Erfahrungen mit dem Nikkor 16-85?

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Carbonteufel

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Hat jemand von Euch schon etwas mehr mit dem 16-85 fotografiert und kann es vielleicht sogar im Vergleich zum 18-70 beurteilen?

Wie sind die ersten Erfahrungen? Das Objektiv interessiert mich als Alternative zu meinem 17-70/2,8-4 von SIGMA, allerdings habe ich noch keine Gelegenheit gehabt, es mal auszuprobieren. Von daher wüsste ich gern etwas über das Glas aus der Praxis.

LG

Stefan
 
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Hallo,

ich hatte bis vor kurzem das 18-70mm und habe nun das 16-85mm.

Der Wechsel hat sich für mich auf jeden Fall gelohnt da das 16-85mm einfach besser ist, die Brennweite gibt einem mehr möglichkeiten, der VR funk. sehr gut und das Objektiv hat insgesamt einen besseren Kontrast/Auflösung.

Als Standardobjektiv ist es erste Wahl wenn man nicht etwas lichtstärkeres benötigt, dann würde ich das 17-55mm 2,8 vorziehen.

Gruss

Patrick
 
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Zunächst besten Dank für Eure Antworten, ppwill und gogetter. Ich habe im Netz sogar eine Testreihe gegen das Tokina 12-24 im WW-Bereich und das 18-70 gefunden.

Der erste Eindruck nach dem Studium der verschiedenen Bilder ist uneinheitlich. Bei dem, was ich dabei gesehen habe, ist das SIGMA in fast allen Belangen besser. Die Linse scheint minimal schärfer als das 18-70 abzubilden, ist dafür aber NOCH ANFÄLLIGER für chromatische Abberation, außerdem lichtschwächer als der alte Nikkor-Klassiker. Möglicherweise ist es für die aktuellen 12-MPixler D300/ 700 und 90 zu schwach?

Ich werde dennoch baldmöglichst mal einen eigenen Blick darauf werfen.

LG

Stefan
 
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Hallo Stefan, ich habe vor ein paar Monaten das 16-85er mal mit einem Leica 35er an der M8 verglichen. Vielleicht hilft es dir: Klick

Meiner Meinung nach ist das AF-S 16-85 mm ein gutes Allround-Objektiv zu einem akzeptablen Preis. An die Leistung des teuren AF-S Nikkor 2.8/ 24-70 mm reicht es nicht heran, für den DX-Sensor ist der Brennweitenbereich von 16-85 mm aber praxisgerecht. Damit deckst du sicher über 80 Prozent aller Aufnahmesituationen ab. Aufgrund der mäßigen Lichtstärke des 16-85er ist VR ein nützliches Ausstattungsdetail, das das Objektiv von anderen vergleichbaren Linsen (gleiche Lichtstärke, gleicher Brennweitenbereich) abhebt. Lediglich in der Anfangsbrennweite (16-20 mm) fällt die Leistung des Objektiv auch abgeblendet etwas zurück. Das ist aber ein Schicksal, das das 16-85er mit vielen anderen Vertretern dieser Preis-/ Brennweitenklasse teilt. In der Praxis ist aber auch das kein wirkliches Problem.

Viele Grüße aus Vietnam,
Jens
 
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im vergleich zum 18-70 verzeichnet das 16-85 fast garnicht.
die lichtschwäche des 16-85 gleicht das vr sehr gut aus... und wenn das nicht reicht, gibt es ja immer noch ein höheres iso, das du einstellen kannst.
 
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Auch Euch besten Dank. Nächste Woche klemm' ich das Glas an meine D50 und dann - im wahrsten Sinne - schaun 'mer mal durch. :D

LG

Stefan
 
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Zunächst besten Dank für Eure Antworten, ppwill und gogetter. Ich habe im Netz sogar eine Testreihe gegen das Tokina 12-24 im WW-Bereich und das 18-70 gefunden.

Der erste Eindruck nach dem Studium der verschiedenen Bilder ist uneinheitlich. Bei dem, was ich dabei gesehen habe, ist das SIGMA in fast allen Belangen besser. Die Linse scheint minimal schärfer als das 18-70 abzubilden, ist dafür aber NOCH ANFÄLLIGER für chromatische Abberation, außerdem lichtschwächer als der alte Nikkor-Klassiker. Möglicherweise ist es für die aktuellen 12-MPixler D300/ 700 und 90 zu schwach?

Ich werde dennoch baldmöglichst mal einen eigenen Blick darauf werfen.

LG

Stefan

Klar ist es als DX-Objektiv für die D 700 zu schwach,um es mal ganz nett auszudrücken!;)
Mit freundlichen Grüßen,-kumgang!:)
 
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Hallo,

naja lichtschwächer als das 18-70mm ist es kaum, dieses lässt bei 70mm eine f4,5 zu das 16-85mm bei 70mm eine f5,6. Das ist 2/3 einer Blende als Unterschied, also nicht mal eine Blende und das nur oberhalb von 50mm denn bis dahin sind beide in etwa gleich Lichtstark/Lichtschwach.

