Experimente mit Blitzlicht

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Hallo und guten Abend , wie gestern angesagt habe ich mich heute noch einmal mit der Puppe beschäftigt .Und zwar ging es heute darum , die schattige Gesichtshälfte aufzuhellen . Habe mir dafür eine Styroporplatte geholt , sie ist auf beiden Seiten mit Silberpapier beschichtet . Ich habe die Platte auf ein Stativ geklemmt und dann halt immer wieder Aufnahmen gemacht . Aber schnell habe ich festgestellt , dass es gar nicht so leicht ist . Zum Schluss habe ich die Platte in die Hand genommen und so mein Glück versucht . Wenn ich es halbwegs geschafft das Gesicht einigermaßen aufzuhellen , dann war wieder ein großer Schatten vom Kinn auf der Schulter .
Ich glaube mit nur einem Aufheller komme ich da nicht aus , mit einem zweiten hätte ich den Schatten vom Kinn eventuell weg bekommen . Werde mir morgen eine zweite Styroporplatte besorgen und mein Glück noch einmal versuchen . Werde mir jetzt die Bilder in Ruhe ansehen und auswerten .
Mfg Drossel
 
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Werde mir morgen eine zweite Styroporplatte besorgen und mein Glück noch einmal versuchen.
.
Ich glaube mit nur einem Aufheller komme ich da nicht aus , mit einem zweiten hätte ich den Schatten vom Kinn eventuell weg bekommen .
Dann schau zu, dass sie nicht beschichtet ist. Eine normale Platte reflektiert nicht so stark - was auch nützlich sein kann. Gibt's im Baumarkt in verschiedenen Stärken.

Gilt dein Bemühen der Vermeidung von störenden, harten Schatten, kannst du auch über die Anschaffung eines großen Durchlichtschirmes nachdenken :D - ja größer die Lichtquelle im Verhältnis zum Motiv, umso weicher sind die Schatten.
 
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Hallo Drossel, es ist schwer, Dir Tipps zu geben, wenn Du keine Bilder mehr zeigst...


Viele Grüße
Peter
 
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Ich habe natürlich wesentlich mehr Bilder gemacht , zum Beispiel einige von der rechten Seite geblitzt und einige von der linken Seite .

Bild1
picture.php


Bild2
picture.php


Bild3
picture.php
 
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Hallo Drossel,

Reines Seitenlicht kannst Du schon mal! Da hast Du aber den Blitz auf 3 Uhr stehen. Das ist nicht unbedingt die optimale Position zum Aufhellen. Versuche es mal mit halb fünf, so wie auf meinem Setup Bild.

Der Aufheller muss näher an die Puppe und wahrscheinlich stimmt der Winkel des Aufhellers zum Blitz auch nicht. In einem dunklen Raum kannst Du die Aufhellung mit einer Taschenlampe direkt am Blitz gut einschätzen. Befestige die Lampe einfach mit einem Gummi auf dem Blitz und drehe den Reflektor so lange, bis die Aufhellung im Gesicht sichtbar wird. Dann den Aufheller fixieren und mit dem Blitz ein Foto machen.

Edit: Du hast nach dem ersten Bild weitere hinzugefügt. Beim zweiten hat die Aufhellung doch gut geklappt, was stört Dich nun daran? Der Schatten am Kinn und Nase? Das ist mit einer leicht veränderten Position des Aufhellers zu beheben...

Viele Grüße
Peter
 
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ich hätte noch drei Bilder von der anderen Seite , aber ich weiß nicht ob es Ärger gibt wenn ich wieder so viele Bilder von der Puppe einstelle .
Mfg Drossel
 
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sag mal ,bei einer Aufnahme von der Seite , soll da das schattige Auge schon gesehen werden , oder soll der Winkel der Puppe so gewählt werden , dass man gerade nur die Wimpern sieht .
Mfg Drossel
 
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Das entscheidest Du als Fotograf. Bei 90° Seitenlicht sieht man die eine Gesichtshälfte gar nicht. Das ist aber für Portraits i.d.R. kein sinnvolles Licht, außer Du willst ganz genau diesen Effekt erzielen.
Versteif Dich nicht so sehr auf diese Position. Licht aus 45° ist mMn besser geeignet, um mit Aufhellung zu spielen.
 
