England und Wales

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Spholzi

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Nach meinem etwas verunglückten Versuch Euch mit auf unsere Parisreise zu nehmen hatte ich Bilder aus England und Wales versprochen. Und nach einem Vierteljahr sind nun doch die meisten Bilder aussortiert und nachbearbeitet und so will ich Euch mit auf unsere kleine Rundreise nehmen.

Ende August hüpften wir über den Kanal und landeten bei überraschend gutem Wetter auf der Insel:


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Der Erste Stopp war Stratford - das kleine Städtchen ist die Geburts- und Todesstadt des wohl berühmtesten englischen Dichters - und eine Touristenfalle erster Güte...


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Sogar der Weihnachtsladen hat hier 362 Tage im Jahr offen - nur an Weihnachten bleibt er geschlossen :lachen:


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Start nach Heathrow war wie gesagt Stratford - die Shakespeare-Stadt wird von allem beherrscht was alt und ehrwürdig ist.


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Hier liegt auch der Vater von Othello und Romeo und Julia begraben


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Selbst der Bootsverleiher bennent seine Nussschalen nach den Protagonisten aus Shakespeares Stücken:


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Kanäle verbinden den Avon mit Flüssen in ganz Mittelengland und weisen auf einen ganz anderen Teil der Geschichte hin, die hier geschrieben wurde. In der Wiege der Industrialisierung waren Wasserwege die ersten Lebensadern der aufblühenden Industrie...


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Heute öffnen und schliessen sich die Schleusen allerdings nur noch für Touristen


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Der einzig wahre Nachfolger des Mini läuft wohl in Italien vom Band. Mit diesem Riesengefährt wollte uns Hertz dafüpr bestrafen, dass wir das kostenpflichtige Upgrade ausgeschlagen haben.


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Mit zwei Personen und einer Menge Gepäck bis unters Dach beladen geht es weiter nach Norden, durch die sanften Hügel Mittelenglands.


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Der nächste Stop ist Manchester. Die Stadt ist nicht wirklich sehenswert und eher wegen persönlicher Bindung für uns interessant. Wir besuchen hier Freunde und machen uns am nächsten Tag gemeinsam mit denen auf den Weg zur Küste, nach Liverpool.


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Albert Dock ist heute ein Museumsviertel und ein echter Touristenmagnet, doch dank schlechtem Wetter und Saisonende ist nicht viel los rund um die ehemaligen Docks.


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Liverpool, das ist die Wiege der Beatles, und den wohl berühmtesten Söhnen der Stadt ist eine wirklich gut gemachte Ausstellung gewidmet.


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Damit will ich es mit Liverpool dann auch bewenden lassen.
 
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Ach ja - bevor ich hier den Alleinunterhalter spiele - ich freue mich über Kommentare :rolleyes:
 
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Die schwäbische Kehrwoche ist nichts gegen die Reinlichkeit in Manchester:


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Weiter gings dann über die Straße von Menai nach Anglesey. Die Insel liegt ganz am nordwestlichen Zipfel von Wales und ist eines der Lieblingsziele der Engländer und Waliser


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Zur Ebbe scheint die Brücke über die Meerenge die Anglesey vom Festland trennt fast unnötig zu sein


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Am nächsten Morgen sieht es dann schon ganz anders aus.


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Dadurch, dass das Wasser beim Gezeitenwechsel von zwei Seiten kommt und wieder geht bilden sich übrigens richtig gefährliche Unterwasserströmungen - das Baden ist verboten und dem Verbot sollte man tunlichst Folge leisten.

Deshalb entscheiden wir uns mit dem Boot nach Puffin Island aufzubrechen. Der kleine Felsen vor Angelesey ist eine der wenigen Brutkolonien für Papageientaucher, die jedoch Ende August natürlich schon längst wieder das Weite gesucht haben.


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Um diese Jahreszeit findet man auf Puffin Island noch Kormorane ...


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... Möwen ...


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und Robben.


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Und ein paar Krähenscharben fliegen auch noch vorbei.


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Auch auf der Rückfahrt gibt es noch einiges zu sehen


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Wir hatten das Glück für einige Tage das Ferienhaus unserer Freunde auf Anglesey nutzen zu dürfen. Die Insel ist ein echtes Kleinod mit wildromantischen Stränden, pittoresken Dörfern und rauer Küste.


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Eine der bekanntesten Sehenswüdigkeiten auf der Insel - neben dem Supermarkt in dem Kate und Prinz Williams öfter eingekauft haben als sie noch auf der Insel wohnten ist das Dorf mit dem längsten Namen der Welt


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Nach ein paar Tagen machten wir uns von Anglesey auf in Richtung Süden, um mehr von Wales und der walisischen Küste zu entdecken.

