal ein Beispiel freihand, 1/125s, Blende 8, Differenz 2 Blendenstufen, direkt aus der Kamera als JPEG:
https://www.dropbox.com/s/z4c52nvz6tlpt33/_FHI0746.jpg?dl=0

Da sind keine Halos zu sehen.
 
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Ganz ohne HDR, sondern nur mit dem dem Tiefen-Regler holt C1P aus einem RAW viel raus.

lovelace-002.jpg



Schieb-schieb-schieb


lovelace-001.jpg

:cool:

Dunkle Scenen oder gar unterbelichtete Fotos kann man damit sehr gut aufhellen. Aber bei HDR geht es ja um Scenen, die einen deutlich größeren Kontrastumfang haben, als der Sensor erfassen kann. Da hilft das Aufhellen der Schatten nur bedingt. Eher muß man die Sonne als alles überstrahlendes Licht abdämpfen und das geht nicht so gut mit massiver Unterbelichtung und Schatten aufziehen. Meiner Erfahrung nach.
 
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[MENTION=63867]Wuxi[/MENTION]: Thx für die Gegenüberstellung. Spannenend ist halt die Frage, wie im Vergleich dazu das Embedded JPEG ausschaut, da Fremdkonverter oft davon abweichen.

[MENTION=72773]Flat D[/MENTION]: Genau das ist der Dreh bei HDR/DRI oder wie auch immer genannt. Sprich mehr Dynamik einfangen, als der Sensor im Grunde genommen kann ...

@All: ... und da interessiert mich halt der Stand der internen HDR-Technik heutiger Nikon DLSRs. Nur das und kein RAW oder sonstwas. Einfach nur Beispiele mit internem HDR und das wie bereits mehrfach erwähnt, idealerweise in bildlicher Form.
 
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[MENTION=72773]Flat D[/MENTION]: Genau das ist der Dreh bei HDR/DRI oder wie auch immer genannt. Sprich mehr Dynamik einfangen, als der Sensor im Grunde genommen kann ...

Das ist schon klar. Nur waren etliche Beispiele hier gar nicht so dynamisch, daß man sie nur noch mit HDR bewältigen kann. Gerade bei Deinem letzten Beispiel genügt es, mit 1,5 Blendenstufen unterzubelichten und dann die Schatten anzuheben, weil gar keine Sonne im Spiel ist und nur ein paar weiße Wolken zu bändigen sind. Dafür braucht man keine HDR-Aufnahme.
 
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Das ist schon klar. Nur waren etliche Beispiele hier gar nicht so dynamisch, daß man sie nur noch mit HDR bewältigen kann. Gerade bei Deinem letzten Beispiel genügt es, mit 1,5 Blendenstufen unterzubelichten und dann die Schatten anzuheben, weil gar keine Sonne im Spiel ist und nur ein paar weiße Wolken zu bändigen sind. Dafür braucht man keine HDR-Aufnahme.
Das hätte man sogar sehr ansprechend aus dem jpg-ooc erzielen können, bei einer aktuellen Kamera.
 
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Die Casio macht ansehnliche hdrs.

Davon 8 fest wählbare sowie eine Variante, die sich unaufgefordert in andere Presets wie Low Light, Night Shot, HS Night Szene, HS Anti Shake, usw. bei hohen Kontrasten automatisch einbringt.

Welches Modell hast du?

EX-ZR3600, EX-ZR5000 und EX-100 (ohne ZR vor der 100). Alle mit dem gleichen 1/1.7" Sony CMOS, vergleichbarer Engine, aber grundverschiedenen Optiken. :fahne:
 
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Das ist schon klar. Nur waren etliche Beispiele hier gar nicht so dynamisch, daß man sie nur noch mit HDR bewältigen kann. Gerade bei Deinem letzten Beispiel genügt es, mit 1,5 Blendenstufen unterzubelichten und dann die Schatten anzuheben, weil gar keine Sonne im Spiel ist und nur ein paar weiße Wolken zu bändigen sind. Dafür braucht man keine HDR-Aufnahme.

Ja und nein, der bildliche Eindruck ohne weiteren Vergleich täuscht. Zu analogen Zeiten war mir bei gleicher Szene ausgehend von den Lichtern die linke Schattenseite stets deutlich abgesoffen. Zudem kam in obigem Beispiel nur Stufe 1 von 3 Non-ART-Varianten zum Einsatz ...
 
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Halos hat man nur, wenn man die Kamera nicht richtig still halten kann (lange Brennweite oder zitternde Hände). Die D800 macht sehr gute HDRs, bei denen man vorher nur die Blendenstufen Differenz wählen muß. Zwischen den beiden Aufnahmen bleibt der Spiegel oben, nur der Verschluß geht zweimal auf und zu.

Hier mal ein Beispiel freihand, 1/125s, Blende 8, Differenz 2 Blendenstufen, direkt aus der Kamera als JPEG:
https://www.dropbox.com/s/z4c52nvz6tlpt33/_FHI0746.jpg?dl=0

Da sind keine Halos zu sehen.

Na also, geht doch. Es muss halt nicht immer die volle RAW-Kanne sein. :up:
 
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Habe beim Händler versuchsweise eine D7200 angetestet. Die Ergebnisse mit einem Sigma 17-70 OS waren freihand im Verkaufsraum nicht so berauschend. Vor allem waren für konturengenaue Ergebnisse recht kurze Verschlusszeiten bei entsprechend hohen ISO-Werten erforderlich. Alleine deshalb werde ich derweil für die ad hoc Bilderjagd in dunklen Gassen wohl bei o.g. Kompakten bleiben.

Final noch einmal ohne und mit HDR OOC:
37135346122_05b6902b41_o.jpg


36470731804_8bae15b651_o.jpg
 
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Gibt es die von dir genannten Kameras von Casio noch (neu).
Auf der Webseite von Casio sehe ich nur eine outdoor Kamera.
 
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Casio hat den Vertrieb außerhalb Asiens wegen mangelnder Rentabilität ausgesetzt. Aktuelle Kameramodelle sind direkt praktisch nur noch aus Japan oder indirekt über diverse in der EU ansässige Internetanbieter, die wie auch immer zoll- und versandkostenfrei nach D liefern, zu beziehen. :fahne: Meine 5000er habe ich so bezogen. Den Rest gebraucht über ebay.
 
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Hallo,
ich besitze die die D800 und die D500. Ich fotografiere viel, ausschließlich JPEG und habe die HDR-Funktion auf Automatic. Das ist wunderbar und eine Nachbearbeitung der Fotos entfällt bei mir nahezu. Sicher kann man mit RAW mehr rausholen. Dieser Mehrwert ist aber auf durchschnittlichen Ausbelichtungen kaum sichtbar.
 
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Als hätte man eine Hasselblad und benutzt sie nur für Polaroids.
Bei 95% der Bilder sieht mn heute keinen relevanten Unterschied mehr in den jpg-ooc und den jpgs, die selbst aus dem RAW entwickelt wurden - schon gar nicht bei RAWs, die einfach nur in Standardeinstellung durch den Konverter gejagt werden und nicht pro Bild individuell behandelt. Für die restlichen 5% (z.B. mit intensiven Helligkeitsverläufen innerhalb eines Farbtons, Abendhimmel) kann RAW mit fein abgestimmter Entwicklung sehr sinnvoll sein. Dieses Dogma aus der digitalen Frühzeit ist wohl einfach nicht totzukriegen...

CB
 
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