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Das entscheidest Du als Fotograf. Bei 90° Seitenlicht sieht man die eine Gesichtshälfte gar nicht. Das ist aber für Portraits i.d.R. kein sinnvolles Licht, außer Du willst ganz genau diesen Effekt erzielen.
Versteif Dich nicht so sehr auf diese Position. Licht aus 45° ist mMn besser geeignet, um mit Aufhellung zu spielen.
das mit der Taschenlampe auf dem Blitz werde ich morgen versuchen .
Mfg Drossel
 
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Hallo und guten Tag , ich habe heute noch einmal ein einziges Bild von der Puppe gemacht . Das Blitzgerät stand im 45 Grad Winkel zur Puppe , da ich ja nach all den vielen Puppenbilder , inzwischen Routine habe , hat es auch auf Anhieb super geklappt. Dann begann der Kampf die schattige Gesichtsseite aufzuhellen, angefangen habe ich mit einer Silberpapier beschichteten Styroporplatte. Diese habe ich auf ein spezielles Stativ , welches man in alle Richtungen drehen und biegen kann, eingeklemmt. Dann habe ich Bild für Bild immer wieder die Stellung und den Winkel der Styroporplatte verändert. Als das alles nichts brachte , habe ich ein zweites Stativ , auch mit einer solchen Platte eingeklemmt und dazu gestellt. Das ein oder andere Bild war gar nicht so schlecht , am meisten Arbeit machte mir der Nasenschatten, aber auch mit dem zweiten Aufheller bekam ich es nicht in den Griff. Zum Schluss habe ich dann die Stative in die Ecke gestellt ,und die Styroporplatte in die Hand genommen.
Den Trick mit der Taschenlampe , die Blitzrichtung heraus zu finden, konnte ich nicht anwenden , denn selbst die kleinste Lampe die ich habe eignete sich nicht dafür. Ich könnte mir vorstellen ein zweites Blitzgerät wäre da nicht schlecht.
Mfg Drossel
 
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Hallo Drossel, magst Du mal ein Bild zeigen, wo das mit dem Nasenschatten nicht so geklappt hat wie Du wolltest?


Viele Grüße
Peter
 
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Da der Blitz das Hauptlicht ist und der Aufheller zu weit weg steht, wirst Du den Schatten nie ganz weg bekommen.

Die Frage ist, wie setzt Du den Schatten gestalterisch so ein, dass er dem Bild Tiefe gibt und Dir gefällt, sofern Du mit einem nackten Aufsteckblitz weiter machen willst.

Eine finanziell überschaubare Investition wäre ein Durchlichtschirm, der das Licht streut oder ein Pseudo-Parabolschirm, der das Licht bündelt und reflektiert. Den kann man etwas variabler nutzen...


Viele Grüße
Peter
 
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Ich werde morgen mal alle Bilder die ich heute gemacht habe , als Thumbnails
klein machen , da passen sie alle auf zwei Bilder, da kannst du dir die ganze Arbeit mal ansehen.
Mfg Drossel
 
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Da der Blitz das Hauptlicht ist und der Aufheller zu weit weg steht, wirst Du den Schatten nie ganz weg bekommen.

Die Frage ist, wie setzt Du den Schatten gestalterisch so ein, dass er dem Bild Tiefe gibt und Dir gefällt, sofern Du mit einem nackten Aufsteckblitz weiter machen willst.

Eine finanziell überschaubare Investition wäre ein Durchlichtschirm, der das Licht streut oder ein Pseudo-Parabolschirm, der das Licht bündelt und reflektiert. Den kann man etwas variabler nutzen...


Viele Grüße
Peter
darüber habe ich auch schon nach gedacht.
 
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Hi,

ohne die Kosten für Durchlichtschirm, Schirmneiger und Lampenstativ könntest du, sofern deine räumlichen Möglichkeiten es zulassen, es auch mal mit "Bouncen" versuchen.
Dazu müsstest du z. B. links von der Puppe eine weiße Wand oder eine große, weiße Styroporplatte haben und gegen diese blitzen. Das reflektierte Licht wirkt dann wie ein schönes Fensterlicht von der Seite.
Lässt sich natürlich nicht so gezielt setzen wie mit dem direkten Blitz oder einem Durchlicht-/Parabolschirm, gibt aber ein sehr schönes, weiches Licht, mit dem der Nasenschatten zu einem weichen, das Gesicht modellierenden Schatten wird. Und so ein bisschen "Einfallswinkel = Ausfallswinkel" für die Positionierung von Blitz, Wand/Styroporplatte und Puppe ist dann halt wieder ein Experimentierfeld.