Der erste Weg führte uns durch den Snowdonia National Park, das grüne Herz von Nordwales. Dominiert wird der NP vom Snowdon - einem Berg der sich an mindestens 300 Tagen im Jahr in Wolken hüllt. Dann lohnt sich auch die Fahrt hinauf mit dem Dampfzug nicht - obwohl es dennoch einen riesigen Ansturm auf die Tickets gab. Wir haben uns dagegen die Umgebung und insbesondere die Burgruine des Ortes angeschaut:


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Über die Llyn Penninsula geht es weiter gen Süden, am Wegesrand begegnem einem dabei Kleinode wie diese Kirche:


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Tagesziel ist Criccieth - das ebenfalls von einer alten Burgruine gekrönt ist


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An der malerischen Bucht von Afon Dwyryd


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hat Sir Bertram Clough Williams-Ellis eine ehemalige Anlegestelle für Schiefertransporte in sein persönliches Paradies verwandelt. Bis 1975 entstand ein komplettes künstliches Dorf im toskanischen Stil.


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An einem sommerlichen Tag fühlt man sich im Dorf und an der Bucht wirklich wie am Mittelmeer


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Drum herum lädt ein Park zum Wandern und Naturgenuss ein


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Tja, was soll man da groß kommentieren. Deine Urlaubseindrücke sind eben die Deinen. :)

Ansonsten scheinen schön schiefe ( rechts abfallende ) Horizonte, Dir wichtig zu sein. :dizzy: :hallo:
 
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Die schiefen Horizonte haben mich auch sehr gestört, aber es sind auch schöne Bilder dabei.
 
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Danke für Euer Feedback, wenn ich so drübersehe dann kippen da leider einige Bilder ganz schön. Da werde ich auf jeden Fall drauf achten.
Ach ja und es freut mich, dass Euch das ein oder andere dennoch gefällt.

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Also mir gefallen die Bilder sehr gut.:up:

Danke - das freut mich!!

Ich habe mir mal die Mühe gemacht einige der Bilder "geradezurücken" - leider klappt das mit Flickr nicht so dass ich die hier neu einbinde...


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Herzlichen Glückwunsch zu deiner tollen Foto-Reportage!

Mir gefallen alle Bilder sehr sehr gut, und ich habe richtig Geschmack auf eine Rundreise nach England und Wales bekommen. :up::up::up:
 
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Vielen Dank, dann will ich Dir noch mehr Grund geben mal über so eine Reise nachzudenken.

Hier nochmal der Blick auf die Bucht von Portmeirion (gerade gerückt und mit der Wasserwaage nachgemessen :fahne:)


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Den ganzen Norden von Wales durchziehen Schmalspurbahnen, die früher einmal als Transportweg für den Schiefer aus dem Snowdonia Gebirge hin zu den Häfen dienten. Einige davon werden heute noch als Museumsbahnen betrieben - die meisten unter Dampf. Da wir schon nicht auf den Snowdon gefahren waren wollten wir uns von Porthmadogh eine solche Tour gönnen - hier fahren zwei Züge ab - der "große" Ffestignog Railway und eine kleine Bahn, die praktisch nur im Kreis fährt.

Wir wählen die "große" Variante und warten geduldig, bis zur nächsten Abfahrt.


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Bis es so weit ist kann man den Möwen im Hafen bei ihren Flugübungen zusehen...


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Wenn dann alle eingestiegen sind geht es los...


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... vom sumpfigen Flachland ...


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... hinein in die Berge.


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Ursprünglich wurde diese Bahn übrigens für den Betrieb ohne Lokomotive gebaut - deshalb ist die Strecke ständig mit einem gleichbleibenden Gefälle versehen. Die Schieferplatten rollten allein durch die Schwerkraft hinunter an die Küste zum Hafen, die leeren Wagen wurden dann durch Pferde wieder nach oben gezogen.


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Auf dem Rückweg geht es dafür dann deutlich schneller nach unten als auf dem Hinweg nach oben :dizzy:


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PS: Für manches Bild musste man sich hier ganz schön weit aus dem Fenster lehnen :lachen:
 
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Weiter führt uns der Weg nach Süden. Bevor es an die Küste der Cardigan Bay geht müssen wir nochmal durch die Berge.


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In Macynlleth finden wir das Dyfi Osprey Project - eine Schutz- und Beobachtungsstation für Seeadler. Auf dem Weg zur Aussichtsplattform sieht man einiges am Wegesrand.


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Wir haben Glück, ein Altvogel und ein Jungvogel sind noch am Horst - die Mutter und der andere Jungvogel sind bereits in den Süden gezogen.


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Die Flugübungen des Jungen bringen die Technik an Ihre Grenzen - 300 mm an DX sind einfach nicht genug. :rolleyes:


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Die Cardigan Bay - eine der schönsten Küsten von Wales.


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Dass 300mm einfach nicht reichen zeigt sich auch in New Quai - hier soll man Delfine sehen sagen sie... könnt ihr sie finden?

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Die Möwen sind ungleich leichter zu fotografieren...


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Um hier die schönsten Fleckchen zu sehen braucht man ein kleines Auto, denn die Straßen sind eng und oft genug müssen wir zurück um dem Gegenverkehr Platz zu machen.


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Belohnt wird man mit Ausblicken wie diesem


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Tresaith liegt an einer dieser Buchten...


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Wir übernachten im Ship Inn - ein B&B bei dem alle Zimmer Meerblick haben. Im Restaurant speist man ganz vorzüglich und geniesst dabei den Ausblick.


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