Dieses wird vom VR mehr als Wett gemacht, wie schon gesagt wer ein wirklich Lichtstarkes Zoom haben möchte sollte zum 17-55mm f2,8 greifen.

Gruss

Patrick
 
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Seit gut drei Wochen habe ich das Glas nun und bin nach rund 700 Aufnahmen angenehm überrascht. Vor allem erstaunt mich, daß chromatische Aberrationen (CA) so gut wie kein Thema sind und auch die Verzeichnungen unterhalb von 24mm sind für eine solche "Gummilinse" mehr als akzeptabel. Schon mit der integrierten Verzeichniskorrektur der D90, die ich gleich mit dazu gekauft habe, :hehe: nimmt man den "schiefen Seiten" den Schrecken deutlich.

LG

Stefan
 
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Hallo Stefan,
Vor allem erstaunt mich, daß chromatische Aberrationen (CA) so gut wie kein Thema sind und auch die Verzeichnungen unterhalb von 24mm sind für eine solche "Gummilinse" mehr als akzeptabel. Schon mit der integrierten Verzeichniskorrektur der D90, die ich gleich mit dazu gekauft habe, :hehe: nimmt man den "schiefen Seiten" den Schrecken deutlich.
du hast mich verblüfft:
Meines Wissens hat die Nikon D90
(so wie die D300 es z.B. hat, und die PC-Software Nikon Capture NX_2 es macht)
eine CA-Korrektur, aber keine Verzeichnungskorrektur.

Wenn eine der neuen Nikon Kameras eine automatische, auf das montierte Zoom-Objektiv und dessen eingestellte Brennweite passende Verzeichnungskorrektur hätte, was ja nicht mal die Capture NX_2 Software drin hat, wäre das toll!
Kannst du mir irgendwie "beweisen", dass sich das so verhält?

Gruß
Michael
 
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Zur Verzeichnungskorrektur der D90 hat z.B. Ken Rockwell was geschrieben (siehe: Distortion Correction) und mit der Maus über das Bild fahren - aber automatisch passiert das nicht ;)

Zum 16-85... Die Verzeichnung bei 16mm ist für den Brennweitenbereich des Objektivs durchaus akzeptabel und bei 24mm quasi nicht existent - worauf ich allerdings anfangs reingefallen bin: Über 24mm wird aus der tonnen- eine (leicht) kissenförmige Verzeichnung, während z.B. das Sigma 17-70 ab 35mm fast verzeichnungsfrei ist.
 
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Bei dem, was ich dabei gesehen habe, ist das SIGMA in fast allen Belangen besser. Die Linse scheint minimal schärfer als das 18-70 abzubilden, ist dafür aber NOCH ANFÄLLIGER für chromatische Abberation, außerdem lichtschwächer als der alte Nikkor-Klassiker.

Ich habe das 18-70 seit Jahren an der D50.

Ich kann keinerlei Probleme mit CAs erkennen.

Gruss

Martin
 
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Das 16-85, ist ein Objektiv mit einem guten Preis/Leistungverhältnis. Deckt sogar mehr als 80% der Aufnahmen in DX Bereich. Der Vr ist sehr gut.

Es ist lichtschwach, vor allem fällt rapide ab.

Richtig scharf ist ab 5,6.

Zwischen 16-20 mm verzeichnet stark. Das 18-70 verzeichnet auch, aber nicht so stark.

Beide haben unter 20mm starke CAs.

Die Geli des 16-85 ist zum verrückt werden, weil nicht richtig sitzt.

Ich hatte es einer Weile auf immer drauf gehabt, bin ich aber zurück auf das Nikkor 17-55 2,8. Das 17-55 harmonisiert besser mit der D300 (ist auch doppelt so teuer).

Mit der D70 und mit der D300 habe ich auch sehr gute Fotos mit dem 18-70 gemacht. Die Kontraste sind bei dem 16-85 besser.
 
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Hallo Aikon,
Zur Verzeichnungskorrektur der D90: Ken Rockwell: Distortion Correction.
- aber automatisch passiert das nicht ;)
na, dann bin ich ja beruhigt.
Wäre ja auch zu schön, um wahr zu sein ;)

Komplexere Verzeichnungen entfernt KEINE mir bekannte Software (in der Kamera oder extern) besser als das gute alte (und immer wieder aktualisierte) PTLens.

Gruß
Michael
 
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Nikon D90 (...) CA-Korrektur, aber keine Verzeichnungskorrektur.

Sie hat, meine zumindest (Firmware A 1.00 B 1.00 L 1.000):

Menü Bildbearbeitung => Verzeichniskorrektur. Diese kann manuell oder automatisch erfolgen und mindert die "schiefen Ränder" deutlich. Vollständige Beseitung der Objektivverzeichnung leistet dieses einfach gehaltene Feature aber nicht.

LG

Stefan
 
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