Ich habe hier mal ein Video von der Photopraktika 2012
https://www.youtube.com/watch?v=61koeACZLyI

Da wird es recht ausführlich erläutert (ist insgesamt auch ca. 50 min. lang). Allerdings mit dem Blitz auf der Kamera, was ja bei dir nicht der Fall ist. Deshalb kannst du dir den Teil vom Video, wo ein Blitzabschatter beschrieben wird, wohl eher schenken.
Ich habe mal noch ein besseres Video, auch deutsch, dazu gesehen, da fallen mir aber offensichtlich im Moment nicht die richtigen Suchbegriffe ein.
 
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Hallo PeterTaylor , so wie du schreibst wird durch eine Durchlichtschirm das Licht gestreut , da muss ich jetzt aber mal ganz schnell fragen ,hätte ich da nicht schon längst die Möglichkeit die mir mein Blitzgerät bietet nutzen müssen , denn da kann ich wählen zwischen einer normalen und einer Streuscheibe . Vielleicht bringt das ja schon etwas ?
Mfg Drossel
 
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Die Streulichtscheibe macht das Licht nicht weich. Die nutzt man, wenn man sehr weitwinklig fotografiert, damit auch wirklich überall Licht hinkommt. Beim Durchlichtschirm kommt das Licht kommt nicht mehr so gerichtet und deshalb wird es weich.
 
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So isses. Ich sag´s mal so. Wenn man mit wenig Aufwand vernünftige Ergebnisse erreichen will, die gefällig sind, dann nimmt man i.d.R. eine sehr weiche Ausleuchtung. Um Portraits mit hartem Licht wirklich ansprechend zu fotografieren, muss m.M.n. der Fotograf schon sehr genau wissen, was er da tut.

Ich weiß jetzt nicht, ob Dir das schon mal jemand erklärt hat, aber je kleiner die Lichtquelle ist, desto härter ist das Licht. Und: je weiter entfernt die Lichtquelle ist, desto härter wird das Licht. Deshalb können extrem große Lichtquellen (wie die Sonne) mit sehr großem Abstand zum Motiv auch sehr hart werden und umgekert.

Wenn Du die Steulichtscheibe vor den Blitz klappst, vergrößert sich die Fläche des Blitzes nicht, das Licht wird nur in viele Richtungen gestreut. Ein Schirm hingegen, wird von einem Blitz (sofern der auf Weitwinkel gezoomt ist) ausgeleuchtet und gibt nach vorne das Licht über seine ganze Fläche ab. Damit hast Du die Lichtquelle bei einem Schirm von 130cm fast vervierhundertfacht.

Wichtig dabei ist, dass der Bllitz den ganzen Schirm ausleuchtet. Du kannst entweder durch den Schirm hindurch blitzen (Durchlichtschirm) oder hinein blitzen und der Schirm wirft das Licht zurück (Reflexschirm).

Es gibt auch noch zu beachten, dass ein Schirm in der Regel sehr breit streut. Das ist auf der einen Seite schön, da er damit weiches Licht macht, auf der anderen Seite beleuchtet er aber auch alles, was nicht unbedingt beleuchtet werden muss oder soll.

Daher würde ich Dir zu einem Parabolschirm raten. Das ist ein spezieller Reflexschirm, den man in gewissem Maße "fokussieren" kann und der von hart bis weich etwas flexibler ist - je nachdem wie weit die Stange des Schrims in der Halterung nach vorne oder hinten geschoben wird.

Viele Grüße
Peter
 
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Die Größe der Lichtquelle hat aber nur zweitrangig mit hart oder weich zu tun. Sicher, wenn sie nur groß genug ist, verschwimmt die Kante des Schattens auch irgendwann mal. Man kann aber auch mit 2,20m großen Lichtformern "fast" hartes Licht machen. Es muss einfach nur gerichtet sein. Das haben die hier im Beispiel mit einer Wabe gemacht.

http://www.brieselichttechnik.de/de/blitzlicht/produkt-ansicht/focus/focus-220.html

Eigentlich hast du es mit deinem letzten Absatz auch gesagt, widerspricht sich nur im ersten Teil, wo du das weiche Licht auf die Größe der Abstrahlfläche zurückführst. Nun habe ich allerdings den wahrscheinlich teuersten Lichtformer herausgesucht, aber es gibt, wie du schon sagst günstigere Parabolschirme, mit sagen wir mal, ähnlichen Resultaten.
 
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